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Wallis

Football Leaks: Ausserordentlicher Staatsanwalt soll im Wallis Licht ins Dunkel bringen

Football Leaks: Ausserordentlicher Staatsanwalt soll im Wallis Licht ins Dunkel bringen

06.11.2018, 18:1507.11.2018, 08:52

Die Walliser Staatsanwaltschaft will Vorwürfe gegen den Oberwalliser Staatsanwalt Rinaldo Arnold wegen angeblicher Nähe zum Fifa-Präsidenten Gianni Infantino und der Annahme von Vorteilen abklären. Sie ernannte zu diesem Zweck einen ausserordentlichen Staatsanwalt.

Arnold soll Geschenke von Infantino angenommen haben und für diesen ein Treffen mit Bundesanwalt Michael Lauber eingefädelt haben.

Das Büro der Staatsanwaltschaft Wallis hat wegen dieser öffentlichen Anschuldigungen «entschieden, einen ausserordentlichen Staatsanwalt mit der Feststellung des Sachverhaltes und der Abklärung einer allfälligen strafrechtlichen Relevanz zu beauftragen».

Hinterzimmer-Deals

Zugleich erinnert die Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung vom Dienstag daran, dass für den Oberwalliser Staatsanwalt Rinaldo Arnold die Unschuldsvermutung gelte und er weiterhin die Funktionen ausübe, für welche ihn der Grosse Rat gewählt habe. Weitere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft nicht machen.

Der gebürtige Walliser Gianni Infantino steht seit Februar 2016 an der Spitze des Weltfussballverbandes Fifa. Nach dem Walliser Sepp Blatter steht nach der Veröffentlichung der so genannten Football-Leaks-Dokumente auch der aktuelle Fifa-Boss Infantino im Kreuzfeuer der Kritik. Die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Dokumente sprechen von geheimen Hinterzimmer-Deals. (whr/sda)

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