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Die höchste 3S-Bahn in Zermatt. Bild: zvg az (michael portmann)

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Länger, schneller, steiler: In den Schweizer Alpen versucht man mit Rekorden, die Aufmerksamkeit der Touristen zu erhaschen. Und das mitten in der Krise.

Niklaus Vontobel – Schweiz am Wochenende



Und wieder wird in den Schweizer Alpen ein Superlativ angepriesen. Am Freitag wurde, wie die Zermatt Bergbahnen vermelden, die «höchste 3S-Bahn der Welt» eröffnet. 52 Millionen Franken seien für die «neue Bergbahn der Superlative» verbaut worden, 38 Unternehmen beteiligt gewesen, drei Sommer lang musste gebaut werden. Künftig könnten pro Stunde über 2000 Personen hinauf zum «Matterhorn glacier paradise» transportiert werden, das ganze Jahr über. Dort können die Gäste die Aussicht auf der «höchsten Bergbahnstation Europas» geniessen. Noch ein Rekord.

Einblick in die aufwändigen Arbeiten der Endphase (Juli 2018). Video: © sda-Video

Die Jagd nach Superlativen scheint sich in den Schweizer Alpen zu häufen. In Adelboden BE zum Beispiel soll eine 2200 Meter lange Hängebrücke künftig Gäste anlocken, es wäre weltweit die Längste ihrer Art. Rund 19 Millionen Franken müssten dafür investiert werden, damit die Gäste am höchsten Punkt dann 365 Meter über dem Boden schwebten. Letzten Dezember wurde die steilste Standseilbahn der Welt eröffnet, die Gäste von der Talstation im Kanton Schwyz auf den Stoos bringt. Ist das nun das neue Mittel zur Krisenbekämpfung im alpinen Tourismus: immer noch höher, grösser, teurer?

Die Stoos Bahn, die vor rund acht Monaten eingeweihte, steilste Standseilbahn der Welt mit einem Gefaelle von bis zu 110°, auf einer Fahrt durch den Steilhang, am Mittwoch, 25. Juli 2018, in Stoos. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die steilste Standseilbahn der Welt befindet sich im Kanton Schwyz. Bild: KEYSTONE

Denn die Krise hat den alpinen Tourismus nach wie vor fest im Griff, auch wenn es zuletzt wieder leicht aufwärtsging. Die Zahl der Skitage lag in der Saison 2016/17 noch immer 25 Prozent tiefer als zwölf Jahre zuvor. Die Logiernächte liegen in alpinen und ländlichen Regionen nach wie vor 12 Prozent unter dem Niveau von vor neun Jahren. Obendrein verdient das einzelne Hotel auch noch weniger mit einer einzelnen Übernachtung. Damit gerät die alpine Schweizer Tourismusindustrie auch ins Hintertreffen zur Konkurrenz. Die Konkurrenten in Österreich konnten ihre Skitage immerhin konstant halten und die Zahl der Logiernächte deutlich steigern.

Zum Schluss die Segnung

All diese Kennzahlen zeigen eines: in den alpinen und ländlichen Regionen ist der touristische Kuchen kleiner geworden. In diesem verschärften Wettbewerb trumpfen nun die Grossen auf mit technologischen Höchstleistungen und einem Feuerwerk an Marketing. Das zeigt sich zum Beispiel bei den Zermatter Bergbahnen im üppigen Begleitprogramm. Als Moderator war die Fernsehgrösse Rainer Maria Salzgeber zugegen.

Swiss Federal Councillor Doris Leuthard, left, and the presenter Rainer Maria Salzgeber, right, during the  inauguration ceremony of the new 3S ropeway on Saturday, September 29, 2018, in Zermatt, Valais, Switzerland. After three summer seasons of construction work with 38 involved companies and an invested sum of 52 million Swiss Francs the highest 3S ropeway is opening today in Zermatt. Therewith 2000 people can be transported all year around onto the Matterhorn glacier paradise, the highest mountain station in Europe. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Bundesrätin Doris Leuthard und Moderator Rainer Maria Salzgeber wurden für die Eröffnungsfeier der neuen 3S-Bahn in Zermatt engagiert. Bild: KEYSTONE

«Showacts» liefert Freddy Nock, Hochseilartist und Stuntman. Die politische Würdigung kam von der zurückgetretenen Bundesrätin Doris Leuthard. Zum Schluss der Zeremonie folgt «Einweihung und Segnung» der Bahn durch «Pfarrer Roth». Doch muss die finanzielle Power der Grossen im alpinen Tourismus nicht zwingend bedeuten, dass deswegen die Kleinen das Nachsehen haben.

Freddy Nock, tightrope walker, in front of Matterhorn mountain during the inauguration ceremony of the new 3S ropeway on Saturday, September 29, 2018, in Zermatt, Valais, Switzerland. After three summer seasons of construction work with 38 involved companies and an invested sum of 52 million Swiss Francs the highest 3S ropeway is opening today in Zermatt. Therewith 2000 people can be transported all year around onto the Matterhorn glacier paradise, the highest mountain station in Europe. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Freddy Nock bei seinem «Showact». Bild: KEYSTONE

Sie hatten schon immer ihre Nischen fernab aller Rekorde. Vielmehr kommt es zu einem «Schweizer Tourismus der drei Geschwindigkeiten», wie der Luzerner Tourismusprofessor Jürg Stettler sagt. «Es gibt die Städte wie Zürich, Basel, Bern oder Luzern. Sie hatten in den letzten fünfzehn Jahren die wesentlich bessere Entwicklung als der alpine Tourismus», sagt Stettler. Ihnen verhalfen Gruppenreisende aus Asien zu Wachstum, Kulturtouristen oder Geschäftsleute. «Im alpinen Tourismus finden sich einige wenige grosse Leuchttürme, denen es gut oder sehr gut läuft: Zermatt oder Engelberg etwa, natürlich auch die Jungfraubahnen.» Zumeist gründe der Erfolg auf einem starken Zuwachs an Sommergästen, oftmals aus Asien oder dem Nahen Osten.

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In der Gruppe mit der geringsten Geschwindigkeit findet sich der grosse Rest des alpinen Tourismus. Stettler sagt: «Ausser den wenigen Leuchttürmen stehen heute fast alle schon unter grossem Druck, der für einige nur noch zunehmen wird.» Zu kämpfen hätten diese zumeist kleinen oder mittelgrossen Destinationen vor allem mit dem Klimawandel, schwindender Popularität des Wintersports, steigenden Kosten für Beschneiung und höheren Ansprüchen an den Komfort der Bergbahnen.

«Crystal-Ride-Kabinen»

So gesehen ist aller Gigantismus eher ein Nebenschauplatz in der alpinen Krise. Wie man beim Verband «Seilbahnen Schweiz» sagt, sind Superlative eine Form des Wettbewerbs um Aufmerksamkeit und Gäste, wie es sie schon immer gab. So wie auch Automobilhersteller neue Finessen bewerben. Und meist wird nicht nur Glamour-Marketing betrieben, sondern sonst wo Rendite herausgeschlagen. So auch in Zermatt. Man hat für den Chick der Kabinen das italienische Büro Pininferina geholt, das Designs für Ferrari- und Maserati entwarf. Man hat mit Swarovski «Crystal-Ride-Kabinen» entworfen, mit Tausenden Kristallen dekoriert.

The new 3S ropeway right before the opening above the Theodul glacier and on the left the Matterhorn mountain on Saturday, September 29, 2018, in Zermatt, Valais, Switzerland. After three summer seasons of construction work with 38 involved companies and an invested sum of 52 million Swiss Francs the highest 3S ropeway is opening today in Zermatt. Therewith 2000 people can be transported all year around onto the Matterhorn glacier paradise, the highest mountain station in Europe. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Die neuen 3S-Seilbhan kurz vor der Eröffnung. Bild: KEYSTONE

Andererseits ist die neue Bahn der erste Schritt, um Zermatt zu einem europäischen Fixpunkt für Gruppentouristen zu machen. Eine durchgehende Verbindung soll entstehen zwischen Zermatt und Mailand. Dafür wird es eine weitere Bahn brauchen vom «Matterhorn glacier paradise» zur Station «Test Grigia», an der Grenze zu Italien. Damit könnte Zermatt vom wachsenden Strom asiatischer Gruppengäste etwas zu sich holen. Gäste besichtigen Mailand, machen den Tripp aufs Klein Matterhorn und reisen nach Paris. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • 0xDEADBEEF 01.10.2018 00:00
    Highlight Highlight Das wurde wohl vom BAV und vom BAFU abgesegnet. Diesmal allem Anschein nach wieder einmal vor Baubeginn.
    Manchmal frage ich mich, wozu diese Ämter wirklich gut sind, bzw. ob sie genau bei solchem Wahnsinn nicht exakt das Gegenteil von dem tun, was man eigentlich erwartet.
    Nun kann der Weichschuh-Tourismus also auf den Bergen seine Aussichtsrunden drehen, wie Ratten in einem weitläufigen Glas-Käfig. Nur, um in ein paar Jahrzehnten allmählich erbost festzustellen, dass es die versprochene Erlebniswelt aus Schnee und "ewigem Eis" so nicht mehr gibt.
  • John Henry Eden 30.09.2018 20:56
    Highlight Highlight Gut so. Zermatt will eine Zukunft haben und nicht enden wir all die aufgegebenen Bergdörfer in Frankreich und Italien. Wer da von Disneyland oder fehlendem Respekt redet, hat wenig Ahnung von der Natur. Verlassene Bergtäler verbuschen. Die Artenvielfalt nimmt dramatisch ab.
  • Julian Roechelt 30.09.2018 15:35
    Highlight Highlight Das Matterhorn wirkt irgendwie nackt auf diesen Bildern.
    Ich denke, die chinesische Kopie (der Shan Ma Tse), die mittlerweile in Bau ist, wird wesentlich attraktiver sein, da schneesicher.
  • Gipfeligeist 30.09.2018 14:42
    Highlight Highlight Und wozu die 50 Millionen reinbuttern, wenn wir in 20, 30 oder 50 Jahren eh keinen Schnee mehr haben? Als würde man im Auto, das gen Abgrund rast, noch ein neues Schiebedach montieren....
    • nörden 30.09.2018 17:49
      Highlight Highlight Na dann brausen wir eben mit dem Velo runter!
  • HäberliBänz 30.09.2018 14:05
    Highlight Highlight Kleiner Situationsbericht aus meiner Region:
    Ich bin Lehrling und wohne in der Region Gstaad-Saanenland. Bei uns ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region. Der dadurch entstandene Protektionismus nimmt jedoch langsam aber sicher obskure Formen an.Die Gemeinde Saanen zahlt pro Einwohner pro Tag 1000 Franken Unterstützung an die Bahngesellschaft. Diese hingegen Wirtschaftet Grössenwahnsinnig und Intransparent, Zahlt unverhältnissmässig viel gewissen gierigen Landeigentümern mit denen einst ungeschickte Vereinbarungen getroffen wurden.
  • Zahlenheini 30.09.2018 11:19
    Highlight Highlight Das Problem ist doch das Preis-Leistungsverhältnis in unseren Hotels und unsere biedere Auslegung der Gastfreundschaft. Oft wird pro Person abgerechnet, und zwar in Hotels, die seit 30 Jahren nicht erneuert wurden. Wenn Teppiche seit 30 Jahren nicht mehr ausgewechselt wurden, dann zieht das einfach nicht. Dabei gibt es einen Fonds vom Bunds, welcher Sanierungen mitfinanzieren würde...
    Es ist mir unbegreiflich, warum gefühlte 80% der Hotels in den 70-80ern stehen geblieben sind. Innovation sieht anders aus.
  • Jein 30.09.2018 11:11
    Highlight Highlight Mir ist der konzentrierte Tourismus an relativ wenigen Destinationen lieber als das auf jeden hinterletzten Berg eine kleine Bahn hinauf führt. Klar ist der Impact auf die Natur an bestimmten Orten gross, andererseits ist man sich den Problemen besser bewusst und kann sie konzentrierter anpacken.

    Und letztendlich kann halt der Konsument selbst ein Zeichen setzen, denke kaum das einer der Kommentarschreiber hier letzten Winter mal auf seinem lokalen "Idiotenhügel" skifahren gegangen ist statt zwei Stunden Fahrt in einen Massenskigebiet...

  • w'ever 30.09.2018 11:02
    Highlight Highlight diese personen und orte die den gigantismus fördern... sind dass die selben die sich dann beschweren, dass sie die leute die dann den ort besuchen kontingentieren wollen?
    • elco 30.09.2018 19:09
      Highlight Highlight haha, Caumasee usw. Das selbe hab ich mir auch gedacht...
  • züristone 30.09.2018 10:35
    Highlight Highlight Dann noch schnell ein letztes mal nach Zermatt gehen, bevor es einen Zug von Milano nach Zermatt gibt und Zermatt endgültig zum Disneyland wird. So schön Zermatt auch ist, es verliert schon eine Weile an Charm. Es gibt zum Glück noch viele weniger überlaufene wunderschöne Destinationen in den Bergen.
  • #Technium# 30.09.2018 10:15
    Highlight Highlight Schweizer Tourismus lernst nie. Anstatt die überteuerten Preise zu senken, werden wir Schweizer mit solchen Projekten noch mehr dann abgezockt.
    • Fabio74 30.09.2018 22:35
      Highlight Highlight und verdienen darf man dann nichts mehr? Weil Geiz einfach nur geil ist?
      Infrastruktur ist nun mal teuer in den Bergen noch teurer und muss regelmässig erneuert werden
  • Hattori_Hanzo 30.09.2018 10:06
    Highlight Highlight Ich versteh die allgemeine Kritik nicht ganz. Am Beispiel Zermatt: Da werden zwei alte Bahnen durch eine (zugegeben etwas extravagante) neue Bahnen ersetzt und man spricht von unangebrachtem Gigantismus. Andererseits verlangt man von den Bergbahnen seit Jahren Innovation um den schlechten Zahlen entgegen zu wirken. Subventionieren will man die Skigebiete auch nicht (noch mehr). Irgendwie geht da die Rechnung nicht auf.

    Klar gibt es frageürdige Projekte, aber immer gleich motzen kaum wird was neues probiert - für mich ist das unverständlich.
  • ali_der_aal 30.09.2018 09:53
    Highlight Highlight die bergbahnen schaufeln da ihr eigenes grab..
    der gigantisums treibt auch die ticketpreise ins jenseits.
    80.- für eine tageskarte ist schon fast normalpreis, kein wunder können/wollen sich das die meisten nicht mehr leisten.
    • Fabio74 30.09.2018 22:36
      Highlight Highlight 80 ist alles andere als der Normalpreis
      Es gibt kleiner Skigebiete die wesentlich günstiger sind
      Aber alles haben und nichts zahlen geht halt nicht
  • Tsetse 30.09.2018 09:20
    Highlight Highlight Als „normalen“ Gast merkt man leider nichts von der erwähnten Krise. Somit kann man es kaum glauben, dass es eine Krise gibt. Wenn ich dann wieder mal mit ein paar Einheimischen auf dem Pilatus stehe, dann ist Krise
  • Linus Luchs 30.09.2018 08:31
    Highlight Highlight Die Verantwortlichen in den betroffenen Berggebieten verlieren den Respekt vor der Natur, sie haben keinen Sinn mehr für die Würde dieser einmaligen Landschaft und sind bereit, sie zu opfern, wenn es Geld dafür gibt. Das ist eine Art Prostitution.
    • Duscholux 30.09.2018 08:46
      Highlight Highlight Der Respekt vor der Natur ging im Disneyland Zermatt schon lange lange verloren.
    • Amboss 30.09.2018 10:29
      Highlight Highlight Naja, in den Berggebieten versuchen sie ja auch nur, mit den, was man hat, möglichst gut zu leben, Einkommen zu erarbeiten, dort leben zu können.

      Und bezüglich Respekt sollten wir Mittelland-Bewohner (gehe Mal davon aus, du bist auch einer) unsere Klappe nicht allzu weit auftun. Was wir mit unserer Landschaft machen, ist ja eigentlich katastrophal.
      Klar, das Mittelland ist ein bisschen weniger spektakulär als die Alpen, aber deshalb nicht weniger wertvoll, zB bzgl Ökologie.
    • Chääschueche 30.09.2018 11:13
      Highlight Highlight @Amboss
      Korrekt. Die Flachländer sind da nicht besser.

      Wobei die Verantwortlichen in den Skigebieten m.m.n verantwortungsvoller mit der Landschaft umgehen als wir Flachländer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Galli 30.09.2018 08:27
    Highlight Highlight Wenn man die Kosten der Jungfraubahn vor 100 Jahren rechnet, wo man den turistischen Erfolg auch noch nicht kannte, sind diese Risiken schon fast Peanuts dagegen.
  • ströfzgi 30.09.2018 08:07
    Highlight Highlight Kann es denn gut gehen wenn man nichts tut und auf mehr Gäste hofft?
  • leu84 30.09.2018 07:27
    Highlight Highlight Man kann aus den Alpen auch ein "Disneyland" machen
    • Weasel 30.09.2018 09:14
      Highlight Highlight Wie auf der Jungfrau...
    • Dan Rifter 30.09.2018 10:29
      Highlight Highlight Ist zB auch in Laax schon längst passiert.
    • Aussensicht 30.09.2018 10:54
      Highlight Highlight @Weasel: "dem Jungfaujoch"...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nukular 30.09.2018 03:39
    Highlight Highlight Naja.. Warum ist z.b AT billiger? Man holt die arbeitskräfte aus der ukraine und slowenien... Oder würdet ihr als koch für 1500euro brutto arbeiten gehen?
    • Pachyderm 30.09.2018 07:53
      Highlight Highlight Wobei man fairerweise sagen muss, dass das Lohnniveau in Österreich viel niedriger ist, auch ohne Billigarbeitskräfte aus dem Ausland.

      1500€ brutto war auch mein Einstiegsgehalt, mit Studienabschluss.
    • Midnight 30.09.2018 08:09
      Highlight Highlight @nukular Weshalb die Preise der Bergbahnen in den letzten Jahren so krass zugenommen haben, erschliesst sich mir allerdings nicht ganz. Am Lohnunterschied alleine kann es ja wohl nicht liegen, oder braucht der Betrieb der Bahnen plötzlich mehr Personal?

      Die Preise für Tageskarten sind inzwischen mindestens so gigantisch wie der Gigantismus, der dahinter steckt.

      Mein letzter Skiurlaub liegt denn auch schon 6 Jahre zurück und dazwischen gings nur noch zwei Mal auf die Piste. Eigentlich eine sehr traurige entwicklung...
    • critico 30.09.2018 10:17
      Highlight Highlight in AT sind die lebenshaltungskosten auch n stück tiefer
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Korrektur-Initiative gegen Waffenexporte lanciert

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