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Schweiz
SVP

Und plötzlich beschäftigt auch die SVP die Frauenfrage

Und plötzlich beschäftigt auch die SVP die Frauenfrage

Wen nominiert die SVP für die Ersatzwahlen vom 7. Dezember? Geht es nach Urgestein Christoph Blocher, wäre die Kandidatur einer Frau «begrüssenswert». Auch Toni Brunner wünscht sich «eine Auswahl». Ob er damit seine Partnerin Esther Friedli meint, lässt der alt Nationalrat allerdings offen.
06.10.2022, 22:25
Chiara Stäheli / ch media

«Es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden. Jetzt ist die Zeit zum Schweigen.» Schliesslich seien zurzeit noch viele Namen im Rennen, darunter auch «viele gute Frauen». Das ist alles, was SVP-Nationalrätin Esther Friedli an diesem Donnerstagabend im Toggenburg zu einer möglichen Bundesratskandidatur sagen will.

Nationalraetin Esther Friedli posiert fuer ein Portrait vor der Aufzeichnung der Sendung zum 15-Jahr-Jubilaeum des Internetsenders Teleblocher, am Donnerstag, 6. Oktober 2022, im Haus der Freiheit, de ...
SVP-Nationalrätin Esther Friedli.Bild: keystone

Die im Politalltag viel diskutierte Frauenfrage, sie ist mittlerweile auch bei der SVP ein Thema. Das zeigt sich anlässlich einer Feier zum 15-jährigen Bestehen von «Teleblocher» im Gasthof von Ex-SVP-Nationalrat Toni Brunner und seiner Partnerin Esther Friedli.

«Brauche nicht zwingend den Status als Bundesratsgatten»

Alt Bundesrat Christoph Blocher etwa «würde es begrüssen, wenn eine Frau auf dem Ticket steht». Und auch Gastgeber Brunner, der selbst in der Findungskommission sitzt, fände es «schön, wenn wir eine Auswahl treffen können - auch zwischen den Geschlechtern». Ob er damit seine Partnerin meint, lässt der ehemalige SVP-Präsident offen: «Ich habe ihr gesagt, dass wir ja eigentlich jetzt schon ein aufregendes Leben haben. Da brauche ich also nicht zwingend noch den Status als Bundesratsgatten.»

Alt Nationalrat Toni Brunner, links, mit Alt Bundesrat Christoph Blocher, bei der Aufzeichnung der Sendung zum 15-Jahr-Jubilaeum des Internetsenders Teleblocher, am Donnerstag, 6. Oktober 2022, im Hau ...
Alt Nationalrat Toni Brunner (links) mit Alt Bundesrat Christoph Blocher.Bild: keystone

Etwas allgemeiner äussert sich SVP-Nationalrat Roger Köppel: «Ich beurteile die Menschen nicht nach ihrem Geschlecht, sondern einzig und allein nach den Fähigkeiten, die es braucht, um ein solches Amt ausüben zu können.»

Gleichwohl ist der Tenor an diesem Abend ziemlich deutlich: Die Anwesenden rechnen der St.Galler Nationalrätin Friedli gute Chancen auf den Einzug in die Landesregierung aus - falls sie sich denn überhaupt zur Verfügung stellt.

(bzbasel.ch)

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69 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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PlusUltra
06.10.2022 23:01registriert Juni 2019
Schon alleine, dass der Name von Friedli nun in mehreren Artikeln genannt wird, lässt mich absolut entsetzt zurück.
Wir reden hier aber schon von der gleichen Esther, die ein völlig altmodisches Weltbild mit eindeutigen Geschlechterrollen vertritt? Die sich für abstruse Regelungen bezüglich Abtreibung stark macht?

Ich wäre nicht mal im Entferntesten darauf gekommen, diesen Namen als Möglichkeit in Betracht zu ziehen.
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kettcar #lina4weindoch
07.10.2022 01:00registriert April 2014
Wenn es die Medien nicht merken... ich weise gerne wieder darauf hin: Esther Friedli gibt es nicht. Das ist Erich Hess mit Perücke.
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James McNew
06.10.2022 23:20registriert Februar 2014
Friedli nur peinlich, auf heikle Fragen nur ein Zitat des SVP-Führers zur Hand. Was machen wir bloss, wenn sie Bundesrätin wird, und ihr Einflüsterer währendessen stirbt?
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Nebenwirkungen bei bivalenten Covid-Impfstoffen: Swissmedic präsentiert erste Erkenntnisse
In den vergangenen zwei Monaten gab es vergleichsweise wenige Meldungen zu Nebenwirkungen der Covid-Impfungen bei Swissmedic. Lediglich 55 Betroffene meldeten sich nach einer Boosterimpfung mit einem neuen bivalenten Impfstoff.

Seit Beginn der Covid-Impfungen sammelt die Arzneimittelbehörde Swissmedic die Meldungen unerwünschter Nebenwirkungen, wertet diese aus und zieht nach ein paar Monaten jeweils Bilanz. Zwischen dem 1. Januar 2021 und heute sind von Ärztinnen und Ärzten, Apotheken sowie von Privatpersonen insgesamt 16'212 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen gemeldet worden. Verimpft wurden in dieser Zeit 16.7 Millionen Dosen. Bei weniger als einem Prozent der verimpften Dosen wurden also Nebenwirkungen gemeldet.

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