Schweiz
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WIlf Gasser

Wilf Gasser, Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz versuchte vergeblich erzbiblische Ansichten mit dem Kindeswohl zu rechtfertigen. 

«Arena» zu Homo-Eltern: Ratlose Lesbe und FDP-Portmann chancenlos gegen Gott und SVP-Frehner

Ein Evangelikaler, ein SVPler, eine Grünliberale und ein FDPler diskutieren auf Basis von theologischer Fortpflanzungsbiologie über rechtsstaatliche Fragen zu Familienmodellen. Kann das gut gehen? Nein. Ganz im Gegenteil. 



Die Frage, die in der gestrigen «Arena» hätte debattiert werden sollen, war eine simple: Sollen Schwule und Lesben das Recht erhalten, Kinder zu adoptieren, und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen. 

Es sei bereits an dieser Stelle verraten: Es hat nicht so gut geklappt mit dem Debattieren. 

Auf Pro-Seite standen der schwule Zürcher FDP-Nationalrat Hanspeter Portmann und die Grünliberale Nationalrätin Kathrin Bertschy aus Bern. Ihnen standen Nationalrat Sebastian Frehner, SVP Basel-Stadt und Wilf Gasser, Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz, gegenüber. Als Experte amtete mit Peter Schneider der Generalsatiriker- und -analytiker des SRF. 

Argumente vs. Glauben

Folgende problematische Ausgangslage zog sich durch die gesamte Sendung: Portmann und Bertschy pochten argumentativ auf Rechtsgleichheit, die homosexuellen Paaren in Sachen Adoption zugestanden werden müsse und zugleich die Kinder in Regenbogen-Familien rechtlich absichere. Frehner und Gasser hingegen argumentierten mit göttlich-moralischer Ordnung und der Familie mit Vater, Mutter und Kindern als Fundament des Staates und der Gesellschaft. Alles andere müsse zwar als Zugeständnis an den gesellschaftlichen Zeitgeist im Sinne eines notwendigen Übels hingenommen, aber sicher nicht rechtlich abgesichert werden. 

Oder mit anderen Worten: Die einen argumentierten, die anderen glaubten und meinten. Frehner formulierte diesen Widerspruch slapstickartig aus, als er den Fortpflanzungsplan «vom liebe Gott» einleitete mit «wenn man es jetzt einfach mal nüchtern betrachtet»: 

Schöpfungsplan, «nüchtern betrachtet»

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Vom eigentlichen Gegenstand der Debatte, nämlich der Frage, ob Schwule und Lesben die Kinder ihrer Partner, also ihre Stiefkinder, adoptieren dürfen sollen, wich man bald in corpore ab. Frehner, ganz Jurist, befürwortete die Stiefkind-Adoption, da diese aus sozialversicherungs- und rentenrechtlicher Sicht für das Kindeswohl sinnvoll sei. Das war aber schon sein einziges Zugeständnis.

Vorwurf der Salamitaktik

Gleich danach schwenkte er, der auf nationaler Ebene gegen Sexualkundeunterricht an Schulen kämpft, auf seine Hauptargumentationslinie ein, mit der er verschiedentlich hätte punkten können, wäre er nicht insgesamt zu salopp aufgetreten. Die Stiefkind-Adoption sei nur ein weiteres Scheibchen in der Salamitaktik der Linken, sämtliche homosexuellen Lebensformen und Ansprüche auf Elternschaft rechtlich abzusichern. Frehners Horroszenario: «Dann kann man sich dann in ein paar Jahren von einer Leihmutter ein Kind per Internet bestellen und das kommt dann vorm Geburtstag zu einem nach Hause geschickt.»

«Kind bei Leihmutter per Internet bestellen»

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Portmann musste sich nicht nur gegen diesen «Blödsinn» wehren sondern auch gegen Adrian Müller. Der Publikumsgast sprach all das aus, was der Evangelikale Gasser aus Imagegründen nicht klar auszusprechen wagte. Nämlich das Homosexualität a) ein gewählter Lebensstil sei, der b) das Fundament der Gesellschaft untergrabe, c) nicht legalisiert werden dürfe und d) die christliche Staatsordnung vorsehe, dass nur ein Mann und eine Frau zusammen eine Familie gründen und Kinder haben dürfen. 

«Natürliches Recht auf Vater und Mutter»

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Müllers Formulierung, dass der Staat Homo-Ehe und -adoption «nicht legalisieren» dürfe, brachte den ansonsten schon fast mit pastoraler Ruhe ausgestatteten Portmann («Sie halten Homosexualität also für kriminell!») fast so sehr auf die Palme, wie Müllers Äusserung, nichts dagegen zu haben, «wenn jemand sich entscheidet, schwul zu sein oder zu werden».

Von seiner Pultnachbarin Bertschy, die ihre Verständnislosigkeit für die Position der Gegenseite schlecht verhehlen konnte, erhielt Portmann wenig Schützenhilfe. Wie die lesbische Zuschauerdebattantin Franziska Lanz konzentrierte sie sich darauf, Müller, Gasser und Frehner zu fragen, wovor sie eigentlich Angst hätten. 

