Der dänische Wirtschaftsminister Morten Bødskov kommt nicht wie geplant ans WEF. Dies bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber dem Blick. Die Rede ist von einem Terminproblem – weitere Details bleiben offen. Bødskov ist der einzige Vertreter Dänemarks, der ans WEF hätte reisen sollen.

Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft am WEF 2026 in Davos erwartet.Bild: keystone
Liveticker
Dänischer Wirtschaftsminister sagt WEF-Besuch ab +++ Pfister besucht Truppen in Davos
Das Wichtigste
- Ab Montag, 19. Januar, und bis Freitag, 23. Januar, findet das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2026 in Davos statt.
- Das Motto des WEF lautet dieses Jahr «A Spirit of Dialogue», eine Anspielung auf die herausfordernde geopolitische Lage. Auf dem Programm steht etwa die Frage, wie Kooperation trotz wachsender globaler Spannungen möglich bleibt.
- Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft erwartet. Unter anderem US-Präsident Donald Trump oder Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj.
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10:28
Dänischer Wirtschaftsminister kommt nicht ans WEF
7:27
Verteidigungsminister Pfister besucht mobilisierte Truppen in Davos
Verteidigungsminister Martin Pfister besucht heute in Davos GR die fürs WEF mobilisierten Truppen. Unter anderem im Hinblick auf den Besuch von US-Präsident Donald Trump wurden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Der Zuger reist zum ersten Mal als Bundesrat zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Er wird am ersten Tag des Forums die Truppen in Begleitung des neuen Armeechefs Benedikt Roos besuchen, der Anfang des Jahres sein Amt angetreten hat.£
Armee und Polizei müssen dieses Jahr eine Rekordzahl an Persönlichkeiten schützen. Der Besuch von Donald Trump lockt unzählige weitere Teilnehmer in den Bündner Ferienort.
Insgesamt benötigen gemäss dem Gesamteinsatzleiter 123 Personen einen besonderen Schutz. Und 400 Gäste, darunter 64 Staatschefs – sechs davon aus G7-Ländern – geniessen völkerrechtlichen Schutz und erfordern entsprechende Massnahmen.
Die Armee unterstützt die Polizei mit 5000 Soldaten, die den teilweise gesperrten Luftraum überwachen, geschützte Personen transportieren und die Polizeikräfte am Boden und online unterstützen. Auch der Nachrichtendienst des Bundes und der Bundessicherheitsdienst sind im Einsatz.
Weitere Demonstrationen erwartet
Die Sicherheitsdienste müssen sich auch auf weitere Aktionen gegen Donald Trump einstellen. Für Montagabend ist eine Demonstration in Zürich geplant. Am Wochenende fanden bereits mehrere Kundgebungen statt.
Das Budget für die Sicherheitsvorkehrungen beläuft sich wie im letzten Jahr auf neun Millionen Franken. Die Sicherheit des US-Präsidenten dürfte zusätzliche Kosten verursachen, auch wenn die US-Delegation einen Teil davon mit eigenen logistischen Mitteln deckt.
Vier Bundesräte in Davos
Neben Pfister reisen drei weitere Bundesräte nach Davos. Bundespräsident Guy Parmelin wird das Forum am Dienstag offiziell eröffnen.
Der Waadtländer wird mit den Vertretern aus den USA sicherlich das Zollabkommen ansprechen. In diesem Dossier soll bis 31. März eine formelle Vereinbarung getroffen werden. Auch Finanzministerin Karin Keller-Sutter und Aussenminister Ignazio Cassis werden vor Ort sein.
Die Regierung reist wenige Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS in der Neujahrsnacht nach Davos. WEF-Präsident Borge Brende erklärte gegenüber den Medien, dass ein Moment gefunden werde, um den Opfern zu gedenken. (sda/con)
Der Zuger reist zum ersten Mal als Bundesrat zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Er wird am ersten Tag des Forums die Truppen in Begleitung des neuen Armeechefs Benedikt Roos besuchen, der Anfang des Jahres sein Amt angetreten hat.£
Armee und Polizei müssen dieses Jahr eine Rekordzahl an Persönlichkeiten schützen. Der Besuch von Donald Trump lockt unzählige weitere Teilnehmer in den Bündner Ferienort.
