Schweiz
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Immer mehr Menschen kompensieren ihre Flüge und spenden für Klimaprojekte. Bild: watson

Flugscham? So viel haben die CO2-Kompensationen in der Schweiz zugenommen



Trotz der weltweit geführten Klimadebatte geht die Anzahl Flüge kaum zurück. Der Flughafen Zürich wird auch dieses Jahr in den Sommerferien von Gästen überrannt werden.

Dennoch hat sich etwas verändert – womöglich auch aufgrund der zahlreichen Klimastreiks: Immer mehr Menschen zahlen eine CO2-Kompensation für ihre Flüge. Mit dem gespendeten Geld werden diverse Klimaprojekte unterstützt.

2018 verzeichnete der Kompensationsanbieter MyClimate ein Rekordjahr. 2019 wird noch extremer werden. «Über die ersten sechs Monate betrachtet, haben wir ein Wachstum bei unseren online zugänglichen Rechnern von ungefähr 400 Prozent», so MyClimate-Sprecher Kai Landwehr gegenüber dem SRF.

Trotz des enormen Wachstums sind diejenigen Passagiere, die eine CO2-Kompensation bezahlen, noch immer in der Minderheit. Gemäss Schätzungen bezahlen weniger als fünf Prozent aller Flugpassagiere etwas an die Umwelt.

Grössere Fluggesellschaften arbeiten deshalb daran, den Kompensationvorgang zu vereinfachen. Bald soll mit einem Klick nicht nur zusätzliches Gepäck hinzugefügt, sondern auch eine CO2-Kompensation bezahlt werden können. (ohe)

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58 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Mike67
16.07.2019 07:04registriert July 2019
Eine noch grössere Scham ist bei Kreuzfahrten angebracht.
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simiimi
16.07.2019 07:32registriert March 2015
Es gibt keine Flugscham, dieses Konstrukt wurde von den Medien für die Medien erschaffen.
23482
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DonDude
16.07.2019 06:43registriert May 2017
😂😂😂
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58

«Wir sind sprachlos» – 250'000 Flüge von Privatfliegern sollen keine Klimaabgabe zahlen

Passagiere von Linien- und Charterflügen müssen bald eine Umweltabgabe berappen. Hobbyflieger hingegen nicht. Unter Federführung der CVP plant der Ständerat zusätzliche Ausnahmen, von denen besonders der Pilatus PC-24 profitiert. Die Klimastreikenden sind entsetzt.

Fliegen ist ein Klima-Killer und soll deshalb für die Otto-Normalverbraucher teurer werden. Geht es nach dem Willen des Parlaments, sollen die Passagiere von Linien- und Charterflügen künftig mittels Flugticketabgabe zwischen 30 und 130 Franken extra berappen. Dies je nach Flugdistanz und Reiseklasse.

Wer aber mit einem kleinen Privatflugzeug herumfliegt, soll keine Klimaabgabe zahlen müssen. Der Nationalrat will alle Flugzeuge, die leichter als 5700 Kilo sind, von der Klimasteuer befreien. …

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