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Bild: facebook/Vegane Gesellschaft Schweiz

Jetzt kommt der fleischlose «Tiptopf»: Ab 2019 wird in der Schule vegan gekocht

Der «Tiptopf» ist das Kochbuch aller Kochbücher. Tausende Schüler haben in den letzten 30 Jahren nach seiner Anleitung kochen gelernt. Jetzt erhält er ein Geschwisterchen – den «Greentopf». Ein Lehrmittel für Vegetarier, Veganer und Allergiker.



Der «Tiptopf» wurde bereits über zwei Millionen Mal verkauft. Damit ist das Kochbuch das erfolgreichste Lehrmittel der Schweiz. Viele der Rezepte im über 400 Seiten dicken Wälzer enthalten eine fleischliche Komponente. Das sei nicht mehr zeitgemäss, findet der Schulverlag Plus, der Herausgeber des «Tiptopf», und lanciert ein ergänzendes Lehrmittel. Den «Greentopf».

Das Buch wird gemeinsam mit der Timeoutklasse Frauenfeld und der Hiltl Akademie entwickelt und erscheint voraussichtlich im April 2019. Er soll rund 300 Rezepte für vegane und vegetarische Gerichte aus aller Welt enthalten. Der Verlag schreibt auf seiner Website: «Der künftige ‹Greentopf› ergänzt den Schweizer Klassiker ‹Tiptopf› ideal und wird noch mehr kulinarische Abwechslung in die Schulküchen bringen.»

«Heute gibt es in jeder Schulklasse Vegetarier, Veganer oder Allergiker.»

Christian Graf, Projektverantwortlicher beim Schulverlag Plus

1986 wurde der «Tiptopf» lanciert. Seither hätten sich die Essgewohnheiten in der Gesellschaft stark gewandelt, sagt Christian Graf vom Schulverlag Plus. «Heute gibt es in jeder Schulklasse Vegetarier, Veganer oder Allergiker. Das neue Lehrmittel ist speziell für diese Schüler konzipiert.» Damit können sie zukünftig etwas aus dem «Greentopf» kochen, während sich ihre fleischverspeisenden Kollegen an den Klassiker halten. Und auch für laktoseintolerante Schüler und jene, die kein Gluten vertragen, wird der Hauswirtschaftsunterricht in Zukunft unkomplizierter.

Eine vegane Ernährung, speziell bei Kindern und Jugendlichen, wird von Ernährungsberatern immer wieder kritisiert. Problematisch findet Christian Graf den «Greentopf» deshalb aber nicht. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung stehe dem Projekt beratend zur Seite. Und: «In der neuen Publikation wird es auch Tipps für die Schüler haben, was sie bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung beachten müssen», führt Graf aus.

«Tiptopf» war Veganern ein Dorn im Auge

Raphael Neuburger, Präsident der Veganen Gesellschaft Schweiz, spricht von einer wunderbaren Neuigkeit. Bisher war der «Tiptopf» der Organisation ein «Dorn im Auge», sagt Neuburger. «Damit ist den Schülern beigebracht worden, dass es normal ist, Fleisch zu essen. Das neue Lehrmittel kann den Jugendlichen jetzt aufzeigen, dass auch pflanzliche Kost vielfältig und geschmacksvoll sein kann.»

Die Vegane Gesellschaft Schweiz hat die Ankündigung auf das neue Schulbuch auch auf ihrer Facebook-Seite gepostet. Über 400 User haben auf «Gefällt mir» gedrückt. Einer meinte: «Leider auch vegetarisches (fast nix vom Tierleid vermieden), aber mal ein Anfang.»

Auch Neuburger würde ein rein veganes Kochbuch für die Schule befürworten. Die Zeit sei aber noch nicht reif für ein solches Lehrmittel. «Dafür muss die vegane Ernährung zuerst in der Gesellschaft noch stärker akzeptiert und bekannt werden.»

Wer merkt, dass das Fondue vegan ist?

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163Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 04.07.2017 21:50
    Highlight Highlight Essen wird heute häufig mit Völlerei und Masslosen konsum verwechselt. Gesunde Ernährung soll ausgewogen sein und die drei Nahrungstypen, Protein, Stärke und Gemüse enthalten. Für das Protein muss es nicht immer Fleisch sein. Es gibt tolle Möglichkeiten und auch vegetarische Menues welche eine gute Abwechslung bieten und die Ernährung ausgewogen und gesund gestalten.
  • bebra 04.07.2017 00:07
    Highlight Highlight Der Titel ist irreführend. Zwischen fleischlos (vegetarisch) und vegan ist ein grosser unterschied. Veganer essen absolut keine tierischen Produkte, als kein Yogurt an der Salatsauce, keine Majonaise mit Eiern, nichts mit Butter, Käse oder Milch. Sie tragen auch keine Lederschuhe und keine Pulover aus Schafwolle. Auf die Dauer ist das nicht unbedingt gesund.
    • öpfeli 04.07.2017 14:55
      Highlight Highlight so ein Mist, ich bin gesünder als je zuvor ;) seit mehreren Jahren
  • Dewar 03.07.2017 22:07
    Highlight Highlight Es ist hier und heute eine Tatsache, dass Fleisch essen "normal" ist. Zum Problem wird's, wenn den Jugendlichen beigebracht wird, dass zu jeder Mahlzeit Fleisch gehört. In meinem Hauswirtschaftsunterricht vor etwa 15 Jahren gab es IMMER Fleisch. Und zwar nicht nur beim Hauptgang, sondern manchmal auch z.B. Speck im Salat. Ich finde, das Ziel sollte sein, einen nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln zu unterrichten. Der Fokus sollte auf frischen und regionalen Produkten liegen, und dazu gehört auch, immer wieder mal ein vegetarisches oder veganes Gericht zuzubereiten - auch für Fleischesser.
    • Midnight 04.07.2017 08:12
      Highlight Highlight Hank herum finde ich es aber durchaus auch gut, wenn man den Schülern auch die Fleischzubereitung beibringt. Das mit dem Fleisch zu jeder Mahlzeit stimmt allerdings. Das war zu meiner Schulzeit auch so... Ein gesundes Mass wäre wünschenswert. Schliesslich ist es denn auch die Ernährungspyramide, welche in der Hauswirtschaft noch vor der ersten Mahlzeit gelernt wird...
  • Carl Gustav 03.07.2017 20:48
    Highlight Highlight Finde grundsätzlich sehr positiv, wenn sich Leute kritisch mit ihrer Ernährung beschäftigen...
    Was mir so was von auf den Sack geht ist:
    "Es geht alle was an, wer wieviel Fleisch ist und damit das Klima belastet"
    An dem Punkt sind wir zum Glück (noch) nicht.
    Jeder ist frei sich mit Fleisch zu Tode zu fressen wenn er will.
    Genau so kann sich jeder Avocados einfliegen lassen oder am Wochenende nach Berlin jetten just for fun
  • Nihil 03.07.2017 16:47
    Highlight Highlight Finde ich eine gute Sache. Jedoch die Aussage: «Damit ist den Schülern beigebracht worden, dass es normal ist, Fleisch zu essen. Das neue Lehrmittel kann den Jugendlichen jetzt aufzeigen, dass auch pflanzliche Kost vielfältig und geschmacksvoll sein kann.» ist völlig daneben. Fleisch zu essen ist normal, alle anderen Ernährungsweisen sind Alternativen (ohne diese zu werten).
    • pinex 03.07.2017 21:53
      Highlight Highlight Für uns hier & heute ja. Ist aber nicht überall & war längst nicht immer so.
  • Kopfschüttler 03.07.2017 15:57
    Highlight Highlight Für was Bücher? Kochen ist Inspiration und Kunst. Da braucht es kein Buch. Zutaten werden gekauft und danach wird ein Essen daraus gezaubert. Ohne Zwang und Vorlage und egal ob mit oder ohne Fleisch
    • Hugeyun 03.07.2017 21:23
      Highlight Highlight Auch ein Meister war mal ein Lehrling
  • acvodad 03.07.2017 15:26
    Highlight Highlight Wie viele Nutzer feststellen, ist es bei uns "normal", Fleisch zu essen - jedoch sollte man es deswegen nicht automatisch als selbstverständlich und gut nehmen, denn würden alle Menschen so viel Fleisch konsumieren (wollen) wie wir, führte dies zu noch mehr ökologischen und ethischen Problemen als wir bereits jetzt schon davon haben.
    Der Mennsch mag ein Omnivor sein, aber er braucht deswegen bestimmt nicht jeden Tag eine Fleischmahlzeit.
  • michiOW 03.07.2017 13:31
    Highlight Highlight Fleisch zu essen ist normal. Die meisten Schweizer tun es, also ist es die Norm.
    • öpfeli 03.07.2017 15:37
      Highlight Highlight die meisten Schweizer sind gesund, sind nun kranke / handicapierte Schweizer abnormal? Oder sind sie einfach anders?

      Das mit der Norm ist so eine Sache...
    • Carl Gustav 03.07.2017 20:19
      Highlight Highlight Achtung die Sprachpolizei ist auf Streife und sucht Täter...
    • michiOW 03.07.2017 22:34
      Highlight Highlight @Ohhey

      Ja, sind sind abnormal, denn sie entsprechen nicht der Norm.

      Anders zu sein bedeutet aber nicht, dass man schlecht ist. Man ist lediglich anders, man entspricht nicht der Norm.

      Die Norm wertet nicht.


      @Terence
      Ist es falsch, Falschaussagen zu korrigieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 03.07.2017 13:30
    Highlight Highlight "Damit ist den Schülern beigebracht worden, dass es normal ist, Fleisch zu essen." sorry, aber Fleisch essen IST normal, der Mensch ist von Natur aus ein Allesesser.

    Und des weiteren, im Tiptopf hat es gerade mal ca. 50 Fleischgerichte, wenn man bedenkt, dass dort über 300 Rezepte gelistet sind. Aber ist wieder mal klar, dass die Veganer/Vegetarier ein Extratofu brauchen.. 🙄
    • DieRoseInDerHose 03.07.2017 17:13
      Highlight Highlight Toleranz nicht so dein Ding?
    • derEchteElch 03.07.2017 18:56
      Highlight Highlight Sinnlose Änderungen/Regelungen sind nicht so mein Ding 😉
    • DieRoseInDerHose 03.07.2017 20:35
      Highlight Highlight Tut dir dieses Buch was? Nein..
      hilft es anderen? Ja..

      Es muss dich ja nicht betreffen, freu dich doch für die, die positives daraus ziehen können.. wirst ja nicht dazu gezwungen Gerichte daraus zu kochen, oder? 💁🏽
  • dorfne 03.07.2017 13:16
    Highlight Highlight Bin Allesesserin. Aber ich esse wenig Fleisch. Wie mich gibt es sehr viele und wir sind dankbar für jede fleischlose Variante.

  • Zwerg Zwack 03.07.2017 13:12
    Highlight Highlight Guter Schachzug des Herausgebers: Anstatt eifach den bisherigen Tiptopf mit veganen/vegetarischen Gerichten aufzupeppen, lieber ein zweites Buch herausgeben und so doppelt kassieren. Um es allen recht zu machen, sieht man sich dann ja gezwungen, beide Bücher zu kaufen.
  • HunterCH 03.07.2017 12:53
    Highlight Highlight Als Fleischesser habe ich trotzdem kein Problem mit Vegetarieren, Veganern oder "Andersessern" Wieso auch? Solange niemand missioniert.... Ich esse auch bewusster Fleisch, als früher, gebe lieber etwas mehr aus für gutes und regionales Fleisch, dafür gibt es halt nur 1-2 pro Woche Fleisch. Und am Abend aus Kostengründen oft vegetarisch/vegan, manchmal einfach Gschwellti mit Gemüse, lecker und nahrhaft, ganz ohne Fleisch.


    Man sollte nicht ständig andere am eigenen Lebensstil messen... ;-)
  • Normi 03.07.2017 12:35
    Highlight Highlight Es gibt heute schon viele Kinder die nicht Wissen das Milch von der Kuh kommt oder das Fischstäbchen von einem Fisch ist...
    deshalb sollten Kinder mit allen Nahrungsmitteln Kochen lernen...
    • DieRoseInDerHose 03.07.2017 17:19
      Highlight Highlight Ich denke das hat weniger mit der Essgewohnheit zu tun, sondern viel mehr damit, dass Kindern das ganze nie richtig erklärt wurde.

      Ich treffe heute noch viele Erwachsene, die nicht wissen woher Gelatine kommt oder wie die Milchproduktion abläuft etc.

      Ich denke es besteht ein allgemeines Kommunikationsproblem in der Lebensmittelbranche, von dem die Verkäufer und Hersteller halt nur profitieren.
  • MisterM 03.07.2017 12:34
    Highlight Highlight Herr Neuburger, ob Sie es wollen oder nicht: Es IST normal, Fleisch zu essen. Genauso normal, wie darauf verzichten zu wollen.

    Hört endlich damit auf, aus der Ernährung Religionen zu machen, mit denen sich alle gegenseitig bekehren wollen. Das ist nur Gift für unsere ohnehin schon mit anderen Problemen geplagte Gesellschaft - und Gift (darin sind wir uns doch alle einig) - sollten wir gar nicht konsumieren.

    Ernährung sollte keine Bewegung sein.
    • rite 03.07.2017 14:24
      Highlight Highlight Es ist normal Fleisch zu essen, tatsächlich.
      Was nicht normal ist: 3 Mal täglich Fleisch essen!

      Und das ist das Problem, viele Menschen essen unverhältnismässig viel Fleisch.
  • ichibansenshi 03.07.2017 12:08
    Highlight Highlight Ich finde es fair, dass es für Allergiker und Herbivoren eine möglichkeit gibt, im Kochunterricht unkompliziert auf Ihre vorlieben zu kommen. So lange das "Green-Buch" nicht auch den Omnivoren aufgezwungen wird, ist das Ok. Gut wäre es wenn der Green-Topf die Rezepte 1:1 übernehmen würde, und jeweils das Fleisch oder Gluten durch andere Produkte ersetzt. So hätte man einen Vergleicht und die anderen könnten es ausprobieren, und eventuell würde so ein Umdenken stattfinden, dass es nicht immer Fleisch sein Muss, aber kann.
  • Lami23 03.07.2017 11:53
    Highlight Highlight Es ist ja so, dass man sich einig ist, das Fleisch aus Massentierhaltung schlecht für die Umwelt ist. Das befeutet, alle müssten weniger Fleisch essen (nicht unbedingt gar keins).
    Und dann macht es ja Sinn in der Schule auch vegetarisch und vegan zu kochen. Ganz ohne böser Fleischesser/böser Veganer.
  • Gähn on the rocks änd röll 03.07.2017 11:50
    Highlight Highlight also..
    ich unterrichte hws mit dem tiptopf.
    und ja, es gibt schülerinnen bei mir, die aus ethischen gründen kein fleisch essen wollen.
    die unterstütze ich natürlich. der tiptopf ist übrigens ein tolles buch, trotzdem begrüsse ich die greenvariante.
    die heutige fleischproduktion muss sehr wohl ein thema sein im unterricht. wie der globalismus, unser essverhalten, armut und umweltschutz, usw.
    p.s. wir kochen ca. jedes 3. mal mit fleisch. und dann auch ausschliesslich mit fleisch aus der schweiz.
  • Re Gina 03.07.2017 11:36
    Highlight Highlight Mal kurz mein Tiptopf durchgezählt (Ausgabe 1987).
    Von etwas über 350 Rezepten sind ca. 55 mit Fleisch oder Fisch dabei...
    Es existiert aber bereits ein Nachfolger. Das Tiptopf mit dem hellblauen Buchumschlag.
    Darin sind aber einige meiner Lieblingsrezepte nicht enthalten und die Neuen sind nicht mein Ding. Darum flogt das Neue in die Tonne... :-)))
  • Lucida Sans 03.07.2017 11:33
    Highlight Highlight Wozu ein neues Lehrmittel für ein Fach, welches in absehbarer Zeit sowieso vom Stundenplan gestrichen wird?
    • satyros 03.07.2017 12:12
      Highlight Highlight Der Tiptopf wird in seiner Verbreitung in Schweizer Haushalten wohl nur durch die Bibel und das Dienstbüchlein übertroffen. Das ist weit mehr als ein Lehrmittel.
    • SemperFi 03.07.2017 12:23
      Highlight Highlight @Helona: Weil wir hoffentlich auch in Zukunft noch kochen werde, mit oder ohne Schulfach. Und dazu ist der TipTopf ein gutes Hilfsmittel.
    • Elegant_Force 03.07.2017 13:15
      Highlight Highlight Wieso sollte HWS vom Stundenplan gestrichen werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • kobii 03.07.2017 11:22
    Highlight Highlight 🙈🙈🙈...
  • Pafeld 03.07.2017 11:18
    Highlight Highlight Gemäss unserer damaligen Hauswirtschaftslehrerin bestand bereits vor Jahrzehnten das Autorenteam mehrheitlich aus Vegetrariern.
  • Greet 03.07.2017 11:17
    Highlight Highlight Fleischlos heisst noch lange nicht vegan.
    Finde Vegan in der Schule ideologische Zwängerei (also etwa keine Butter, keine Käse etc).

    Fleisch kochen finde ich persönlich sehr anspruchsvoll, dies den Schülern nicht zu lehren, finde ich falsch. Besser wäre es wohl, sie wie früher zu lehren alle Tiererzeugnisse zu verwenden, nicht nur Filet. Aber das ist jetzt dann auch tabu, tsts.
    • Erasmus von Ottendamm 03.07.2017 12:22
      Highlight Highlight Wieso nicht beides? Finde ein gutes Stück Fleisch zuzubereiten ähnlich anspruchsvoll, wie ein Gericht ganz ohne tierische Produkte. Es geht ja darum aus Herausforderungen lernen, nicht den Schülern etwas aufzuzwingen.
    • Walter Sahli 03.07.2017 13:23
      Highlight Highlight Es gibt keinen Veganzwang in der Schule, nur weil ein entsprechendes Buch angeboten wird. Und Fleisch zu zubereiten ist mMn das Einfachste überhaupt in der Küche. Ein veganes Menü (ohne Pasta!), das alle zufriedenstellt, ist hundertmal anspruchsvoller zu kochen.
  • SVARTGARD 03.07.2017 11:13
    Highlight Highlight Fleisch ist mein Gemüse.
    • Spektor 03.07.2017 13:44
      Highlight Highlight Dann solltest du definitiv mehr KK Prämien zahlen ;-)
  • christian_denzler 03.07.2017 11:12
    Highlight Highlight Als Ergänzung finde ich das Ding gut. Rein auf Fleisch ausgerichtet ist nicht mehr zeitgemäss. Trotzdem stört mich die, wie immer, anmassende Aussage des Chef-Veganers. Eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch, Fisch, Gemüse und Früchten IST normal und vor allem natürlich. Dieses «Wir-sind-bessere-Menschen-Getue» ist einfach nur ermüdend und blöd.

    Was Allergien angeht, so sollte man besser mal die Ursachen bekämpfen anstatt die Allergien einfach nur zu akzeptieren und in unseren Alltag zu integrieren. 90% der Allergien sind nämlich menschgemacht.
    • Chrigi-B 03.07.2017 13:22
      Highlight Highlight Der Chef Veganer ist etwa so representativ wie die Meinung des IZRS Vorbeters.
  • Rafi Hazera 03.07.2017 11:10
    Highlight Highlight Ouh, da können sie sich wieder auf die Grinden geben. Ein Spass! Gibt gar nicht so viel Popcorn, wie man hier fressen könnte.

    Hier noch zwei Artikel meinerseits:

    «Vegan Extremist Magazine»
    http://wat.is/-zgoqtkgB

    «Extreme Redneck Carniwhore»
    http://wat.is/AFCNnBAAzM9ruhzA

    LG
    Benutzer Bild
    • Schlumpfinchen #notmeus 03.07.2017 13:47
      Highlight Highlight En guete Rafi :D
      Benutzer Bildabspielen
  • chraebu 03.07.2017 11:01
    Highlight Highlight Wie bei jeder Diskussion gehen auch hier überzeugte Vegis und Fleischesser sofort aufeinander los.

    Ja, ich finde die missionierenden Vegis anstrengend. Allerdings gehen mir auch die Fleischesser, die absolut null Verständnis für andere Lebensweisen aufbringen, ähnlich auf den Sack.

    Auf beiden Seiten etwas mehr Verständnis wäre wünschenswert.





    • Greet 03.07.2017 11:18
      Highlight Highlight Gestern von einer Arbeitskollegin beim Sandwichessen angequatscht: Ah, du bist auch Vegetarierin. Ich antworte: Nein, weshalb? Auch nicht-vegetarier essen mal kein Fleisch.
    • Lami23 03.07.2017 11:22
      Highlight Highlight Dasselbe gedacht.
    • h0nd 03.07.2017 12:18
      Highlight Highlight Habe etwas Mühe diesem Massenmord Verständnis gegenüber zu bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kuunib 03.07.2017 11:00
    Highlight Highlight Das TipTopf war immer ein Bruder, es isr sicher eine gute Sache wenn eine Vegi Version verwendet wird.
    Allerdings finde ich nicht, dass Schüler gezwungen werden sollten sich auf eine bestimmte Weise zu ernähren.
    • öpfeli 03.07.2017 11:19
      Highlight Highlight Ich wurde gezwungen tierische Produkte zu konsumieren. Weil, eine vegane Alternative gabs nicht. Und nicht mitkochen / essen durfte ich nicht.

      Diese Seite ist aber für 90% der Gesellschaft normal, weil Vegan = Unfug.
  • kEINKOmmEnTAR 03.07.2017 10:57
    Highlight Highlight Solange die Ernährung niemandem auferzwungen wird kann ich damit leben.

    Die Aussage vom Präsident der Veganen Gesellschaft Schweiz hingegen macht mich wütend, natürlich ist es normal Fleisch zu essen! Der Mensch und seine Vorfahren haben sich über Millionen von Jahren so ernährt, was soll daran nicht natürlich sein!
    • sevenmills 03.07.2017 11:36
      Highlight Highlight Das ist ein Sein-Sollen-Fehlschluss. Mit diesem Argument könnte man ganz viele grauslige Traditionen rechtfertigen.

      Heisst nicht, dass es keine Argumente für den Fleischkonsum geben kann, aber das ist keines.
    • SemperFi 03.07.2017 12:31
      Highlight Highlight @kEINKOmmEnTAR: Dass zum Speisezettel des Menschen seit Urzeiten Fleisch bestreitet ja niemand ernsthaft. Aber auch die Jäger und Sammler der Steinzeit hatten wohl nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch, sondern längere Perioden, in denen sie sich gezwungenermassen vegetarisch ernährten.

      Dass wir jeden Tag ein- bis zweimal Fleisch essen und darunter auch qualitativ bedenkliches, das ist defnitiv nicht normal.
    • Newsaddicted 03.07.2017 13:21
      Highlight Highlight @sevenmills
      Seit dem Fleischkonsum unserer Vorfahren hat die Gehirnmasse rasant zugenommen.
      https://www.welt.de/geschichte/article153842714/Nur-durch-Fleischkonsum-war-die-Menschwerdung-moeglich.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • chraebu 03.07.2017 10:53
    Highlight Highlight Selbst der grösste Karnivor muss zugeben, dass billigst Fleisch mit Massentierhaltung wohl nicht toll ist für die Tiere. Ob mans dann trotzdem isst, muss dann jeder selber wissen.

    Ich esse gerne Fleisch, versuche aber mein Konsum eher zu reduzieren und wenn ich Fleisch konsumiere achte ich auf möglichst lokale Produkte.
  • Neunundneunzig 03.07.2017 10:52
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach etwas mehr Vielfalt in den bestehenden Tiptopf einbauen, von "normal" bis vegan ein bisschen von allem? Für Kinder mit Allergien und Unverträglichkeiten könnte man alternative Zubereitungsarten und Hinweise in einer Infobox anfügen. Ich sage das als Mutter eines Oberstufenkindes mit Zöliakie - wir haben uns mit der Lehrerin abgesprochen und jeweils auch etwas mitgegeben, damit er die Speisen möglichst 1:1 mitkochen kann. Das klappte jetzt das ganze Jahr wunderbar und auch seine Gspänli zogen mit.
  • öpfeli 03.07.2017 10:34
    Highlight Highlight heieiei, so viele verbohrte User hier. Ist ja ganz schlimm. Kaum erscheint das Wort "Vegan" wird ein Grossteil hysterisch und fühlt sich bevormundet und gefährdet. Fleischesser werden nie aussterben und Veganer werden auch nie die Weltherrschaft übernehmen. Bleibt mal auf dem Boden.

    und danke Watson für den ganz unnötigen Titel dieses Berichtes. Langsam wird's richtig unsympathisch.
  • stabiler 03.07.2017 10:24
    Highlight Highlight Kein Wunder ist Fleisch-Essen "normal", wird einem doch von Kindesbeinen an nichts anderes vorgelebt. Ich wage zu behaupten, dass niemand je einen bewussten Entscheid getroffen hat, im Sinne von: "So, ab heute esse ich jetzt Fleisch." In der Geschichte der Menschheit wurde vieles lange als "normal" und "natürlich" bewertet, was wir retrospektiv als abscheulich verurteilen. Die beiden hier erklären das kurz:

    Play Icon
  • Vachereine 03.07.2017 10:14
    Highlight Highlight Kedem Tierchrn sein Plaisierchen!

    Und mir Blut und Leberwurscht!
  • Snowy 03.07.2017 10:14
    Highlight Highlight Ja, es ist für den Menschen "normal" Fleisch zu essen. Nur ist die Balance völlig aus dem Gleichgewicht geraten!
    Fleischkonsum verursacht rund 50% aller weltweit ausgestossenen schädlichen Umweltgase und unsere heutige Fleisch-lastige Nahrung ist die grösste Ursache für die Zerstörung der Umwelt.
    Vom immensen Tierleid in den Schlachtfabriken und der Auswirkung auf die Gesundheit von zuviel Fleischkonsum mal abgesehen... weniger Fleisch zu essen würde uns (und v.a. dem Planeten!) sehr gut anstehen.
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/fleisch-der-heimliche-umweltzerstoerer/story/31730194
    • Trubalix 03.07.2017 13:05
      Highlight Highlight Kohlekraftwerke, und von 7 Milliarden Menschen geben den grösseren ausstoss und abfall
    • Snowy 03.07.2017 15:18
      Highlight Highlight @Trub:
      Leider nein.
      Nutztiere sind mit die grössten Klimakiller auf diesem Planeten.

      Die Hälfte (!) der vom Menschen verursachten Treibhausgase entsteht bei der Nutztierhaltung und der Verarbeitung von Tierprodukten.

      Am besten diesen Artikel lesen oder den oben von mir verlinkten Tagi-Artikel: https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article4922403/Nutztiere-sind-weltweit-mit-die-groessten-Klimakiller.html

      Und währenddem wir uns langsam aber sicher von klimaschädlichen Kohlestrom verabschieden, geht der Fleischkonsum durch die Ecke - Schätzungen gehen von einer Verdoppelung bis 2050 aus!
  • dop_forever 03.07.2017 10:10
    Highlight Highlight Veganismus: Eine Erfindung der Wohlstandsgesellschaft. In anderen Ländern wird man schon krumm angeschaut, wenn man etwas vegetarisches Essen möchte. Vegan kennt man nicht einmal.

    Die Frage ist jetzt also: was ist normal? Entweder irrt sich über 95% der Weltbevölkerung oder es ist Fleisch/Fisch. Ich tippe Mal, es ist Fleisch/Fisch ;-)
    • ChlyklassSFI 03.07.2017 11:28
      Highlight Highlight Was wäre, wenn alle Menschen auf der Welt so viel Fleisch wie wir essen würden? Und was ist "normal"? "Normal" in Bezug auf das Essverhalten oder die Umwelt? Oder für die Tiere?
    • Sveitsi 03.07.2017 11:37
      Highlight Highlight Genau, Indien - allen bekannt als Wohlstandsgesellschaft - irrt sich und zwar seit Jahrhunderten. Reisen sie doch einmal hin und öffnen den 40% der Bevölkerung die Augen, was normal ist.
    • Spektor 03.07.2017 12:20
      Highlight Highlight Gleichberechtigung: Eine Erfindung der Wohlstandsgesellschaft
      Demokratie: Eine Erfindung der Wohlstandsgesellschaft
      Meinungsfreiheit: Eine Erfindung der Wohlstandsgesellschaft.
      Soll ich weiter machen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthias Studer 03.07.2017 10:06
    Highlight Highlight Wieso kann man nicht gleich ein Kochbuch mit gemischten Rezepte drucken?
    Die Schulen müssen mit kleineren Budget auskommen und es gibt immer mehr zusätzliche Schulbücher.

    Mal abgesehen davon, ich hatte TipTopf gehasst. Ok, vielleicht war die Kochlehrerin der Grund 😁
  • Sveitsi 03.07.2017 09:58
    Highlight Highlight Ich begrüsse es, dass ein solches Buch als Ergänzung zum normalen Tiptopf auf den Markt bzw. in die Schulen kommt. Es kann nie schaden, sich detailliert mit der Ernährung auseinanderzusetzen und die verschiedenen Ernährungsformen zu kennen, mit allen Vor- und Nachteilen.
  • Trubalix 03.07.2017 09:56
    Highlight Highlight Wen neine söhne so kochen müssen, verbiete ich ihnen den tipflop green. Und gebe ihnen den pauli ( küchenbiebel) mit.
    • welefant 03.07.2017 10:25
      Highlight Highlight Ist so :) aber.. gibt es jemand der schon mal ein pauli-rezept zu 100% exakt nachgekocht hat? 😬
    • aerdbeerimoeuch 03.07.2017 10:27
      Highlight Highlight Dass jemand der so unreife Kommentare von sich gibt, Kinder hat und diese erzieht, bereitet mir Sorgen.
    • öpfeli 03.07.2017 10:39
      Highlight Highlight was der Bauer nicht kennt und so, gäll.
      Das Leben ist imfall spannender, wenn man weniger engstirnig und verbohrt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 03.07.2017 09:56
    Highlight Highlight "Damit ist den Schülern beigebracht worden, dass es normal ist, Fleisch zu essen."

    lol
    • loplop717 03.07.2017 11:12
      Highlight Highlight Willst du damit sagen das du schon vor deiner Schulzeit Fleisch gegessen hast? :o
  • ogi 03.07.2017 09:55
    Highlight Highlight Wieso haben sie den nicht gleich "Tiptopf für Untermenschen" genannt?
    • Bits_and_More 03.07.2017 11:17
      Highlight Highlight Weil es im Jahre 2017 doch sehr dämlich ist, den Wortschatz aus der NS Zeit zu verwenden.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Untermensch
    • SemperFi 03.07.2017 12:36
      Highlight Highlight @ogi: Weil die Autoren vielleicht nicht so ideologisch verbohrt sind wie Sie?
  • nass 03.07.2017 09:51
    Highlight Highlight Grundätzlich ja ok. Ich finde die Abwechslung machts. Aber das "Gschiss" das ein paar Veganer machen und soviel Gehör bekommen ist einfach too much...
    • öpfeli 03.07.2017 10:30
      Highlight Highlight Ich war in der Schule schon Vegi (weil Ekel vor Fleisch), ich wäre richtig froh gewesen um so ein Buch.
      UND das Buch ist auch für Allergiker, und Gopfnamal, es sind nicht immer die Veganer.
    • Spektor 03.07.2017 10:31
      Highlight Highlight @ nass Welche Veganer machen denn welches "Gschiss"? Das neue Buch wurde weder von Veganern gefordert noch gestaltet oder herausgebracht. Es wird lediglich begrüsst, dass es jetzt eine Alternative gibt. Ist das vielleicht schon ein "Gschiss" machen?
  • welefant 03.07.2017 09:51
    Highlight Highlight 🤙🏼
    Benutzer Bild
    • p4trick 03.07.2017 10:06
      Highlight Highlight sieht aber gar verkohlt aus das ganze.. ist ja alles schwarz :-/
    • St0llenTr0ll 03.07.2017 10:18
      Highlight Highlight madlad
    • User03 03.07.2017 10:46
      Highlight Highlight savage!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 03.07.2017 09:50
    Highlight Highlight Was kommt als nächstes? Bücherverbrennung?

    Hihi mir fällt da schon ein Schulstreich ein, alle Veganen Tiptopf mit dem Einband des normalen versehen!
    • Pasch 03.07.2017 10:02
      Highlight Highlight Oder umgekehrt... !!😂😂😂
    • tinu32 03.07.2017 11:07
      Highlight Highlight Genau, dann kocht ein Veganer plätzlich Fleisch und merkts nicht mal...
  • Wilhelm Dingo 03.07.2017 09:44
    Highlight Highlight Hört endlich auf mit diesem ersatzreligiösem Getue! Ich liebe gutes vegiessen genauso wie ein Steak. Zeigt den SchülerInnen doch die Vielfalt des Lebens! Wunderbare Vegane Menus neben wunderbaren Schweinshaxen! Das wünsch ich mir!
    • Spektor 03.07.2017 10:34
      Highlight Highlight @Dingo Das neue Buch ersetzt das alte nicht sondern wirkt ergänzend. Es geschieht also genau das, was du hier gerade forderst. Wieso das religiös ist, verstehe ich nicht. Klär mich doch bitte auf.
    • Wilhelm Dingo 03.07.2017 12:34
      Highlight Highlight @DieKeksSissi: Solche Schulbücher fördern den Trend fanatisch vegan in Schulen zu kochen. Die Schule unserer Tochter kocht vegan um es den Vegis und Schweinefleisch verweigerern Recht zu machen. Das Nachsehen hat die Mehrheit. Vernünftig und nicht religös wäre eine Anreicherung von Schulkochbüchern mit leckeren Vegimenus.
    • Spektor 03.07.2017 13:41
      Highlight Highlight @Wilhelm Ich glaube du siehst mehr Fanatismus in dem ganzen als da eigentlich ist. Aber ich sehe deinen Punkt. Ich fände es auch schöner, wenn die Koexistenz selbstverständlicher wäre, also beides in einem Buch vereint werden würde. Warum es in diesem Fall so gehandhabt wurde, wissen wir beide nicht. Vielleicht war es auch einfach billiger ein seperates Buch zu machen, als auch noch das alte komplett zu ersetzen.
      Auch die Schule deiner Tochter wird dies nicht aus Religiösität oder Fanatismus so machen, sondern weil es die einfachste Lösung ist. Ob diese auch die beste ist, sei dahin gestellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 03.07.2017 09:43
    Highlight Highlight «Jetzt kommt der fleischlose «Tiptopf»: Ab 2019 wird in der Schule vegan gekocht»

    Subtiler Clickbait... grad mal die «Veg...-Hasser» in Rage versetzt.

    Richtig wäre:
    «Jetzt kommt der fleischlose «Tiptopf»: Ab 2019 wird in der Schule AUCH vegan gekocht»

    Denn es gibt nichts daran auszusetzen vegetarisch oder vegan kochen zu lernen, man könnte aber auch unaufgeregt darüber berichten und nicht mit eden ner solchen Kampf-Strategie.
    • rYtastiscH 03.07.2017 10:50
      Highlight Highlight +1
  • Luca Brasi 03.07.2017 09:43
    Highlight Highlight Oh, gibt es bald auch eigene Kochbücher für Moslems, Hindus, Fruktarier, Insektenesser, etc.? Denn man muss ja mit der Zeit gehen und in jeder Klasse hat es mittlerweile jemanden aus diesem Kreis.
    • Sappho 03.07.2017 11:01
      Highlight Highlight Die Kochbücher gib es tatsächlich alle schon und ist das schlimm?
    • Rabbi Jussuf 03.07.2017 11:14
      Highlight Highlight Ein Kochbuch für Lichtesser fehlt definitiv auch noch!
    • Luca Brasi 03.07.2017 11:25
      Highlight Highlight Nicht als Schulbuch in Tiptopf-Form. Wir wollen doch alle Schülerinnen und Schüler ansprechen, nicht?
  • Brodius 03.07.2017 09:43
    Highlight Highlight Kinder die Veganer sind? Schädigt man damit nicht das eigene Kind?
    • öpfeli 03.07.2017 10:40
      Highlight Highlight Nein.
    • Schubidubidubid 03.07.2017 10:50
      Highlight Highlight Wenn mans richtig macht nicht. Die ADA (American Dietary Association) sieht eine korrekte vegane Ernährung als unproblematisch für Schwangere und Kinder an unterdessen.

      Man muss halt u.a. Vitamin B12 supplementieren.
    • öpfeli 03.07.2017 11:02
      Highlight Highlight Was Fleischesser auch oft müssen bzw. die Tiere das Vitamin gesprizt bekommen.
      Das Argument b12 gilt also nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hemster 03.07.2017 09:40
    Highlight Highlight der mensch ist ein allesfresser und sein körper ist darauf ausgelegt, alles andere ist gegen die menschiche natur.
    Vegetarismus, Veganismus, Frutarierer und wie all die Sonderheiten heissen, sind nichts anderes als eine gesellschaftlich aktzeptierte Essstörung.
    • aerdbeerimoeuch 03.07.2017 10:30
      Highlight Highlight Äh, nein? Der Mensch ist zB überhaupt nicht zum Jagen gemacht; nur die nötige Intelligenz ermöglicht den Fleischkonsum überhaupt. Aber einfach mal was behaupten, läuft bei dir
    • ChlyklassSFI 03.07.2017 10:32
      Highlight Highlight Und was ist, wenn Menschen Kuhmilch trinken?
    • reaper54 03.07.2017 11:08
      Highlight Highlight @aerdbeerimoeuch falsch der Mensch hat sich unter anderem von Aas ernährt. Die Konsumation von Fleisch ermöglichte erst das Hirnwachstum, was wiederum zu einem grösseren Fleischkonsum führte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 03.07.2017 09:38
    Highlight Highlight Ganz im Ernst - so was nervt nur noch. Am schluss kommt der Fleischverband und klagt gegen die Lehrstruktur weil man Umsatzeinbusse erzeugt.

    Die Schule sollte alles lernen. Fleischkost, Vegetarisch und von mir aus auch Vegan. Die Schule hat einen Bildungsauftrag und muss nicht in punkto Esskunst missionieren.

    Das verstehen gewisse Menschen einfach nie. Der Schüler kann ja dann selbst wenn er erwachsen ist entscheiden was er will - sollte aber alles kennenlernen.
    • Kiril 03.07.2017 10:44
      Highlight Highlight Jetzt ist genau das ja möglich, nun gibt es den Greentopf UND den Tiptopf. Ich verstehe die Aufregung hier nicht, die fleischhaltigen Gerichte bekommen nun lediglich eine Alternative, sie verschwinden nicht aus dem Unterricht.
  • mostindianer 03.07.2017 09:36
    Highlight Highlight Herr Neuburger hat Akzeptanz nicht mit Löffeln gefressen: "Damit ist den Schülern beigebracht worden, dass es normal ist, Fleisch zu essen." Das klingt ja wie ein Vorwurf! Geht's noch? Es IST normal, Fleisch zu essen. Und es ist normal, zu akzeptieren, dass es andere Lebensgewohnheiten gibt.
    • tinu32 03.07.2017 11:10
      Highlight Highlight Aber es ist nicht normal, jeden Tag 2x Fleisch zu essen (, finde ich).
      Also macht es doch Sinn, ein paar Alternativen zumindest zu kennen, nicht?
    • Rabbi Jussuf 03.07.2017 11:17
      Highlight Highlight ... ausser Veganer...
  • Tavares 03.07.2017 09:33
    Highlight Highlight Für jemand der sich wirklich vegetarisch ernähren will, sicher ein gutes Buch.

    Aber Vegetarier sind doch noch stark in Unterzahl, darauf muss ein Unterricht nicht aufbauen!
    Viel besser wäre es, den Schülern ausgewogene und gesunde Ernährung zu lernen. Das darf auch sicherlich mal was vegetarisches sein, aber komplett fleischlos darf der Hauswirtschafts-Unterricht nicht werden, sich wenn das Herr Neuburger sich wünschen würde!
    • aerdbeerimoeuch 03.07.2017 10:32
      Highlight Highlight Es steht ja auch nirgends, dass der Unterricht fleischlos werden soll. Das zweite Buch soll eine Ergänzung sein. Hast du überhaupt den Artikel oder nur den Titel gelesen?
    • owlee 03.07.2017 10:38
      Highlight Highlight Das Buch ist ja kein Ersatz, sondern eine Ergänzung.
  • El_Sam 03.07.2017 09:33
    Highlight Highlight Naja, soll jeder essen was er will, solange ich mir mein Fleisch nicht verboten wird.
    Allerdings steht im dritten Abschnitt, dass es nun auch einfacher wird, für Schüler die KEINE Gluten vertragen.

    Gluten sind keine Tierchen, es ist ein Stoff.
    Singular, Neutrum nach Duden.

    Somit bitte "für Schüler, die KEIN Gluten vertragen"
  • reaper54 03.07.2017 09:27
    Highlight Highlight Wow was hat denn dieser Herr für ein Problem?
    "Damit ist den Schülern beigebracht worden, dass es normal ist, Fleisch zu essen."
    Herr Neuburger es ist normal Fleisch zu essen. Alles andere zu behaupten ist Schwachsinn.
    Ein typisches "Firstworldproblem" diese Diskussion.
  • WayneTheBrain 03.07.2017 09:27
    Highlight Highlight Eine absolute Frechheit! Ich und meine Frutarier Community soll also weiter aufs fieseste diskrimminiert werden? Wo bleibt das Fruchttopf?
    • JaneSodaBorderless 03.07.2017 10:32
      Highlight Highlight Wie wäre es mit Werner Sommerhalder?

      Play Icon
  • Fuy Gawkes 03.07.2017 09:26
    Highlight Highlight Statt in einem Buch der Vielseitigkeit zu loben und Rezepte aller Art zu drucken, muss extra die "Green"-Variante her?

    Geht wohl eher ums Labelling da grün einfach gut zieht, ich würde aber auch als nicht-vegetarier gerne ein paar neue und gute Rezepte ohne Fleisch ausprobieren :-)

    (ja ich weiss der alte hatte das auch, aber dürfte schon etwas vielseitiger sein nach mir)
    • welefant 03.07.2017 10:28
      Highlight Highlight Penne pesto!;)
  • Gasosio 03.07.2017 09:23
    Highlight Highlight «Damit ist den Schülern beigebracht worden, dass es normal ist, Fleisch zu essen.»

    Entschuldigung, aber in unserer und in quasi jeder anderen Kultur ist es normal, Fleisch zu essen.
    • grünergutmensch 03.07.2017 09:39
      Highlight Highlight Traurig aber wahr
    • bcZcity 03.07.2017 09:59
      Highlight Highlight Es war auch mal normal dass man in einer Höhle schläft. Massentierhaltung sowie deren systematische Abschlachtung ist hoffentlich in 100 Jahren nicht mehr normal.

      Manche denken eben sprichwörtlich nur bis an den eigenen Tellerrand!
    • Big ol'joe 03.07.2017 09:59
      Highlight Highlight Wohl wahr. Aber auch richtig? Es war auch lange normal, dass Frauen nichts zu sagen haben und die Männer sie züchtigen können... Wir sollten als aufgeklärte Gesellschaft immer wieder über unser Handeln und unsere Kultur reflektieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mantarochen 03.07.2017 09:17
    Highlight Highlight Oh tut mir leid Herr Neuenburger, dass Fleisch essen trotzdem normal ist 😀

    Nicht gegen Vegatarier, aber solche verblendeten Super-Vegetarier wie der einer ist, nerven nur.
    • glüngi 03.07.2017 10:06
      Highlight Highlight selber schuld wenn du dich darüber aufregst...
      - ein fleischessser
    • ChlyklassSFI 03.07.2017 10:35
      Highlight Highlight Warum nervt er denn? Die Tiere nervt er sicher nicht.
    • DieRoseInDerHose 03.07.2017 14:27
      Highlight Highlight Was ist denn die Definition von normal? Wenn etwas von einer Mehrheit praktiziert wird? Und ist es dann automatisch richtig, wenn die Mehrheit etwas tut? Darüber lässt sich auch streiten..

Dieses nukleare Grab im Pazifik droht gerade auszulaufen – Klimawandel und USA sei Dank

Auf den Marshallinseln wurden im Kalten Krieg mehr als 60 Atombomben getestet. Die radioaktiv verseuchte Erde wurde in ein Loch geschüttet und mit einer Betonkuppel versiegelt. Nun droht «The Tomb» jedoch auszulaufen.

Wo befindet sich eigentlich das am stärksten verstrahlte Gebiet der Welt? Fukushima? Tschernobyl?

Falsch. Es ist eine kleine Insel namens Runit auf den Marshallinseln. Forschende der US-amerikanischen Columbia University untersuchten das Gebiet für eine Studie und kamen zum Schluss, dass gewisse Strahlenwerte auf Runit bis zu 1000 Mal höher waren als in Tschernobyl.

Dies ist auch nicht weiter verwunderlich: Während dem Kalten Krieg haben die USA auf den Eilanden der Marshallinseln, die ungefähr …

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