Schweiz
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Interview

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Am 10. Februar stimmt die Schweiz darüber ab, ob die Gesamtfläche aller Bauzonen eingefroren werden soll. Initiant Luzian Franzini von den jungen Grünen und Initiativgegner Leroy Bächtold von den Jungfreisinnigen streiten über den Traum vom Einfamilienhaus, den richtigen Weg zu mehr Verdichtung und die Ursachen von steigenden Mieten.



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Streit um den Boden: Leroy Bächtold (links) und Luzian Franzini beim Debattieren.  Bild: watson / angelina graf

Herr Franzini, angenommen, Geld spielt keine Rolle: Wie und wo würden Sie am liebsten wohnen?
Luzian Franzini:
Ich würde am allerliebsten in einer Altbauwohnung mitten in einer Altstadt wohnen, wenn Geld keine Rolle spielt.

Und Sie, Herr Bächtold?
Leroy Bächtold:
Ich glaube, bei mir hängt das etwas vom Alter ab. Momentan wohne ich in der Stadt Zürich und tue das sehr gerne. Da bin ich nahe beim Nachtleben, habe gute ÖV-Verbindungen. Aber wenn ich älter bin und eine Familie mit Kindern habe, würde ich in Küsnacht wohnen wollen. Am liebsten in einem Einfamilienhaus. Ich habe viele Freunde und Bekannte da. Es ist eine meiner Lieblingsgemeinden im Kanton.

Von einem Einfamilienhaus träumen gemäss Umfragen auch viele junge Leute. Mit Ihrer Initiative geben Sie Gegensteuer zu diesem Traum, Herr Franzini, indem Sie neue Bauzonen für Einfamilienhausquartiere verhindern.
Franzini:
Im Jahr 2018 stieg der Leerbestand bei den Einfamilienhäusern auf 7200 Häuser. Ich weiss deshalb nicht, wie gross dieser Bedarf tatsächlich ist. Aber bei unserer Initiative geht es nicht darum, irgendjemandem vorzuschreiben, wo und wie er zu wohnen hat. Es wird auch in zwanzig Jahren noch Einfamilienhäuser für jene geben, die darin wohnen wollen. Aber die Initiative tut dort etwas, wo heute das Angebot nicht mit der Nachfrage mithalten kann. Sie fördert nachhaltige Quartiere und Wohnungen in den Städten.

«Je schneller Gemeinden zersiedeln, desto schneller dürfen sie neue Bauzonen schaffen. Das wollen wir verhindern.»

Luzian Franzini

Am meisten zu reden gibt die Forderung, die Gesamtfläche der Bauzonen auf dem heutigen Niveau einzufrieren. Ein ziemlich radikaler Ansatz. Wollen Sie die Schweiz um jegliche Entwicklungsmöglichkeiten bringen?
Franzini:
Wenn man genauer hinschaut, ist diese Forderung nicht wirklich radikal. Es gibt heute bereits eine Reserve von ungenutzten Bauzonen von 400 Quadratkilometern. Das entspricht der anderthalbfachen Fläche des Kantons Schaffhausen! Wir verlangen einfach, dass man die zukünftige Entwicklung innerhalb der vorhanden Baulandreserven plant. Radikal ist es vielmehr, weiterhin zuzulassen, dass täglich acht Fussballfelder verbaut werden.

Kampf um den Boden: Das Streitgespräch im Video

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Video: watson/Angelina Graf

Weshalb?
Franzini:
Boden ist ein begrenztes Gut, irgendwann stossen wir sowieso an eine Grenze. Wenn wir einfach immer weiter einzonen, wird es irgendwann keine produzierende Landwirtschaft mehr geben, keine Erholungszonen, sondern nur noch Beton. Mit unserer Initiative verhindern wir das, in dem wir diese Grenze heute selbstbestimmt definieren, zu einem Zeitpunkt, an dem wir die Entwicklung noch lenken können. Und diese Grenze ziehen wir anhand der heutigen Gesamtfläche aller Bauzonen.

Dank der 2013 angenommenen Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) nimmt die Gesamtfläche der Bauzonen nicht mehr zu, die Siedlungsfläche pro Kopf nimmt sogar leicht ab. Braucht es die Zersiedelungsinitiative überhaupt noch?
Franzini:
Dass die Bauzonenfläche nicht mehr wächst, ist ein einmaliger Effekt der Umsetzung des RPG. Die Gemeinden müssen derzeit zu grosse Baulandreserven abbauen. Aber diese Entwicklung ist nicht nachhaltig. Sind diese überdimensionierten Baulandreserven einmal abgebaut, dürfen die Gemeinden wieder auf 15 Jahre hinaus neue Bauzonen schaffen. Dabei können sie selber wählen, von welchem Bevölkerungsszenario sie ausgehen wollen, und so dank bewusst übertriebenen Wachstumsprognosen extra grosse Bauzonen schaffen. Hinzu kommt – und das ist das Verheerende am RPG – dass die künftige Siedlungsentwicklung auf der vergangenen Siedlungsentwicklung beruht. Das heisst: Bereits stark zersiedelte Gemeinden profitieren davon. Einfach gesagt: Je schneller man zersiedelt, desto schneller darf man neue Bauzonen schaffen. Das wollen wir verhindern.

