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Wirtschaft wird langsamer wachsen: Seco senkt BIP-Prognose für 2019 deutlich



Die Ökonomen des Bundes haben ihre Prognose für das Schweizer Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr deutlich gesenkt. Sie gehen nun von einem Wert von +1,5 Prozent aus, nachdem sie im September noch +2,0 Prozent vorhergesagt hatten.

ARCHIVBILD ZUR KONKRETISIERUNG DES BOERSENGANGS VON LANDIS+GYR, AM MITTWOCH, 12. JULI 2017 - Production of industrial power meters at Landis + Gyr, a Swiss company specialized in energy management and measuring techniques, pictured on August 3, 2011, in Zug, Switzerland. The employee is connected to her work station in such a way as to prevent an electrostatic discharge, which might damage the product. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Produktion von Industrie-Stromzaehlern bei Landis+Gyr, dem Schweizer Unternehmen fuer Energiemanagement und Messtechniken, aufgenommen am 3. August 2011 in Zug. Die Mitarbeiterin ist mit dem Arbeitsplatz verbunden, so dass es keine elektrostatische Entladung gibt, die das Produkt beschaedigen koennte. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Schweizer Wirtschaft wird 2019 langsamer wachsen als gedacht. Bild: KEYSTONE

2020 soll dann ein Wachstum von 1,7 Prozent erreicht werden, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

Auch für das auslaufende Jahr 2018 sind die Vorhersagen nun weniger positiv. Die Prognose wurde auf +2,6 von +2,9 Prozent zurückgenommen. Die tiefere Prognose für 2018 begründete das Seco damit, dass das Wachstum im dritten Quartal abrupt gebremst worden sei. Bekanntlich schrumpfte die Schweizer Wirtschaft damals um 0,2 Prozent.

Die Seco-Experten gehen zwar davon aus, dass die Export- und die Binnenwirtschaft nach dem schwachen dritten Quartal zu einem moderaten Wachstum zurückkehren werden. Die starken Wachstumsraten der ersten Jahreshälfte 2018 würden aber nicht mehr erreicht.

Lohnentwicklung dämpft Konsum

Ab 2019 setze sich dann die konjunkturelle «Normalisierung» der Weltwirtschaft nach der stark expansiven Phase 2017 und 2018 fort, hiess es weiter. Der Euroraum dürfte dabei laut den Experten etwas schneller an Dynamik einbüssen als noch im September erwartet.

Keine starken Impulse seien auch vom Konsum zu erwarten, so die Mitteilung weiter. Die gedämpfte Lohnentwicklung und die positive Teuerung verringerten die reale Kaufkraft der Haushalte.

Das Seco betonte ausserdem in der Mitteilung die Risiken für die Vorhersagen. Sollte der Handelsstreit weiter eskalieren, würden die Weltkonjunktur und der Welthandel stärker ausgebremst als in der Prognose angenommen, hiess es. (sda/awp)

Chinas Fliessbänder geraten immer mehr ins Stocken

Video: srf

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