DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Christoph Mörgeli durfte schon länger im Bundeshaus ein und aus – Andreas Glarner hat ihm einen Badge verschafft.
Christoph Mörgeli durfte schon länger im Bundeshaus ein und aus – Andreas Glarner hat ihm einen Badge verschafft.
Bild: KEYSTONE

Mörgeli kriegt einen Job bei Köppel – Peilt er den Sprung zurück in den Nationalrat an?

Der abgewählte SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli wurde von «Weltwoche»-Chef Roger Köppel als wissenschaftlicher Mitarbeiter engagiert. Mörgeli erhält dafür ein Jahresgehalt von 33'000 Franken. Ist dies der erste Schritt auf dem Weg zurück in den Nationalrat?
17.09.2016, 12:3017.09.2016, 13:59

Vor knapp einem Jahr hat ihn das Volk abgewählt, nun baut alt Nationalrat Christoph Mörgeli seinen Einfluss im Parlament mit einem neuen Mandat aus. Seit diesem Sommer arbeitet Mörgeli nämlich als wissenschaftlicher Berater für SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chef Roger Köppel. Dies berichtet die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ) in ihrer Ausgabe von heute Samstag. 

Mörgeli soll seinen Parteikollegen vor allem in den Themen unterstützen, die in der Aussenpolitischen Kommission (APK) behandelt werden. Dort ist Köppel Mitglied – Mörgeli war es jahrelang. 

Rund einen Tag pro Woche umfasse das Mandat Mörgelis, besonders intensiv sei die Zusammenarbeit in der Vorbereitung der Session, je nach Aktualität werde das Pensum aber flexibel angepasst, sagt Köppel gegenüber der NZZ. Mörgeli sei ein brillanter Stratege und journalistischer Autor und für ihn Coach, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Sparringpartner in einem.

Mörgeli baut Einflussbereich aus

Er sei intellektuell unbestechlich, ein kreativer Geist, ausgesprochen analytisch, und er kenne die Themen und Mechanismen der APK bestens, so Köppel weiter.

Kernthemen der Zusammenarbeit zwischen Köppel und Mörgeli seien der Rahmenvertrag, die vom Bundesrat angestrebte institutionelle Anbindung an Brüssel, aber zum Beispiel auch die Entwicklungspolitik, wie die NZZ ausführt. 

Mörgeli arbeite in einem 20-Prozent-Pensum für den «Weltwoche-Chef» und erhalte dafür ein Jahresgehalt von 33'000 Franken. Diese Summe erhält jedes Mitglied im Nationalrat, um personelle Unterstützung beizuziehen.

Mit dem neuen Mandat baue Mörgeli seinen Einflussbereich aus, so die NZZ. Programmchef der SVP Schweiz ist er bereits, für Köppels «Weltwoche» wendet er als redaktioneller Mitarbeiter laut dem Verleger und Chefredaktor ein 60-Prozent-Pensum auf. Für die Frage, ob der alt Nationalrat denn 2019 nochmals antreten werde, war Mörgeli laut der NZZ nicht zu erreichen. (az)

Urgesteine im Parlament: Wer 20 Jahre dort sitzt, verliert zwangsläufig ein paar Haare – manche gewinnen dafür ein Toupet

1 / 28
Urgesteine im Parlament: Wer 20 Jahre dort sitzt, verliert zwangsläufig ein paar Haare – manche gewinnen dafür ein Toupet
quelle: keystone / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Werden bei einem Nein zum Covid-Gesetz Reisen in Europa unmöglich? 5 Fragen und Antworten

Mit einem Nein zum Covid-Gesetz dürfte der Bund keine neuen Covid-Zertifikate mehr ausstellen. Was hat das für Auswirkungen für Reisen in Europa? Fünf Fragen und Antworten.

Justizministerin Karin Keller-Sutter warnt im Interview mit CH Media vor den Konsequenzen eines Volks-Nein zum Covid-Gesetz Ende November: «Das Reisen wäre erschwert. Wir hätten Probleme im EU-Raum, weil wir das Zertifikat gegenseitig anerkennen», so Keller-Sutter.

Aber stimmt das? Wäre das Schweizer Covid-Zertifikat bei einem Nein wirklich auf einen Schlag ungültig und damit Reisen in Europa für Schweizerinnen und Schweizer Reisen eingeschränkt?

Die Antworten auf die wichtigsten fünf Fragen.

Ja. …

Artikel lesen
Link zum Artikel