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Studiogast Franziska Lanz: «Ich habe als Frau den Wunsch, ein Kind zu haben, nicht als Lesbe.»
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Darauf erhielt Lanz trotz engagierter und gescheiter Voten während 80 Minuten keine Antwort. Diese lieferte der Experte Peter Schneider in seiner einzigen messerscharfen Analyse. «Ich denke, wir haben es da mit Dammbruch-Fantasien zu tun», sagte Schneider und der Evangelikale Gasser pflichtete ihm bei: «Ja, ich habe tatsächlich Dammbruch-Ängste, in Skandinavien können Frauen bereits per Krankenkasse die ganze Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen.» 

Leider war dies der einzige gute Moment des Experten Schneiders, der sich darauf konzentrierte, die Gesprächsdynamik zu analysieren und dabei bloss feststellte, was augenscheinlich war: Die Parteien redeten komplett aneinander vorbei.

Seine eigentliche Aufgabe nahm er nicht wahr, nämlich aus psychoanalytischer Sicht die diffuse und unausgesprochene Angst der Evangelikalen und Frehners auszuräumen, dass Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern mit hoher Wahrscheinlichkeit gestörte Satanisten werden. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • sharkwater 14.03.2016 08:17
    Highlight Highlight Dr. Sebastian Frehner: "Könne Sie eifach Rede - ich bin e SVPler"

    Play Icon
  • OkeyKeny 12.03.2016 20:24
    Highlight Highlight Es gibt die Theorie der multiplen Intelligenzen, aber hat eigentlich jemals jemand eine Theorie der multiplen Dummheiten verfasst?
    Fühle ganz plötzlich einen sehr starken Drang dies zu tun.
    Ps: Gruss an die Frau aus dem Publikum im gestreiften Pulli. Du bist schön. Okey, bye.
  • amRhein 12.03.2016 20:16
    Highlight Highlight Seit 1874 steht in der Bundesverfassung: «Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist unverletzlich.»

    Religiöse Überzeugungen sind deshalb keine legitimen Argumente und haben im gesamtgesellschaftlichen Kontext eines säkularen Landes nichts zu suchen. Andernfalls verstösst man damit gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit.

    Somit erübrigt sich jede religiöse Argumentation im gesamtgesellschaftlichen Kontext.

    Viel mehr stellt sich die Frage, weshalb gewisse Minderheiten nach wie vor diskriminiert werden und weshalb Ämter entsprechende Anträge nicht bewilligen.
  • R&B 12.03.2016 18:24
    Highlight Highlight @Natürlich: Warum ist es für Sie ein Problem, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen?
    Sind Homosexuelle minderwertige Leute? Sind Homosexuelle abartig und haben sich für Homosexualität entschieden? Haben Sie Angst, dass deren Adoptivkinder deswegen homosexuell werden? Haben Sie Angst, dass deren Adoptivkinder deswegen gehänselt werden? Ein anderer Grund? Sie führen an, dass es wider die Natur ist, dass Homosexuelle keine Kinder haben dürfen, aber mit Ihrer Argumentation, dürfen dann unfruchtbare Hetero-Paare oder Alleinerziehende keine Kinder haben. Ihre Ablehnung muss tieferer Natur sein.
  • Menel 12.03.2016 17:55
    Highlight Highlight 1. SVP darf erst vom Fundament des Staates sprechen, wenn sie sich mal dafür einsetzen würde.

    2. Wir sind säkular. Religiös zu argumentieren ist ansolut asozial. Ich bin Schweizerin, aber keine Christin. Dogmen und Moral von gläubigen Menschen haben keine Bedeutung für mich.

    Wenn man nun diese Punkte bei der Argumentation der Gegner rausstreicht, was bleibt dann noch?
    • Aristoteles 12.03.2016 18:06
      Highlight Highlight Religion prägt Kultur, Kultur die Tradition. Das Ganze auch umgekehrt. Es ist nicht falsch mit der Religion zu argumentieren. Es ist jedoch falsch, sich durch Eigeninterpretation von "Gottes Wort" leiten zu lassen. Gottes Wort hat in dieser Diskussion nichts zu suchen, die Religion hingegen schon. Und speziell für Sie: Die Schweizer Kultur ist vom Christentum geprägt. Das Christentum ist eine Religion.
    • Datsyuk * 12.03.2016 18:34
      Highlight Highlight Keine. :)
    • amRhein 12.03.2016 21:52
      Highlight Highlight @Aristoteles: Religiöse Argumente haben im gesamtgesellschaftlichen Kontext nichts zu suchen, andernfalls verstiesse man gegen die Glaubens- und Religionsfreiheit. Der Verweis auf die Tradition ist ein äusserst schwaches Argument – man könnte damit genau so gut x-beliebige überkommene Sitten, Bräuche und Rechtsvorschriften gutheissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sunking_Randy_XIV. 12.03.2016 17:20
    Highlight Highlight Mir ist nicht ganz klar, ob Frehner, Gasser & Co. nicht einsehen, dass sie ein absurdes Rückzugsgefecht führen; ihre Verteidgung wird innerhalb der nächsten Jahre von der Welle des Zeitgeists einfach fortgespült..
  • Fabio74 12.03.2016 17:14
    Highlight Highlight Ich scheine eine andere Sendung gesehen zu haben. Portmann hat haushoch gewonnen. Frehner und Gasser haben ausser ihre Moral nichts gebracht. Und Moral hat in Gesetzen nichts zu suchen. Somit Ja zur Öffnung der Ehe und der Adoption.
    • andersen 12.03.2016 20:47
      Highlight Highlight Man darf nicht alles auf Moral reduzieren, weil dann nimmt man die Menschen nicht ernst, was sie umtreibt.


      Homosexuellen hat seinen Neigung nicht selber ausgesucht und warum soll sie nicht Kinder haben?
      Es gibt so viele Waisenkinder.
      Und ich finde es eigentlich ein Witz, dass ein Freikirche sich Freikirche nennt, wo es oft innerhalb der Gruppe kein Freiheit gibt.
      Hoffe immer auf liberale Zeiten.
    • andersen 12.03.2016 21:11
      Highlight Highlight Es braucht moralisch gebildete Leute, die nicht mit der Finger auf andere Menschen zeigt.
  • Miss_Ann_Thropist 12.03.2016 16:53
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, dass irgendwelche Fanatiker, die an jungfräuliche Geburten und heilige Geister glauben über meine Rechte bestimmen könnte ich kotzen. Und zwar nicht Regenbögen. Von wegen säkularer Staat und so.
  • teha drey 12.03.2016 16:12
    Highlight Highlight Was mich ein bisschen nervt an - tschuldigung - WATSON und auch - kein tschuldigung - am SRF: Es gibt keine Diskussion mehr, ohne dass nicht hinter dem Namen SVP, SP oder sonst eine Schubladenbezeichnung steht. Für viele in diesem Forum ist doch klar: Scheissegal, was ein Mensch rauslässt, der hinter seinem Namen ein SVP hat, es ist Müll und man hat dagegen zu sein. Und vice versa genau gleich. Warum dürfen nicht einfach Herr Müller mit Herrn Meier und Frau Schmid debattieren? Man siehts ja auch am Titel des Artikels: FDP Mann debattiert mit SVP Mann und "Gott".... Das ist doch tendenziös.
    • Michel@sith 12.03.2016 18:10
      Highlight Highlight Nein es ist Wahr
    • Fabio74 12.03.2016 21:06
      Highlight Highlight Was isz denn tendenziös? Die SVP ist rückwärtsgewandt und stock- konservativ. Bin kein FDP-Fan, aber Portmann hat sich sehr gut geschlagen mit seinen Argumenten
    • teha drey 13.03.2016 12:14
      Highlight Highlight @fabio74: Ja, Du hast Recht. Es ist nicht tendenziös. Es ist - vielleicht - reisserisch: "SVP diskutiert gegen FDP oder gar Gott" ist aufregender, als nur "Frau Müller diskutiert mit Herrn Meier".
  • Sapere Aude 12.03.2016 14:51
    Highlight Highlight Manchmal tut ein Blick ins Tierreich sehr gut, dort ist Homosexualität weit verbreitet. Wenn jemand also behaupten würde, Homosexualität sei etwas Gottloses und Unnatürliches, begeht Blasphemie. Wenn Gott etwas gegen Homosexualität hätte, müssten wir uns ernsthaft fragen, warum dann bis zu 40% aller Elefanten einen gleichgeschlechtlichen Partner bevorzugen. Hat da Gott die Schöpfung verbockt?
    • Aristoteles 12.03.2016 16:12
      Highlight Highlight Soll das ein Argument sein? Kannibalismus ist im Tierreich auch verbreitet, was soll uns das sagen?
    • Sapere Aude 12.03.2016 16:22
      Highlight Highlight Es geht alleine um das Argument von Homophoben, Homosexualität sei etwas unnatürliches, bzw. sündig im Angesicht Gottes. Dieses Argument ist insofern haltlos, weil Gleichgeschlechtliche Sexualität bei Tieren weit verbreitet ist. Wenn man behauptet, dass ein bestimmtes Verhalten vom Schöpfergott sanktioniert ist, gleichzeitig dieses Verhalten in der Realität vorhanden und verbreitet ist. Dann stellt sich doch die Frage, was Gott beim Schöpfungsakt falsch gemacht hat, wenn nicht nur die Menschen, sondern auch Tiere sich anders verhalten, als von den Gläubigen postuliert.
    • Sapere Aude 12.03.2016 16:27
      Highlight Highlight Was das dann genau noch mit Kanibalismus zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Mir ging es darum, dass die Argumente von Homophober Seite bezüglich Natürlichkeit bzw. Sündhaftigkeit von Homosexualität in sich bereits nicht stringent ist. Oder anders ausgedrückt, die von mir beschriebene Argumentationslinie hält nicht einmal der aristotelischen Logik stand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meg 12.03.2016 14:13
    Highlight Highlight Lieber Maurice Thiriet, wie um Himmels Willen kommst du darauf, dass Portmann chancenlos war gegen Frehner?
    • dickmo 12.03.2016 14:45
      Highlight Highlight Weil gegen Glauben mit Argumenten nicht anzukommen ist.
    • Crecas 12.03.2016 16:40
      Highlight Highlight Das seh ich anders. Glauben hat nie eine Chance gegen Argumente. Ausser aus Sicht des Gläubigen vielleicht.
    • Confusel 12.03.2016 16:43
      Highlight Highlight Clickbait 2.0
    Weitere Antworten anzeigen
  • dave1771 12.03.2016 13:50
    Highlight Highlight Ich hatte das Gefühl Portmann war zimlich respektlos gegenüber Gasser... und kritisiert, dass diesem die Liebe fehlt! Portmann gab für mich einen schwachen Auftritt ab, obwohl er gute Argumente brachte.
    • Fabio74 12.03.2016 17:17
      Highlight Highlight Fand Portmann nie respektlos. Er hatte Argumente im Gegensatz zur Gegeneite
  • Thomas Binder 12.03.2016 13:48
    Highlight Highlight Würde jeder realisieren, dass unsere sexuelle Präferenz weder unsere noch irgendeines anderen Entscheidung oder gar Verdienst ist, sondern uns ungefragt einfach zufliegt und bei weitem nicht das wichtigste darstellt, was den Menschen ausmacht, wäre schon sehr viel gewonnen.
  • Fröhlisch 12.03.2016 12:55
    Highlight Highlight Kinder brauchen Liebe und Fürsorge. Wer ist in der Lage einem Homo-Paar diese Fähigkeiten abzusprechen? Warum glauben so viele, sie müssten ihre Ideale anderen aufzwingen?
  • denkenstattreden 12.03.2016 11:59
    Highlight Highlight Ich habe die Sendung auch gesehen. Die Argumente von Portmann und Bertschy haben mich überzeugt. Für mich waren der Glaube und der SVPler chancenlos. Sie haben es nicht begriffen. Kinder brauchen Liebe und Zuneigung. Weshalb soll das nur bei Eheleuten der Fall sein??
  • seventhinkingsteps 12.03.2016 11:55
    Highlight Highlight Ist ja ziemlich logisch, dass so ein Thema zur Grundsatzdiskussion über Homosexualität ausartet. Das ist aber nicht mal die richtige Diskussion, die richtige wäre über die Sekularität der Schweiz.
  • scriptCH 12.03.2016 11:44
    Highlight Highlight Gott hat und gelehrt wie man kinder kriegt....bla bla bla immer wider diese aussagen über diesen sch**** glauben bin konventionslos weil ich von der kirche und von gott nichts halte...deswegen befürworte ich eine homo ehe wie auch das gleiche geschlechter kinder adoptieren dürfen..alle menschen auf dieser welt wo ein paar sind oder ein partner habe möchten doch eine gemeinsame famillie haben und das leben einfach geniessen....
    • R&B 12.03.2016 18:51
      Highlight Highlight @scriptCH: Ich verstehe Sie sehr gut und ich befürworte auch, dass Homosexuelle die gleichen Rechte wie Heterosexuelle haben dürfen.
      Ich als gläubiger Christ kotze, wenn ich Leuten wie Wilf Gasser und Fröhner zuhören muss, was Gott möchte. In der Bibel steht einmal so und einmal anders. Die zentrale Botschaft der Bibel, dass Gott barmherzig ist und bedingungslos liebt, erklärt eigentlich alles. Aber viele Geistliche und sogenannte Christen verhalten sich ausgrenzend und herablassend. Für mich als Christ beschämend und nur logisch, dass alle die gleichen Rechte haben sollen.
    • scriptCH 13.03.2016 09:54
      Highlight Highlight @DenkZuerst Danke für die super antwort :-)
  • Madison Pierce 12.03.2016 11:35
    Highlight Highlight Ich denke wir sind uns alle einig, dass das Kindeswohl an erster Stelle steht, vor persönlichen Freiheiten und vor dem Glauben.

