DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Magdalena Martullo-Blocher in der Höhle des Löwen: In der Sendung «Schawinski» nahm der gleichnamige Talkmaster die SVP-Nationalrätin in die Mangel.  bild: screenshot srf

SRF-Ombudsmann rügt Schawinski, weil er Martullo-Blocher zu aggressive Fragen stellte



Am 29. Oktober stellte der Moderator Roger Schawinski in seiner gleichnamigen Sendung die Nerven der SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher auf die Probe. Nach der Sendung gingen beim SRF-Ombudsmann Roger Blum prompt zwei Beanstandungen ein. 

Zwei Zuschauer hatten sich darüber beschwert, dass sich Schawinski im Gespräch mit Martullo-Blocher nicht korrekt verhalten habe. 

Die Sendung in voller Länge:

Der Ombudsmann gibt den Zuschauern recht. Der Talkshow-Host habe zwar das Vielfaltsangebot beachtet, indem er in der heissen Phase des Abstimmungskampfes um die Selbstbestimmungs-Initiative beide Lager befragte. Doch die Völkerrechtlerin und Gegnerin der Initiative Helen Keller habe er – im Gegensatz zu Martullo-Blocher – mit «Samthandschuhen» angefasst. 

Die Schweizer Voelkerrechtsprofessorin Helen Keller, aufgenommen am Freitag, 3. September 2010, in Zuerich. Keller ist am 2. September 2010 in den Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen gewaehlt worden. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Völkerrechtlerin und Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) fasste Roger Schawinski in seiner Sendung mit «Samthandschuhen» an.  Bild: KEYSTONE

«Die SVP-Nationalrätin hingegen befragte er vorurteilsgeladen, aggressiv, erregt, ja wütend.»

SRF-Ombudsmann Roger Blum

«Die Strassburger Richterin befragte er nett, freundlich, zurückhaltend, auf Erkenntnisinteresse ausgerichtet. Die SVP-Nationalrätin hingegen befragte er vorurteilsgeladen, aggressiv, erregt, ja wütend», schreibt Blum in der Stellungnahme. Dadurch habe er die im Vielfaltsgebot angelegte strikte Gleichbehandlung der Parteien im Wahl- oder Abstimmungskampf missachtet. (ohe)

Blochers erste Begegnung mit Siri

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Interview

So will Grünen-Präsident Glättli den Rahmenvertrag retten

Balthasar Glättli, Präsident der Grünen, sucht das Gespräch mit den anderen Parteien, um eine neue Allianz für den Rahmenvertrag zu schmieden. Er hat auch klare Vorstellungen, was die Schweiz der EU anbieten soll.

Herr Glättli, ist das Rahmenabkommen tot?Balthasar Glättli: Sicher ist: Den magischen Moment, in dem die EU den drei offenen Punkten einfach so zustimmt, gibt’s nicht. Dazu kommt in der Schweiz die Kritik am Streitbeilegungsverfahren. Wir müssen nun innenpolitisch Klarheit schaffen: Wer ist für das Rahmenabkommen? Was sind wir zu investieren bereit? Will die Schweiz ein Rahmenabkommen, braucht es eine innenpolitische Allianz dafür.

Wollen Sie als Präsident der Grünen die Initiative für eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel