DE | FR
Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Liveticker

US-Senat blockiert höhere Corona-Hilfen +++ Mutation: Irland verhängt Shutdown



Coronavirus in der Schweiz
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National + International 30.12.20

Schicke uns deinen Input
22:47
Blockade im US-Senat gegen höhere Corona-Hilfen bleibt
Eine Anhebung der Corona-Direkthilfen für US-Bürger auf 2000 Dollar hat wegen einer Blockade im Senat kaum noch Aussicht auf Erfolg. Der republikanische Mehrheitsführer, Mitch McConnell, sagte am Mittwoch (Ortszeit) in der Kongresskammer, der Senat lasse sich nicht durch Schikane dazu drängen, eilig Geld an Menschen auszugeben, die dies zum Teil gar nicht bräuchten. Er wies damit erneut hartnäckige Versuche der Demokraten ab, rasch eine Abstimmung zu dem Thema durchzusetzen.
epa08911854 Senate Majority Leader Mitch McConnell walks to the Senate Floor from his office to deliver remarks in the US Capitol in Washington, DC, USA, 30 December 2020. Leader McConnell introduced a bill to address 2000 dollar stimulus checks, election fraud and other issues.  EPA/SHAWN THEW
Die Forderung nach einer Anhebung der Corona-Direkthilfen hat heftige politische Auseinandersetzungen ausgelöst – mit ungewöhnlichen Allianzen. Als Teil eines gewaltigen Corona-Konjunkturpakets bekommen viele Amerikaner einmalige Hilfszahlungen in Höhe von 600 Dollar. Der amtierende republikanische US-Präsident Donald Trump hatte höhere Direkthilfen im Umfang von 2000 Dollar ins Gespräch gebracht, was die ihm sonst verhassten Demokraten eifrig aufgriffen und im Repräsentantenhaus verabschieden liessen. Trumps Republikaner sind in der Frage jedoch gespalten. Viele von ihnen sind gegen höhere Ausgaben an dieser Stelle und verweisen auf die Haushaltsdisziplin.

McConnell stellte am Mittwoch klar, er sei nicht bereit, die Corona-Hilfen von den anderen Themen zu trennen. Die Demokraten warfen ihm vor, den Plan von 2000-Dollar-Schecks so zu beerdigen. (sda/dpa)
21:09
Auch Argentinien lässt Corona-Impfstoff von Astrazeneca zu
Nach Grossbritannien hat auch Argentinien den Corona-Impfstoff der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca zugelassen. Die Arzneimittelbehörde Anmat erteilte am Mittwoch nach eigenen Angaben eine auf ein Jahr begrenzte Notfallregistrierung für den Verkauf des Mittels gegen Rezept.
Dr. Estefania Zevrnja gets a shot of Russia's Sputnik V vaccine for COVID-19 at Dr. Pedro Fiorito Hospital in Avellaneda, Argentina, Tuesday, Dec. 29, 2020. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
(Symbolbild) Das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Produkts sei akzeptabel, hiess es. Es war zunächst unklar, wann mit dem Einsatz des Präparats zu rechnen ist und wie viele Dosen das südamerikanische Land erhalten soll.

Erst am Dienstag hatte Argentinien begonnen, den von russischen Forschern entwickelten Impfstoff «Sputnik V» verabreichen zu lassen. Das Vakzin war bereits Mitte August in Russland freigegeben worden, seit Beginn dieses Monats wird es dort eingesetzt. Vergangene Woche unterzeichneten Russland und Astrazeneca ein Memorandum für eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Impfstoffen. (sda/dpa)
20:26
Irland verhängt Shutdown für mindestens einen Monat
Wegen stark gestiegener Corona-Neuinfektionen und der Ausbreitung einer neuen Virusvariante fährt Irland das öffentliche Leben für mindestens einen Monat herunter. Die Situation sei sehr ernst, sagte Regierungschef Micheal Martin (im Bild) am Mittwochabend. «Die Zahlen werden sich in den kommenden Tagen weiter verschlechtern.» Angesichts des Tempos, in dem das Coronavirus um sich greife, müsse die Bremse gezogen werden, sagte Martin.
Irish Prime Minister Micheal Martin arrives for a Cabinet meeting at Dublin Castle, Ireland, Monday July 6, 2020.  Centrist politician Micheal Martin leads a coalition government of two longtime rival parties. (Niall Carson/PA via AP)
Die Beschränkungen ähneln einer Ausgangssperre. Von Mittwochabend an sind private Besuche ebenso verboten wie öffentliche Versammlungen – Ausnahmen gibt es für Hochzeiten mit bis zu sechs und Begräbnisse mit bis zu zehn Menschen. Die Menschen sollen ihre Häuser nur für Arbeit, Ausbildung und andere notwendige Zwecke verlassen.

Der kommende Monat werde «sehr hart für alle», sagte Martin. Aber dank der Impfmittel gebe es Hoffnung. «Zum ersten Mal, seit diese schreckliche Krankheit unser Land befallen hat, ist ein Ende in Sicht.» Er sei zuversichtlich, dass bis Ende Januar Zehntausende Menschen in Irland geimpft sein würden. (sda/dpa)
20:09
Swiss stockt Pilotenlöhne auch oberhalb der Kurzarbeitsgrenze auf
Die Swiss stockt auch die hohen Pilotenlöhne auf, die oberhalb der Kurzarbeits-Bemessungsgrenze von 12'350 Franken liegen. Damit seien 80 Prozent des Einkommens der Piloten in Kurzarbeit garantiert, sagte Swiss-Sprecherin Karin Müller am Mittwoch auf Anfrage zu einem entsprechenden Artikel von «20 Minuten».
American Airlines pilot captain Pet Gamble, left, and first officer John Konstanzer conduct a pre-flight check in the cockpit of a Boeing 737 Max jet before taking off from Dallas Fort Worth airport in Grapevine, Texas, Wednesday, Dec. 2, 2020. American Airlines took its long-grounded Boeing 737 Max jets out of storage, updating key flight-control software, and flying the planes in preparation for the first flights with paying passengers later this month. (AP Photo/LM Otero)
Darauf habe sich die Swiss mit dem Pilotenverband Aeropers in den Verhandlungen zu den Modalitäten der Kurzarbeit verständigt. «Denn auch die Cockpit-Belegschaft erleidet wie alle anderen Personalgruppen markante Lohneinbussen aufgrund der Corona-Krise infolge Kurzarbeit und der nicht stattfindenden Erfolgsbeteiligung für das Jahr 2020», erklärte Müller.

Laut «20 Minuten» ist der Grund für die Aufstockung, dass in der Schweiz für die Berechnung der Kurzarbeit-Löhne nur Gehälter bis 12'350 Franken pro Monat berücksichtigt werden. Das heisst: Auch wenn man mehr verdient, wird der Lohn in Kurzarbeit bei dieser Grenze quasi gedeckelt. Das ist auch bei vielen Piloten der Fall, die oft höhere Saläre haben. Mit dem reinen Kurzarbeitergeld würden sich sonst die monatlichen Grundbezüge mehr als halbieren, weil ein grosser Teil des Gehalts über der Beitragsbemessungsgrenze liege. «Das können und wollen wir unseren Piloten nicht zumuten», sagte auch Firmenchef Carsten Spohr vom Mutterkonzern Lufthansa. (awp/sda)
19:23
Kritik an langsamem Start der Impfkampagne in Frankreich
In Frankreich wächst die Kritik ein einem zu langsamen Impfstart gegen Covid-19.

«Zunächst einmal impfen wir vor allem ältere Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben», sagte der für die Impfkampagne zuständige Immunologe Alain Fischer am Mittwoch dem Sender Franceinfo. Das habe zur Folge, dass man langsamer vorankomme, da der schwer zu transportierende und zu lagernde Impfstoff in die Einrichtungen gebracht werden müsse.
epa08906346 Professor of Geriatrics Pierre Jouanny (R) receives a dose of the Pfizer-BioNTech Covid-19 vaccine at the Champmaillot EHPAD (care homes and day centres for elderly people) in Dijon, central France, 27 December 2020 as France began a vaccine rollout against the Covid-19 disease. EU countries embarked on a vaccination campaign to defeat the 'nightmare' of Covid-19, as the growing spread of a new coronavirus variant intensified fears the pandemic could wreak further devastation.  EPA/PHILIPPE DESMAZES / POOL  MAXPPP OUT
Französischen Medien zufolge wurden seit Beginn der Impfkampagne in den ersten Tagen nur etwas mehr als 100 Menschen geimpft. Sie berufen sich unter anderem auf die Webseite CovidTracker, die von einem Datenwissenschaftler betrieben wird. Dort werden die Zahlen nach eigenen Angaben auf Basis der Gesundheitsbehörden zusammengetragen. Das Gesundheitsministerium machte auf Anfrage zunächst keine Angaben. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Februar im Rahmen der ersten Phase der Impfkampagne eine Million Menschen zu impfen. (sda/dpa)
19:21
Corona-Tests für alle Flugreisenden in Luxemburg
Bei der Ankunft in Luxemburg können alle Flugpassagiere ab dem 2. Januar neben einem PCR-Test auf das Coronavirus auch einen Schnelltest erhalten. Sie bekommen dafür einen kostenlosen Gutschein, wie das Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Tests sind vor allem für Reiserückkehrende aus Urlaubsgebieten gedacht.
epa08789579 A general view of the city ahead of a lockdown, due to covid-19 situation in Luxembourg, 31 October 2020. The government announced new measures such as a lockdown from 11PM till 6AM and wearing a mask compulsory for all activities with a public in a closed places.  EPA/JULIEN WARNAND
Nach einem Schnelltest können die Passagiere den Flughafen sofort verlassen und bekommen das Ergebnis innerhalb von drei Stunden in einer SMS mitgeteilt. Bei einem positiven Ergebnis nehmen die Behörden Kontakt auf und geben weitere Anweisungen. Der PCR-Test am Flughafen wird bereits seit Mai angeboten. Passagiere sollen schon vor der Landung auf beide Testangebote hingewiesen werden.

Bislang nutzen nach Angaben des Ministeriums rund 30 Prozent der ankommenden Flugpassagiere das Angebot zu einem PCR-Test. Die zusätzlichen Schnelltests sollen vor allem in Spitzenzeiten mit höherem Reiseaufkommen für eine höhere Beteiligung sorgen. (sda/dpa)
18:04
500'000 Impfdosen für Grossbritannien ab nächster Woche
Dem britischen Gesundheitsminister Matt Hancock (im Bild) zufolge sollen bereits in der kommenden Woche mehr als eine halbe Million Dosen des neu zugelassenen Impfstoffs zur Verfügung stehen. «Die Neuigkeiten von heute bedeuten, dass jeder, der eine Impfung will, auch eine bekommen kann», sagte Hancock am Mittwoch im Parlament.
Britain's Health Secretary Matt Hancock, speaks at a press conference inside 10 Downing Street on further restrictions to be put in place due to the ongoing coronavirus pandemic in London, Wednesday, Dec. 23, 2020. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth, Pool)
Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) hatte dem Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca und der Universität Oxford am Mittwoch eine Notfallzulassung erteilt. Das Präparat biete bereits nach einer ersten Impfung Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung, so Hancock. Eine zweite Impfung werde erst nach zwölf Monaten empfohlen. Das ermögliche, schnell eine grosse Zahl an Menschen zu schützen.

Gleichzeitig kündigte Hancock eine Verschärfung der Corona-Massnahmen in weiten Teilen Englands an. Das sei wegen der Ausbreitung der neuen, möglicherweise ansteckenderen Virus-Variante geboten. Grossbritannien verzeichnet seit einigen Tagen Rekordwerte an Neuinfektionen. (sda/dpa)
17:46
Coronavirus kann bei Kindern zu starker Entzündungsreaktion führen
Kinder, die sich mit dem Coronavirus anstecken, haben meist keine oder nur milde Symptome. Mehrere Wochen nach der Ansteckung kann aber eine Entzündungsreaktion auftreten. Die Schweizer Kinderspitäler behandelten in den vergangenen Wochen mehrere Fälle.

Beim Pädiatrischen multisystemischen inflammatorischen Syndrom (Pims) kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems mit tagelangem hohem Fieber, wie das Zürcher Universitäts-Kinderspital am Mittwoch schrieb. Häufig leiden die Patienten neben Fieber auch an Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Ausschlägen. Erstmals war die Krankheit in der Schweiz im Mai festgestellt worden, nach der ersten Pandemiewelle.
Kinder Coronavirus
In der zweiten Coronavirus-Welle stellten Kinder-Intensivstationen dann eine Zunahme von Pims-Fällen fest. Über 60 Kinder mit der Krankheit wurden bisher behandelt, die meisten von ihnen in den vergangenen paar Wochen. Insgesamt sei die Krankheit selten, hiess es in der Mitteilung. Erhielten die kleinen Patientinnen und Patienten frühzeitig eine anti-inflammatorische Behandlung, erholten sie sich in der Regel rasch und vollständig.

Kinder, bei denen der Verdacht auf Pims besteht, sollen gemäss Mitteilung zum Kinderarzt, der Kinderärztin oder auf eine Notfallstation gebracht werden. Die Schutzmassnahmen für Kinder wegen des Coronavirus gelten dabei weiterhin. (sda)
17:25
Weg frei für Italiens Corona-Hilfen
Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Senat in Rom dem italienischen Haushaltsgesetz für 2021 zugestimmt. Damit machten die Politiker auch den Weg frei für eine Reihe von Massnahmen, die dem Ausgleich von Schäden durch die Corona-Pandemie dienen sollen.
epa08911296 Italian premier Giuseppe Conte reacts during the year-end press conference organized by the Order of Journalists (ODG) at Villa Madama, Rome, Italy, 30 December 2020.  EPA/Riccardo Antimiani
Der Senat, die kleinere von zwei Parlamentskammern, billigte am Mittwoch mit klarer Mehrheit das Gesetz der Mitte-Links-Regierung von Giuseppe Conte (im Bild). Am Sonntag hatte schon die Abgeordnetenkammer dafür votiert. Finanzminister Roberto Gualtieri dankte den Parlamentariern, dass sie im Eiltempo einen Haushalt 2021 genehmigt hätten, der nach seinen Worten auf Wachstum ausgerichtet ist.

Vorgesehen sind etwa weitere Milliardenhilfen für Unternehmen und Selbstständige, die von der Pandemie stark betroffen sind. Rund 3,7 Milliarden Euro sollen für den Bildungssektor ausgegeben werden. Bislang registrierten die Gesundheitsbehörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land mehr als 2 Millionen Corona-Infektionen und über 73'000 Menschen, die offiziell mit Sars-CoV-2 starben. (sda/dpa)
15:32
BAG meldet 5424 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 5424 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. In der Schweiz sind mittlerweile über 7000 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Bis Mittwoch wurden 7005 Todesfälle gezählt. Zuletzt registrierte das BAG innerhalb von 24 Stunden 96 neue Todesfälle und 303 Spitaleinweisungen.


Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei den PCR-Tests bei 14 Prozent und bei den Antigen-Schnelltests bei 10,6 Prozent. Die Reproduktionszahl des Coronavirus, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, betrug am 20. Dezember 0,75 nach 0,81 am 19. Dezember. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, muss seine Reproduktionszahl (R-Wert) deutlich kleiner als 1 sein.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 3'615'035 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Krankheit Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 447'905 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus. 18'464 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 20'625 Menschen in Isolation und 29'092 weitere Personen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 2142 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren. (sda)

14:48
Russland: Corona-Totenzahl mehr als doppelt so hoch wie angegeben
Die Zahl der Corona-Toten in Russland ist nach Regierungsangaben mehr als doppelt so hoch wie bisher bekanntgegeben. Seit Beginn der Pandemie seien im Land mehr als 115'000 Menschen mit dem Virus gestorben, sagte Vizeregierungschefin Tatjana Golikowa am Mittwoch im Staatsfernsehen.

Bei mehr als 70'900 davon sei der Tod ausschliesslich auf Covid-19 zurückzuführen, weitere 45'100 seien positiv auf das Virus getestet worden.
FILE In this file photo taken on Tuesday, April 28, 2020, Medical workers carry a body to a vehicle from the hospital for coronavirus patients in Kommunarka, outside Moscow, Russia. Russia's updated statistics on coronavirus-linked deaths showed that over 100,000 people with COVID-19 had died in the pandemic by December, a number much higher than previously reported by government officials. According to the data released Monday Dec. 28, 2020, by Russia's state statistics agency, Rosstat, a total of 116,030 people with COVID-19 died in Russia between April and November. The count included cases where the virus was not the main cause of death and where the virus was suspected but not confirmed. (AP Photo/Pavel Golovkin, File)
Auf der offiziellen Regierungsseite war am Mittwoch weiterhin von «nur» 56'400 Corona-Toten die Rede. Die Seite listet nur Fälle auf, in denen Corona als Todesursache auf der Sterbeurkunde steht. An dieser Statistik gab es immer wieder Kritik.

Die Übersterblichkeit lag in Russland zwischen Januar und November bei mehr als 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Rund 81 Prozent der zusätzlichen Todesfälle seien auf Corona zurückzuführen, sagte Golikowa nun. (sda/dpa)
13:58
Kanton Waadt startet mit Impfungen
Un infirmier du Chuv donne la premiere dose du vaccin Pfizer-BioNTech au premier resident vaudois, Albert Favre, a l'occasion du lancement de la vaccination contre le Sars-Cov-2 dans l'EMS La Maison du Pelerin dans le canton de Vaud lors de la crise du Coronavirus (Covid-19) le mercredi 30 decembre 2020 au Mont-Pelerin sur la commune de Chardonne. (KEYSTONE/POOL/Jean-Christophe Bott)
Der Kanton Waadt hat am Mittwoch seine Impfkampagne gestartet. Als erster liess sich ein 93-jähriger Mann in einem Pflegeheim gegen Covid-19 von einem mobilen Einsatzteam impfen.

Insgesamt sollten 56 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 25 Angestellte der Einrichtung geimpft werden. «Wir sind jetzt endlich in der Phase angekommen, auf die wir alle gewartet haben», sagte Staatsrätin Rebecca Ruiz zu der Impfung. Die Waadtländer Impfkampagne werde mehrere Monate dauern.

Geplant ist, dass ab Januar mobile Impfteams in den Alters- und Pflegeheimen im Kanton die Runde machen. Die Impfteams bestehen aus einer Pflegefachperson und Angehörigen des Zivilschutzes. (sda)
12:15
Offiziell: Der Bundesrat verschärft die Massnahmen nicht
Bundesrat Alain Berset spricht an einer Medienkonferenz, am Freitag, 18. Dezember 2020, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern zur Verschaerfung der Corona-Massnahmen wegen der weitherhin hohen Fallzahlen in der Schweiz. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Der Bundesrat verschärft die Massnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus nicht. Er ist nach einer Analyse der epidemiologischen Lage am Mittwoch zum Schluss gekommen, dass die für eine Verschärfung festgelegten Kriterien nicht erfüllt sind.

Die am 18. Dezember getroffenen Massnahmen seien angemessen, hielt der Bundesrat in seiner Mitteilung fest. Damals wurden Restaurations-, Kultur-, Sport- und Freizeitbetriebe geschlossen. Die Öffnung der Skipisten ist von kantonalen Bewilligungen abhängig. Skifahren ist deshalb nicht überall in der Schweiz möglich.

Die epidemiologische Lage in der Schweiz stuft der Bundesrat allerdings als besorgniserregend ein, wegen des hohen Ansteckungsniveaus und wegen zwei neuen Virusvarianten aus Grossbritannien und Südafrika. Diese sind nach bisherigen Erkenntnissen ansteckender als die bisher bekannte Virusform.

Es gebe aber keine wissenschaftliche Bestätigung, dass die Mutationen schwerere Erkrankungen hervorrufen würden oder dass die bisher entwickelten Impfstoffe gegen Covid-19 nicht wirken würden, hält der Bundesrat fest. Er will die Lage am 6. Januar erneut beurteilen. (sda)
11:07
Gegen Quarantäne verstossen: Polizei ermittelt gegen 12 britische Touristen
Die Walliser Polizei hat stichprobenweise die Einhaltung der Quarantänemassnahmen bei den britischen Touristen kontrolliert. Insgesamt überprüfte sie 150 Personen, davon hielten 138 Gäste die angeordnete Quarantäne ein, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. 12 Touristen hatten im Moment der Überprüfung den Kanton bereits verlassen. Gegen sie hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet. (mlu)
11:06
Deutschland verzeichnet Tageshöchstwert mit 1129 Corona-Todesfällen
In Deutschland hat die Zahl der gemeldeten Todesfälle an einem Tag in Zusammenhang mit dem Coronavirus zum ersten Mal die Marke von 1000 überschritten und damit einen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden übermittelten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 1129 neue Todesfälle, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Ausserdem wurden 22'459 Neuinfektionen gemeldet. Vergangenen Mittwoch (23.12.) waren 24 740 Neuinfektionen und der bisherige Höchststand von 962 Todesfällen gemeldet worden.
"Covid-19" is marked in chalk on a coffin containing a deceased person who died with the coronavirus, which is in refrigeration with other coffins at the crematorium in Dresden, Germany, Tuesday Dec. 29, 2020.  The crematorium has reached the limit of its capacity due to the high mortality in the Corona pandemic and is now dependent on help from other crematoria. (Sebastian Kahnert/dpa via AP)
Das RKI hatte vor den Weihnachtstagen mitgeteilt, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete. Dennoch war die Zahl der neuen Todesfälle am Mittwochmorgen deutlich höher als vor einer Woche.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1'687'185 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.12., 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Mittwoch auf 32'107. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1'302'600 an. (sda/dpa)
10:48
Flumserberg und Co. dürfen wieder öffnen
Die Skigebiete im Kanton St. Gallen dürfen an Silvester wieder öffnen. Das kantonale Gesundheitsdepartement hat die Bewilligung dafür erteilt. Die vom Bundesrat festgelegten Bedingungen seien erfüllt, teilte der Kanton am Mittwoch mit.

Massgebend seien die epidemiologische Lage im Kanton und in der Region, die Kapazitäten in den Spitälern, beim Contact Tracing und bei den Corona-Tests. Die Skigebiete hätten auch die nötigen Schutzkonzepte, hiess es im Communiqué.

Wichtigste Skigebiete im Kanton St. Gallen sind die Flumserberge, Bad Ragaz-Pizol und Wildhaus-Chäserrugg. Die Behörden würden die Situation laufend analysieren, ein Entzug der Bewilligung sei je nach Entwicklung jederzeit möglich, schreibt der Kanton. (sda)
10:13
Skigebiete im Kanton Graubünden bleiben offen
Wie der Kanton Graubünden heute meldet, lasse es die epidemiologische Lage zu, die Skigebiete weiterhin geöffnet zu lassen. Ab dem 31. Dezember wird es für Gastronomiebetriebe im Take-Away-Bereich erste Lockerungen geben: Terrassen dürfen wieder genutzt werden und am Sonntag 3. Januar 2021, 24:00 Uhr wird das Alkoholverbot auf Skipisten aufgehoben werden.
epaselect epa08850317 A Ski enthusiasts with protective face mask enjoys the day in Arosa, Switzerland, 29 November 2020. Ski resorts in Switzerland are open despite the Covid-19 coronavirus pandemic with strict safety measures.  EPA/GIAN EHRENZELLER
Bisher hätten die Schutzmassnahmen gut funktioniert, schreibt der Kanton auf seiner Website: «Die Erfahrungen der letzten Tage zeigen, dass sich die Gäste in den Skigebieten gut auf die verschiedenen Angebote verteilen. Dadurch können Menschenansammlungen, die das Ansteckungsrisiko erhöhen, vermieden werden.»
9:37
Chinesischer Impfstoff hat Wirksamkeit von 79 Prozent
Samples of a COVID-19 vaccine produced by Sinopharm subsidiary CNBG are displayed near a 3D model of a coronavirus during a trade fair in Beijing on Sept. 6, 2020. State-backed Sinopharm's subsidiary CNBG has injected 350,000 people outside its clinical trials for COVID-19 vaccine, which have about 40,000 people enrolled. It's a highly unusual move that raises ethical and safety questions, as companies and governments worldwide race to develop a vaccine that will stop the spread of the new coronavirus. (AP Photo/Ng Han Guan)
Mit dem Pharmakonzern Sinopharm hat nun auch in China erstmals ein Hersteller Details zur Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffes bekanntgegeben. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, soll der Impfstoff einen annähernd 79-prozentigen Schutz vor Covid-19 (79,34 Prozent) bieten. Die Veröffentlichung der Daten ist ein wichtiger Schritt für die finale Zulassung des Impfstoffes, vom dem sich auch Staaten ausserhalb Chinas bereits Dosen gesichert haben.

In China selbst gibt es neben Sinopharm mit Anhui Zhifei Longcom, CanSino, und Sinovac noch drei weitere Unternehmen, die sich in der Endphase der Impfstoff-Entwicklung befinden. Eine endgültige Zulassung im Inland wurde bisher noch keiner der Firmen erteilt.