«Bis 2040 könnte die Schweizer Bevölkerung auf 10 Millionen anwachsen. Für sie muss es, wenn notwendig, neues Bauland geben können.»

Leroy Bächtold

Herr Bächtold, das Nein-Lager beruft sich auf die Wirksamkeit des RPG. Ist das nicht Augenwischerei, weil Sie mit derzeit zwar vorhandenen, aber einmaligen Entwicklungen argumentieren?
Bächtold:
Nein. Das RPG wird nachhaltige Verbesserungen bei der Raumplanung bringen und dafür sorgen, dass sparsamer mit dem Boden umgegangen wird als in der Vergangenheit. Die Siedlungsfläche pro Kopf wird weiterhin sinken. Aber natürlich werden, anders als es die Initiative verlangt, die Bauzonen nicht auf dem heutigen Niveau eingefroren. Das ist aber auch richtig so. 2018 wuchs die Schweizer Bevölkerung netto um 110’000 Personen, bis 2040 könnte sie auf 10 Millionen anwachsen. Für sie muss es, wenn notwendig, neues Bauland geben können. Frieren wir die Bauzonenfläche ein, verknappen wir das Angebot und damit steigen die Grundstückpreise und die Mieten für Privatpersonen und für das Gewerbe.

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Bächtold (24) ist Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Schweiz, Franzini (23) ist Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz. Bild: watson / angelina graf

Franzini: Gerade wenn die Bevölkerung steigt, ist eine effiziente Raumplanung umso wichtiger, um Grün- und Landwirtschaftsflächen zu erhalten. Ich stimme dir zu, die Bevölkerung wird wachsen. Aber selbst das höchste Wachstumsszenario des Bundes, welches 2060 elf Millionen Einwohner vorsieht, könnte man mit unserer Initiative problemlos auffangen. Wir haben das berechnet: Mit einer moderaten Verdichtung, also wenn man ausserhalb von schützenswerten Ortsbildern um eine Etage aufstockt, kann dafür locker genügend Wohnraum geschaffen werden.

Herr Bächtold, jede Sekunde verschwindet in der Schweiz ein Quadratmeter Grünfläche. Macht Ihnen diese Entwicklung keine Sorge?
Bächtold:
Das ist natürlich ein plakatives Bild, das die Initianten hier verwenden. Aber sie zeichnen ein stark überzeichnetes Bild von einer Schweiz, die kurz davor ist, eine Betonwüste zu werden. Die Zersiedelung ist ein Problem, da gebe ich Luzian recht. Aber die Initiative ist der falsche Weg, es anzupacken. Sie ist zu radikal.

«Seit den Siebzigerjahren wird uns versprochen, man bekomme mithilfe der Raumplanung das Problem der Zersiedelung in den Griff. Doch alleine seit 1985 wurde noch einmal die Fläche des Genfersees zugebaut.»

Luzian Franzini

Was wäre der richtige Weg?
Bächtold:
Das revidierte Raumplanungsgesetz ist schon ein gutes Instrument. Und meiner Meinung nach gibt es bei der Verdichtung noch viel Potenzial. Hier müssen wir uns auf kantonaler Ebene die Baugesetze anschauen. Da gibt es zu viele Vorschriften, etwa bezüglich Schattenwurf oder Mindestabstand, die eine effiziente Verdichtung verhindern. Das wäre ein föderalistischer Ansatz, wie wir Jungfreisinnigen ihn fordern. Wir wollen nicht, dass jetzt einfach von Bern aus den Kantonen verboten wird, neue Bauzonen zu schaffen. Sie können von sich aus noch sehr viel tun für eine effizientere Verdichtung.

Franzini: Ich finde es erstaunlich, dass du als Jungunternehmer jetzt das RPG dermassen lobst. Gerade von gewerblicher Seite hiess es damals im Abstimmungskampf, ein Ja wäre katastrophal für die Schweiz und man solle doch am besten einfach weiterbauen wie bis anhin. Fakt ist: Seit den 70er-Jahren wird uns versprochen, man bekomme mithilfe der Raumplanung das Problem der Zersiedelung in den Griff. Doch alleine seit 1985 wurde noch einmal die Fläche des Genfersees zugebaut. Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass zwei Drittel der Fläche der Schweiz Seen, Berge oder Wälder sind, die weder landwirtschaftlich noch zum Bauen genutzt werden können. Bei der Verdichtung hingegen haben wir, glaube ich, Gemeinsamkeiten, Leroy. Es gibt noch zu viele Hürden für nachhaltige Quartiere, da bleibt in den Kantonen viel zu tun. Wir geben mit unserer Initiative dem Bundesrat aber ein Instrument in die Hand, diese Verdichtung schweizweit zu fördern.

Bächtold: Beim Thema Verdichtung ist die Initiative sehr unverbindlich formuliert und beinhaltet keine wirksamen Instrumente.

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Leroy Bächtold (links): «Die Initianten zeichnen ein stark überzeichnetes Bild von einer Schweiz, die kurz davor ist, eine Betonwüste zu werden.» Bild: watson / angelina graf

Weshalb setzen Sie mit einer Initiative in der föderalistischen Schweiz auf der Bundesebene an statt in den Kantonen, Herr Franzini?
Franzini:
Im 21. Jahrhundert muss man Raumplanung kantonsübergreifend denken. Mit der Zersiedelungsinitiative werden in der Verfassung die Grundsätze dafür festgeschrieben: Dass die Bauzonen nicht mehr ausgedehnt werden und nachhaltige Quartiere gefördert werden. Dafür braucht es eine nationale Strategie. In der Umsetzung der Initiative bleibt der Föderalismus gewährt: Es sind weiterhin die Kantone, welche Richtpläne ausarbeiten und die Gemeinden, welche Nutzungszonenpläne beschliessen.

Bächtold: Wenn den Kantonen in der Bundesverfassung verboten wird, neue Bauzonen zu schaffen, ist das ein ganz klarer Eingriff in den Föderalismus und bedeutet eine Schwächung ihrer Souveränität!

Franzini: Auch das geltende Raumplanungsgesetz macht den Kantonen Vorschriften. Sie müssen heute schon ihre Richtpläne durch den Bund bewilligen lassen.

Bächtold: Die Initiative mit dem Verbot von neuen Bauzonen würde eine viel radikalere Einschränkung der kantonalen Autonomie bedeuten. Richtlinien für Kantone aufstellen kann man nicht mit dem Verbot von neuen Bauzonen vergleichen.

«Werden Wohnungen und Häuser an Orten gebaut, wo sie dann leer bleiben, hat keiner der Beteiligten etwas davon.»

Luzian Franzini

Herr Franzini, die Initiative verlangt ja, dass für jede neue Bauzone an einem anderen Ort eine gleich grosse Fläche ausgezont wird. Sie lässt aber bewusst offen, wie und zwischen wem der Abtausch von Bauzonen stattfinden würde. Weshalb?
Franzini:
Es ist in der Schweiz Tradition, dass Initiativen dem Parlament einen gewissen Spielraum bei der Umsetzung lassen. Der Grundsatz ist aber unmissverständlich: Kein Nettozuwachs bei den Bauzonen.

Welche Umsetzung würden Sie bevorzugen?
Franzini:
Ganz persönlich fände ich am besten, wenn die Kantone ihre Richtpläne in Abstimmung mit den Prognosen des Bundes zur Bevölkerungsentwicklung ausgestalten würden. Neue Bauzonen könnten dort geschaffen werden, wo die Bevölkerung wächst, im Gegenzug würde Bauland dort ausgezont werden, wo die Bevölkerungszahl stagniert oder abnimmt. Denkbar ist aber auch, dass es beispielsweise eine Handelsplattform für Bauzonen gibt. Wir haben hier bewusst dem Parlament einen gewissen Spielraum gelassen und sind offen für die beste Lösung. Vielleicht gibt es bei der Umsetzung noch neue Ideen, auf die bisher niemand gekommen ist.

Angenommen, die Initiative wird angenommen und nach Ihren Wünschen umgesetzt. Nun kommt der Bund zum Schluss, in der Agglomeration Zürich brauche es neue Bauzonen, im Kanton Jura hingegen habe es zu viel ungenutztes Bauland. Was geschieht, wenn sich die Jurassier weigern, ihr freies Bauland den Zürchern abzutreten?
Franzini:
Dieses Szenario ist für die nächsten Jahre sehr unrealistisch, weil alle Kantone momentan damit beschäftigt sind, ihre überdimensionierten Bauzonen abzubauen, wie es das RPG vorsieht. Derzeit haben die Gemeinden eher Mühe, die Landbesitzer zu entschädigen, deren Bauland sie auszonen müssen. Aber angenommen, ein solcher Fall eines Bauzonenabtauschs tritt ein: Ich glaube, es ist im grundsätzlichen Interesse der Politik und jedes Kantons und jeder Gemeinde, dass es dort Bauland gibt, wo es gebraucht wird. Und nicht dort, wo es nicht gebraucht wird. Werden Wohnungen und Häuser an Orten gebaut, wo sie dann leer bleiben, hat keiner der Beteiligten etwas davon. Ich bin deshalb sicher, man wird eine gute Lösung finden.

«Wie willst Du einem Walliser erklären, dass er nichts mehr bauen darf und seine Bauzonen an die ‹Üsserschwyzer› abtreten muss?»

Leroy Bächtold

Bächtold: Die Initianten machen es sich etwas sehr einfach, dass sie die Frage der Umsetzung bei diesem zentralen Aspekt der Initiative dermassen offen lassen. Das Einfrieren der Bauzonen auf dem heutigen Niveau könnte in einigen Jahrzehnten tatsächlich zu heftigen Konflikten zwischen den Kantonen führen. Wie willst Du einem Walliser erklären, dass er nichts mehr bauen darf und seine Bauzonen an die «Üsserschwyzer» abtreten muss?

Franzini: Auch das heutige Raumplanungsgesetz zwingt die einzelnen Kantone bereits dazu, Bauzonen abzubauen. Im Fall des Wallis, welches das RPG als einziger Kanton abgelehnt hat, auch gegen den Willen einer Mehrheit der dortigen Bevölkerung. Da wäre die Initiative nichts Neues.