    Bei einer unbeschränkten Adoptionsmöglichkeit sehe ich die Gefahr der Legalisierung der Leihmutterschaft durch die Hintertür. Ein schwules Paar könnte sich im Ausland eine Mutter "mieten" und das Kind dann adoptieren. Aufgrund der anderen Gesetzeslage im Ausland hätte das Kind nie die Möglichkeit zu erfahren, wer seine Mutter ist.

    Das hat aber nichts mit der "normalen" Stiefkindadoption zu tun.
    • R&B 12.03.2016 18:34
      Highlight Highlight @Madison Pierce: Oder halt einfach Leihmutterschaft in der Schweiz zulassen. Problem gelöst und unsere Gesellschaft überaltert ein wenig weniger.
    • Madison Pierce 12.03.2016 18:40
      Highlight Highlight Einfach die Gesetze anzupassen, weil etwas sonst im Ausland gemacht wird, halte ich für vorschnell. Das Verbot der Leihmutterschaft gibt es ja nicht ohne Grund, es ist zum Schutz der Frauen.

      Man darf Gesetze immer hinterfragen und soll sie abschaffen, wenn ihr Existenzgrund nicht mehr gegeben ist, aber sich einfach dem Ausland anzupassen ist nicht überlegt.
  • Ich hol jetzt das Schwein 12.03.2016 11:34
    Highlight Highlight Es ist eigentlich ganz einfach: Halte deine Kirche aus meinem Sexleben, dafür habe ich keinen Sex in deiner Kirche.
    • Natürlich 12.03.2016 17:07
      Highlight Highlight Was hat homosexuelles Sexleben mit Kindern zu tun?
      Nichts, sie können auf natürlichem Wege nämlich keine zeugen!
    • Ich hol jetzt das Schwein 14.03.2016 10:07
      Highlight Highlight Was hat das Sexleben von unfruchtbaren Paaren mit Kindern zu tun? Nichts, sie können auf natürlichem Wege nämlich keine zeugen.