China hatte das Ziel ausgegeben, bis Ende des Jahres 600 Millionen Dosen auf den Markt bringen zu können. Zuletzt war in Staatsmedien auch davon die Rede, bis Mitte Februar 50 Millionen Chinesen impfen zu wollen. (sda/dpa)
9:10
Erstmals mehr als 3700 Corona-Tote in den USA
In den USA hat die Zahl der an einem Tag erfassten Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion einen neuen Höchststand erreicht. Am Dienstag meldeten die Behörden 3725 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MEZ) hervorging.

Der bisherige Höchstwert war mit 3682 Toten am 16. Dezember registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen lag am selben Tag mit 247'646 vergleichsweise knapp unter dem am 18. Dezember verzeichneten Rekord von 249'664.

Am Montag stieg auch die Anzahl der Covid-Patienten in US-Krankenhäusern mit mehr als 124'000 auf ein Rekordhoch, wie aus Daten des Covid Tracking Project hervorging. Erstmals seit Beginn der Pandemie bewegt sich die Zahl seit Anfang Dezember kontinuierlich über der Schwelle von 100'000. (dpa/sda)
8:18
UK lässt AstraZeneca-Impfstoff zu
In this undated photo issued by the University of Oxford, a researcher in a laboratory at the Jenner Institute in Oxford, England, works on the coronavirus vaccine developed by AstraZeneca and Oxford University. Pharmaceutical company AstraZeneca said Monday Nov. 23, 2020, that late-stage trials showed its coronavirus vaccine was up to 90% effective, giving public health officials hope they may soon have access to a vaccine that is cheaper and easier to distribute than some of its rivals. (University of Oxford/John Cairns via AP)
Grossbritannien hat am Mittwoch als erstes Land der Welt einen von der Universität Oxford und AstraZeneca entwickelten Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen.

«Die Regierung hat heute die Empfehlung der Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) akzeptiert, den Impfstoff COVID-19 der Oxford University/AstraZeneca zur Verwendung zuzulassen», so das Gesundheitsministerium.

Grossbritannien hat beim Hersteller AstraZeneca 100 Millionen Dosen bestellt – genug, um 50 Millionen Menschen zu impfen. (mlu)
6:07
Gewählter US-Kongressabgeordneter (41) stirbt nach Corona-Infektion
Ein erst kürzlich gewählter republikanischer Kongressabgeordnete aus dem US-Bundesstaat Louisiana ist nach einer Corona-Infektion mit 41 Jahren gestorben. «Covid-19 hat den gewählten Kongressabgeordneten (Luke) Letlow viel zu früh von uns genommen», schrieb der Gouverneur des Bundesstaates John Bel Edwards in der Nacht zum Mittwoch auf Twitter. Letlows Sprecher, Andrew Bautsch, bestätigte den Tod des Politikers in der US-Zeitung «News Star».

Luke Letlow ist nach Angaben der «Washington Post» der ranghöchste US-Politiker, der an Covid-19 gestorben ist. Erst im Dezember hatte sich Letlow in einer Stichwahl durchgesetzt, um seinen Wahlbezirk im Kongress zu repräsentieren. Am Sonntag hätte er im Amt vereidigt werden sollen.

Seine Corona-Infektion hatte Letlow am 18. Dezember öffentlich gemacht. Zunächst habe sich der Politiker Zuhause in Quarantäne begeben. Als sich sein Zustand verschlechterte, sei er in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Letlow hinterlässt laut US-Medien seine Frau und zwei gemeinsame Kinder. Zahlreiche US-Politiker kondolierten auf Twitter. (sda/dpa)
23:00
Neue Coronavirus-Variante erstmals in den USA nachgewiesen
Im US-Staat Colorado ist erstmals die Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Die US-Gesundheitsbehörde CDC sei darüber in Kenntnis gesetzt worden, teilte das Büro des Gouverneurs Jared Polis am Dienstag mit. Festgestellt worden sei die erstmals in Grossbritannien entdeckte Coronavirus-Variante bei einem jungen Mann, der sich derzeit in Isolation befinde und zuletzt nicht gereist sei. Es handelt sich um den ersten bekannten Nachweis des mutierten Virustyps in den USA.

Die neue Coronavirus-Variante ist möglicherweise deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form. Die meisten EU-Staaten hatten nach Bekanntwerden der Mutation entschieden, Reisen aus und nach Grossbritannien weitgehend einzuschränken, um die Verbreitung zu verhindern. Auch in der Schweiz ist der mutierte Virustyp bereits nachgewiesen worden. (sda/dpa)
22:16
Schwedens Ministerpräsident unter Beschuss
Kurz vor der Weihnachten rief Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven seine Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, grössere Menschenansammlungen zu meiden. Einkaufszentren solle man nur besuchen, wenn es nicht viele Leute habe. «Ich hoffe und glaube, dass die Menschen erkennen, dass dies ernst ist», sagte Löfven auf einer Pressekonferenz.