Insgesamt benötigen gemäss dem Gesamteinsatzleiter 123 Personen einen besonderen Schutz. Und 400 Gäste, darunter 64 Staatschefs – sechs davon aus G7-Ländern – geniessen völkerrechtlichen Schutz und erfordern entsprechende Massnahmen.
Die Armee unterstützt die Polizei mit 5000 Soldaten, die den teilweise gesperrten Luftraum überwachen, geschützte Personen transportieren und die Polizeikräfte am Boden und online unterstützen. Auch der Nachrichtendienst des Bundes und der Bundessicherheitsdienst sind im Einsatz.
Weitere Demonstrationen erwartet
Die Sicherheitsdienste müssen sich auch auf weitere Aktionen gegen Donald Trump einstellen. Für Montagabend ist eine Demonstration in Zürich geplant. Am Wochenende fanden bereits mehrere Kundgebungen statt.
Das Budget für die Sicherheitsvorkehrungen beläuft sich wie im letzten Jahr auf neun Millionen Franken. Die Sicherheit des US-Präsidenten dürfte zusätzliche Kosten verursachen, auch wenn die US-Delegation einen Teil davon mit eigenen logistischen Mitteln deckt.
Vier Bundesräte in Davos
Neben Pfister reisen drei weitere Bundesräte nach Davos. Bundespräsident Guy Parmelin wird das Forum am Dienstag offiziell eröffnen.
Der Waadtländer wird mit den Vertretern aus den USA sicherlich das Zollabkommen ansprechen. In diesem Dossier soll bis 31. März eine formelle Vereinbarung getroffen werden. Auch Finanzministerin Karin Keller-Sutter und Aussenminister Ignazio Cassis werden vor Ort sein.
Die Regierung reist wenige Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS in der Neujahrsnacht nach Davos. WEF-Präsident Borge Brende erklärte gegenüber den Medien, dass ein Moment gefunden werde, um den Opfern zu gedenken. (sda/con)
7:24
Heute beginnt das WEF
Herzlich willkommen zur watson-Berichterstattung zum WEF 2026 in Davos. Heute geht es los. Hier halten wir dich über alle Entwicklungen rund um das Forum auf dem Laufenden.
Zuletzt gaben diverse Dinge im Vorfeld des Treffens in den Bündner Bergen zu reden. So tut sich der Bundesrat trotz Gastgeberrolle bisher schwer, Termine mit anderen hochrangigen Politikern zu vereinbaren. Grund dafür ist der Besuch von Donald Trump in Davos – alle rechnen sich Chancen aus, mit dem US-Präsidenten zu sprechen und wollen dafür zeitlich flexibel bleiben. Mehr dazu gibt es hier:
Zuletzt gaben diverse Dinge im Vorfeld des Treffens in den Bündner Bergen zu reden. So tut sich der Bundesrat trotz Gastgeberrolle bisher schwer, Termine mit anderen hochrangigen Politikern zu vereinbaren. Grund dafür ist der Besuch von Donald Trump in Davos – alle rechnen sich Chancen aus, mit dem US-Präsidenten zu sprechen und wollen dafür zeitlich flexibel bleiben. Mehr dazu gibt es hier:
Für Kritik am WEF sorgte die kurzfristige Einladung für den iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi. Er ist Teil des Regimes, das vor wenigen Tagen Tausende Menschen massakrieren liess, weil sie gegen die iranische Regierung protestierten. Mehr dazu hier:
Das Weltwirtschaftsforum steht ansonsten im Zeichen von Donald Trump. Der streitbare US-Präsident kommt mitten in von ihm verursachten geopolitischen Spannungen mit Europa in die Schweiz. Dabei wird er vom nicht weniger kontroversen Berater Stephen Miller begleitet. Mehr Infos findest du hier:
(con)