      Und trotzdem dürfen diese Kinder adoptieren. Welcher konkrete Grund spricht bei Unfruchtbaren dafür, bei Homosexuellen dagegen?
  • Minoe McLee 12.03.2016 11:30
  • AdiB 12.03.2016 11:29
    Highlight Highlight ob homosexuelle kinder haben dürfen oder nicht ist mir egal. persönlich finde ich es etwas komisch und unnatürlich. aber im endefekt macht was ihr wollt.
    aber was mich auf die palme bringt ist das man ja tatsächlich versucht kinder im glas zu produzieren. stellt euch das kind vor, wenn es erfährt das es nicht natürlich erschaffen wurde.
    http://m.welt.de/wissenschaft/article138499654/Massgeschneiderte-Lebewesen-aus-dem-Labor.html
    und hier wären ja die homosexuellen paare die besten kunden. also liebe lesben und schwule, solange ihr das hier nicht unterstützt, ist mir alles egal.
    • Minoe McLee 13.03.2016 00:32
      Highlight Highlight Ich habe wahnsinnige Mühe mit dem Begriff "natürlich". Was ist denn bitte natürlich? kann mir das mal jemand erklären? Meines Erachtens ist eben alles Natürlich, oder nichts. tsheggsch?
    • AdiB 13.03.2016 11:33
      Highlight Highlight wie ensteht ein kind auf biologisch natürliche weise? man steckt in in frau u.s.w. frau wird schwanger, 9 monate später ist es bollbracht u.s.w. muss ich wohl nicht ins detail erklären. natürlich ist das wie es die natur vorgesehen hat. und einen menschen im reagenzglas hat die natur bestimmt nicht vorgesehen. natur = natürlich. kapisch?
    • Lars Widmer 22.08.2017 13:01
      Highlight Highlight Wer ist denn diese Natur die etwas entscheidet? Was ist noch Natur, was nicht mehr? Dürfen auch keine Häuser gebaut werden, keine Kleider getragen werden weil diese nicht natürlich sind?
  • Alle haben bessere Namen als ich. 12.03.2016 11:00
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht was der unter nüchterner Betrachtung versteht, für mich ist das die rationale kürzung auf Fakten. Aber alles was er danach bringt sind haltlose Spekulationen.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 12.03.2016 11:16
      Highlight Highlight Können die Blitzer bitte erklären was sie gegen mich oder meine Argumentation haben.
  • Thomas_v_Meier 12.03.2016 10:18
    Highlight Highlight Was ich nie verstehen werde ist wovor haben diese Menschen Angst wenn es um Homosexualität geht? Was wird diesen Menschen genommen wenn Homosexuelle heiraten? Sie dürfen weiter nach ihren Werte leben das verbietet ihnen keiner.

    Kinder wachsen doch schon heute in x verschiedenen Bedingungen auf. Das was Kinder brauchen sind liebevolle Bezugspersonen. Wer, was, wie ist dem Kind erstmal Egal.
    Man findet in allen Setups schlechte und gute Beispiel.
    Bsp. Scheidungen: Paare kriegen dies würdevoll hin und andere betreiben einen unwürdigen Rosenkrieg und Kinder mittendrin.
    Etc....
  • tinmar 12.03.2016 10:13
    Highlight Highlight Da fühlten wir uns gestern beim gucken so ein ganz klein wenig wie im Iran.

