Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

57 Prozent wollen No Billag annehmen? Darum sind bei dieser Umfrage Zweifel angebracht

Glaubt man einem Bericht der «SonntagsZeitung», starten die SRG-Kritiker mit einem klaren Vorsprung in den Abstimmungskampf. Doch die Sache hat einen Haken. Beziehungsweise fünf. 

04.12.17, 16:53 05.12.17, 07:48


Für SRG-Freunde war es ein Schlag ins Gesicht: «57 Prozent Ja zur No-Billag-Initiative», verkündete die SonntagsZeitung gestern auf ihrer Frontseite. Nur 34 Prozent beabsichtigten, das Volksbegehren abzulehnen, schrieb die Zeitung mit Verweis auf eine «repräsentative Umfrage von Marketagent.com Schweiz».

Bei genauerem Hinschauen zeigt sich jedoch: Die Resultate sind mit Vorsicht zu geniessen.

Keine Senioren befragt – dafür Teenager?

An der Online-Umfrage nahmen nach Angaben des Umfrageinstituts Marketagent.com 1010 Personen teil, die nach den Kriterien Alter, Geschlecht und Sprachregion ausgewählt wurden. Insbesondere bei den Altersgruppen wirft die Stichprobe jedoch Fragen auf. So wurden lediglich Personen bis 65 Jahre berücksichtigt – ältere Teilnehmer weist die Studie nicht aus.

«Die Rentner bei einer Abstimmungsumfrage auszuklammern, macht keinen Sinn», sagt Thomas Milic, Dozent für Methoden der Politikwissenschaft an der Universität Zürich. Er verweist darauf, dass über 65-Jährige von allen Altersgruppen statistisch gesehen am häufigsten an Abstimmungen teilnehmen. «Ihre Stimmen fallen also stark ins Gewicht.»

Dies umso mehr, weil sich das Mediennutzungsverhalten der Senioren von jenem der jungen Stimmbürger unterscheiden dürfte. «Es wäre also plausibel, anzunehmen, dass sie in der Billag-Frage auch anders stimmen als die jüngere Generation.»

Stimmbeteiligung nach Alter am Bespiel der Stadt St.Gallen. bild: defacto.expert

Während die Rentner in der Umfrage gar nicht berücksichtigt wurden, sind laut dem Studien-Steckbrief fünf Prozent der Teilnehmer zwischen 14 und 19 Jahre alt. Dies sorgte im Netz für einigen Spott: «Wir rufen neuen Anbietern, die aggressiv und mit Dumpingpreisen in einen neuen Markt eindringen wollen, etwas in Erinnerung: In diesem Land liegt das Stimm- und Wahlrecht bei 18 Jahren», schrieb Mark Balsiger in einem Blog-Eintrag zum Thema. Der Politikberater ist Kampagnenkoordinator des Vereins «NEIN zum Sendeschluss», der gegen die No-Billag-Initiative ankämpft.

Jürg Gujan, Geschäftsführer von Marketagent.com Schweiz, betont auf Anfrage jedoch, Personen unter 18 Jahren seien nicht befragt worden. Bei der Altersklasse 14 bis 19 handle es sich um eine Standardkategorie.

Die Studie sei «repräsentativ für Personen der Deutsch- und Westschweiz im Alter von 18 bis 65 Jahren», so Gujan. Weil im Rahmen derselben Umfrage noch verschiedene andere, nicht-politische Themen abgefragt worden seien, sei die Altersklasse der Rentner nicht im Fokus gestanden. 

Das Tessin fehlt

Neben den Senioren sucht man in der Umfrage auch eine zweite Bevölkerungsgruppe vergebens: die Tessiner. Die Befragung berücksichtigt lediglich Personen der Deutsch- und der Westschweiz.

Teilnehmer nach Sprachregion. marketagent.com

Dies sei im methodischen Steckbrief von Marketagent transparent und sauber ausgewiesen, sagt Thomas Milic. «Aus wissenschaftlicher Sicht ist es kein Problem, sich auf diese Sprachregionen zu beschränken – dann müssen die Ergebnisse aber auch entsprechend interpretiert werden.»

Will heissen: Es können lediglich Aussagen über die Stimmabsichten der Deutschschweizer und Romands getroffen werden. «Will man die Resultate hingegen auf die gesamte Schweiz beziehen, fehlen ohne das Tessin rund fünf Prozent – und die könnten in der SRG-Frage durchaus entscheidend sein.»

Fragwürdige Ergebnisse aus der Romandie

Die Westschweizer Stimmbürger gelten als SRG-freundlicher als jene in der Deutschschweiz. Zur Erinnerung: Als wir vor rund zwei Jahren über das neue Radio- und TV-Gesetz abstimmten, erzielte dieses in Genf, Neuenburg und in der Waadt Zustimmungswerte von über 60 Prozent. Viele Deutschschweizer Kantone lehnten es hingegen klar ab.

Pink: Diese Kantone haben zum RTVG Nein gesagt.

Unter diesen Vorzeichen überrascht es, dass die Marketagent-Umfrage in der Romandie mit 59 Prozent Ja höhere Zustimmungswerte ausweist als in der Deutschschweiz (57 Prozent Ja). «Ich kann aus der Ferne nicht sagen, ob die Zahlen richtig oder falsch sind», so Thomas Milic. Zumindest seien die Ergebnisse aber «kontraintuitiv» und stimmten nicht mit den bisherigen Erfahrungen überein.

Auch Jürg Gujan von Marketagent kann nicht erklären, warum die Zustimmung in der Romandie höher ausfällt als in der Deutschschweiz. «Im Studiendesign wurde nicht nach Gründen für die Zustimmung oder Ablehnung für die Initiative gefragt.»

Zweifel an der Aussagekraft

Bei der Umfrage handelte es sich um ein «Computer Assisted Web Interview». Die 1010 Teilnehmer haben online einen Fragebogen ausgefüllt, der sechs geschlossene Fragen umfasst. 

Auf seinem Blog kritisiert No-Billag-Gegner Mark Balsiger die Methodik scharf. «Bei Online-Umfragen machen erfahrene Demoskopen Samples mit 10'000 Personen oder mehr», schreibt er. Die Repräsentativität der Marketagent-Umfrage dürfe damit «in Zweifel gezogen werden».

Weniger eng sieht es Thomas Milic, der als Mitarbeiter des Forschungsinstituts Sotomo selber ebenfalls Online-Umfragen zu politischen Themen durchführt. «Die Fallzahl an sich ist kein Problem – klassische, repräsentative Telefonumfragen haben oft auch Samples von rund tausend Teilnehmern.»

Entscheidend sei, dass die Teilnehmer bewusst aufgrund bestimmter Kriterien ausgewählt werden, sodass die Stichprobe der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht. «Hier sehe ich – mit Blick auf die bereits erwähnte Vernachlässigung der Rentner – das grössere Problem.»

Die Stimmbevölkerung in einer Umfrage abzubilden, ist schwierig – ob online oder am Telefon. Bild: KEYSTONE

Doch kann eine reine Online-Umfrage die Schweizer Stimmbevölkerung überhaupt adäquat abbilden? Jede Methode habe ihre Schwächen, so Milic. «Digital-affine Bürger sind in Online-Befragungen übervertreten, während bei den klassischen, auf herkömmlichen Telefonverzeichnissen beruhenden Telefonumfragen nur Personen erreicht werden können, die eine registrierte Festnetznummer haben.»

Solche Verzerrungen seien heutzutage kaum zu vermeiden – allerdings könnten sie mittels einer Gewichtung der Daten in vielen Fällen noch korrigiert werden.

Bei Marketagent heisst es, die Auswahl der Befragungsteilnehmer sei über ein Stichprobenpanel erfolgt. «Da sich die Omnibus-Befragung nicht rein auf die No-Billag-Initiative bezog, konnte sichergestellt werden, dass die Selektion der Teilnehmer und die Wahl des Studiendesigns die Befragungsergebnisse nicht beeinflussen.»

Unterstützung nimmt mit der Zeit ab

Noch drei Monate dauert es, bis die Schweizer Stimmbürger über die No-Billag-Initiative abstimmen. Resultate von Abstimmungsumfragen sind in einem solch frühen Stadium generell mit Vorsicht zu geniessen.

«Oft haben Volksinitiativen einen verheissungsvollen Titel, mit dem sich zu Beginn viele Stimmbürger identifizieren können», so Milic. Sobald die Gegner ihre Kampagne starteten und auf negative Auswirkungen der Vorlage aufmerksam machten, erodiere der Ja-Anteil in der Regel.

Ob und wie stark die No-Billag-Initiative noch an Rückhalt verliert, werde sich zeigen. «Gegen eine starke Abnahme des Ja-Anteils spricht, dass über die Initiative schon sehr viel gesagt und geschrieben wurde. Die Meinungsbildung dürfte also schon relativ weit fortgeschritten sein.»

Dennoch dürfte der weitere Verlauf des Abstimmungskampfs laut Milic entscheidend sein. «Zentral wird etwa sein, ob die Gegner glaubhaft darlegen können, dass die SRG bei einem Ja zur No-Billag-Initiative komplett abgeschafft wird.»

Kannst du bei No Billag mitreden? Beweis es in unserem Quiz

Warum sich alt Bundesrat Leuenberger an ein «Kasperli-Theater» erinnert fühlt

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Das sind die Tops und Flops der WM

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Mesut Özil spielt nicht mehr für Deutschland

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

213
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
213Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • thunder 05.12.2017 13:28
    Highlight das Fernsehen in der jetzigen Form ist ein Auslaufmodel. Ich lese keine Ideen, wie man Fernsehbeiträge inteligenter und billiger verbreiten könnte. Alle hängen an einem vorsintflutigem System. Nur schon deshalb muss man für no billag sein. Sonst ändert sich nie was in dieser geschützen Beamtenwerkstatt.
    17 38 Melden
  • Surf & Turf 05.12.2017 10:07
    Highlight An alle SVP-Basher hier: Ihr benehmt euch wie böse Stiefeltern aus Kinderbüchern. Hansli und Fritzli schmeissen die teure Vase runter, und Fritzli kriegt Prügel, denn er ist das doofe Stiefkind.
    Und vergesst eines nicht: Die SVP hat immerhin einen Gegenvorschlag gebracht. Auch wenn er nicht durchdacht war, so war er doch der einzige. Keine andere Partei dachte, es gäbe Handlungsbedarf. Die jetzt schon heftige Diskussion weist darauf hin, dass sie sich evtl. böse irrten.
    Die Links-Rechts-Schuldzuweisungen mögen verständlich sein, sind aber alles andere als zielführend. Lösungen müssen her!
    30 21 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 12:06
      Highlight Vor allem wird verkannt oder man will es einfach nicht akzeptieren, dass die Initiative erwiesenermassen gar nicht von der SVP lanciert wurde. Wenn man nun behauptet, die Initiative sei von der SVP, weil sie von einem Jung SVP Mitglied lanciert wurde, müsste man auch behaupten, dass sie von der FDP ist, weil im Initiativkommitee auch Vertreter der Jungfreisinigen sitzen. https://nobillag.ch/ueber/
      10 16 Melden
    • Daniel Caduff 05.12.2017 12:44
      Highlight NoBillag ist aber keine Lösung.
      Nach der Ablehnung kann man weiter diskutieren.
      24 12 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 14:46
      Highlight @Daniel Caduff diese Diskussion wurde 2015 im Zuge der RGTV Abstimmung versprochen, bis heute ist nichts passiert.
      11 8 Melden
    • Surf & Turf 05.12.2017 15:05
      Highlight @Daniel Caduff: Nein, NoBillag ist keine Lösung. Der Status Quo allerdings auch nicht.

