Alnatura machte Ende 2025 dicht – das passiert jetzt mit den geschlossenen Läden
Ende 2025 schlossen die letzten Alnatura-Läden in der Schweiz für immer ihre Türen. Insgesamt 25 Läden waren davon betroffen. Wie der Tages-Anzeiger schreibt, ist nun klar, was mit diesen passiert.
Übernahme durch Müller
Elf bisherige Alnatura-Läden werden von der deutschen Drogeriekette Müller übernommen. Bei einigen war das schon seit September klar. Betroffen sind zwei Zürcher Standorte (Kreuzplatz und Löwenstrasse), zwei in Winterthur (Neuwiesen und Grüze), zwei in Bern (Scheibenstrasse und Aarbergergasse) sowie die Standorte in Uster, Thalwil, Stäfa und St.Gallen. Zudem erklärte die Migros gegenüber watson, dass auch am Standort Bülach ein Müller entstehen wird. «Dies war ursprünglich nicht geplant, hat sich jedoch in den individuellen Verhandlungen doch noch ergeben», so eine Sprecherin.
Weiterführung durch die Migros
Wie es im Bericht weiter heisst, werden vier Standorte von der Migros, zu welcher auch die Alnatura-Läden gehörten, weitergeführt. Dabei geht es um vier Filialen in der Stadt Zürich.
In Oerlikon entsteht ein neuer Migros-Supermarkt. Dieser soll bis zu den Sommerferien eröffnet werden. Der Laden am Sihlquai soll, ebenfalls im Sommer, in den bereits bestehenden Migros-Supermarkt eingegliedert werden. Der Standort in Höngg soll während des Umbaus einer Migros in der Nähe als Provisorium dienen. Noch unklar ist, was genau mit dem Laden am Limmatplatz passiert. Wie die Migros gegenüber dem Tages-Anzeiger sagt, sind noch baurechtliche Abklärungen im Gange.
Rückgabe an die Eigentümer
Bei vier Standorten läuft der Vertrag der Migros mit den Eigentümern der Liegenschaften aus. Diese werden damit zurückgegeben. Dies betrifft die Filialen in Zug Metalli, Bern Bärenplatz, Basel Kirschgarten und Baden. Wie das Badener Tagblatt schreibt, wollen in Baden drei Frauen einen Bioladen eröffnen. Was mit den anderen Standorten genau passieren wird, ist noch offen.
Laufende Verhandlungen
An sechs Standorten ist die Zukunft noch unklar. Hier führt die Migros noch individuelle Verhandlungen mit externen Partnern bezüglich einer Nachfolgelösung. Gemäss dem «Tages-Anzeiger» wurde in Wädenswil eine Lösung mit einem privaten Lebensmittelhändler vereinbart. Völlig offen ist die Situation an den Standorten Solothurn, Luzern, Zürich-Niederdorf, Basel-Gerbergasse, Bülach und Meilen. Hier dauern die Verhandlungen an. (dab)