    Gott, was verachte ich Religionen - zumindest dann - wenn sie einem zwingende vorschriften machen möchte.
    Behaltet gefälligst euren Glauben für euch!
    • Michel@sith 12.03.2016 18:20
      Highlight Highlight ging mir auch so
    • Michel@sith 12.03.2016 18:33
      Highlight Highlight Gewöhn Dich besser daran. Die Evangelischen Fanatiker sind auch am wachsen.
  • Stichelei 12.03.2016 09:51
    Highlight Highlight Kinder wachsen heute schon unter unterschiedlichsten Bedingungen auf: Mit herkömmlichem Elternpaar, mit Alleinerziehenden, bei Grosseltern, in Institutionen, in armen, einfachen, wohlhabenden, reichen Umgebungen, you name it. Das Einzige, das für das Kindswohl relevant ist, ist, was für eine Qualität der Beziehung zwischen ihm und seinen engsten Bezugspersonen es erfahren kann. Und da spielt die sexuelle Orientierung eben diese Bezugspersonen wohl kaum eine Rolle.
    • Mehmed 12.03.2016 12:03
      Highlight Highlight aber das geschlecht dann schon, hm?
    • Stichelei 12.03.2016 14:31
      Highlight Highlight @Mehmed:: In welchem Teil meines Posts hast du denn DAS herausgelesen?
  • rodolofo 12.03.2016 09:46
    Highlight Highlight Zwei Argumente, welche die Wogen des Glaubenskrieges in Sachen Sexualität vielleich etwas geglättet hätten, habe ich gestern von keiner Streitpartei gehört, nämlich folgende:
    Auch bei homosexuellen Paaren verhalten sich die PartnerInnen "männlich" und "weiblich", obwohl sie beide einen Pimmel haben, oder eine Muschi.
    Als Kinder wollen wir partout nichts wissen von der Sexualität unserer Eltern, gleichgültig, ob diese es nun "heterosexuell", oder "homosexuell" miteinander treiben!
    Wir sind einfach froh und dankbar, dass es uns gibt!
    Für uns ist es so oder so genau richtig und "ideal" gelaufen.
    • meerblau 12.03.2016 10:07
      Highlight Highlight Also das mit "männlichen" und "weiblichen" Parts ist Schwachsinn. Natürlich gibt es Paare mit solchen Ausprägungen, jedoch kann es weniger an einer Person aufgemacht werden. Vielmehr kann mal der/die eine, mal der/die andere etwas "männliches/weibliches" tun.
      Deshalb ist dieses Argument genauso nichtssagend, wie die potenzielle Infizierung der Kinder mit Homosexualität durch ihre Regenbogeneltern.
    • Fabio74 12.03.2016 17:22
      Highlight Highlight Selbst wenn das in deiner Beziehung so sein mag, ist das Argument Schwachsinn.
  • Thor's Godfather 12.03.2016 09:40
    Highlight Highlight Mich hätte die Meinung des homosexuellen SVP-Nationalrates Hans-Ueli Vogt brennend interessiert. Beugt er sich der rechts-konservativen Linie oder spricht er sich für seine Interessen aus? Ich glaube nicht, dass sich es per se widersprechen würde
    • JKF 12.03.2016 16:41
      Highlight Highlight Soviel ich weiss, hat er sich vor einiger Zeit für die Homoehe, jedoch gegen die Adoption von Kindern durch Homopaare ausgesprochen.
    • Thor's Godfather 12.03.2016 20:14
      Highlight Highlight Danke :)
      Weisst du zufälligerweise was für einen Mehrwert eine Ehe gegenüber einer eingetragenen Partnerschaft bringt?
  • Calvin Whatison 12.03.2016 09:30
    Highlight Highlight Wir lieben das Leben , das Leben liebt uns... Und solange wir Zärtlichkeit nicht fühlen und geben können, werden wir nur Handgreiflich...❤️ ❤️ ❤️
  • smarties 12.03.2016 09:26
    Highlight Highlight Homo-, Bi-, Trans-, A- usw sexualität sind alle angeboren und müssen nicht behandelt werden. Das einzige das gewünscht wird, ist, dass man akzeptiert wird, wie man ist.
    Therapien nützen nichts (egal wer es sagt), sondern verunsichern nur.
    Darum liebe Angehörige: Wenn sich euch jemand outet unterstützt es! Motiviert es stolz auf sich zu sein und ev Gleichgesinnte zu treffen!
  • Ignorans 12.03.2016 09:05
    Highlight Highlight Pro-Seite war so schwach, dass ich wegschalten musste...
    Grundsatzdiskussiin wäre wichtiger als Nebenschauplatz Stiefkindadoption.
  • hoi123 12.03.2016 09:04
    Highlight Highlight Wie sieht es eigentlich aus wenn das Kind plötzlich seinen leiblichen Vater oder seine leibliche Mutter kennen lernen will, wenn es von einem gleichgeschlechtlichen Paar aufgezogen wird?
    • Thor's Godfather 12.03.2016 09:36
      Highlight Highlight Man könne dieselbe Frage bei der normalen Adoption stellen...
    • INVKR 12.03.2016 09:39
      Highlight Highlight Wie sieht es aus, wenn das adoptierte Kind eines gemischtgeschlechtlichen Paares das tun will? Warum sollte das einen Unterschied machen?
    • Hans Jürg 12.03.2016 09:40
      Highlight Highlight dann fragt es seine Eltern und diese geben ihm Auskunft. Falls nicht, wendet sich das Adoptivkind an die KESB.
      Es besteht in dieser Frage kein Unterschied zwischen "normalen" und Regenbogen-Adoptivkindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 12.03.2016 08:49
    Highlight Highlight bei sachlichen und ernsthaften Diskussionen sollten SVP-Anhänger tunlichst vermieden werden, denn sie haben Vorgaben zu vertreten.
    • Hans Jürg 12.03.2016 09:42
      Highlight Highlight statt "Vorgaben zu vertreten" würde ich "Vorurteile zu vertreten" schreiben...
    • rodolofo 12.03.2016 09:55
      Highlight Highlight Dieser SVP'ler gestern ging eigentlich noch.
      Ich fand ihn recht sympatisch und -für einen SVP'ler überraschend selbstironisch und offen!