      Man kann tatsächlich abwarten und auf eine Ablehnung spekulieren. Mir persönlich wäre das Risiko allerdings zu hoch, dass der Schuss nach hinten losgehen könnte.

      Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wenn die SRG proaktiv ein Reformpaket vorstellen würde, die Initiative keine Chance an der Urne hätte. So aber bleibt bei vielen Stimmbürgern das Gefühl von "denen zeigen wir's". Das ist gefährlich. Aber das war's schon immer, wenn man die Volksstimmung nicht ernst nahm. Denn das führt zu Extremen.
      9 3 Melden
    • Daniel Caduff 05.12.2017 17:56
      Highlight @surf & turf

      Da habe ich absolut nichts dagegen, wenn die SRG so ein Paket vorstellen würde. Ich sehe bei vielen Befürwortern jedoch eine erpresserische Grundhaltung. So nach dem Motto: "Wir haben Euch ja schon lange gedroht. Mit der Initiative setzen wir Euch die Pistole auf die Brust und trotzdem wollt Ihr uns das Portemonnaie noch immer nicht geben. Also erschiessen wir Euch nun. Ihr seid selber schuld, Ihr hatted Eure Chance!"

      Das verkauft man als "kompromissbereit", schliesslich gab es ja einen Gegenvorschlag.

      Man erkennt die Lüge aber schon am Titel. "NoSRG" wäre der ehrliche Titel.
      4 5 Melden
    • Daniel Caduff 05.12.2017 18:00
      Highlight @roterriese

      Du hast Dich gerade selbst entlarvt. Die Sammelfrist für "NoSRG" begann bereits 2014 - also noch vor der RTVG Revision. Die Initianten hatten nie vor, die RTVG Revision abzuwarten. Das ist nur eine der aktuellen Propagandalügen.

      https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454.html
      4 4 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 18:45
      Highlight @Daniel Caduff habe ich mich auf die initiative bezogen? Nein
      5 3 Melden
    • Surf & Turf 05.12.2017 19:10
      Highlight @Daniel Caduff: Die Beweggründe der Initianten mögen vielleicht interessant sein, sind aber schlussendlich nur Makulatur. Entscheidend ist, aus welchen Beweggründen der Bürger wie abstimmt. Und der hat niemandem eine Pistole auf die Brust gesetzt, und es ist ihm wohl auch herzlich egal, wann die Unterschriftensammlung gestartet wurde. Aber er hat gesehen, dass einmal mehr politische Versprechen gebrochen wurden. Und das kommt im Volk in der Regel nicht gut an und provoziert Überreaktionen.
      Die Politik hat versagt. Die SRG muss sich selbst retten. Aber besser bald damit beginnen.
      8 1 Melden
    • Daniel Caduff 06.12.2017 07:05
      Highlight Surf&Turf

      Leider hast Du da wohl recht. Persönlich habe ich aber so überhaupt kein Verständnis für solches Verhalten. Abstimmungen sind nicht dazu da, persönliche Befindlichkeiten auszudrücken. Hier geht es nicht darum, BR Leuthard oder der SRG einen Denkzettel zu verpassen. Nein, es geht um die Änderung der Bundesverfassung. NIcht mehr, nicht weniger. Mit meiner Meinung, dass man als Stimmbürger verantwortlich für sein Handeln ist, stehe ich aber zunehmend alleine. Destruktives "Täubelen" scheint hingegen zunehmend en vogue und wird zT auch gezielt als Strategie eingesetzt.
      2 3 Melden
  • Urs457 05.12.2017 10:05
    Highlight Wer glaubt, NoBillag bringe uns das private TV- und Radio-Paradies, soll die Geschichte der CH-Presse lesen und nochmals gut nachdenken, wieso es bei den elektronischen Medien ganz anders laufen soll. https://www.infosperber.ch/Medien/Schweiz-Medienkonzentration-Ringier-NZZ-Blocher-Tamedia-AZ
    16 9 Melden
    • Surf & Turf 05.12.2017 17:20
      Highlight Ist der Urs457 evtl. derjenige Urs, der selbst für die zitierte Internet-Plattform arbeitet, und früher lange Jahre bei der SRG zu sehen war?
      2 5 Melden
  • Bruno Wüthrich 05.12.2017 09:27
    Highlight Die Anzahl der «No Billag Ja Sager» wird noch erodieren, wenn die Gegner der Initiative die richtigen Argumente auspacken. Der Abstimmungskampf wird derzeit nur von den Abschaffern geführt und spricht vor allem die Unsolidarischen und die Eindimensionaldenker an. Diese Leute funktionieren nach dem Motto: «diese und jene Sendung interessiert mich nicht, also will ich nicht dafür bezahlen». Dass sie damit zum Spielball von unkontrollierten Manipulatoren mit Eigeninteressen werden, ist ihnen egal, bzw. sie können sich dies gar nicht vorstellen. Sie sind heute schon reine Manipulationsmasse.
    34 14 Melden
    • Dain StenDer 05.12.2017 11:49
      Highlight Die Ja-Sager führen im Moment ganz bestimmt nicht den Abstimmungskampf. Schon mal überlegt, dass bei dem Nonsense was die Gegner versuchen aufzufahren, dies auch gar nicht nötig ist? Sollten richtige Argumente gegen die Initiative vorhanden sein, wären die schon längst bekannt.

      Es wäre in der Schweiz sehr wohl auch ohne Billag möglich landesweit ausgewogene Information anzubieten, die Politik müsste den privaten für ihre Konzession einfach die nötigen Auflagen zur Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit machen.
      8 13 Melden
    • SemperFi 05.12.2017 20:33
      Highlight @DainStenDer: Also mit dreisprachigem Bachelor mit Untertitelung für Gehörlose ist mir jetzt nicht wirklich geholfen.
      6 2 Melden
  • BRO 05.12.2017 08:40
    Highlight Abstimmungssonntag bei SRF:

    "Herzlich willkomme im Abstimmigsstudio. Falls die NO-Billag initiative agnoh wird, denn löscht SRF dliechter im Studio.
    Und sResultat vom hütige Abstimmigssunntig isch: "
    14 6 Melden
  • a-minoro 05.12.2017 07:51
    Highlight Was lehrten uns Abstimmungen / Wahlen in jüngster Vergangenheit? Genau, Umfrageergebnisse sind mit grosser Vorsicht zu geniessen.

    Mein Senf zum Thema: Obwohl die Initiative sehr stark polarisiert, wird sie schlussendlich wohl am Ständemehr scheitern. Zum Glück!
    23 8 Melden
  • Daniel Brunner (1) 04.12.2017 22:42
    Highlight Die SoZ outet sich mit diesem Artikel. Ohjeh!
    Wollen wir in Zukunft diese Art von Journalismus?
    28 17 Melden
  • hiob 04.12.2017 22:31
    Highlight ich bin halt auch nur ein mensch. und menschen zerstören einfach gerne und bauen dann wieder auf. danach wird wieder zerstört. was glaubt ihr den? dass die srg ein einziges informationen monopol ist? dass die schweizer dann nichts mehr haben und verdummen? verzichten wir desewegen auf kunst oder kultur? habt ihr angst, dass wir noch schlechter informiert werden? ich will weder gölä im radio hören, noch einen ruefer, der fussball kommentiert. überhaupt fernsehen. scheiss auf srg. möchtegern intellektuelle. verbietet lieber das verkaufen von automatischen waffen ins ausland.
    28 70 Melden
    • Majoras Maske 05.12.2017 05:48
      Highlight Dann machen wir doch die No Tax Initiative. Ich brauche weder Schulen, noch die Armee oder den Gotthardtunnel, die Kirche oder das Spital. Überall nur dumme Monopole mit dummen Menschen, die ich gar nicht heiraten will! Kann man ruhig zerstören. Scheiss auf andere Menschen! Ich kann mir von dem Geld viel besseres kaufen, wie zum Beispiel das neue Iphone. Dann haben wir nämlich auch mal etwas Kultur. Noch nie ist eine Gesellschaft wegen Egoismus an sich selber zu Grunde gegangen...
      52 13 Melden
    • hiob 05.12.2017 07:18
      Highlight fast gut. dann hast du das iphone erwähnt.
      11 11 Melden
    • hiob 05.12.2017 07:27
      Highlight klar, wenn ich den ast nicht brauche, hasse ich natürlich den ganzen baum. netter versuch.
      14 10 Melden
    • SemperFi 05.12.2017 20:37
      Highlight @hiob: Die Billag verkauft Waffen ins Ausland? Sofort abschaffen!
      5 1 Melden
    • hiob 05.12.2017 22:04
      Highlight oder ausschaffen? :p
      3 0 Melden
  • Denverclan 04.12.2017 21:55
    Highlight Wenn man bedenkt wieviele Probleme wir auf unserer Kugel zu lösen hätten....Es macht irgendwie traurig, dass wir auch 2017 keinen Deut weiter sind. Diese Luxusabstimmungen, bei welchen mit Jobs gespielt wird, sind das perverse Spiegelbild unserer Gesellschaft. Es ist uns zu wohl geworden und wir verlieren langsam den Verstand....Hilfe ist von nirgendwo zu erwarten und wenn doch, hört keiner hin. Wir sind vom Weg abgekommen, Menschlichkeit wird durch Geld, Geld, Geld erstickt....zum Glück ist das Leben endlich und die Hoffnung stirbt zuletzt.....hoffen auf die nächsten Generationen.
    44 20 Melden
    • hiob 04.12.2017 23:02
      Highlight die hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.
      9 9 Melden
    • Paddiesli 05.12.2017 15:31
      Highlight Und das geschrieben von jemandem mit dem Nicknamen Denvercllan. :D
      2 1 Melden
  • ströfzgi 04.12.2017 21:24
    Highlight Die ganze Billag Story verkommt je länger je mehr zum links/rechts geplänkel. Zumindest hier. Was soll der sch***s? Lasst doch die, die für ein SRF sind, Gebühren bezahlen, und die andern die das nicht wollen, einfach in Ruhe. Am Schluss wird jeder auf sein Portmonnaie schauen und abstimmen. Egal ob es in der rechten oder linken Hosentasche steckt.
    39 74 Melden
    • Pedro Salami 04.12.2017 21:50
      Highlight Jeder auf sein Portemonnaie schauen? Ich hoffe nicht! Zumindest ich hätte kein Problem damit auch künftig mein Portemonnaie dafür zu öffnen, obwohl ich keine 5h SRF konsumiere und dies im Monat... Bin wohl auch nicht der einzige...
      49 23 Melden
    • Shlomo 05.12.2017 07:19
      Highlight Ich habe kein Auto, also will ich nicht für die Strassen zahlen. Ich habe keine Kinder, also will ich nicht für die Schule zahlen. Ich bin nicht Krank, also will ich nicht für Spitäler zahlen, ich bin nicht alt, also will keine AHV-Abgaben zahlen. Ich, ich, ich
      35 14 Melden
    • Haiderfroh 05.12.2017 09:23
      Highlight @Shlomo
      Die Strasse bringt dier die Post und alle Päckli. Die Strasse bringt Dich zu Deinem Arbeitsplatz, Deinen Lieblingsmenschen etc.
      Die Schulen generieren neue Arbeitskräfte und neue Steuerzahler, damit Du stets jemanden hast, der Dich im Spital behandelt, Dz stets gefüllte Regale in den Läden vorfindest, etc. Du wirst dereinst selber AHV-Rente beziehen. Auf all das kannst Du nicht verzichten, wenn Du leben willst. Aber die SRG ist anders. Die braucht keiner.
      Deine Beispiel greifen in das Leere.
      17 19 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 12:08
      Highlight @Shlomo und Fahrrad? Auch wenn du kein Fahrrad hast, wirst du die Strassen irgendwie benutzen, sei es zu Fuss oder per Bus.
      7 3 Melden
    • just sayin' 05.12.2017 17:05
      Highlight @Shlomo

      "Ich habe kein Auto, also will ich nicht für die Strassen zahlen"

      nein. die strassen würden der bakom entsprechen. mit der billag bezahlen wir die luxus-autos der nachbarn.

      "Ich habe keine Kinder, also will ich nicht für die Schule zahlen."

      aber du willst die goofen sicher nicht durchfinanzieren wenn sie keine jobs finden.

      "Ich bin nicht Krank, also will ich nicht für Spitäler zahlen"

      du bist im spital auf die welt gekommen und du wirst das spital in anspruch nehmen wenn du älter wirst.

      "ich bin nicht alt, also will keine AHV-Abgaben zahlen"

      kommt noch ;-)
      4 0 Melden
  • Walter Sahli 04.12.2017 21:05
    Highlight Nicht vergessen: würden wir in einem SVP Universum leben, hätten wir nicht eine Billag, sondern rund 90 Billags. Und wir würden nicht über die No Billag Initiative abstimmen, sondern über die Einheitsbillag Initiative der SP... welche von der SVP natürlich vehement bekämpft werden würde ;-)
    26 46 Melden
  • Hierundjetzt 04.12.2017 20:33
    Highlight Eine Omnibus-Umfrage zu einem politischen Thema? Unglaublich seriös. Kanns mir grad vorstellen:

    1) welches Shampoo benutzen Sie?
    2) fahren Sie gerne Taxi?
    3) wollen Sie weiterhin Billag bezahlen?

    58 10 Melden
  • Haiderfroh 04.12.2017 19:26
    Highlight Trotzdem ist der sehr hohe Anteil von Befürwortern der Billag-Initiative ein klares Signal.
    Die meisten Initiativen starten deutlich unter der 50-%-Marke in solchen Umfragen.
    22 44 Melden
  • Burdleferin 04.12.2017 19:20
    Highlight Ich kann mir vorstellen, dass Hunde, die heute bellen, dann nicht beissen.
    Jetzt ist es einfach lautstark in die „Geiz-ist-geil“-Mentalität einzusteigen, aber einigen könnten bei der Abstimmung doch noch der Arsch auf Grundeis gehen.
    18 29 Melden
    • Walter Sahli 04.12.2017 21:01
      Highlight Der Arsch auf Grundeis? Ich würd's eher als Hirneinschalten bezeichnen.
      25 29 Melden
  • Bluetooth 04.12.2017 19:20
    Highlight Omg, die Abstimmung ist erst in März. Das ist eine gefühlte Ewigkeit für all die Aufmerksamkeit, die es jetzt schon kriegt.
    42 3 Melden
  • Sloping 04.12.2017 19:18
    Highlight Ich halte diese Initiative für zu extrem. Aber das Mastschwein SRG wurde durch die jahrzehntelang stark gestiegenen Zwangsgebühren immer grösser und träger und breite sich in Bereiche aus, die nichts mit dem Kernauftrag zu tun haben. Anstatt proaktiv eine starke Gebührenreduktion selbst vorzuschlagen und Teile, die nicht zum Kernauftrag gehören als Abo für zahlungswillige am Markt anzubieten, kassieren Sie nun den Preis in Form dieser Initiative für das jahrelange Leben in Saus und Braus. Dies gerade nach der nur knapp gewonnen letzten Abstimmung 2015 und der Kenntnis dieser Initiative.
    57 39 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:12
      Highlight Niemand lebt dort in Saus und Braus. Diese dumme Gemotze ist nervig.
      Wäre der SVP und der Rickli was an der SRG gelegen, hätte man Vorschläge ins Parlament gebracht und nicht eine alles-oder-nichts-Initiative und dann mit einem "Gegenvorschlag"kommen...
      57 44 Melden
    • Shlomo 04.12.2017 21:19
      Highlight @Bart: die verdienen beide mit Engagements außerhalb des SRF die Mehrheit ihres Einkommens
      39 12 Melden
    • Richu 04.12.2017 21:21
      Highlight @Fabio74: Diese Initiative wurde weder von der Schweizer SVP noch von einer kantonalen SVP gestartet, sondern aus Kreisen der Jungfeisinnigen und Junger SVP. Du solltest dich vielleicht künftig etwas besser informieren, anstatt Falschaussagen zu verbreiten. Übrigens ebenfalls der Gewerbeverband unter Leitung des FDP-Nationalrates Bigler hat sich grossmehrheitlich für ein JA zur No Billag Initiative ausgesprochen!
      35 16 Melden
    • Walter Sahli 04.12.2017 21:37
      Highlight Woher hast Du diese Zahlen, Bart? Doch nicht etwa aus diesem SaW Artikel https://www.schweizamwochenende.ch/aktuell/so-viel-verdienen-sie-131038124
      Oder?
      7 11 Melden
    • Shabina 05.12.2017 08:45
      Highlight @Fabio74
      Die SVP hat einen Gegenvorschag ins Parlament gebracht... 200.– Billag...
      Wurde abgelehnt! Nächstes mal erst informieren!
      12 4 Melden
    • Fabio74 05.12.2017 09:49
      Highlight @richu ist die Junge SVP nicht Teil der SVP?
      7 7 Melden
    • Walter Sahli 05.12.2017 11:49
      Highlight Nein, sicher nicht Fabio, die JSVP ist von der SVP soweit weg, wie die AUNS...Die haben also ü b e r h a u p t nichts miteinander zu tun...^^

      Shabina, die Geschichte mit den 200.- ist längst bekannt und zum Glück ist das Parlament nicht darauf reingefallen. Du offenbar schon.

      Hey Bart, wie sieht's jetzt mit der Quelle Deiner Behauptungen bzgl. den Löhnen aus? Du willst doch nicht der Verbreitung von Falschmeldungen bezichtigt werden, oder?

      3 6 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 12:11
      Highlight @Fabio74, die JSVP hat nicht wie die JUSO ein Mitspracherecht bei der Mutterpartei. Die Initiative wurde auch nicht von der JSVP lanciert, sondern von einzelnen Mitglieder der JSVP und der Jungfreisnigen. Ist die Initiative nun auch von der FDP? https://nobillag.ch/ueber/
      3 1 Melden
    • Shabina 05.12.2017 15:57
      Highlight @Walter
      Anscheinend ist diese Tatsache nicht zu allen durchgedrungen. Ich habe eine Feststellung gemacht. Daraus abzuleiten, dass ich für den Vorschlag war, hast du reininterpretiert. Wenn du schon von Anderen Quellen verlangst, dann bitte leg mir keine Aussagen in den Mund!

      Ich bin für die totale Abschaffung der Gebühr.
      4 4 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 04.12.2017 19:09
    Highlight Bye bye SRG 🙋‍♂️

    Jetzt jobs.ch Aktien kaufen Leute! Denen wirds bald sehr gut laufen!
    29 118 Melden
    • himmelrot 04.12.2017 19:45
      Highlight Ich frage mich ja echt was für eine Sorte bemitleidenswerter Mensch man sein muss um sich zu freuen, wenn tausende Menschen ihren Job verlieren.
      Ist das dieselbe Sorte Mensch die sich freut, wenn ein Flüchtlingsboot sinkt?
      88 23 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:14
      Highlight Kaufe dann wenn du auf der Strasse stehst. Wie niederträchtig muss man sein, sich zu freuen wenn Leute ihren Job verlieren?
      67 18 Melden
  • Marcus Antonius 04.12.2017 19:01
    Highlight Schon bevor ich mich informiert habe kann ich euch sagen, dass ich mit NEIN stimmen werde.
    A) Warum heisst das Ding "No-Billag-Initiative"? Kommt mir nicht überall mit diesem Englisch! Ich lebe ja nicht in England.
    B) Sind jegliche Reklamationen gegen die SRG oberkleinlich und der Spargedanke, der dieser Initiative zugrunde liegt, mir unsympathisch.
    C) Ich bin zufriedengestellt in der Hinsicht und brauche keine Gesetzesänderung.
    77 33 Melden
  • Sumsum 04.12.2017 18:51
    Highlight Ich könnte mir vorstellen das die Wähler im Tessin das Zünglein an der Wage spielen würden. RSI bezieht rund 20% aus dem Billag Topf und ist grösster Arbeitgeber im Kanton.

    Hätte man bei dieser Umfrage das Tessin einbezogen sähe das Resultat anders aus.
    37 4 Melden
    • Troxi 05.12.2017 06:01
      Highlight Vergiss die Abstimmungsfreudigste Generation, welche auch fehlt nicht, denn diese sitzen öfter vor dem TV.
      10 0 Melden
  • fiodra 04.12.2017 18:50
    Highlight Vielleicht sollte man sich fragen, wer diese Umfrage bezahlt hat: die TA Media. Diese ist Partei in dieser Abstimmung und dem entsprechend fällt die Statistik aus.

    Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälacht hast!
    44 8 Melden
  • sheimers 04.12.2017 18:48
    Highlight Danke für den erhellenden Artikel. Es bleibt nur noch eine Frage offen: Ist diese statistisch unhaltbare Umfrage Schlamperei oder eine bewusste Manipulation? Und falls es sich um Manipulation handelt, mit welchem Ziel? Die Initianten unterstützen, oder sie in falscher Zuversicht lassen um zu demobilisieren?
    28 2 Melden
  • Tepesch 04.12.2017 18:39
    Highlight Warum hat Watson nicht schon beim ersten Bericht über diese offensichtlichen Fakten aufgeklährt?
    32 3 Melden
  • Alnothur 04.12.2017 18:37
    Highlight Ansonsten ist euch jede noch so "zweifelhafte" Umfrage recht, wenn sie eurer Meinung entspricht...
    42 22 Melden
  • alessandro 04.12.2017 18:27
    Highlight Initiativen haben in der Regel zu Beginn eine höhere Zustimmung, da zu Beginn auch das Problem im Fokus steht. Hier wären dies die Billag-Gebühren. Je näher der Abstimmungssonntag, desto mehr rückt auch der tatsächliche Lösungsansatz der Initiative ins Kreuzfeuer der Kritik.
    Ich sehe hier irgendwie nicht mal einen Ansatz eines Problems das gelöst werden will...
    15 4 Melden
    • Dain StenDer 05.12.2017 12:09
      Highlight Es wird bis zum Ende genau um die zu hohen Billag-Gebühren gehen, der Gegenwert, den die SRG bietet, wiegt den Betrag nämlich heute und auch in 3 Monaten nicht auf. Die Mehrheit der Schweizer würden einer Halbierung wohl deutlich zustimmen. Die Sauerei ist, dass uns die Politik über keinen Zwischenweg abstimmen lässt.
      3 1 Melden
  • Corahund 04.12.2017 18:20
    Highlight So lange die SRG Manager, und das sind deren viele, bei ihren horrenden Gehältern nicht zurückkrebsen, ist es m. A. nach angebracht, diese mit einen Annahme der no Billag Initiative zur Vernunft zu bringen.
    Nach einer Annahme kann diese Gesellschaft privatrechtlich neu gestartet werden. Die privaten Senden machen es vor. Für die Nachrichten etc. im Service public braucht es keinen staatlichen Sender. Diese Zeiten sind vorbei. Ich hoffe sehr, dass diese Initiative klar angenommen wird.
    23 73 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:15
      Highlight welche Privaten machen was vor? billigen Schund produzieren. Boarder Patrol in 1000 Varianten; Bachelor und anderes Unterschichts-TV willst du haben?
      66 18 Melden
    • Corahund 04.12.2017 21:15
      Highlight Ich meine klar den Service Public-
      Auftrag und nicht diesen Scheiss, den Du nennst.
      Oder findest Du es richtig, dass ein SRG Direktor
      über 600000 Fr im Jahr kassiert. (nicht verdient)
      Die privaten Radio und Fernsehsender erfüllen den Service Public genau so gut wie die SRG.
      Uebrigens: billigen Schund produzieren lohnt sich nur, wenn das Publikum dafür da ist. Es ist ein Markt, da spielt das Gesetzt von Angebot,und Nachfrage. Bei der SRG und anderswo.
      15 44 Melden
    • äti 04.12.2017 23:48
      Highlight @cora, Abbau ist immer lustig und macht Spass, vor allem bei andern. Neuaufbau ist immer extrem teuer (verglichen mit dem Abgebauten). Diese Kosten wird nicht ein Saudi zahlen, sondern du und ich. Direkt oder indirekt.
      Sehe ich die Programme von 100 PS an, kann ein Programm gar nicht billig und lausig genug sein, es wird konsumiert, sonst gäbe es längst nicht soviele Sender. Und den Mist zahle ich zwangsweise über Produkte.
      11 3 Melden
    • Big_Berny 05.12.2017 04:55
      Highlight Der Markt funktioniert leider nicht überall. Die Demokratie ist auf unabhänige und investigative (=teure) Berichterstattung angewiesen, sonst funktioniert das ganze politische System nicht mehr. Da kannst du nicht einfach sagen, wenn's nicht rentiert, braucht's es nicht. Und Qualitätsmedien rentieren leider nicht: Private Medien machen vor allem Gewinne mit günstig produzierten bzw. eingekauften Inhalten oder ganz anderen Produkten wie DeinDeal (Ringier), Ricardo (Tamedia), Parship (Pro7) etc.
      12 2 Melden
    • Fabio74 05.12.2017 09:54
      Highlight Dann red doch mal was die Privaten denn gutes machen? Sehe nur ebtweder Amateur-Lokal-TV in Endlosschlaufe oder das Billige Zeug was ich schon erwähnt habe
      Qualität heisst Recherche, heisst Hintergrundinfos, heisst Journalismus. Und das liefert kein Privater.
      Und nein mich stört das Gehalt des SRG-Direktors nicht. Die Neidkeule ist mir zu dumm
      10 2 Melden
    • SemperFi 05.12.2017 20:47
      Highlight @Corahund: Denkzetteldemokratie ist etwas für Kleinkinder
      2 0 Melden
  • Hashtag 04.12.2017 17:57
    Highlight Die No-Billag-Initiative zeigt die negativen Seiten der direkten Demokratie auf. Was ein Ja oder ein Nein genau aussagt ist völlig unklar. Ich werde Nein stimmen, weil eine völlig liberale Medienlandschaft sehr schlecht ist. Allerdings heisst das nicht dass ich von der SRG in der jetzigen Form überzeugt bin. Andere stimmen Ja weil zu teuer, nicht zufrieden mit dem Angebot oder Neokapitalist etc. Es sollte doch in der heutigen Zeit möglich sein demokratische Instrumente zu gestalten, die die Meinung der Bevölkerung differenzierter abbilden.
    40 10 Melden
    • Posersalami 04.12.2017 19:39
      Highlight Wieso? Wir wissen doch noch gar nicht, welche Frage genau auf dem Stimmzettel stehen wird (oder habe ich das verpasst?).
      3 24 Melden
    • Hashtag 04.12.2017 20:51
      Highlight Verstehe den Zusammenhang zu meinem Kommentar jetzt nicht.
      14 2 Melden
    • wasylon 04.12.2017 22:41
      Highlight @Poser doch (hast Du eigentlich auch schon einmal an einer Abstimmung teilgenommen?)

      Die Abstimmungsfrage lautet:
      "Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 04 März 2018 Eidgenössische Volksinitiative 'Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren) annehmen?"
      20 5 Melden
  • N. Y. P. 04.12.2017 17:53
    Highlight Ausgerechnet die über 65jährigen wurden nicht befragt !!
    Wer hockt am Abend vor dem tv ? Genau, vor allem die ältere Generation.
    Und wer geht fleissig abstimmen ? Genau, vor allem die ältere Generation.

    Natalie, das wird knapp.
    Du solltest Deine Adlaten in Position bringen, damit sie hyperventilierend Werbung für Deine No Billag machen.

    Ich dagegen lehne entspannt zurück.
    41 31 Melden
  • crik 04.12.2017 17:51
    Highlight Gedanke am Rande: Etwa 10% der Stimmberechtigten sind Auslandschweizer. Diese können zahlreiche SRF-Produkte wie Tagesschau etc. im Internet verfolgen und sich so über ihre alte Heimat auf dem Laufenden halten. Wäre interessant zu erfahren, wie diese zur Initiative stehen (selber müssen sie keine Billig bezahlen).
    62 15 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 18:17
      Highlight Spannender Aspekt. Hätte nicht gedacht, dass es so viele sind.
      11 3 Melden
    • Troxi 04.12.2017 19:30
      Highlight Funktioniert dies? Ich wollte schon während Auslandferien den Superleague-Sonntagsnachmittagmatch im Inet schauen wurde aber aufgrund der IP blockiert. Hingegen beim TV konnte ich ihn schauen.
      12 3 Melden
    • crik 04.12.2017 19:59
      Highlight @Troxi: Funktioniert bei Eigenproduktionen wie Nachrichten, Dok, Reporter, Schawinski etc. Ich denke, die Rechte daran werden nicht an andere Länder verkauft.
      Bei Sport und Filmen funktioniert es nicht, da SRF die Rechte jeweils nur für die Schweiz kauft (und bei selber produzierten Sendungen, wie zB Lauberhornabfahrt, die Rechte für andere Länder verkauft).
      Bemerkung am Rande: Die Rechte für Filme kaufen SRF/ARD/ORF oft zusammen ein, darum läuft der Film gleichzeitig auf diesen Sendern. Ich vermute, ARD und ORF dürften diese nicht mehr in der Schweiz ausstrahlen, wenn SRF nicht dabei wäre..
      15 4 Melden
    • Uslandschwiizer 04.12.2017 21:25
      Highlight @crik: Funktioniert leider nicht. Jede Sendung auf SRF.ch die ich schauen will steht "aus rechtlichen Gruenden nur in der Schweiz zur Verfuegung".

      Ich wuerde auch gerne fuer gewisse Sendungen bezahlen, aber das SRF hat die Video-on-demand Entwicklung komplett verschlafen/ignoriert und bietet nur ein "Komplett-Paket" an. Und nicht mal wenn ich wollte, koennte ich dieses kaufen im Ausland.

      Ich faende eine abgespekte "SRF-News" ohne Sport, Unterhaltung etc eine gute Loesung, aber das Parlament hat leider auf einen Gegenvorschlag verzichtet. Darum gibts von mir einen SRF Neustart - d.h. ein Ja.
      13 15 Melden
    • crik 04.12.2017 21:38
      Highlight @Uslandschwiizer: Wo wohnst du? Funktioniert für die von mir genannten Sendungen und viele andere in Australien und den USA wunderbar. Entweder direkt über SRF.ch, oder via App.
      5 4 Melden
    • Uslandschwiizer 04.12.2017 22:13
      Highlight @crik: in Europa und fuer mich funtionierts leider weder per SRF.ch noch per app (soeben mit 10vor10 getested).

      Ich vermute mal du hast die app in der Schweiz installiert und hast Schweizer settings auf deinem smartphone und in den Ferien geschaut, dann drueckt SRF bein IP check vermutlich ein Auge zu.

      Auch mittels VPN laesst sich SRF nicht ueberlisten, Leutschenbach hat keine Muehen und Gebuehren gescheut ihre Sendungen nicht zugaenglich zu machen.
      8 5 Melden
    • crik 04.12.2017 23:35
      Highlight @Uslandschwiizer: Nein, funktioniert in den USA problemlos auf meinem Arbeitscomputer, der hier gekauft wurde und keine Schweizer Settings drauf hat.

      Mit VPN hatte ich auch keine Probleme, SRF Sendungen zu schauen, die sonst gesperrt wären.

      Jedenfalls interessant zu wissen, dass das offenbar von Land zu Land unterschiedlich ist.
      2 1 Melden
    • Big_Berny 05.12.2017 05:01
      Highlight @Uslandschwiizer: Also gerade 10vor10 kann man im Ausland problemlos abspielen. Gerade nochmals probiert und bin in Argentinien.
      Für ein Pay-Modell bei VoD bräuchte es ziemlich sicher eine Änderung in der Konzession. Das kann SRF oder die SRG nicht selbst entscheiden.
      3 1 Melden
    • slick 05.12.2017 05:18
      Highlight Das stimmt nicht, wohne in Bangkok und schaue viel SRF mit VPN. Gerade wieder die Skirennen am Wochenende geschaut, hat wunderbar geklappt.
      5 2 Melden
    • Fly Baby 05.12.2017 11:34
      Highlight In Frankreich mit VPN klappt bestens.
      2 0 Melden
  • Thurgauo 04.12.2017 17:43
    Highlight Klares Nein von meiner Seite. Danach würde man ziemlich schnell merken, was wegen den paar Franken im Jahr verloren geht. Die Schweizer Bevölkerung gibt für andere unnötigERE Sachen wesentlich mehr Geld aus, darüber regt sich aber niemand auf. Wenn man danach nur ein Pay-TV-Angebot abonnieren muss, um z. B. die Eishockeyplayoffs zu schauen, hat man wesentlich mehr ausgegeben.
    91 45 Melden
    • Redly 04.12.2017 18:21
      Highlight Wenn‘s nur ein paar Franken sind: übernimmst du meine? Weil ich find‘s überflüssig.

      Ach ja - starkes Argument: es soll unnötigeres geben. Gilt für alles, ausser ein einziges...🤦‍♂️
      21 34 Melden
    • nickname2000 04.12.2017 19:59
      Highlight Zahl gefälligst selbst für dein Hockey!
      14 19 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:19
      Highlight @downtown: du verdienst also pro Jahr 1600 Franken?
      24 21 Melden
    • Lichtblau 04.12.2017 20:46
      Highlight Von mir gibt's auch ein Nein. Nur, es sind eben schon mehr als ein paar Franken. Zusammen mit einem Abo für die neue "Republik" und einem für eine Tageszeitung kommt bei mir jährlich ganz schön was zusammen. Nun, ich will mir das bewusst leisten, auch wenn ich das CH-TV nur wenig und die Radiosender gar nicht nutze. Aber die vielen Stimmen, die sich hauptsächlich auf die finanzielle Belastung beziehen, muss man sicher ernst nehmen.
      20 4 Melden
    • Lichtblau 04.12.2017 20:54
      Highlight 2/ Mann, die sporadischen Probeabos für unsere beiden total gegensätzlichen Wochenzeitungen habe ich ganz vergessen. Ich informiere mich schon etwas über meine Verhältnisse.
      11 1 Melden
    • Walter Sahli 04.12.2017 21:15
      Highlight ...und alleine das Hockeyabo bei MySports kostet 25.-...PRO MONAT!
      18 6 Melden
  • nick11 04.12.2017 17:43
    Highlight Gerade für diese Initiative ist eine reine Online Umfrage ein Witz. Ist ja als würde man eine Umfrage an Tankstellen machen, ob die Benzinsteuer erhöht werden soll.
    305 27 Melden
  • ARoq 04.12.2017 17:42
    Highlight Kommentarbaukasten für die anstehende Disukussion. Stichwörter bitte durch umformulierten Text ersetzen oder streichen.
    [Berlusconi-TV] [Zwangsgebühr] [Propaganda] [Blocher] [SRF Abschaffung] [Landeszusammenhalt] [Solidarität]
    20 45 Melden
  • Richu 04.12.2017 17:32
    Highlight Gerade die Verbreitung der "grosse Lüge" der No Billag Gegner, dass die SRG bei einem JA zu dieser Initiative komplett abgeschafft wird, was unglaubwürdig ist, hilft den No Billag Befürwortern bei der Abstimmung im März 2018 stark!
    41 160 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 17:52
      Highlight Initiativtext gelesen, Richu?
      96 28 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 18:53
      Highlight Da hat einer gelesen aber nichts verstanden. Und dies bei einem doch recht simplen Text!
      Wie machen Sie es bei einer schwierigeren Vorlage? Gehen Sie zu Ihrem Chef und lassen sich die Antwort auf einen Zettel schreiben?
      43 5 Melden
    • Majoras Maske 04.12.2017 19:00
      Highlight Wir können ja gleich aufhören abzustimmen, wenn sogar Wähler mittlerweile davon ausgehen, dass etwas anderes passieren wird als die Initiative vorgibt.
      37 5 Melden
    • Scenario 04.12.2017 19:32
      Highlight @richu: Bei der Masseneinwanderungsinitiative hiess es ja auch, dass die Bilateralen nicht tangiert werden ^^
      32 3 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:21
      Highlight @Richu Blamabel wenn man nicht fähig ist einen Initiativetext zu lesen und zu verstehen.
      28 4 Melden
    • Richu 04.12.2017 20:39
      Highlight @Scenario: Du scheinst auch einer der vielen No Billag Gegner zu sein, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Deine Aussage stimmt nämlich nicht, dass es bei der Masseneinwanderungsinitiative hiess, dass die Bilateralen nicht tangiert werden. Tatsache ist, dass die Befürworter der Masseneinwanderungsinitiative argumentierten, dass die Bilateralen neu verhandelt werden müssen!
      6 22 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 21:05
      Highlight @Richu: „...SVP-Fraktionschef Adrian Amstutz etwa hält wenig davon: «Im Initiativtext steht nichts von kündigen. Wir wollen die Personenfreizügigkeit mit dem Ziel einer massvollen Zuwanderung nachverhandeln.» Alles andere sei Propaganda der Initiativgegner.“

      Lügen haben kurze Beine.

      https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/svp-initiative-gefaehrdet-die-bilaterale-nicht-direkt-127428039

      21 7 Melden
    • Majoras Maske 04.12.2017 21:09
      Highlight Die Frage ist ja nicht, was die Initiativbefürworter versprechen, sondern was realistisch ist (die Befürworter können mangels Verantwortung eh versprechen was ihnen gerade in den Sinn kommt). Dass die EU sich bereit erklärt, die Bilateralen neu zu verhandeln ist ebenso absurd und weltfremd wie dass die Briten ohne Mitgliedschaft billiger weg kommen bei gleicher Teilnahme. Und auch bei der NoBillag erzählen die Befürworter wieder Märchen, die der Initiative sogar widersprechen. Wie Trump erzählt man einfach allen was sie hören wollen und niemand interessiert's, was wirklich Sache ist.
      23 7 Melden
  • ricardo 04.12.2017 17:28
    Highlight Auch wenn der Output dieser Umfrage mit Vorsicht zu geniessen ist, sind die widersprüchlichen Ergebnisse doch sehr augenfällig. 55% seien teilweise oder gar ganz zufrieden mit dem Angebot der SRG. Trotzdem will eine Mehrheit die Initiative annehmen. Es liegt auf der Hand, dass sich offenbar nur wenige über die Konsequenzen einer Annahme bewusst ist. Der Initiativtext spricht eine deutliche Sprache: Die SRG wird ihren Leistungsumfang jedenfalls bei einem Ja nicht mehr aufrechterhalten können.
    267 54 Melden
    • Pasch 04.12.2017 18:50
      Highlight Hoffentlich! Den Leistungsumfang braucht auch niemand.
      13 37 Melden
    • murrayB 04.12.2017 19:14
      Highlight Es schadet auch nicht der Programmumfang zu reduzieren.... Wieso braucht jede Gruppe sobald sie 50'000 sind einen eigener Programmblock, Radiosender oder sogar einen eigenen Fernsehsender?

      Ich will das nicht!
      7 35 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 19:27
      Highlight Es liegt auf der Hand, dass den meisten Mitbürgern die Billag-Gebühr schlicht zu hoch ist, trotz (knapp) zufriedenstellendem Angebot.
      15 18 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 21:26
      Highlight @murray: "Ich will das nicht" hört sich nach quengelndem Kind an!
      Wir leben in einem föderalistischen Staat. Da ist wohl kaum durchsetzbar, dass die Tessiner weniger kriegen als andere.
      24 9 Melden
  • Robin Hood 04.12.2017 17:27
    Highlight Statt "No Billag" lieber "Less Billag". Fände bestimmt eine Mehrheit
    67 16 Melden
    • derEchteElch 04.12.2017 17:53
      Highlight Wurde vom Parlament abgelehnt. Bedank dich bei den Linken, die den 200CHF Vorschlag der SVP abgelehnt haben..
      61 83 Melden
    • Tsunami90 04.12.2017 17:55
      Highlight Ohne den Absatz 6 der Initiative würde ich ein Ja in die Urne legen.
      6 14 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 18:22
      Highlight Die Linken haben die Mehrheit im Parlament? Ja heilandsack, das sind news vom Elch...
      70 13 Melden
    • Beggride 04.12.2017 18:24
      Highlight Trotzdem hätte man diesen oder einen ähnlichen Vorschlag dem Volk vorlegen können, nicht?
      Nur weil die gute Lösung im Parlament abgelehnt wird, muss man keine übertriebene Initiativen lancieren.
      22 7 Melden
    • rauchzeichen 04.12.2017 18:47
      Highlight und wenn die linke kein kompromiss eingeht, greifft die rechte den ganzen laden halt komplett an. links prinzipiengeil bis zum geht nicht mehr, rechts verfolgt ganz eigene pläne am eigenen wählerstamm vorbei. und die mitte? orientiert sich zum einen oder andern extrem. und mittels ja und nein probiert der verein namens staat das problem zu lösen. mol, das führt sicherlich nicht zu noch mehr extremen.. bravo an alle die den westen destabilisieren wollten, dank denen die euch am meisten hassen, seid ihr auf gutem weg. well done, migrantenhasser, well done gutmenschen 🤦🏻‍♂️
      10 12 Melden
    • Mutzli 04.12.2017 18:53
      Highlight @Elch Seit wann haben denn "die Linken" bitte eine Mehrheit im Parlament? Ich denke die Mitte und Mitte-Rechts Parteien würden sich gar ein bisschen verletzt fühlen, wenn sie mitkriegen würden wie Sie ihre Existenz leugnen.

      Überhaupt ist eine pauschale Kürzung um mehr als die Hälfte des bisherigen Budgets, ohne Ausarbeitung wie dann der Staatsauftrag gewährleistet wird, kaum ernstzunehmen. Ich hab auch keine Freude am Billag zahlen, aber es ist allemal besser als die Alternative, die mit dieser Initative geboten wird und wohl auch besser als eine Kahlschlag um die Hälfte ohne Planung.
      34 10 Melden
    • Hoppla! 04.12.2017 18:55
      Highlight Auf Basis des gesunden Menschenverstands sollte man aber VORHER den Leistungsumfang klären, bevor ein Preisschild geklebt wird. Oder hast du deinen Mietwohnungsvertrag nur mit Mietzins unterzeichnet?
      24 4 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 18:56
      Highlight @Elch; Less heisst auch für Dich nicht 42% sondern weniger! und vor allem: ZUERST wird die Leistung bestimmt und dann der Preis.
      Oder fändest Du es dienlich wenn Dein Chef zuerst den Lohn fixiert und Dir nachher die geforderte Leistung bekannt gibt? Denk einmal etwas weiter ELCH.
      20 7 Melden
    • derEchteElch 04.12.2017 19:05
      Highlight So, jetzt reichts mit dem Mist hier;
      1.) Diese extreme Initiative wurde lanciert, weil der Bundesrat und Parlament es nicht für nötig hielten, über die genaue Bedeutung von Service Public zu diskutieren.

      2.) der 200 CHF Gegenvorschlag zur Initiative wurde vom Parlament abgelehnt, das heisst, das Parlament wollte gar keine Alternative als diese Extreme dem Volk vorlegen.

      3.) In der Politik und bei Abstimmungen gibt es nur ein Ja oder Nein. Eine "Mitte" (wie Mutzli) schreibt, gibt es nicht. Die Mitteparteien haben in dieser Sache Links entschieden. Folglich eine linke Mehrheit @ Charlie..
      12 41 Melden
    • Charlie Brown 04.12.2017 19:41
      Highlight „Was mir nicht passt, ist Links“

      - der Echte Elch, 2017
      33 7 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 19:53
      Highlight Nein ELCH: ES kann durchaus sein dass die Linke mittig gestimmt hat, das sollte eigentlich schon rein aus der Geometrie sich bestens erklären lassen, aber wer wie Du nur das Extreme kennt der weiss nicht einmal was Mitte ist.
      26 4 Melden
    • derEchteElch 04.12.2017 20:01
      Highlight @FrancoL und Hopla;
      Nochmal auch für euch zum mitlesen;
      Der Bundesrat und das Parlament haben eine Diskussion um dem Umfangvom Service Public verweigert.

      Ihr braucht nicht zu jammern, dass jetzt zuerst der Preis bestimmt wird und danach die Leistung. Der korrekte (eure) Weg wurde von euresgleichen abgelehnt.
      8 31 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:24
      Highlight @Elch: Du schreibst faktenfreien Mist! Die Initiative wurde lanciert, weil es Rickli und Co um die Zerschlagung der SRG geht und weil die SVP zu faul ist ihre Arbeit im Parlament zu machen!
      1. Hier ist es Aufgabe der Parlamentarier, Vorstösse einzureichen und diese zu bearbeiten und Mehrheiten finden. Ist halt Arbeit aber das hiesse Demokratie; dafür haben wir ein Parlament
      2. Man reicht keine Initiative ein und lockt mit einem Gegenvorschlag, von dem man weiss, dass er abgelehnt würde, nur um zu sagen, ich habs ja versucht. Zumindest wenn man Anstand hat, was die SVP ja nicht hat.
      34 9 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:26
      Highlight @elch
      3. Deine ewige "Links"-Lüge ist dumm, einfältig und langweilig. Wenn alle ausser der SVP links sind, steht die SVP zutiefst im braunen Sumpf. Sonst funktioniert dein dümmliches Bashing nicht!
      Zusatz: In diesem Land gibt es Meinungsäusserungsfreiheit und die MEinung hat nicht die SVP für sich gepachtet!
      28 7 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 20:42
      Highlight @Elch; Zum mitlesen? Nicht jeder Unsinn ist lesenswert, der Deine fällt häufig in diese Kategorie. Es ist eine einfältige Sache, immer ohne tragfähigen Hintergrund das links/rechts Schema zu bemühen, irgend wie kindisch und dümmlich.
      20 4 Melden
    • wasylon 04.12.2017 20:58
      Highlight @Fabio da Du ja gerne selber Lügen und faktenfreien erzählst. Hier extra für Dich:
      Natalie Rickli: Ich habe den Initianten damals abgeraten, «No Billag» zu starten, auch wenn ich ihr Anliegen nachvollziehen kann: Es ist in einem liberalen Land ein Unding, eine Mediensteuer zu erheben. Doch ein Mediensystem so radikal und so schnell umzugestalten, halte ich nicht für mehrheitsfähig. Eine Halbierung der Billag-Gebühren wäre der richtige Weg gewesen.
      10 15 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 21:29
      Highlight @wasylon: EIne Halbierung wäre kein Weg gewesen, wenn man vorher diese idiotische Initiative startet! Vielleicht sollte man am rechten politischen Rand auch mal das Hirn nutzen.
      Und noch einmal hier: Hätte die SVP irgendwelche Interessen an der SRG, hätte sie Parlamentsarbeit gemacht. Dafür wurden die Herren und Damen nämlich auch gewählt. Und nicht das Instrument der Volksinitiative zu missbrauchen!
      17 6 Melden
    • Roterriese 04.12.2017 21:57
      Highlight @fabio fake news. Du kannst es so oft wiederholen wie du willst, wahrer wird es nicht. Die initiative ist nicht von der svp, wie ich es weitee unten mit quellen belegt habe.
      9 15 Melden
    • wasylon 04.12.2017 22:18
      Highlight Tja Fabio der Bundesrat hatte im Abstimmungskampf um das neue Radio und TV-Gesetz, für später eine intensive Strategiediskussion um den Service public versprochen. Bundesrätin Doris Leuthard hat dies mehrmals betont. Jetzt verweigert man sich der Diskussion, da muss man sich nicht wunderen dass solche Initiativen gestartet werden.
      Selber schuld würde ich sagen.

      Übrigens finde verwerflich von Dir, dass Du ein politisches Recht als "Missbrauch" betiteltest. Sag sehr viel über deine totalitäre Einstellung aus.
      7 16 Melden
    • Surf & Turf 04.12.2017 22:54
      Highlight Ach, @Fabio74. Ich kann zwar dein Anliegen verstehen, aber bevor du andere wegen faktenfrei etc. angreifst, wäre es klug, diesbezüglich besser dazustehen. Dementsprechend würde ich dir empfehlen, nochmals irgendwo den Ablauf der Ereignisse nachzulesen. Z.B. wer genau die Initiative lanciert hat und wann, und wer wann was gesagt hat.
      Trotzdem. Wer jetzt genau schuld ist an der Situation und wer wann was verpennt hat, ist grundsätzlich nicht wichtig. Viel wichtiger wäre, die Menschen zu überzeugen, ihren Unmut ernst zu nehmen und Lösungen anzubieten.
      6 11 Melden
    • derEchteElch 05.12.2017 07:15
      Highlight So viel Quatsch was FrancoL und Fabio hier schreiben.. unglaublich 🙄

      Mit grosser wahrscheinlichkeit wäre der 200 CHF Gegenvorschlag vom Volk mit einer SEHR grossdn Mehrheit angenommen worden.

      Ein Grossteil der CVP sitzt im Verwaltungsrat der SRG oder SRG-nahen Gesellschaften. Kein Wunder lehnten die den parlamentarischen Gegenvorschlag ab.

      Und nein, ein Gegenvorschlag ist ein übliches Vorgehen, das Parlament kann nämlich zu jeder Volksinitiative einen beechliessen, oder eben nicht. Dann braucht man sich sber nicht wundern, wenn nur die Initiative angenommen wird..
      3 13 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 09:58
      Highlight @elch: nun happert es bei dir immer mehr mit dem lesen. Es geht nicht um das annehmen der 200 chf sondern um das fehlen der leistungsumschreibung für die 200 chf.
      Oder machst du deinen lohn mit dem chef ab und er bestimmt dann was du zu leisten hast.
      Bei normalen bürgern wird zuerst die leistung fixiert und dann die entlohnung. Aber du hast eine dermassen enge sicht dass selbst einfachste dimensionen dein denken sprengen.
      13 4 Melden
    • Fabio74 05.12.2017 09:58
      Highlight @wasylon Und? Wenn der BR nicht mit der Debatte kommt, dann sollen eben die Herren Räte die Debatte im Parlament starten. Dafür wurde es anno 1848 geschaffen. Aber dazu fehlt den Rechten Rückgrat und Eier.
      11 4 Melden
    • wasylon 05.12.2017 12:35
      Highlight @Fabio ist dass bei Dir fehlendes Wissen oder Lügen? Das wurde alles gemacht.
      http://www.medienfreiheit.ch/aktuell/medienmitteilungen/„no-billag“-entscheid-mit-nebenwirkungen
      Jetzt kommt halt die Abstimmung alles oder nichts.
      3 9 Melden
  • Redly 04.12.2017 17:26
    Highlight Mit anderen Worten: aus der Umfrage kann man ableiten...
    ...dass sie nichts taugt.
    51 6 Melden
  • Eggi 04.12.2017 17:26
    Highlight Umfragen können Abstimmungsergebnisse beeinflussen. Und mit einer geschickt gewählten Altersgruppe das Umfrageergebnis. Deshalb hat die Tamedia Geld in diese Umfrage investiert. Der Tamedia CEO ist erklärter Gegner der SRG.
    50 13 Melden
    • Strassenfeger 04.12.2017 18:32
      Highlight Auch eine Taktik, wird aber nicht aufgehen. Die Wähler sind nicht blöd. Sie wissen um den Absatz 2 von Art. 93 der Bundesverfassung, der nach Annahme der Initiative gestrichen würde.
      1 6 Melden
  • reaper54 04.12.2017 17:25
    Highlight Trotz diesen 5 logischen Argumenten, bitte unterschätzt diese Initiative nicht!
    Es braucht nicht 57% Ja stimmen da reicht schon einiges weniger...

    Trotz allen Punkten die man bei der SRG kritisieren kann macht sie einen guten und wichtigen Job.

    Das sage ich als jüngerer Wähler. Die Grundidee der SRG ist nobel und sehr wichtig für die Schweiz. In einem Staat muss man solidarisch sein und die SRG ist ein sehr gutes Beispiel für die Solidarität zwischen den Sprachregionen. Das muss bewahrt werden!
    454 114 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 18:50
      Highlight Wenn der Kommentar nicht ironisch gemeint ist, bin ich gleicher Meinung. Ich gehe auch davon aus, dass die SRG mit dem richtigen Druck aus dem Parlament ihre Kosten senken kann und eine Gebühr von 300 bis 330 CHF/J machbar sein könnte, ohne der Grundidee untreu zu werden und ohne Kahlschlag bei den Programmen.
      24 10 Melden
    • reaper54 04.12.2017 19:10
      Highlight @FrancoL Der Kommentar ist zu 100% ernst gemeint.
      Und ich finde deine Idee viel Sinnvoller als die Initiative. Schade war das Parlament nicht in der Lage mit einer solchen Lösung der Initiative den Wind aus den Segeln zu nehmen.
      20 4 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 19:40
      Highlight @reaper54; Die 200 CHF waren zu grobschlächtig, eine Reduktion von fast 60% und das ohne die Leistung richtig definieren zu können. Klar war da auch eine gehörige Portion ANTIREFLEX dabei, doch genau darum sollte man im Parlament kleiner Brötchen backen und nicht gleich mit dem Vorschlaghammer dreinfahren.
      Es hätte sicherlich 2-3 geschickte Gegenvorschläge gegeben, die man hätte Portieren können um der Radikal-Initaitive den Wind aus den Segeln zu nehmen.
      13 2 Melden
    • just sayin' 05.12.2017 08:52
      Highlight @reaper54

      was ist "nobel" daran aus einer immer gut gefüllten kasse, ohne effektive mitbewerber an der kundschaft vorbei zu produzieren?
      4 8 Melden
    • Haiderfroh 05.12.2017 09:16
      Highlight @FrancoL
      "kleine Brötchen backen" - genau.
      Die SRG soll kleine Brötchen backen!
      4 8 Melden
    • m. benedetti 05.12.2017 11:07
      Highlight Es geht ja nicht primär um die SRG, sondern um die Abschaffung von Zwangsgebühren, die jedem Haushalt zwangsaufoktruiert werden, ganz egal, ob sie arm oder reich sind. Familie Federer zahlt dabei gleich viel wie das alleinstehende Grosi, das nur von AHV und EL lebt. Absurd!
      5 16 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 11:49
      Highlight @Haiderfroh; Also die SRG soll die Leistung selbst festlegen? Das wäre die ehrliche Konsequenz.

      Und nun versuche zu begründen wieso dann der Service Public gewährleistet ist, wenn die SRG auf der Basis einer festgelegten Gebühr eine Leistung festlegt.

      Oder gehst Du von der irren Meinung aus, dass man den Service Public so quasi am Markt für 200 CHF einkaufen kann?

      Nochmals um dir auf die Sprünge zu helfen:
      ZUERST ist eine Leistung zu definieren, DANN der Lohn/Gebühr zu bestimmen. Das ist IMMER so wenn die Leistung nicht veränderbar ist; und Service Public ist nicht veränderbar.
      4 3 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 11:52
      Highlight @Haiderfroh; Und als Nachtrag: Der Service Public ist nicht das was Du als TV-Programm gern hättest, sondern das was der Mehrheit und der Verfassung entsprechend als Service Public zu definieren ist. UND da kann es gut sein, dass um diesen Service zu erbringen die Programme entsprechend attraktiv ausgestattet werden müssen. Man weiss dass reine INFO-Kanäle den Service Public nicht garantieren.
      4 3 Melden
    • reaper54 05.12.2017 11:54
      Highlight @just sayin' also wollen Sie eine unabhängige schweizer Medienorganisation im Tessin oder in Graubünden Finanzieren? Nein? ach sie können das nicht alleine?
      Genau darum braucht es die SRG. Mal ganz abgesehen davon, dass fast alle Schweizer Sender von der Gebür Profitieren. Wie wollen sie eigentlich, wenn es nichteinmal in Deutschland ohne eine Gebühr klappt (80 Mio Einwohner), einen Fernsehsender auf Rumantsch für 60’000 Personen anders als mit Gebühren Finanzieren?
      Praktisch alle Staaten Europas kennen eine Abgabe, wiso soll es in der CH ohne gehen?
      3 11 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 14:45
      Highlight @Benedetti und weil man anders finanzieren will zerschlägt man das Werk zuerst? Hat das auch nur ein bisschen Logik? wohl kaum.
      Sie gehören nun plötzlich auch zu denen die sich um die Grosis kümmern sich für die Mittellosen sich strak manchen? Wenn man sonst Ihre Post durchgeht haben Sie aber eine ganz andere Grundhaltung. SIE zerschlagen Solidarität um eine heuchlerische Umfinanzierung zu suchen, die es nicht geben wird, das Parlament gibt den Weg vor!
      5 4 Melden
    • Haiderfroh 05.12.2017 20:23
      Highlight Nun ja, die SRG kriegt ja jetzt schon einfach einen festgelegten Betrag in Form von rund 450 Fr. pro Haushalt und pro Betrieb, wobei die Gegenleistung der SRG bereits jetzt nirgends konkret festgelegt ist.
      Daran würde eine Halbierung, oder eine Viertelung oder eine Achtelung der 450 Franken nichts ändern.
      An meinem Portmonnaie aber sehr wohl ,und SRG hätten wir dann immer noch mehr als nötig.
      0 0 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 21:42
      Highlight @Haiderfroh; Verstehe ich Dich richtig? Du denkst dass die SRG gleich bei welchem Preis das ähnliche Programm durchziehen kann? OHJE da haben wir mit Dir aber einen ganz guten Experten erwischt. So daneben kann man auch bei Deinem kleinen Portemonnaie nicht liegen. Oder fühlst Du Dich nun auserkoren das Programm der SRG zu gestalten und erst noch den Preis zu bestimmen.

      Es hat sicherlich genügend Luft im System um die Gebühr um 20% zu reduzieren, aber mehr klar nicht, ausser mann verzichte dann wirklich auf die Vielsprachigkeit.
      0 2 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 21:47
      Highlight @Haiderfroh: Gehst Du einer ordentlichen Arbeit nach? Wenn ja; was würdest Du sagen wenn Dein Chef den Lohn festsetzt und danach Dich dann so lange arbeiten lässt wie es für richtig hält. Hättest Du da sehr viel Freude??
      0 0 Melden
    • Haiderfroh 06.12.2017 16:01
      Highlight @Franco
      Ich verlange nicht, dass die SRG gleich viel liefert für weniger Geld. Obwohl das eine gute und sehr angebrachte Idee ist, weil die Gehälter und Kosten der SRG massiv zu hoch sind.
      Du hast es nicht kapiert. Wenn die SRG 5 Mal weniger liefert und dafür 4 Mal weniger kriegt, dann liefert sie immer noch mehr als wirklich nötig ist und rentiert erst noch besser.
      Die SRG ist ein total überlüssiger auf das Pompöseste aufgeblasenes Ungetüm, das dem gewöhnlichen Bürger und Kleinunternehmer arg auf der Tasche liegt.
      Es kann und muss reduziert werden. Ich wäre für eine Reduktion um 75 bis 95 %.
      2 3 Melden
    • FrancoL 07.12.2017 00:14
      Highlight @haiderfroh: wenn jemand nichts abet nun mal gar nichts kapiert dann bist Du es. Zuerst wird die Leistung fixiert und definiert und die Kosten definiert und nicht einfach Annahmen getroffen. Das gilt für alle Arbeiten und Aufträge. Würdest du einer ordentlichen Arbeit nachgehen und zb etwas von Auftragswesen verstehen wäre dir das mehr als klar, aber scheinst weit ab von der Realität zu sein.
      0 4 Melden
  • piedone lo sbirro 04.12.2017 17:19
    Highlight niemand ausser die rechtsnationale SVP schlägt so etwas unsinniges vor.

    und sie verheimlichen die privaten interessen, die dahinterstecken. dank no-bilag werden tausende ihren job verlieren.
    blocher der arbeitsplatzvernichter – einmal mehr.

    die erzwungene liberalisierung führt zur kompletten zerstörung der TV- und presse-landschaft und wird uns mit TV-kommerz sowie vergoldeter werbung und politpropaganda überschwemmen.

    das geheime ziel der no-billag initianten: ausbau der christoph "silvio" blocher medienmacht!

    https://www.edito.ch/die-svp-kampft-um-die-medienmacht/
    70 34 Melden
    • reaper54 04.12.2017 18:05
      Highlight @piedone lo sbirro ganz ehrlich ich finde deine Aussagen ziemlich daneben. Personen wie du treiben einen Keil zwischen die Politischen Lager und verhindern so, dass es Kompromisse gibt. Das wiederum zerstört letzten endes unsere Demokratie welche von Kompromissen lebt! Du bist zum Schluss kein Stück besser als ein Trump.
      12 32 Melden
    • Redly 04.12.2017 18:26
      Highlight Und: Aluhut auf!
      Man mag gegen die Initiative sein. Aber Argumente der Gegenseite als egoistisch oder dumm zu brandmarken ist nicht sehr intelligent. Und stimmt übrigens auch niemanden um.
      9 15 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 19:00
      Highlight Geheim? Nein gar nicht, ALLES gut und offen nach zu verfolgen. Die SVP muss nichts geheim machen, denn man folgt ihr auch den Abgrund hinab. Ich weiss nicht wie ich es nennen soll: Blind oder sonst einige Wörter mit B am Anfang.
      21 3 Melden
    • Roterriese 04.12.2017 19:15
      Highlight Die Initiative ist nicht von der SVP. Die Linken verbreiten einmal mehr Fakenews
      9 24 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 19:50
      Highlight @raeper54; Sbirro kehrt die Taktik der SVP um. Kompromisslos der SVP gegenüber. Kompromisse eingehen heisst die Meinung der SVP übernehmen. Ich schau mir gerne Politsendungen an und merke mir immer wer beginnt eigentlich mit der Häme gegenüber den anderen Meinungen? Häufig sehr häufig ist dies nun mal die SVP-Seite. Spezialisten wie Köppel, Blocher und Mörgeli beherrschen es bis zur Perfektion.
      Man braucht nur einmal eine Rede von Köppel durchzulesen und den Teil zu markieren der nichts mit der Sache zu tun hat, sondern der Verunglimpfung der anderen Idee dient. Ein Lehrstück an Leere.
      16 5 Melden
    • Shlomo 04.12.2017 19:59
      Highlight Äh riese, die Initiative ist von der jungen SVP.
      14 5 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:28
      Highlight @roterriese: Ist ex-Goldbach-Rickli aus der SVP ausgetreten?
      15 4 Melden
    • Astrogator 04.12.2017 20:46
      Highlight @roterriese: Die Initiative kommt von einem SVP-Mitglied der bekannt wurde durch das betreiben eines Forums für bekennende Rechtsextremisten und wird von der JSVP getragen. Ja von der jungen SVP die bei Erdogan waren, auch so einem Freund von Demokratie und Pressefreiheit.
      17 4 Melden
    • Roterriese 04.12.2017 21:06
      Highlight @Shlomo falsch. Die Initiative ist von einem überparteilichen Komitee, bestehend aus Mitglieder der Jungen SVP und den Jungfreisinnigen. Nach euer Logik ist die Initiative jetzt also auch von der FDP.

      Und damit niemand wegen den Quellen jammert: https://nobillag.ch/ueber/

      q.e.d.
      6 17 Melden
    • Roterriese 04.12.2017 21:57
      Highlight Tjo die wahrheit schmerzt das linke herz
      4 16 Melden
    • Richu 04.12.2017 23:28
      Highlight @roterriese: Habe bei Diskussionen festgestellt dass es mehr "linke Herzen" gibt als man meint, welche ein JA bei der No Billag Initiative unterstützen.

      3 12 Melden
    • piedone lo sbirro 05.12.2017 09:07
      Highlight reaper54

      zu viel der wahrheit über ihre partei ertragen sie dann offensichtlich doch nicht.

      „...treiben einen Keil zwischen die Politischen Lager und verhindern so, dass es Kompromisse gibt. Das wiederum zerstört letzten endes unsere Demokratie...“
      treffende analyse ihrer SVP, danke.
      sie mögen vielleicht gegen die no-billag initiative sein, doch ansonsten politisieren sie stramm rechtsnational.

      trump ist das vorbild ihrer parteileitung, somit steht er ihnen wesentlich näher als mir.
      5 2 Melden
    • piedone lo sbirro 05.12.2017 09:10
      Highlight Redly
      Richu

      wem wenn nicht blocher und seiner SVP nützt den die no-billag initiative?

      denkt ihr etwa blocher unterstützt die initiative damit seine wähler 450.- pro jahr sparen können? Oder weil ihm die medienvielfalt/freiheit am herzen liegt?
      erwacht doch endlich aus eurer blocherschen parallelwelt und nehmt die realität zur kenntnis.

      immerhin deklariert ihr offen und ehrlich, dass ihr keine kenntnisse der sachlage habt.
      5 3 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 10:19
      Highlight @Richu, das ändert nichts daran, dass die Initiative erwiesenermassen nicht von der SVP lanciert wurde, aber ja gewisse Menschen sind faktenresitent.
      3 13 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 15:19
      Highlight @piedone lo sbirro ich konsumiere seit Ewigkeiten kein TV und Radio. Ich besitze noch nicht einmal einen TV. Netflix, Youtube, und co. genügen. Zur Information habe ich Zeitungen abonniert.

      Sie bekämpfen hier die Initiative um sich ihre persönliche, egoistische Bespassung durch die SRG zu finanzieren!
      4 13 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 15:53
      Highlight @piedone lo sbirro übrigens haben sie sich hier häufiger gegen die Armee und die Rüstungsindustrie eingesetzt. Eine Abschaffung dieser würde zum Verlust von x-tausenden hiesiger Arbeitsplätze führen. Es ist daher heuchlerisch von ihnen, hier bei der Billag mit der Sicherung hiesiger Arbeitsplätze zu argumentieren.
      3 10 Melden
    • Richu 05.12.2017 16:11
      Highlight @piedone lo sbirro: Deine Falschbehauptung, "Vorbild der SVP Parteileitung sei der US-Präsident Trump" bestätigt einmal mehr die Tatsache, dass du dich scheinbar auf das Verbreiten von Fake-News spezialisiert hast. Gerade das Verbreiten deiner "Lügen", schaden sicher den Gegnern der No Billag Initiative!
      3 7 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 16:35
      Highlight @roterriese; Und wie halten Sie es mit dem Zusammenhalt der Regionen, der Solidarität für die Regionen, überlassen Sie das den anderen, den doofen Linken.
      5 3 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 16:37
      Highlight @roterriese; Arbeitsplätze erhalten und dies für einen guten Zweck. Das kann man bei der Rüstungsindustrie nun wirklich nicht sagen, ausser man fände es gut dass mit Schweizer Rüstungsgütern Menschen abgeknallt werden oder schwer verletzt werden. Nicht jeder Arbeitsplatz macht Sinn.
      5 3 Melden
    • piedone lo sbirro 05.12.2017 16:51
      Highlight roterriese

      weder tv noch radio? den stuss den sie hier verzapfen glauben sie ja selber nicht!

      jeder bezahlt mit seinen steuern solidarisch strassen, sbb, schulen, spital, bauern usw.
      wer nicht mitmachen will ist ein sozialschmarotzer - genau wie es ihre rechtsnationalen freunde stets pauschal von den ausländern behauptet.

      ihre geiz-ist-geil-mentalität ist heuchlerisch und peinlich.

      weshalb wollen sie waffen exportieren wenn sie keine flüchtlinge wollen?

      weshalb soll ich per zwangsabgabe ein staatsflugzeug finanzieren, obwohl ich selber nie kampfjet fliege?
      6 3 Melden
    • FrancoL 05.12.2017 17:22
      Highlight @richu; Hast Du schon einmal den Exponenten der SVP-Parteizentrale genauer zugehört? Nicht dem Giezendanner oder der 2. Garde, der Rennleitung? Einmal zugehört wie sie zuerst dem Trump abschwören um dann in vielen kleinen einzelnen Schritten doch einen guten Teil der Causa Trump gut zu heissen. Ist Dir das noch nie aufgefallen? Ehrlich nicht? oder hörst Du grundsätzlich nicht besonders gut zu?
      Es macht mir direkt Spass die 5 Minuten zu warten bis diese Exponenten genau den gleichen Weg zurückrudern in die trumpschen Gewässer.
      Trump würde bestens in die SVP Rennleitung passen.
      4 1 Melden
    • Roterriese 06.12.2017 09:38
      Highlight @piedro natürlich, Streaming und Internet (Youtube, Netflix, Watson, Blick, NZZ, Tagi, 20min, usw.) reichen vollkommen. Man braucht heutzutage keinen TV oder Radio.

      Wie schon 100 mal gesagt, jeder aber wirklich jeder benutzt irgendwie die Strassen (Güter, Post, zu Fuss, usw.), die Spitäler (Geburt usw.), die Bauern (oder musst du etwa nichts essen?).
      Bei der SRG besteht eine solche Nutzung nicht.

      Zum Staatsflugzeug: Weil die Schweiz immer noch verpflichtet ist, ihren Luftraum zu schützen.

      @FrancoL, wieso massen sie es sich an, darüber zu urteilen, welche Jobs gut sind und welche nicht?

      1 8 Melden
    • piedone lo sbirro 06.12.2017 12:33
      Highlight roterriese

      was sie persönlich als wichtig und nützlich erachten interessiert hier niemand - es geht nicht um eigeninteressen.

      das öffentlich-rechtliche TV und radio sind für millionen von schweizer die hauptinformationsquellen und tragen zum kulturgut und zum zusammenhalt der sprachregionen und des landes bei.

      der wohlstand in unserem land basiert auch auf solidarität, und nicht auf egoismus wie sie und ihre rechtsnationalen raubtierkapitalisten es praktizieren.
      4 3 Melden
    • FrancoL 06.12.2017 13:01
      Highlight @roterriese; weil ich denken kann und auch den Output einer Firma mitgebrachten kann und muss!
      4 2 Melden
  • Politisch unkorrekt 04.12.2017 17:19
    Highlight Wann verstehen diese Leute eigentlich, dass das pure Abzocke ist?!
    30 62 Melden
    • Strassenfeger 04.12.2017 18:35
      Highlight 1 Franken pro Tag ist keine Abzocke. YayGamer, du weisst, was du dafür alles geboten kriegst!
      18 9 Melden
    • rauchzeichen 04.12.2017 18:48
      Highlight rechtskonservative politik? keine ahnung, das frage ich mich auch...
      5 2 Melden
    • Eric Lang 04.12.2017 19:10
      Highlight @ Wombatli
      Also ich und alle Anderen, bezahlen noch bis 2019 pro Jahr 451 Franken als Billag Gebühr, also verdrehe hier bitte nicht die Fakten.
      Bei 200 Franken im Jahr und Reduktion auf den Grundauftrag bei SRF, würde ich gegen die NoBillag Initiative stimmen, so aber lege ich ein grosses Ja in die Urne.
      14 20 Melden
    • Roterriese 04.12.2017 19:15
      Highlight @wombati, mein Netflixabo kostet 50 Rappen pro Tag. Kann ich ihnen meine Kontodaten schicken?
      5 13 Melden
    • Fabio74 04.12.2017 20:29
      Highlight @lang: Und was ist der Grundauftrag der SRG? Die SRG besteht aus mehr als aus SRF. Sollte man auch wissen....
      11 4 Melden
    • Strassenfeger 04.12.2017 21:11
      Highlight @Lang, stimmt: 2019 noch 1.20 Franken. Ab 1.1.19 1.00 Franken pro Tag. Macht wie manchen Schluck Kaffee? Ich fände die 200 Franken im Jahr auch cool, hier geht es aber um alles oder nichts. Tipp, nochmals in Ruhe den Initiativ-Text lesen und dann definitiv entscheiden - smile.
      8 3 Melden
  • Schnuderbueb 04.12.2017 17:17
    Highlight Ich stimme auch für No Billag. Ich möchte nicht länger den Rechtskonservativen Mist wie Samschtig Jass, Donnschtig Jass, SF bi de Lüt, Baslerzeitung Standpunkte, Blickpunkt Religion, Landfrauenküche Musikantenstadl, Mini Beiz dini Beiz, Fussball, Skirennen, Olympia u. v. m. ansehen und mitfinanzieren.
    33 91 Melden
    • Hades69 04.12.2017 17:49
      Highlight Service Public nennt man das. A-L--L-G-E-M-E-I-N-B-I-L-D-U-N-G
      40 22 Melden
    • Beggride 04.12.2017 18:27
      Highlight Du siehst also all das als rechtskonservativ?? Bitte um erklärung.
      Ah und ja deine Grundsätzliche Meinung zu Solidarität teile ich auch nicht wirklich...
      16 4 Melden
    • Strassenfeger 04.12.2017 18:53
      Highlight Für Schnuderbueben würde ich mal einen Blick ins Radioprogramm empfehlen, bestimmt kann dieses Abhilfe schaffen - smile.
      11 2 Melden
    • Hoppla! 04.12.2017 18:56
      Highlight Ob das Service Public ist...
      3 6 Melden
    • FrancoL 04.12.2017 19:02
      Highlight Dann magst Du also lieber die politisch ausgegräteten Talks der Privaten?
      15 2 Melden
    • Dunning Krüger Effekt 04.12.2017 19:23
      Highlight Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass du gegen "rechtskonservativen Mist" bist und dabei das Gedankengut der National-Egoisten (aka Desolidarisierungstreiber SVP/ /"splittere und herrsche") derart verinnerlicht hast ...
      9 2 Melden
    • Lichtblau 04.12.2017 21:13
      Highlight Natürlich ist das kein rechtskonserativer Mist. Aber eben schon auf der sehr betulichen, sehr schweizerischen Schiene. Warum da jetzt auch noch neu die Eigenproduktion "He!matland!" dazukommen musste? Noch ein Landei-Format in dieser eh schon aufgeheizten Stimmung? Irgendwie unsensibel.
      6 2 Melden
    • Schnuderbueb 04.12.2017 22:13
      Highlight Ups. Hab ich da was von Ironie vergessen? ;-)
      3 2 Melden
  • Madison Pierce 04.12.2017 17:12
    Highlight Umfragen sind schwierig. Es zählt, wer tatsächlich abstimmen geht, nicht, wer eine Meinung dazu hat.

    Deshalb kommt es auch darauf an, welche Vorlagen am 4. März 2018 zur Abstimmung kommen. Bleibt es bei "No Billag" und der Finanzordnung 2021, könnte es düster ausgehen für die SRG. Die Finanzordnung lockt wohl nur wenige an die Urne und wenn zu "No Billag" keine Meinung hat, bleibt man zuhause. Wer es hingegen der SRG mal richtig zeigen will, geht abstimmen. So ähnlich wie bei der Minarettinitiative. Damals wurde gleichzeitig auch über keine "mobilisierenden" Vorlagen abgestimmt.
    24 2 Melden
  • dan2016 04.12.2017 17:07
    Highlight Für marketagent aus Wikipedia bezüglich Omnibusumfragen: "Die Fragen können dadurch aus sehr unterschiedlichen Themengebieten stammen, die Zielgruppen der auftraggebenden Unternehmen müssen aber übereinstimmen.". Und von der Webseite von marketagent: "Umfrage-Teilnehmer
    Ihre Meinung zählt und zahlt sich aus: So bestimmen Sie die Trends von morgen und verdienen bares Geld bei jeder Umfrage. "....
    21 2 Melden
  • Ökonometriker 04.12.2017 17:02
    Highlight Die Stichproben könnten nachträglich randomisiert werden in dem das Stimmverhalten aller Gruppen auf deren Anteil an der Bevölkerung hochgerechnet wird.

    Aber wenn man von vornherein Rentner ausschliesst hat man verloren wenn es um eine Institution geht, deren Marketing als Zielpublikum die 'Generation 60+' definiert. So lässt sich die Umfrage auch nicht mehr repräsentativ umrechnen.
    21 5 Melden
    • Platonismo 04.12.2017 18:17
      Highlight Nein, Du kannst nicht „nachträglich randomisieren“, lieber Ökonometriker. Gewichtung ist nicht gleich Randomisierung. Gruss, PhD Statistik ETH ;)
      6 3 Melden
    • Haiderfroh 04.12.2017 19:36
      Highlight Man kann bei der Gewichtung der bereits erhobenen Daten natürlich auch würfeln. Aber das macht keine randomisierte Studie daraus.
      Schon eher wird die Studie randomisiert, wenn man die Umfrageantworten würfelt, ganz ohne Studientielnehmer.
      4 1 Melden
    • Ökonometriker 04.12.2017 21:13
      Highlight @Platonismo du hast natürlich recht, aber ich fand keine einfach verständliche Formulierung für 100 Zeichen. Das Konzept sollte aber 'rüber gekommen sein.
      1 2 Melden

So lief der Abstimmungssonntag – das grosse Protokoll

Artikel lesen