Ganz nach dem Motto «Was kümmert mich mein Geschwätz von Vorgestern?» besuchte Löfven zwei Tage später selber das Gallerian-Einkaufszentrum in Stockholm. Die Tageszeitung «Expressen» veröffentlichte am Dienstag Fotos des Einkaufbummels. Nun hagelt es Kritik für den Ministepräsidenten.

Ein Sprecher von Löfven verteidigte den Besuch des Einkaufszentrums. Der Ministerpräsident habe das Einkaufszentrum besucht, «um einen Artikel abzuholen, den er zuvor abgegeben hatte». Der Besuch sei sorgfältig geplant gewesen. Der Ministerpräsident sei ausserdem sorgfältig gewesen und habe die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden beachtet. (cma)


19:11
Kamala Harris lässt sich impfen
Nach diversen anderen hochrangigen Politikern hat sich auch die künftige US-Vizepräsidentin Kamala Harris vor laufenden Kameras gegen das Coronavirus impfen lassen.

Harris bekam am Dienstag in der US-Hauptstadt Washington eine erste Dosis des Impfstoffs des Unternehmens Moderna verabreicht. Eine zweite Dosis folgt später.

«Ich möchte jeden ermuntern, sich impfen zu lassen», sagte Harris nach der Impfung. «Es ist sicher.» Sie vertraue den Wissenschaftlern. «Es geht hier darum, Leben zu retten», mahnte sie. Es gehe bei den Impfungen um das eigene Leben, aber auch um das Leben der eigenen Familie und der Gemeinde um einen herum. (sda/dpa)

18:36
Dramatischer Anstieg der Fallzahlen in Grossbritannien
Die Corona-Neuinfektionen in Grossbritannien steigen weiter steil an. Am Dienstag verzeichneten die Behörden den Rekordwert von 53'135 neuen Fällen. Erst am Montag hatten sie mit 41'385 Neuinfektionen den höchsten Tagesanstieg seit Beginn der Pandemie gemeldet. Kurz vor den Feiertagen wurde bekannt, dass sich in Grossbritannien eine Mutation des Coronavirus verbreitet hat. Dieses könnte gemäss ersten Erkenntnissen bis zu 70 Prozent ansteckender sein. (cma)
15:45
Erste 130 Freiburger geimpft – Zwei Impfzentren ab 18. Januar
Mit einer Impfaktion im Pflegeheim Cottens hat die Impfkampagne im Kanton Freiburg begonnen. 92 Bewohner und rund 40 Angestellte erhielten am Montag die erste Impfdosis, wie die Direktion für Gesundheit und Soziales am Dienstag mitteilte.
Une infirmiere donne la premiere dose du vaccin Pfizer-BioNTech a une residente fribourgeoise de l'EMS La Residence Saint-Martin a l'occasion du lancement de la vaccination contre le Sars-Cov-2 dans le canton de Fribourg lors de la crise du Coronavirus (Covid-19) le lundi 28 decembre 2020 a Cottens dans le canton de Fribourg. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Mobile Einsatzteams werden bis Ende Jahr acht Pflegeheime im gesamten Kanton aufsuchen. Ärzte und Apotheker sollen ebenfalls Impfungen verabreichen, sobald es Art und Zahl der verfügbaren Impfdosen erlauben. Zudem werden ab 18. Januar zwei Impfzentren in Freiburg und Bulle einsatzbereit sein. (sda)
15:30
Argentinien startet Corona-Impfung mit Russlands «Sputnik V»
Argentinien hat mit dem russischen Corona-Impfstoff «Sputnik V» als weiteres Land in Lateinamerika mit der Impfung der Bevölkerung gegen das Coronavirus begonnen. «Der nationale Coronavirus-Impfplan wurde landesweit zeitgleich gestartet», berichtete die argentinische Nachrichtenagentur «Telam» am Dienstag. Der argentinischen Zeitung «El Clarín» zufolge wurden fast 300'000 Impfdosen in allen Provinzen des südamerikanischen Landes verteilt.
Nurse Gustavo Rodriguez gives Dr. Estefania Zevrnja a shot of Russia's Sputnik V vaccine for COVID-19 at Dr. Pedro Fiorito Hospital in Avellaneda, Argentina, Tuesday, Dec. 29, 2020. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Die erste Charge ist wie zuvor in den lateinamerikanischen Ländern Mexiko, Chile und Costa Rica, die alle drei den Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer benutzen, für das Gesundheitspersonal bestimmt. Neben einer Krankenschwester gehörten allerdings auch der Gouverneur sowie der Vize-Gesundheitssekretär der Provinz Buenos Aires zu den ersten Argentiniern, die eine Corona-Impfung erhielten. «Heute ist der Anfang vom Ende der Pandemie in Argentinien», schrieb der Gouverneur auf Twitter.

