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FILE - In this May 9, 2013 file pool photo, Tim Lambesis, singer for the Christian-inspired heavy metal group As I Lay Dying, appears in Vista Superior Court in Vista, Calif. Lambesis, convicted in a murder-for-hire plot to kill his estranged wife, was reunited with his Grammy-nominated band for the first time since May 2013 and performed with the group in San Diego over the weekend. Lambesis pleaded guilty in the case and served two years of a six-year sentence. (Bill Wechter/The San Diego Union-Tribune via AP)

Dieses Foto zeigt Tim Lambesis 2013 vor einem Gericht in Kalifornien. Bild: AP/Pool The San Diego Union-Tribune

Auftragsmörder für Frau angeheuert: Krimineller Frontsänger soll in Aarau auftreten

Im KiFF soll ein Sänger mit krimineller Vergangenheit auftreten. Der US-Amerikaner hatte vor fünf Jahren einen angeblichen Auftragskiller auf seine Frau angesetzt.



Das KiFF ist ein Kultur-Leuchtturm des Kantons Aargau mit einer Ausstrahlung weit über die Kantonsgrenzen hinaus. Künstler aus der ganzen Welt standen schon auf der Bühne in Aarau. Doch nun sorgt die Buchung einer US-amerikanischen Heavy-Metal-Band für Skepsis: Der Frontsänger von «As I Lay Dying», Tim Lambesis, heuerte 2013 einen Auftragskiller an, seine Frau umzubringen. 

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Lambesis bekannte sich 2013 vor Gericht schuldig.  Video: YouTube/ABC 10 News

Was er damals nicht wusste: Der angebliche Killer war ein verdeckter Ermittler, der den Sänger so überführte. Lambesis wurde zu sechs Jahren Gefängnis wegen Anstiftung von Mord verurteilt. Vor zwei Jahren kam er auf Bewährung vorzeitig frei. Am 5. Dezember soll er mit seiner Band auf der KiFF-Bühne stehen.

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«Einzigartige Musik steht im Vordergrund»

Fragwürdig für den Aarauer SVP-Einwohnerrat Max Suter: «Ist es gescheit von der Leitung des Kiff, eine solche Band einzuladen? Dieser Sänger ist ganz bestimmt kein Vorbild für das Publikum», sagt er gegenüber dem Regionalsender «TeleM1». Im vergangenen Jahr unterstützte die Stadt das Kulturlokal mit über 300'000 Franken.

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Hier trat die Band zum ersten Mal nach der Haftentlassung von Lambesis auf.  Video: YouTube/Nate Burnett

Auch bei der Kiff-Leitung sorgte die Buchung der Band für Diskussionen. Schlussendlich habe man sich dafür entschieden, die Band trotz der Vorgeschichte des Frontsängers auftreten zu lassen, schreibt das Lokal in einer Stellungnahme. «Die einzigartige Musik der Band steht dabei im Vordergrund.»

Die Fans der Band scheinen sich an der kriminellen Vergangenheit des Frontsängers nicht zu stören: Die Konzerttickets waren bereits innert weniger Tagen ausverkauft. (aargauerzeitung.ch)

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Video: srf

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