Bächtold: Aber diese Spannungen werden sehr viel intensiver werden, wenn die Bauzonenfläche eingefroren ist. Das Wallis wird mit dem erwarteten Bevölkerungswachstum in Zukunft einmal wieder Bauzonen benötigen.

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Luzian Franzini: «Wenn wir pro Quadratmeter Boden mehr Wohn- und Gewerbeflächen schaffen, wird das Angebot ausgeweitet, nicht verknappt.» Bild: watson / angelina graf

Herr Bächtold, die Initiativgegner warnen vor steigenden Mieten, sollte die Initiative angenommen werden. Ist das nicht etwas alarmistisch, angesichts von 400 Quadratkilometern ungenutzter Baulandreserven?
Bächtold:
Überhaupt nicht. Das Bevölkerungswachstum ist auf absehbare Zeit nicht endlich. Das heisst, wir haben es beim Wohnraum mit einer immer weiter steigenden Nachfrage zu tun, während das Angebot mit der Initiative auf dem heutigen Niveau eingefroren würde. Steigende Nachfrage, stagnierendes Angebot: Es ist ganz simple Volkswirtschaft, dass das zu steigenden Preisen, in diesem Fall steigenden Mieten, führen wird.

Franzini: Diese Rechnung geht nicht auf. Beim Angebot ist ja für die Höhe der Mieten entscheidend, wie viele Quadratmeter freie Wohn- und Gewerbeflächen auf dem Markt vorhanden sind. Und nicht, wie viele Quadratmeter Boden dafür zubetoniert werden.

Eine Verknappung der Ressource Boden sorgt Ihrer Meinung nach nicht zu steigenden Mieten?
Franzini:
Nein. Wenn man auf dem gleichen Quadratmeter Boden mehr Wohnfläche schafft, steigen die Mieten nicht. Wenn wir pro Quadratmeter Boden mehr Wohn- und Gewerbeflächen schaffen – und erst noch dort, wo sie nachgefragt werden – wird das Angebot ausgeweitet, nicht verknappt. Heute gibt es in den Städten einen Angebotsmangel, weshalb dort die Mieten steigen, während auf dem Land 70’000 Wohnungen leer stehen. Wir haben mit der heutigen Raumplanung zu wenig Druck für einen wirklich effizienten Umgang mit dem Boden. Weil jeder weiss, dass einfach neues Bauland eingezont wird, wenn die heutigen Bauflächen nicht mehr ausreichen.

Bächtold: Es wird schon heute nicht einfach grundlos Boden zubetoniert, denn er ist ja nicht gratis. Investoren überlegen sich ganz genau, wie sie eine optimale Verdichtung erreichen können, bei der gleichzeitig die Rendite stimmt. Sie bauen also auf einer möglichst kleinen Bodenfläche jene Art von Häusern oder Wohnungen, die ein optimales Verhältnis von Mieten und Kosten zulassen. Wird die Bauzonenfläche eingefroren, verschiebt sich diese Gleichung zu Ungunsten der Mieter und die Miete steigt.

Die Zersiedelungs-Initiative in 60 Sekunden erklärt

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Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • sowhat 22.01.2019 07:38
    Highlight Highlight Grade das Beispiel Abtausch zwischen Jura und ZH zeigt, dass es nicht gesund ist. Der Jura würde auf die Länge entvölkert, die Stadt Zürich würde noch mehr auf gebläht. Es wäre wichtiger Arbeitsplätze zu dezentralisieren als noch mehr zu zentralisieren. Das würde erstens das Pendeln reduzieren und zweitens verhindern, dass -in diesem Beispiel- der Jura entvölkert wird.
    Wir können in D sehen, was passiert, wenn die Landbevölkerung keine vernünftige Lebensgrundlage mehr hat. Keine Infrastruktur, weder Strassen noch Internet, noch Mobilfunk =Abwanderung, Überalterung es ist ein Teufelskreis
    • Schneider Alex 23.01.2019 06:11
      Highlight Highlight Nicht nur die Weitpendler in die Grossagglomerationen sollen dazu angehalten werden, in den Grossagglomerationen selbst Wohnsitz zu nehmen respektive einen Arbeitsplatz in der Nähe ihres Wohnortes zu suchen. Auch die Wirtschaft muss sich fragen, ob wirklich alles und jedes in den Grossagglomerationen angesiedelt werden muss. Es gibt doch auch Unternehmungen, die nicht unbedingt auf zentralste Lagen oder Flugplatznähe angewiesen sind. Auch mit einer Verlagerung von Unternehmensstandorten lassen sich die Pendlerdistanzen verkürzen.
  • Schneider Alex 22.01.2019 05:52
    Highlight Highlight Wenn wir unser Kulturland –insbes. im Mittelland - erhalten wollen, sind wir darauf angewiesen, bei wachsender Bevölkerungs- und Arbeitsplätzen und zunehmendem Wohnflächenanspruch, die Besiedlung zu verdichten. Es ist der Preis für jahrzehntelanges Laissez-faire bei der Zuwanderungspolitik.

    Was tun, wenn man weder Zersiedelung noch Verdichtung will? Sich gegen Einzonungen und übermässige Verdichtung auf allen Staatsebenen wehren, masslose Zuwanderung bekämpfen und Flächenverbrauch besteuern.
  • stamm 21.01.2019 23:34
    Highlight Highlight Wie um himmels Willen wollen wir das stoppen? Ich meine, dass sich die Bevölkerung seit 1960 verdoppelt hat! Ganz ehrlich; wie und wer möchte das stoppen? Wir passen uns an, nehmen Gesetze an aber blenden die Zahlen aus?
  • Platon 21.01.2019 20:57
    Highlight Highlight Alleine schon wegen der immer gleichen faulen Ausreden der Bürgerlichen werde ich die Initiative annehmen: "Die Initiative ist zu radikal blablabla." "Es wurde ja schon viel gemacht blablabla." "Das RPG kriegt das Problem ja schon in den Griff blablabla." Ich kanns wirklich nicht mehr hören. Gehts nach dem Freisinn können wir den Staat gleich abschaffen, der Konsument, "die Wirtschaft" und die Eigenverantwortung richten alles!
  • Barbapeder 21.01.2019 19:56
    Highlight Highlight Solange der Bund mit seinem Boden in der Landwirtschaftszone spekuliert und der Kanton Zürich in der Landwirtschtszone mit Steuergeldern von mehr als 200 Mio den Innovationspark Dübendorf bauen will, stimme ich für die Zersiedlungsinitiative. Der Skandalfall von Galmiz lässt grüssen. Startups machen ausserhalb der Bauzone keinen Sinn.
  • Turrdy 21.01.2019 17:04
    Highlight Highlight Wie wärs mit einer Untergrenze bei der Nutzungsziffer?
  • Deleted93 21.01.2019 16:51
    Highlight Highlight 11 Mio super, weiter so!!! Tolle Aussichten unser Schneeballsystem welches nur mit Wachstum klarkommt. Ev sollte man dieses Problem mal angehen, dann müsste man nicht über Zersiedelung, Autobahn Ausbau, mehr Öv usw diskutieren. Das ist einfach nur dämlich. Die Menschheit hat sich in den letzten 100 Jahren verzehnfacht , während alle andere Arten extrem dezimiert wurden. Die Tragbarkeit liegt bei ca 4.5 Milliarden. Nicht zu glauben sowas.
  • HerbertBert 21.01.2019 16:30
    Highlight Highlight Allein aus dem Grund, dass die Mietpreise steigen könnten werde ich Nein stimmen. Ich verstehe es ja, dass es Leute gibt die gerne in Altbauwohnungen wohnen, aber bei vielen wie mir ist das nicht der Fall. Ich könnte mir diesen "Lebensstandard", so wie ich ihn für mich definiere, nicht mehr leisten.
    Und Aussagen, dass man Etagen um ein Stockwerk aufstocken kann hören sich in der Theorie zwar schön und gut an, doch wird dies wohl so kaum geschehen.
    • Troxi 21.01.2019 21:25
      Highlight Highlight Die Mieten steigen so oder so ob mit oder ohne ZI. Gewinnwahn und nicht offenlegung der vorherigen Mieten sei Dank.
  • Mutbürgerin 21.01.2019 16:25
    Highlight Highlight Sollten die Grünen die Abstimmung gewinnen, werden sie vermutlich die heutigen und zukünftigen Einfamilienbesitzer mit Luxussteuern bestrafen und mittels sozialer Ächtung diskriminieren. Ich seh schon die Slogans "Einfamilienhäuser sind Gewissensfrage" oder "Hochhäuser für alle, statt Einfamilienhäuser für Wenige".
    • Schneider Alex 23.01.2019 06:19
      Highlight Highlight Was tun, wenn man weder Zersiedelung noch Verdichtung will? Sich gegen Einzonungen und übermässige Verdichtung auf allen Staatsebenen wehren, masslose Zuwanderung bekämpfen und Flächenverbrauch besteuern.

  • diesdasananas 21.01.2019 15:04
    Highlight Highlight Herr Bächtold, ihre Aussage ist falsch. Verdichtetes bauen führt nicht zu höheren mieten. Der bauliche Mehraufwand wird durch eine bessere Ausnutzung der bebauten Fläche und durch die Nutzung von Synergien bei der Infrastruktur bei weitem übertroffen.
    • Schneider Alex 23.01.2019 06:21
      Highlight Highlight Die Preisentwicklung ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Man kann keine generellen Aussagen zur Preisentwicklung machen, schon gar nicht für einzelne Lagen.
  • manhunt 21.01.2019 14:43
    Highlight Highlight „Das Bevölkerungswachstum ist auf absehbare Zeit nicht endlich.“
    das bauland ist aber endlich. und unendliches wachstum in einem endlichen raum, mit endlichen ressourcen, ist nicht möglich.
    • Schneider Alex 23.01.2019 06:24
      Highlight Highlight Doch, doch: Man kann beliebig stark verdichten. Es gibt dazu viele Beispiele auf der Welt. Und ja, diese Menschen dort haben sich an diese Wohnformen gewöhnt. Warum nicht auch in der Schweiz? Die Frage ist nur, wollen wir das? Ist es nicht ein Verlust an Lebensqualität für viele?
  • Kronrod 21.01.2019 14:26
    Highlight Highlight Es gibt keinen guten Grund, das auf Bundesebene festzulegen. Ich finde, jeder Kanton soll für sich entscheiden dürfen, wie er mit seinen Landreserven umgeht. Ich glaube zum Beispiel, dass die Appenzeller besser wissen als ich, was für ihren Kanton sinnvoll ist. Dementsprechend plane ich, nein zu stimmen.
    • diesdasananas 21.01.2019 15:12
      Highlight Highlight Es sind weiterhin die Kantone, welche Richtpläne ausarbeiten und die Gemeinden, welche Nutzungszonenpläne beschliessen.
      Die Initiative beschliesst einzig eine nationale Strategie, welche einen Ausdehungsstopp für die Bauzonen realisiert und so die schweizer Landschaft langfristig schützt.
    • whatthepuck 21.01.2019 16:45
      Highlight Highlight Es kann im Jahr 2019 auch nicht mehr nur darum gehen, was in welchem Kanton wo zu sein hat, sondern vielmehr darum, was in unserem Land wo zu sein hat. Die Kantonsgrenzen führen mitunter zu suboptimalen Zuständen. Es macht schlicht keinen Sinn, in ländlichen Kantonen massenhaft Bauland einzuzonen, wenn wir in anderen Landesteilen schon sehr verstädterte Gegenden haben, wo es weniger gravierend ist, wenn diese noch etwas weiter wachsen. Dichte kann für die öffentliche Versorgung auch eine Effizienzsteigerung bedeuten.
    • Schneider Alex 23.01.2019 06:29
      Highlight Highlight Es gibt Untersuchungen, welche zeigen, dass die Feinerschliessungskosten im ländlichen Raum deutlich günstiger sind als im urbanen Raum; dies wegen der tieferen Bodenpreise und den teureren Baukosten in einem verdichteten Raum.
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  • Geo1 21.01.2019 14:06
    Highlight Highlight Mich würde brennend interessieren, wie Bächtold auf ein Bevölkerungswachstum von netto 110'000 Personen kommt. Laut SEM betrug die Nettozuwanderung von Januar bis November 2018 54'432 Personen. Dann müsste ja die Nettozuwanderung im Dezember plus der Geburtenüberschuss 2018 55'000 Personen betragen?!
  • diesdasananas 21.01.2019 13:41
    Highlight Highlight Täglich wird in der Schweiz Kulturland in der Fläche von acht (!) Fussballfelder verbaut. Daran sieht man, dass das aktuelle Raumplanungsgesetzt langfristig nicht funktioniert. Die Fläche der Schweiz ist endlich.
    Nicht die Initiative, sondern das Weitermachen wie bisher ist radikal.
    • The Hat Guy 23.01.2019 09:41
      Highlight Highlight Die Fläche von acht Fussballfeldern klingt nach unglaublich viel, – vor allem wenn man noch ein nettes (!) hinzufügt. Grob durchgerechnet bedeutet das, dass in bereits 2000 Jahren die ganze Schweiz zugebaut ist 😱
  • jeff stg 21.01.2019 12:42
    Highlight Highlight Jede sekunde verschwindet 1km2 grünfläche?
    Bei +/- 42 000km2 fläche der gesamten schweiz (inkl. Berge und gewässer aller art!) Demfall kann ich übermorgen nicht mehr in den wald joggen gehen
    • Der_Infant 21.01.2019 13:04
      Highlight Highlight Ein Quadratmeter sagen die Initianten.
      Demnach solltest du noch etwas länger joggen gehen können.
  • Hosenabe 21.01.2019 12:30
    Highlight Highlight Leeeeerooooooooy Jenkins!
  • Matti_St 21.01.2019 12:27
    Highlight Highlight Verdichtet bauen müsste die Preise eigentlich senken. Wenn nicht, sollte man von einer Mafia sprechen.
    • Simon_Müller 21.01.2019 12:41
      Highlight Highlight Preise pro qm2 steigen durch den Mehraufwand beim bauen. Sonst würde ja schon heute überall verdichtet werden.
    • WID 21.01.2019 13:16
      Highlight Highlight @Simon_Müller: Es steigt aber auch die Ausbeute an nutzbarem Wohnraum pro m2 Land. Wäre spannened wo das Optimum wäre.
    • Matti_St 21.01.2019 15:33
      Highlight Highlight In der Schweiz ist vor allem der Grund (Bodenpreis) teuer.
      Die Baukosten senken sich pro Wohnung, da der Quadratmeterpreis nicht auf ein Haus sondern auf viele Wohnungen aufsplittet.
      Was wir aber bezahlen sind nicht die Baukosten, sondern der Marktwert. Deshalb sind die Wohnungen in einem Hochhaus gleich teuer wie in einem kleineren Mehrfamilienhaus. Meist sind in einem Hochhaus aber die oberen Wohnungen teuer als die unteren, da die oberen Wohnungen meist begehrter sind.
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  • Herr J. 21.01.2019 12:26
    Highlight Highlight Man könnte sich auch fragen, wie sinnvoll es ist, dass Jahr für Jahr Zehntausende in die Schweiz einwandern. Leider ist von den Initianten zu diesem Thema nix zu hören, weil zu heikel, nehme ich an.
