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Milben und Probleme mit der Königin – den Schweizer Bienen geht es dreckig



Rund jedes fünfte Schweizer Bienenvolk ist im vergangenen Winter eingegangen, hauptsächlich wegen Schädigungen durch die Varroamilbe. Weitere Völker waren zu schwach, um sich zu einem starken Volk zu entwickeln.

14 Prozent der Bienenvölker überlebten den Winter nicht. Das stellt der Bienenzüchter-Dachverband apisuisse auf Grund einer Umfrage bei mehr als tausend Imkerinnen und Imkern in der Schweiz und in Liechtenstein fest. Für weitere knapp sieben Prozent der Völker waren Problem mit der Königin das Todesurteil.

Höchster Verlust seit zehn Jahren

Damit lagen die Völkerverluste schlussendlich bei über zwanzig Prozent. Weitere knapp zehn Prozent der Bienenvölker waren im Frühjahr derart geschwächt, dass sie sich nicht mehr zu einem starken Volk entwickeln konnten, wie apisuisse am Donnerstag mitteilte.

Nur noch etwa sieben von zehn Völkern standen somit im Frühling für die Bestäubung und die Honigernte zur Verfügung. Die Verluste dieses Winters gehören laut apisuisse zu den höchsten der in den letzten zehn Jahren beobachteten. Von Kanton zu Kanton gebe es aber grosse Unterschiede.

Als wichtigste Ursache für das Bienensterben nennt apisuisse die Varroamilbe - sie zu bekämpfen, verlange grosse Fachkenntnisse von den Imkern. Für die Probleme mit Königinnen gebe es mehrere mögliche Ursachen, schreibt apisuisse. Die Forschung habe aufgezeigt, dass bestimmte Insektengifte eine bedeutende Rolle spielen könnten. (whr/sda)

Video: srf

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