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Zersiedelungs-Initiative abgeschmettert: So lief der Abstimmungssonntag

Die Zersiedelungsinitiative der Jungen Grünen ist abgelehnt worden. Damit wird die Gesamtfläche der Bauzonen in der Schweiz nicht auf dem heutigen Stand eingefroren.



Ticker: Abstimmung: Zersiedelungsinitiative

Die Zersiedelungs-Initiative in 60 Sekunden erklärt

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Caturix 10.02.2019 16:29
    Highlight Highlight "Das Resultat zeige, dass die Mehrheit der Stimmberechtigten die Einschätzung des Bundesrats und des Parlaments geteilt habe. "
    Nein das Resultat zeigt das die Mehrheit der Stimmberechtigten nicht abstimmen gegangen ist.
  • Smeyers 10.02.2019 15:21
    Highlight Highlight Die ganze Innitiative hat keinen Sinn gemacht. Wenn man in den bestehenden Bauzonen die Ausnützung hätte verdoppeln können. Dann hätte das ganze Sinn gemacht. Aber so, wars eine intellektuelle Kopfgeburt.
  • dorfne 10.02.2019 15:19
    Highlight Highlight Dieses Nein gibt zu wenig Hoffnung Anlass für die kommenden Wahlen. Es wird Alles beim Alten bleiben solange die Menschen auf die Fake-News und Angstmacherei der neoliberalen Weltzerstörer hören.
    • FrancoL 10.02.2019 16:23
      Highlight Highlight Nun man könnte auch in den Gemeinden aktiv werden, denn die Zersiedlung ist nicht Gott gegeben und Zonenänderungen müssen immer auch noch die Gemeindeversammlung passieren, zumindest in den aller meisten Fällen.
    • Asmodeus 10.02.2019 22:20
      Highlight Highlight Mein Nein hat nichts mit Medien zu tun. Ich habe den Intiativtext durchgelesen und die Initiative war mir zu diesem Zeitpunkt ohne Not zu radikal.
  • dorfne 10.02.2019 15:17
    Highlight Highlight Die Neinsager liessen sich wieder mal einseifen von falschen Beteuerungen und Angstmacherei der Gegner. Das Raumplanungsgesetz ist ein Riesenbschiss, der die Zersiedelung befördern und nicht bremsen wird. 380km2 eingezontes Bauland kann jetzt überbaut werden, und wenns aufgebraucht ist, wird munter neu eingezont! Dass jetzt lächerliche 20km2 zurückgezont werden müssen ist eine Lachnummer, denn wenn kein Bauland mehr da ist können diese 20km2 und einige
    100 zusätzliche neu eingezont werden. Nur weiter so.
  • barbapapa 10.02.2019 15:14
    Highlight Highlight Und wieso genau sollen die Klimademos dazu beigetragen haben, dass die Zersiedelungsinitiative abgelehnt wurde? Zersiedelung ist ja nicht wirklich klimafreundlich...
  • DieFeuerlilie 10.02.2019 14:59
    Highlight Highlight Tja.. die Niederlage war absehbar.

    Etwas auf immer und ewig auf einem gewissen Stand einfrieren zu wollen war noch nie die Lösung.

    Denn das Einzige, was sich nie ändert, ist die Tatsache, dass sich alles ständig verändert..

    Ja, wir müssen sorgsam mit unserem Land umgehen.
    Aber mit derart radikalen Ansätzen werden Grüne und SP immer wieder scheitern.