      So hat er Peter Schneider dazu aufgefordert, eine einfache Sprache zu benutzen, damit er als SVP'ler es auch verstehen könne.
      Wenn die so humorvoll weitermachen, dann können wir sie wieder in den Club der Demokratie-fähigen aufnehmen und integrieren!
  • Zeit_Genosse 12.03.2016 08:43
    Highlight Highlight Die Angst der Gegenerschaft ist, dass Homosexualität wie eine "Krankheit"' von den Eltern auf die Kinder durch Sozialisation übertragen werden kann. Dass Kinder das tun was Eltern tun und damit die Homosexualität in homosexuellen Familien zunimmt. Hier versucht man sich aufs Kindswohl zu berufen. Sodann man bisher davon ausging, dass Mami und Papi die einzige Idealform sind. Ausgeblendet, dass von der Alleinerziehung und der "Nichterziehung" durch Vernachlässigung mehr Probleme ausgehen können. Die Religiösen können nur das tun was ihre Religion (geschrieben) vorgibt und fürchten sich vom Rest
    • Natürlich 12.03.2016 09:01
      Highlight Highlight Schlussendlich können nur Mann und Frau gemeinsam ein Kind zeugen, alles andere ist doch irrelevant.
    • Citation Needed 12.03.2016 13:48
      Highlight Highlight Natürlich: bei der Frage der Stiefkindadoption geht es nicht um Zeugung. Ergo geht es auch auch nicht um 'Natur'.
      Die Rolle der Natur in dieser Frage (und in der ganzen Rainbow-Thematik) ist eh arg überbewertet und immer ideologisch/kulturell geprägt. Aber der Mensch tendiert dazu, Kultur als Natur misszuverstehen. Zeugen, gebären, stillen, fertig. Der Rest ist Kulturgeschichte und ist stetem Wandel unterworfen. Nicht von heute auf morgen, stimmt. Aber auch nicht auf ewig in Stein gemeisselt.
  • manhunt 12.03.2016 08:42
    Highlight Highlight GOTT.EXISTIERT.NICHT.PUNKT.
    demnach hat religion weder bei solchen angelegenheiten, noch in der politik allgemein, auch nur das geringste verloren.
    leute die glauben wollen, sollen glauben dürfen. mehr nicht.
    • Natürlich 12.03.2016 09:01
      Highlight Highlight Biologie, Lektion 1:
      Um ein Kind zu zeugen braucht es Mann und Frau...
    • Stichelei 12.03.2016 09:37
      Highlight Highlight @Natürlich: Reproduktionsmedizin, Lektion 1. Zur Zeugung eines Kindes wird es in absehbarer Zeit lediglich ein adäquat ausgerüstetes Labor brauchen.
    • manhunt 12.03.2016 09:39
      Highlight Highlight echt jetzt? hab ich nicht gewusst. nein jetzt im ernst: was genau hat dein post mit meiner aussage zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 12.03.2016 08:14
    Highlight Highlight Für mich steht einzig und alleine das Kindeswohl im Vordergrund. Da Kinder auch bei zwei Mamis und zwei Papis wohlbehütet aufwachsen können, bin ich für eine rechtliche Gleichbehandlung.
  • Luca Brasi 12.03.2016 08:13
    Highlight Highlight Mal wieder typisch, dass als Vertreter der Religionen wieder einmal radikale Evangelikale und Freikirchler eingeladen werden.
    • Luca Brasi 12.03.2016 10:26
      Highlight Highlight Aber doch in der Minderheit. Irgendwie vermisse ich einfach liberalere Stimmen aus Religionskreisen. Wahrscheinlich sind die aber zu wenig "telegen", da sie zu wenig provozieren.
    • pipapo_ 12.03.2016 13:12
      Highlight Highlight Danke Luca, habe genau das gleiche gedacht. Es gibt in christlichen Kreisen viele offene und tolerante Meschen.
  • amade.ch 12.03.2016 08:07
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet staune ich immer wieder, wie man so einen Quatsch glauben und dann andere Menschen damit anzustecken versucht.
  • dumpster 12.03.2016 08:00
    Highlight Highlight Was hilft gegen die Logik von Bibelwächtern, Globuli?
  • azoui 12.03.2016 07:57
    Highlight Highlight so gut ein Kind nur mit einem Elternteil aufwachsen kann, so gut kann es auch mit zwei Müttern, oder zwei Vätern aufwachsen.
  • loccodelcocco 12.03.2016 07:56
    Highlight Highlight Jösses.... Lieber zwei Väter haben als ein Kriegswaise zu sein! Wenige tausend Kilometer von hier werden Menschen im Namen der Religion abgeschlachtet! Schwule verfolgt; ausgepeitscht und bekehrt. Es gibt KEINE echten Gegenargumente nur fanatisches Gelaber. Die Kinder werden in der Schule sowieso gehänselt; entweder weil sie Homo Eltern haben; nicht Schweizer sind; eine komische Frisur haben oder gerne Farmer Stengel essen. Weil sie Kinder sind! Dieses Kinder-schützen-Argument ist scheinheilig und nur mangelhaft getarnte Homophobie!
    • lilas 12.03.2016 09:08
      Highlight Highlight absolut Ihrer Meinung!!
  • Tschiger 12.03.2016 07:39
    Highlight Highlight Leider wird in der Arena zu oft nicht über den zum Diskurs aufgeforderten Inhalt debattiert
  • Linus Luchs 12.03.2016 07:34
    Highlight Highlight Ich habe die Arena nicht gesehen. Aber an diesem Bericht fällt mir auf, dass die Frage, die aus meiner Sicht im Vordergrund stehen sollte, nicht vorkommt: Was bedeutet es für das Kind, zwei Männer oder zwei Frauen als Eltern zu haben? Der Kinderwunsch der Erwachsenen muss zweitrangig sein.
    Ich habe noch keine entschiedene Meinung zu dieser Thematik und wäre sehr interessiert an Erfahrungen von Menschen, die mit zwei Mamis oder Papis aufgewachsen sind, sowie an wissenschaftlichen Einschätzungen von ideologisch und religiös unabhängigen Entwicklungspsychologen und Soziologen.
    • Minoe McLee 12.03.2016 07:46
      Highlight Highlight Lektüre von Prof. Dr. Patricia Purtschert