    Wer hierzulande ernsthaft Boden und Landschaft schützen will, müsste aber auch hier ansetzen. Dass eine 10-Millionen-Schweiz stärker überbaut ist als eine 8-Millionen-Schweiz, ist evident. Die Leute müssen nicht nur irgendwo wohnen, sondern auch arbeiten, zur Schule, brauchen Verkehrs- und andere Infrastruktur.
    • dorfne 21.01.2019 13:38
      Highlight Highlight Was Sie schreiben stimmt, nur ist es nicht hilfreich, weil das weltweite Bevölkerungswachstum offenbar unaufhaltbar ist und wir auch ohne PFZ bald die 10-Mio-Schweiz hätten, dann die 12 Mio-Schweiz usw..Da bleibt uns nichts anderes übrig als die verbleibenden Grünflächen so gut wie möglich zu schützen. Rückzonung von bestehendem Bauland, verdichtung nach innen auch in Kleinstädten und keine neuen Bauzonen. Mehr als Schadensbegrenzung ist das sowieso nicht. Deshalb ja zu der Initiative.
    • grünergutmensch 21.01.2019 13:47
      Highlight Highlight Fachkräftemangel, Pflegepersonalmangel, etcetc, Nachfrage der Wirtschaft. Und komm mir nun nicht mit Wirtschaftsflüchtlingen.
    • dan2016 21.01.2019 14:14
      Highlight Highlight nun, das wäre eine andere Initiative. Wurde dort auch diskutiert. Zersiedelung und Platzverbrauch ist aber nur untergeordnet eine Frage der Bevölkerungszunahme. Da kannst Du locker bei den Lidls und Aldis und Mediamarkts beginnen. Oder bei den Zweitwohnungen. Oder bei den Leerwohnungen.
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  • schaerr 21.01.2019 12:11
    Highlight Highlight Ganz klar - wir müssen dieser Initiative zustimmen wenn wir auch für kommende Generationen noch Grünflächen haben möchten. Das RPG wird sonst bei der nächsten Möglichkeit wieder aufgeweicht.
  • WID 21.01.2019 12:01
    Highlight Highlight Der wichtigste Faktor der Zersiedelung ist die hohe Nachfrage. Dort muss zuerst angesetzt werden. Danach kommen Einfrieren von Bauzonen und Verdichten.
    • äti 21.01.2019 15:58
      Highlight Highlight .. und die hohe Nachfrage steuert man wie?
    • Fabio74 22.01.2019 07:13
      Highlight Highlight Der Faktor heisst zu grosser Flächenbedarf pro Person
    • Schneider Alex 23.01.2019 06:42
      Highlight Highlight „Der Wohnraum pro Kopf der Inländer wächst seit 10 Jahren nicht mehr signifikant. Trotzdem ist der Wohnraumkonsum in der Schweiz in dieser Zeit um 40 Mio m2 gestiegen, bedingt durch die wachsende Bevölkerung. Dieses Bevölkerungswachstum ist vor allem eine Folge der hohen Nettozuwanderung (+804‘588). Der Geburtenüberschuss betrug in dieser Zeit bei den Schweizern +12‘626, bei den Ausländern + 187‘893.“ (Roland Schmutz, Präsident ECOPOP im Bulletin Nr. 81/September 2018)
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  • PC Principal 21.01.2019 11:36
    Highlight Highlight Das Thema ist sehr wichtig. Es ist auch unbedingt notwendig, dass in den Städten vermehrt in die Höhe gebaut wird. Nur so kann die Zersiedelung gestoppt werden. Ausserdem sinken die Mieten, wenn endlich genügend gebaut wird. Und es muss weniger gependelt werden, wenn mehr Leute direkt in der Stadt wohnen. Ich verstehe also nicht, warum gegen jedes Hochhausprojekt so stark angekämpft wird.
    • w'ever 21.01.2019 18:05
      Highlight Highlight @pc principa
      mit dem in die höhe bauen stimm ich dir zu. aber ich würde gerne eine frage stellen. wohnst du in den stadt? hättesst du es gerne, wenn vor deiner nase auf einmal in die höhe gebaut werden würde? und so schnell in eine andere wohnung kannst du nicht ziehen, denn wohnungen gibt es in der stadt ja nicht wie sand am mehr
    • Fabio74 22.01.2019 07:14
      Highlight Highlight @w ever es ist ja nicht plötzlich. Nur weil es erlaubt ist, fahren nicht morgen die Bagger auf
    • PC Principal 22.01.2019 08:38
      Highlight Highlight Ja, ich wohne in der Stadt, direkt neben einem 12-stöckigen Haus mit Genossenschaftswohnungen. Das stört mich kein bisschen. Aussicht hat man in der Stadt sowieso keine. Aber ich würde gerne in einem Hochhaus wohnen, dann hätte ich Aussicht.
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  • jevaja 21.01.2019 11:30
    Highlight Highlight Ich bin dafür, mit dem Bestehenden klug zu planen. Neu kann jedeR.
    Wer kann sich wohl ein EFH auf der grünen Wiese leisten? Wer bezahlt die Anschlussgebühren und die Strasse dort hin? Wo kaufen die neuen BewohnerInnen ein, und wie gelangen sie zur Arbeit?
    Auch in meiner Strasse stehen drei Reiheneinfamilienhäuser leer, an ruhiger Lage, 2 Minuten vom Bahnhof mit direkter Verbindung nach Zürich, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten etc.
    Wollen wir diese Haltung noch fördern, abzulehnen was vorhanden ist und ständig Neues zu wollen?
    • Schneider Alex 23.01.2019 06:06
      Highlight Highlight Eine qualitativ hochwertige Verdichtung der Besiedlung ist zu begrüssen und entspricht auch den Vorlieben der urban gesinnten Leute. Es gibt aber einen grossen Bevölkerungsanteil, der gerne sein „Hüsli mit Garten“ hat, ob das nun den Architekten und Stadtplanern passt oder nicht. Im Übrigen weist der Modetrend des „urban gardening“ darauf hin, dass auch bei den urban Gesinnten noch ein Rest an Natursehnsucht vorhanden ist, der gerne im Wohnumfeld erfüllt werden will.
  • Posersalami 21.01.2019 11:24
    Highlight Highlight Ich verstehe die Initianten nicht. Die BZO Revisionen sind noch nicht durch und werden die Entwicklung eh nach innen lenken. Kommt die Abstimmung durch dürfte man noch mal beginnen und dann dauerts wieder 5 Jahre bis eine neue BZO da ist.