    Ach ja, und..
    Ich habe bisher mein Leben lang immer links-grün gewählt. Allerdings in den letzten Jahren oft auch nur mangels wirklicher Alternativen..
    Sollte mir vielleicht mal GLP und BDP genauer ansehen..
    • Dong 10.02.2019 20:35
      Highlight Highlight Seh ich ähnlich. Ich hab mich heute enthalten: Ich finde Zersiedelung auch problematisch, fühle mich (städter) aber nicht befugt, den anderen beim Traum vom Einfamilienhaus reinzureden.
      Und wenn wir linken dauern versuchen, den andern was vorzuschreiben, dann scheitern wir eben, wahrscheinlich sogar zurecht.
  • Max Dick 10.02.2019 14:47
    Highlight Highlight Das Nein des Kantons Bern zum neuen Energiegesetz ist die wahre Niederlage für Umwelt- und Klimaschutz heute. Schade schade
  • FrancoL 10.02.2019 14:38
    Highlight Highlight Das Volk will keine radikalen Lösungen, soweit so gut, der ist dann die Interpretation dass man keine Lösungen suchen muss die richtige?
    Gerade bei der Raumplanung sollte man nicht den Fehler machen nach dem deutlichen Verdikt die Hände in den Schoss zu legen oder gar die Zersiedeln noch zu fördern. Der Nachteil solcher Abstimmungen ist, dass das Parlament häufig nach der Abstimmung den Deckel drauf hält ohne nach moderateren Lösungen zu suchen.
  • Universarier 10.02.2019 14:22
    Highlight Highlight Die initiative hatte weder hand noch fuss. Hört mal auf das volk mit unausgereiften ideen und konzepten zu belästigen, dann müsst ihr auch nicht so vernichtende niederlagen einstecken.
    ..und kommt nicht mit achtungserfolg und weiterem selbstbeweihräucherndem geschwätz.
    • FrancoL 10.02.2019 14:46
      Highlight Highlight Hätten Sie das auch nach der ersten Abstimmung für das Frauenstimmrecht gesagt?
    • Universarier 10.02.2019 14:55
      Highlight Highlight In keiner weise vergleichbar. Das ist keine pionierarbeit und wenn man aufmerksamkeit will sollte man vorher das hirn einschalten sonst halten die mitmenschen jemanden schnell für einen idioten.
    • FrancoL 10.02.2019 15:04
      Highlight Highlight Sie haben Aufmerksamkeit bekommen und dies ist auch gut so. Kenne genügend Gemeinden die bereits im Vorfeld, im Wissen dass die Initiative abgelehnt wird, sich doch die nötigen Gedanken gemacht haben, ob sie mit ihrer Zonenaufteilung richtig unterwegs sind. Und das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. In Bern wird man im RPA sich so seine Gedanken machen, ob nicht ein Teil dieser Initiativ-Forderung nicht eingebunden werden könnte.
      Idioten sind die, die nicht in der Lage sind, eine Anliegen einer Initiative zu werten ohne deren extreme Aussage in den Mittelpunkt zu stellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 10.02.2019 14:21
    Highlight Highlight Vernunft hat gesiegt, würde ich sagen. Linke und rechte Populistenideologien abgeschmettert.
  • andrew1 10.02.2019 13:01
    Highlight Highlight Gottseidank. Zuerst 1 million leute innert 10 Jahre ins Land quetschen und sich dann wundern wenn immer mehr verbaut wird und alle massregeln und bevormunden.
    • FrancoL 10.02.2019 14:49
      Highlight Highlight Ja diese eine Mio ist tatsächlich in den zersiedelten, wenig genutzten Gebieten zu Hause. Irre Dein Kommentar.
    • andrew1 10.02.2019 15:08
      Highlight Highlight Mehr leute=grössere umweltbelastung=mehr platzbedarf= mehr bautätigkeit. So schwer zu verstahen ist das auch wieder nicht.
    • FrancoL 10.02.2019 15:54
      Highlight Highlight Du scheinst einen Hänger zu haben. Die Mio kann mit Verdichtung aufgenommen werden ohne dass 1 m2 Land neu bebaut werden muss! Doch es geht ja nicht um die Verdichtung, sondern um die vielen EFH mit grösserem Umschwung und da sind die allermeisten der Migranten nicht zu Hause. Also ist es ein Problem der einheimischen besser Verdienenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 10.02.2019 11:47
    Highlight Highlight Bin nicht überrascht wenn es scheitert.

    Mit dem Raumplanungsgesetz im Endspurt hat man ne Alternative bei der man mal abwarten und schauen kann.

    Initiativen die so starr sind wie diese haben es generell schwerer. Besonders wenn sie zusätzlich die Verfassung aufblähen.


