Schweiz
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Ein Schild mit der Aufschrift

Der Streck am Lago Maggiore geht zu Ende: Ab Samstag verkehren wieder Schiffe. Bild: TI-PRESS

Streik beendet: Ab Samstag verkehren wieder Schiffe auf dem Lago Maggiore



Der Streik der Schifffahrtsangestellten auf dem Lago Maggiore ist zu Ende. Am (morgigen) Samstag wollen die Streikenden ihre Arbeit wieder aufnehmen, wie die Angestellten sowie die Gewerkschaften SEV, Unia und OCST am späten Freitagabend gemeinsam mitteilten.

Der Ausstand der Angestellten der Fährschifffahrtsgesellschaft Lago Maggiore NLM auf der Schweizer Seite begann vor fast drei Wochen, nämlich am 25. Juni. Nun sei eine Einigung erzielt worden, die es erlaube, auf die Schiffe zurückzukehren, hiess es in der Mitteilung. Einzelheiten sollten am Samstag den Medien bekanntgegeben werden.

Grund des Streiks waren 34 Kündigungen, die Mitte Juni per Ende Jahr ausgesprochen worden waren. Betroffen waren 14 Festangestellte und 20 Saison-Arbeitskräfte.

Der Grund für die Stellenkürzungen liegt auf italienischer Seite: Ende Dezember 2016 hatten die Schweiz und Italien die Konzessionen für die beiden Schifffahrtsunternehmen auf dem Lago Maggiore und Lago di Lugano für die nächsten zehn Jahre erneuert.

In diesem Zusammenhang wurde zwar garantiert, dass beim bisherigen Fahrplanangebot und Personal keine Änderungen vorgenommen werden - allerdings nur bis Ende Dezember 2017. Laut Angaben der NLM (Lago Maggiore) soll zusammen mit der SNL (Lago di Lugano) ein Konsortium gegründet werden, das ab der nächsten Frühjahrssaison den Betrieb organisieren soll.

Der Streik in der Hochsaison traf den Tessiner Tourismusstandort empfindlich, da im Schweizer Becken des Lago Maggiore keine Fährverbindungen angeboten werden konnten. Zumindest zu den Brissago-Inseln fuhren laut der Fährgesellschaft NLM gleichwohl Schiffe, aber mit italienischem Personal. (sda)

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meliert 15.07.2017 03:49
    Highlight Highlight diese dreckigen, umweltschädigenden Schiffe auf dem Langensee sind eine Zumutung. Schade haben die Schweizer Behörden wieder die Konzession verlängert, anstatt endlich versucht eine eigene Flotte zumindest auf dem Schweizer Teil des Sees auf die Beine zu stellen. Viele ausländische Gäste die in Locarno oder Ascona einsteigen, sind "erstaunt", dass in der Schweiz solche desolaten Schiffe im Einsatz sind. Totales Versagen der Tessiner Behörden.
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