      Professorin für Geschlechterforschung und Co-Leitung IZFG


      http://www.regenbogenfamilien.ch/files/Purtschert_Queere-Familien-in-der-Schweiz.pdf
    • daenu 12.03.2016 09:33
      Highlight Highlight Viel, sehr viel wichtiger ist doch die Frage ob ein Kind in einem fürsorglichen oder missbräuchlichen, vernachlässigendem Umfeld aufwächst. Aber solange es Züchtigungen in Gottesnamen gibt oder schwule an sich aufgeklärte Divertimentos die an transzendentale Überwesen glauben ist einfach Hopfen und Makz verloren.
    • R&B 12.03.2016 10:45
      Highlight Highlight Gemäss Experte Schneider haben Studien gezeigt, dass Kinder sich weder positiver noch negativer entwickeln, egal ob Hetero- oder Homopaare oder Alleinerziehende Eltern sind. Nur Scheidungskinder leiden die ersten 2 Jahre nach der Scheidung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Minoe McLee 12.03.2016 07:20
    Highlight Highlight Regenbogenfamilien sind eine Realität. Das ist so und soll auch so sein dürfen!
    Diese Familien rechtlich dermassen im "Sumpf" zu lassen, ist eigentlich skandalös und für die Betroffenen eine sehr belastende Situation.
    Es ist höchste Zeit, dass die Ehe für alle geöffnet wird und auch, dass alle Paare jeder Art Kinder adoptieren können.
    Alles andere ergibt de facto keinen Sinn.
  • Mia Willener 12.03.2016 07:03
    Highlight Highlight Es war beängstigend, dass sich die beiden (eigentlich 3) Herren immer wieder auf Gott und die Religion beziehen mussten, aus Mangel an wirklichen Argumenten. Besonders für einen Juristen muss diese Ahnungs- und Planlosigkeit sehr peinlich sein. Meiner Meinung nach (persönliche Meinungen sind ja anscheinend auch fundierte Argumente)
  • flugsteig 12.03.2016 05:47
    Highlight Highlight Wer glaubt es sei eine Entscheidung homosexuell zu sein, der glaubt auch schwarze hätten sich entschieden schwarz zu sein.
  • little_caesar 12.03.2016 04:59
    Highlight Highlight Man kann sich ja nicht aussuchen ob man nun homosexuell ist oder nicht. Der Punkt ist, jedes Kind hat ein Anrecht auf eine Familie in der es wohlbehütet aufwachsen kann und da spricht nichts dagegen.
  • TheDude10 12.03.2016 04:25
    Highlight Highlight wie kann man nur sich anmassen darüber zu urteilen wie andere zu leben haben. Religion hatt nichts in der politik verloren ausser die freiheit zu glauben wass man will, soweit man die rechte und freiheiten der anderen nicht beschneidet. btw. ich bin ein toleranter Atheist und bin gegen jeglichen Radikalismus.
    • daenu 12.03.2016 09:42
      Highlight Highlight richtig, an dieser stelle muss man sich aber erinnern, dass wir in der schweiz keine religionsfreiheit haben, solange religionszugehörigkeit nicht unter jugendschutz gestellt wird. plus kinder vor religiösen eltern geschützt werden, oder gar radikalen, never ending story...
  • Hippie-ster 12.03.2016 00:39
    Highlight Highlight Ich habe noch kein einziges wirklich gutes Argument gehört, warum gleichgeschlechtlichen Paare, keine Kinder adoptieren sollten.

    • Datsyuk * 12.03.2016 02:11
      Highlight Highlight Es gibt eben keinen. "Nur" religiös begründete. Ich akzeptiere alle Religionen, aber letztlich beruft man sich nur auf einen Text, an den man glaubt. Damit der Gesellschaft irgendwelche Regeln aufzuerlegen zu wollen, finde ich falsch.
    • TobiWanKenobi 12.03.2016 02:43
      Highlight Highlight Dieses Thema spaltet meine Meinung. Auf der einen Seite fragt man sich, ob Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern mit Sicherheit eine unbeschwerte Kindheit durchleben können. Der Schutz des Kindes ist in meinen Augen eine unumstössliche Voraussetzung und zurzeit wage ich zu bezweifeln, dass diese Voraussetzung auch tatsächlich erfüllt werden könnte. (Lest unten weiter.)
    • TobiWanKenobi 12.03.2016 02:44
      Highlight Highlight Kann ein Kind trotz fehlender Mutter- oder Vaterfigur eine stabile Persönlichkeit entwickeln? Ich persönlich habe den Eindruck, dass alleine schon die Trennung der Eltern bzw. die Alleinerziehung tiefgreifende Folgen für die Entwicklung von Heranwachsenden haben kann. (...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • G.Oreb 12.03.2016 00:28
    Highlight Highlight Die einen argumentierten, die anderen glaubten und meinten.

    Was ein weiser Spruch, den muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wow!
    • TobiWanKenobi 12.03.2016 02:01
      Highlight Highlight Sie sind aber schon sehr leicht zu beeindrucken. Wow!
    • Datsyuk * 12.03.2016 14:42
      Highlight Highlight Damit ist die ganze Thematik ziemlich gut erklärt.
    • G.Oreb 12.03.2016 18:27
      Highlight Highlight @TobiWanKenobi
      Es gibt Leute die können gut Klavier spielen, es gibt Leute die können Kunstwerke zeichnen. Es gibt Leute die können ellenlange Gedichte rezitieren und es gibt Leute die können abertausend Stellen von Pi auswendig.
      Und dann gibts mich.
      Ich kann Klatschen.

Grüne überflügeln CVP, SVP weiterhin im Minus – das SRG-Wahlbarometer in 4 Grafiken

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