    Wichtig ist jetzt einfach, daß das Raumplanungsgesetz streng beachtet wird.
    • Charlie Brown 10.02.2019 19:08
      Highlight Highlight Quasi pfefferscharf umgesetzt wird? 😉
  • WolfCayne 10.02.2019 11:46
    Highlight Highlight Drei Couverts und ein halbleeres Büchlein für ein einziges Wort. Noch dazu bei einer Initiative die sowieso scheitert und nur der Quoten wegen von mir ein GEA bekommt, tja. Da ist es nicht erstaunlich, dass fast niemand abstimmt – und auch schwierig jemanden zu motivieren. Schade.
    • pontian 10.02.2019 13:02
      Highlight Highlight Das ist eine etwas einseitige Sichtweise. Im Kanton BL gab es alles andere als ein halbleeres Couvert, da noch über 5 kantonale Vorlagen, eine mit Stichfrage wegen Gegenvorschlag, abgestimmt wurde. Ausserdem war die Tragweite der kantonalen Abstimmung recht gross (Spitalfusion mit Kanton BS). Dennoch blieb die Stimmbeteiligung bei um die 40%.
    • Aglaya 10.02.2019 14:28
      Highlight Highlight Ein Couvert mit nur einem Zettel in den Briefkasten werfen (oder bei der Gemeinde vorbeibringen, wenn die Couverts wie hier in Luzern nicht vorfrankiert sind) ist ja nicht mehr oder weniger Aufwand als wenn zehn Zettel drin wären. Ich persönlich bin eigentlich eher motivierter, wenn ich mich nur über eine Abstimmung informieren muss, als wenn es zig verschiedene sind.
    • WolfCayne 10.02.2019 17:46
      Highlight Highlight Schön, dann war die Stimmbeteiligung in BL immerhin dank kantonalen Abstimmungen auf magere 40%. Bei uns in GR waren 28% an der Urne. Solche Werte schädigen unserer Demokratie.
      Der Aufwand bleibt gleich, ja eben. Aber raus schaut weniger. Also mindestens zwei-drei Sachen sollten, nur schon wegen dem Papierverbrauch, immer gemeinsam vor das Volk. Wer fühlt sich bei 28% überhaupt noch motiviert? Ist solch eine Abstimmung überhaupt gültig? Da ist ja eine hochgerechnete Strassenumfrage repräsentativer.
  • nicbel 10.02.2019 11:28
    Highlight Highlight Juuuuuuubeeeeeel!
    • Klangkartoffel 10.02.2019 11:46
      Highlight Highlight Wieso? Planst du ein hellgelbes Einfamilienhäuschen mit weissen, quadratischen Bodenplatten und einem lustigen Erker? Dann ja, gratuliere. Für alle anderen die etwas Voraussicht haben wirds ein 'leider' sein.
    • nicbel 10.02.2019 12:45
      Highlight Highlight Nö, deine Vorstellungen eines Einfamilienhauses entsprechen nichtmeinen.

      Aber ein "leider" wirds nicht sein. Da es schlauere Ansätze gibt als solch eine radikale Initiative🤷🏻‍♂️
    • Klangkartoffel 10.02.2019 13:11
      Highlight Highlight Welche denn? Bin gespannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oban 10.02.2019 11:25
    Highlight Highlight Nun ja, da war bei mir nur ein Stimmzettel im Couvert, animiert wohl viele nicht wirklich zum abstimmen. Ach ne Friedensrichter oder so war auch noch dabei, extrem spannend.
    Zudem bin ich noch immer der Meinung das sich der Durchschnittsschweizer gegen alles stellt was ihm persönlich Einschränken könnte, vielfach ohne zu begreifen das ihn die Folgen daraus dann viel stärker Einschränken werden.
  • Miikee 10.02.2019 10:55
    Highlight Highlight Die Stimmbeteiligung sollte an die Steuern gekoppelt werden. Wer mindestens 80% abgestummen hat, muss 100.- weniger Steuern bezahlen.

    Schade das immer wie weniger mitmachen.
    • DemonCore 10.02.2019 11:36
      Highlight Highlight Stimmzwang ist nicht gerade demokratisch. Man hat auch das Recht nichts zu sagen.
    • Sarkasmusdetektor 10.02.2019 11:53
      Highlight Highlight Bloss nicht, bei manchen Leuten ist es besser, wenn sie nicht abstimmen gehen 😉
    • reamiado 10.02.2019 12:18
      Highlight Highlight Da würde ich 76.- bekommen :D Im Kanton Schaffhausen gibts ja die Stimm-"pflicht", man könnte über eine Einführung auf nationaler Ebene abstimmen, die hätte super hohe Beteiligung. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 10.02.2019 10:49
    Highlight Highlight Wie im September: Umweltschutz ja, aber nicht bei mir.
    • malina2 10.02.2019 13:11
      Highlight Highlight Ich glaube es ging eher um Landschafts- und nicht um Umweltschutz.
    • DemonCore 10.02.2019 14:50
      Highlight Highlight Landschaftschutz ist Umweltschutz. Artenvielfalt, Gewässerschutz, Biotop-Erhalt.
  • Feihua 10.02.2019 10:34
    Highlight Highlight Hört mal auf, Resultate vor Schliessung der Urnen zu publizieren. Das ist einer Demokratie unwürdig, da es Einfluss auf den Ausgang der Abstimmung haben kann.
    • DemonCore 10.02.2019 11:37
      Highlight Highlight Bei dieser Stimmbeteiligung bezweifle ich, dass es eine Rolle spielt wann die Resultate, d.h. sind ja eig. nur Hochrechnungen, herauskommen.
    • Asmodeus 10.02.2019 11:44
      Highlight Highlight Da 80% via Brief abstimmen. Eher weniger
    • WolfCayne 10.02.2019 11:49
      Highlight Highlight Also es gibt genug Leute, die bei solchen Meldungen am Sonntagmorgen aufspringen, das Couvert hervorsuchen und zur Gemeindekanzlei rennen, um das Eregebnis noch signifikant zu verändern?
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