    Zudem wird dann da gebaut wo es Bauland hat und nicht da, wo es Wohnungen braucht, dazu wird alles teurer.

    NEIN

    Wer Ja stimmt hat nicht verstanden wie das ganze in der Schweiz funktioniert. Die Initiative würde auch nichts daran ändern dass weiter 8 Fussballfelder am Tag zubetoniert werden. Punkt
    • vanHigh 21.01.2019 11:53
      Highlight Highlight Da haben sie recht, zu mindest bis die alle Reserven bebaut sind.

      Ein weiterer wichtiger Punkt weshalb ich dagegen bin ist, dass Gemeinden welche unverhältnismäßig viel Reserve Bauland angehäuft haben belohnt werden. Und genau diese Gemeinden haben in der Vergangenheit schlechte Arbeit, im Bereich Raumplanung, geleistet.
    • Geo1 21.01.2019 13:44
      Highlight Highlight Klar hätte man warten können, bis die Unbrauchbarkeit des revidierten RPGs offensichtlich geworden wäre. Nur wäre in der verstrichenen Zeit eine riesige Fläche zugebaut worden. Die Initianten haben meiner Meinung nach völlig richtig gehandelt, dass sie die Initiative gleich nach der Implementation des revidierten RPGs lanciert haben. Denn in Bezug auf einen Zersiedelungsstopp setzt dieses einen Goodwill von Kantonen und Gemeinden voraus, der mit einigen positiven Ausnahmen leider nicht vorhanden ist. Die revidierten Richtpläne und BZO haben dies bestätigt. Deshalb JA zur ZI!
    • vanHigh 21.01.2019 14:41
      Highlight Highlight Meines Wissens sind Stand heute erst etwas mehr als die Hälfte der Richtplanrevisionen vom Bund genehmigt.
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  • whatthepuck 21.01.2019 11:12
    Highlight Highlight Das Gespräch 2019: "2018 wuchs die Schweizer Bevölkerung netto um 110’000 Personen, bis 2040 könnte sie auf 10 Millionen anwachsen. Für sie muss es, wenn notwendig, neues Bauland geben können."

    Das Gespräch 2059: "2058 wuchs die Schweizer Bevölkerung netto um 110'000 Personen, bis 2070 könnte sie bis auf 12.5 Millionen anwachsen. Für sie muss es, wenn notwendig, neues Bauland geben können."

    Das Argument, dass man, wenn man so weitermacht, irgendwann nur noch Beton hat, schlägt mMn eigentlich schon alles.
    • Paradise 21.01.2019 12:33
      Highlight Highlight Stimme dem vollkommen zu.
      Man kann nicht einfach immer mehr bauen, nur weil es mehr Leute gibt.
      Platz ist endlich und muss so behandelt werden. Die Bevölkerung muss sich anpassen und lernen, dass man nicht ewiges Bevölkerungswachstum ausgleichen kann.

      Und Natur muss es in 50 Jahren auch noch geben. Auch in die Höhe bauen geht nicht ewig. Alle Leute in den hochhäusern wollen in die Natur.

      Es muss uns bewusst werden, dass die Bevölkerung auf einem erträglichen Mass gehalten werden muss.

    • Yummy 21.01.2019 13:05
      Highlight Highlight Genau, DA wäre anzusetzen... Nicht beim Bauland. China 1-Kind-Politik weltweit (vorallem in Afrika!) durchsetzen und die meisten Porbleme wären gelöst :) (auch diverse Umweltthemen...)
    • sephiran 21.01.2019 15:24
      Highlight Highlight @Yummy Haben jetzt schon eine Überalterung, was bereits grosses Problem ist (Stichwort AHV). Hat auch China gemerkt und die 1-Kind-Politik aufgehoben. Absolut keine Lösung.
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