Der Beginn der landesweiten Impfkampagne in Argentinien ist mit grosser Erwartung, aber auch mit Misstrauen verbunden. Als weltweit erstes Land hatte Russland Mitte August «Sputnik V» zur breiten Anwendung zugelassen – noch vor Beginn einer wichtigen und abschliessenden Testphase III. In Argentinien, einem Staat mit rund 45 Millionen Einwohnern, haben sich mehr als 1,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Fast 43'000 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (sda/dpa)
15:25
Corona-Impfpass soll in Russland im Januar kommen
Russland will einen Impfpass für Menschen einführen, die sich gegen das Coronavirus geimpft haben. Das sei für Januar geplant, sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko am Dienstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

Vorgesehen ist demnach ein entsprechender Vermerk in einem staatlichen Internetportal. Viele Russen haben dort ein Konto mit allen persönlichen Daten. Darüber können etwa staatliche Dienstleistungen abgewickelt werden. In dem Portal solle der Impfpass hinterlegt werden, sagte Muraschko.

Zuvor hatte sich Kremlchef Wladimir Putin für «internationale Zertifikate» für diejenigen ausgesprochen, die eine Corona-Impfung erhalten haben. Dazu müssten aber noch einige Fragen geklärt werden. Wer geimpft sei, trage dazu bei, dass sich das Virus nicht mehr so schnell ausbreite. In Russland laufen seit Monatsbeginn Impfungen mit dem von russischen Forschern entwickelten Vakzin «Sputnik V».

Ob Geimpfte mit dem Corona-Impfpass Vorteile erhalten sollen, ist zunächst nicht gesagt worden.
In Russland sind Impfungen wie in Deutschland freiwillig. Jüngste Umfragen haben ergeben, dass viele Menschen sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen.
(sda/dpa)
15:09
Wie bereitet sich das Militär auf die RS vor?
Man habe ein sehr umfangreiches Schutzkonzept, so Droz. Alle 15'000 Einrückenden werden auf das Coronavirus getestet. Diejenigen mit Symptomen müssten aber zuhause bleiben.
Wenn irgendwie möglich soll die RS aber stattfinden, damit es nicht zu Verschiebungen kommt, welche die Einrückenden beeinträchtigen könnte.

Einige alte Menschen hätten Mühe einen Impftermin zu bekommen. Wie stellen Kantone sicher, dass auch solche Menschen einen Termin bekommen?

Es sei natürlich wichtig, dass alle Menschen Zugang zu Impfterminen haben, betont Nartey. Es gebe Hotlines, an die man sich wenden könne, um Unterstützung in diesem Prozess zu erhalten.

Die Pressekonferenz ist hiermit beendet.
15:03
Mögliches Zulassungsverbot bei Anlässen bei Nicht-Geimpften?
Mathys antwortet, dass man sich dazu entschieden habe, kein Impf-Register zu führen.

«In England werden die Impfungen aufgrund der neuen Mutationen beschleunigt. Gibt es da Spielraum in der Schweiz? Bisher werden täglich etwa 200-300 Tests sequenziert, das sind ja nur etwa 1%. Können Sie dazu etwas sagen»

«Sobald mehrere Impfstoffe zugelassen werden, werden auch mehr Impfdosen verfügbar sein», antwortet Mathys.

Ja das stimme, antwortet Mathys auf die zweite Frage, man könne bisher nur 1% der Tests sequenzieren, da das Verfahren sehr aufwändig sei. Ziel wird sein, diese Zahlen deutlich steigern zu können, diesbezüglich seien sie auch schon im Gespräch.

Die Mutation aus Südafrika betreffe vor allem jüngere Personen. Ist das so?
Bisher gebe es noch keine sicheren Daten dazu, antwortet Ackermann.
14:56
Gibt es genügend Leute fürs Contact Tracing? Ist die Armee bereit, helfend einzugreifen?
Nartey antwortet, dass sie nicht für alle Kantone Auskunft geben könne. Im Kanton Bern hätte man die Situation gut im Griff. Seit November hätte das Contact Tracing ausgebaut werden können und wird auch künftig noch weiter ausgebaut.

Brigadier Droz sagt, dass es bisher nicht vorgesehen sei, dass die Armee im Contact Tracing einen Einsatz leiste. Es wäre grundsätzlich natürlich möglich, aber die Entscheidung liege nicht bei der Armee – die Aufgaben werden ihnen zugewiesen.
14:52
Die Impfstoffe für über 75-Jährige reichen nicht aus. Wie wird damit umgegangen?
Die Impf-Empfehlung gelte für über 75-Jährige und davon die meist Gefährdeten, antwortet Mathys. Nicht alle werden in der ersten Tranche eine Impfung kriegen.

Wurden einheitliche Massnahmen und Koordiantion mit der EU in der Taskforce besprochen?
Ja, das werde besprochen, antwortet Mathys. Der Bund sei sehr bemüht, vor allem was Reisen angehe, dies international zu koordinieren.

Genügen die jetzigen Massnahmen, um unter einen R-Wert von 0.8 zu kommen?

Im Herbst sei es in der Westschweiz gelungen, die Fallzahlen zu halbieren. Deshalb könne man sich daran orientieren, welche Massnahmen wirksam sind, um das zu erreichen.

Wurden mittlerweile alle Briten in der Schweiz aufgespürt?
Man wisse das nicht genau, antwortet Mathys. Er habe keine detaillierten Zahlen dazu. Man wisse ja auch nur, wer per Flugzeug in die Schweiz gereist sei.

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

Coronavirus: So trägst du die Schutzmaske richtig

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter