Schweiz
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Nur noch kurz die Welt retten: Was Schweizer Hilfswerke mit deinem Geld machen

Noch nie haben Schweizer Hilfswerke so viel Zustupf erhalten wie im vergangenen Jahr. Wir zeigen dir, wer am besten verdient, wer am effizientesten arbeitet und worauf man beim Spenden achten sollte.

Samuel Schumacher / ch media



Zu Dutzenden flattern Bettelbriefe und Spendenaufrufe von Hilfsorganisationen derzeit wieder in Schweizer Briefkästen. Dezember ist Jagdsaison für die Hilfswerke. Die weihnächtliche Stimmung versetzt viele Menschen in grosszügige Laune, der bevorstehende Silvester ist dem einen oder anderen Grund genug, die moralische Bilanz des auslaufenden Jahres noch ein bisschen aufzubessern.

Die Glasbox neben Tannenbaeumen und einem Eisfeld aufgenommen am zweiten Tag der Aktion

1,87 Milliarden Franken haben Schweizer Hilfswerke von Stiftungen, aus Erbschaften und über Sammelaktionen wie «Jeder Rappen zählt» eingenommen. Bild: KEYSTONE

Und das Geschäft mit dem schlechten Gewissen lohnt sich: Noch nie waren Schweizer Hilfswerke auf ihrer Jagd nach grosszügigen Spendern so erfolgreich wie im vergangenen Jahr. 1.87 Milliarden Franken haben sie von Herrn und Frau Schweizer, von Stiftungen, aus Erbschaften und über Sammelaktionen wie «Jeder Rappen zählt» eingenommen.

Auch die öffentliche Hand hat die Schweizer Hilfswerke kräftig unterstützt. 2017 überwies alleine die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) insgesamt 282 Millionen Franken an Schweizer Nichtregierungsorganisationen.

Laut der Stiftung Zewo, die seit 1934 Schweizer Hilfswerke zertifiziert, sind 2017 vier von fünf Schweizer Haushalten dem Vorbild von Väterchen Staat gefolgt und haben Geld an mindestens ein Hilfswerk überwiesen.

Umfrage

Spendest du Geld für wohltätige Zwecke?

1,219

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Damit sind die Schweizer deutlich spendenfreudiger als die europäischen Nachbarn. In Frankreich, Österreich und Schweden spendeten 2017 nur drei von fünf Haushalten, in Italien und Spanien gar nur einer von fünf.

Schweizweit belief sich der durchschnittliche Spendenbetrag pro Haushalt auf 300 Franken. 400 Franken waren es in der Deutschschweiz, 300 im Tessin und 200 in der Romandie. 49 Prozent der Spenden flossen an Hilfswerke, die Projekte in der Schweiz unterstützten, 51 Prozent kamen Hilfsaktionen im Ausland zugute.

Die Kolonialismus-Falle

Martina Ziegerer ist Geschäftsleiterin bei der Stiftung Zewo. Auf ihrer Liste stehen derzeit 489 Organisationen, die alle 21 Zewo-Standards zu Transparenz, Effizienz und Integrität erfüllen.

Wenn der grosszügige westliche Geber sich seinen armen Empfänger aussuchen und über sein Schicksal richten kann, dann wird die Grenze zum kolonialistischen Gehabe schnell verwischt.

Dass die Spendenbereitschaft der Schweizer sogar in den zurückliegenden Krisenjahren stetig wuchs, erstaunt sie nicht. «Vielleicht wird Hilfe gerade in Zeiten, in denen es anderen schlecht geht, als nötiger denn je eingeschätzt», schreibt Ziegerer im aktuellen Zewo-Magazin. Sie selbst zählt sich zu den «Grossspendern», ohne genaue Zahlen zu nennen.

Eine Frage steht für Herr und Frau Schweizer beim Thema Spenden oft im Vordergrund: Kommt mein gespendetes Geld denn auch wirklich an? Bewirkt es etwas? Einige Organisationen wie etwa das Kinderhilfswerk «World Vision» bieten Spendewilligen Patenschaften an, bei denen sie direkt sehen können, wie einem ausgewählten Kind mit dem gespendeten Geld geholfen wird.

Diese direkte Verbundenheit mit den Hilfsbedürftigen ist das, was viele Spender suchen. Die Zewo aber warnt vor dieser Methode. «Zeitgemässe Entwicklungszusammenarbeit ist partnerschaftlich, achtet die Würde der Menschen und lehnt Paternalismus ab. Sie verlangt, dass die Menschen aus dem Norden und dem Süden einander auf Augenhöhe begegnen», meint Martina Ziegerer.

Wenn der grosszügige westliche Geber sich seinen armen Empfänger aussuchen und über sein Schicksal richten kann, dann wird die Grenze zum kolonialistischen Gehabe schnell verwischt.

100 Prozent sind nicht möglich

Die Stiftung Zewo legt daher andere Standards fest, um die Effizienz von Hilfswerken zu überprüfen. Zu betonen sei, dass nie hundert Prozent des Geldes direkt in Hilfsprojekte fliessen können, sagt die Stiftung. Zu guter Hilfe gehöre eine professionelle Buchhaltung, ein Jahresbericht, eine Fundraising-Organisation: alles Dinge, die Geld kosten.

Zwei Drittel des gesammelten Geldes sollten laut der Zewo aber direkt in die Hilfsprojekte fliessen, maximal ein Drittel für Fundraising und Administration ausgegeben werden. Je nach Grösse, Tätigkeitsbereich und Struktur kann sich dieser Wert stark unterscheiden.

Grosse Unterschiede beim Lohn

Eine Umfrage der «Aargauer Zeitung» bei 33 führenden Schweizer Hilfswerken zeigt, wie viel Geld die Organisationen für Hilfsprojekte ausgeben und wie viel sie für die Administration aufwenden müssen (siehe Grafik unten). Im Schnitt haben die angefragten Hilfswerke vier von fünf Spenderfranken für Projekte und einen für administrative Aufgaben ausgegeben.

Am effizientesten arbeitete die Glückskette, die primär bei Katastrophen im Ausland aktiv wird. Sie verwendete 96 Prozent ihrer Spenden für Projektarbeit, die Heilsarmee, die auf viele Freiwillige zählen kann, immerhin noch 94 Prozent, die beiden medizinischen Organisationen Ärzte ohne Grenzen und Medair sowie das Hilfswerk Helvetas 91 Prozent.

Einen deutlich grösseren administrativen Aufwand zu bewältigen hatten die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und das Hilfswerk Comundo, bei denen jeweils 65 Prozent in die Projektarbeit floss.

250'000 Franken für Geschäftsleiter

Die Hilfswerke unterscheiden sich auch punkto Entlohnung der Geschäftsleiter deutlich. Während die Spitzenleute beim Schweizerischen Roten Kreuz und Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz (Heks) rund 250'000 Franken verdienten, liess sich der Terre-des-Hommes-Chef nur gerade 111'525 Franken auszahlen.

Der Geschäftsleiter der Heilsarmee verdiente gar nur knapp 50'000 Franken, zuzüglich Dienstwagen und günstiger Dienstwohnung. Im Schnitt kamen die befragten Hilfswerkschefs auf 159'000 Franken im Jahr.

Vergleiche dieser Art sind nicht ohne Makel, da die strukturellen Unterschiede zwischen den einzelnen Hilfswerken riesig sind. Trotzdem schreit das spendenbasierte Geschäftsmodell der Hilfswerke nach voller Transparenz. Wer spendet, will wissen, was mit seinem Geld geschieht.

Entsprechend erstaunlich ist, dass nur 19 der 33 angefragten Organisationen bereit waren, den Lohn ihres Geschäftsführers bekannt zu geben. Andere Hilfswerke wie etwa die Menschenrechtsorganisation Amnesty International gaben den Lohn an, baten aber um den Hinweis darauf, dass die Entlohnung der Geschäftsführerin (knapp 150'000 Franken) in etwa dem Lohn eines Oberstufenschulleiters entspreche.

So spendest du richtig

Wer sich nicht entscheiden kann, welchem der rund 7000 Schweizer Hilfswerke er spenden soll, dem seien die Tipps der Zewo empfohlen.
Erstens: Unterstütze ein Herzensanliegen. Das führt zu wiederkehrendem Engagement und hilft den Organisationen beim langfristigen Planen.
Zweitens: Spende lieber viel an wenige statt wenig an viele. Jeder gespendete Franken bedeutet administrativen Aufwand. Je grösser der Spendenbetrag an ein Hilfswerk ist, umso grösser ist der Anteil des Betrages, der für die effektive Hilfe eingesetzt werden kann.
Und drittens: Spende an Zewo-zertifizierten Hilfswerken oder anderen vertrauenswürdigen Organisationen, die die Verwendung ihrer Gelder transparent kommunizieren. Wer diese Tipps befolgt, kann nichts falsch und die Welt mit seiner Spende vielleicht tatsächlich zu einem besseren Ort machen. (aargauerzeitung.ch)

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum44 13.12.2018 09:59
    Highlight Highlight Viel Geld dürfte auch die Geschäftsleitung der Unternehmen, die auf der Strasse für allerlei Hilfswerke sammeln, einstecken und sonst wie vernichten.
  • hävi (the return) 13.12.2018 08:51
    Highlight Highlight Die einzigen die eine Spende verdient haben ist die Helsarmee.

    Ich frage mich schon lange, wieso es die schweizerische Berghilfe noch gibt und wer für diese spendet?

    Den Bergbauern geht es ausgezeichnet.
    • hävi (the return) 13.12.2018 12:05
      Highlight Highlight Für mich sind auch Ärzte o Grenzen wegen ihrer illegalen Aktionen aus der Liste gestrichen.
      Und auch der WWF, weil dieser sich weigert, endlich eine pro Wolf Kampagne zu starten.
      (lieber für den bengalischen Tiger, ist politisch weniger gefährlich)
  • Manfred the Fred 13.12.2018 08:45
    Highlight Highlight Eigentlich spricht fast alles dafür, dass man z.B. der Heilsarmee erwas spenden könnte. Ich habe jedoch anfangs Jahr meinen Zivildienst in einer Flüchtlingsunterkunft der HAV (glaubensneutrale Org. Der Heilsarmee) gemacht. Was ich dort gehört habe ist jedoch alles andere als Glaubensneutral...
    Regionalleiter die Bibeln verteilen, Bibelzitate bei Teamsitzungen usw. Gerade bei den Menschen die zum Teil gerade wegen ihrem Glauben vertrieben wurden... deshalb wird die Heilsarmee von mir nicht unterstützt. Auch wenn sie sonst vorbildlich sind...
  • Nik G. 13.12.2018 08:34
    Highlight Highlight Die Kurzzeitige Hilfe finde ich eine gute Sache. Bei längeren Projekten wie Brunnenbau Schulen, Krankenhäuser bin ich sehr skeptisch. Dort wird viel Geld verbraucht ohne einen Langfristigen Nutzen zu erhalten oder sogar zu schaden.
    Spenden ist häufig einfach sein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Viele Interessiert es nicht was mit dem Geld passiert und die Hilfswerke wollen ja nicht, dass man sie hinterfragt.
    https://www.stern.de/neon/magazin/spende--wo-rettet-meine-die-meisten-leben--7490950.html
  • Scaros_2 13.12.2018 08:25
    Highlight Highlight Mir geht das ganze Spenden auf den Sack. Es ist mir einfach zu omnipräsent und fast schon aufdringlich. Jede Woche ein Hilfswerk das Geld möchte, SRF das mit ihrer Glsbox und JRZ fast mehr im Radio zeit verbringen dies aggressiv zu werben statt die gewünschte Musik zu spielen.

    Ja es nervt mich, wäre der Wunsch mach Spenden schlichter und weniger omnipräsent würde ich ggf. Auch Spenden.
    • Adi G 13.12.2018 10:00
      Highlight Highlight Man kann sich die Dinge natürlich auch so zurecht legen. Wie wäre es beispielsweise, wenn du für ein paar Tage im Dezember einen anderen Radio-Sender einstellen würdest? Vielleicht wächst ja dadurch dein Wunsch zu spenden? ;-)
    • esmereldat 13.12.2018 10:16
      Highlight Highlight Deshalb spende ich unter dem Jahr an von mir ausgeswählte Organisationen und nur höchst selten in der Weihnachtszeit etwas "extra". Die Häufung in der Weihnachtszeit nervt mich auch, ist ja aber zum Glück kein Grund, sonst nichts zu spenden :)
  • Bert der Geologe 13.12.2018 07:59
    Highlight Highlight Was mich nervt, sind die doofen und in aller Regel unbrauchbaren Beilagen in den Bettelbriefen. Die kosten sicher auch und landen meistens gleich im Abfall. Eine Verschwendung von Spendengelder.
    • Adigro 13.12.2018 10:22
      Highlight Highlight Die Beilagen kosten in der Tat etwas, doch ist es effektiv so (und das musst du mit jetzt halt einfach glauben), dass "Bettelbriefe" mit Beilage immer noch besser funktionieren. Ich kann dir versichern, dass auch in NPO's eine gewisses betriebswirtschaftliches Denken vorhanden ist.
    • Bert der Geologe 13.12.2018 14:17
      Highlight Highlight @Adigro: die Masche ist einfach: ich lege etwas bei, dann hat der Empfänger (oder die Empfängerin) ein schlechtes Gewissen, weil er etwas erhalten hat, das er zwar nicht gebrauchen kann, aber er hat es von einer gemeinnützigen Organisation "geschenkt" erhalten. Nur machen das so viele Organisationen, dass die Leute abstumpfen, den Mist wegwerfen und den Bettelbrief auch gleich mit.
  • EvilBetty 13.12.2018 07:55
    Highlight Highlight 😂
    Benutzer Bild
    • weachauimmo 13.12.2018 08:16
      Highlight Highlight Wer misst, misst Mist.
    • R. Peter 13.12.2018 10:09
      Highlight Highlight Womöglich ist das Watson Publikum weniger Spendenfreundlich als der Durchschnittsschwdizer?
    • Masche 13.12.2018 10:09
      Highlight Highlight Watson Leser sind halt knausriger als der Rest der Schweizer Bevölkerung? Oder wurde die Anzahl Spenden durch die Anzahl Haushalte geteilt? Da ich pro Jahr ca. 10 Spenden mache, bezahle ich damit gleich für 9 weitere Haushalte.
  • Gummibär 13.12.2018 07:55
    Highlight Highlight Es fehlt das IKRK auf der Liste. Die administrariven Kosten nach amerkikanischen BuchhaltungsRichtlinien dürften etwa 10% betragen.
    • Dr. Unwichtig 13.12.2018 08:38
      Highlight Highlight Logisch. Je grösser die Organisation und die Spenderbasis, desto geringer der Admin-Anteil. Allerdings sagt dieses Verhältnis rein gar nichts über die Effizienz aus. Man kann auch Millionen in Projekte stecken, die nur einen lächerlich geringen Impact haben...
  • Dr. Unwichtig 13.12.2018 07:54
    Highlight Highlight Na, ja - die Zewo stellt Regeln für Hilfswerke auf, die für sie selber nicht gelten. Ein Zewo-Zertifikat kostet Geld, welches also auch der Spender bezahlt. Die Höhe des Betrags orientiert sich am Umsatz der Organisation, ist also erfolgsabhängig. Ein System, welches die Zewo den Organistionen bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern verbietet, auch wenn es Sinn machen würde. Ausserdem ist die Zewo recht kreativ wenn es darum geht, Kosten als "Fundraisingkosten" (also Teil der Admin) oder als "Öffentlichkeitsarbeit" (meistens Teil der Projektkosten) anzusehen...
    • Adi G 13.12.2018 09:54
      Highlight Highlight Zu 100% deiner Meinung. Zudem sind die Vorgaben, um das Zertifikat zu erlangen, gerade für kleine Organisationen schlicht nicht umsetzbar ( es sei denn, es werden kräftig Spendengelder in die eigenen Strukturen investiert ;-) ).
  • oliversum 13.12.2018 07:50
    Highlight Highlight "Jeder Rappen zählt" ist in erster Linie eine gewaltige Werbeaktion für SRF und deswegen abzulehnen.
  • Butschina 13.12.2018 07:35
    Highlight Highlight Mir ist es nicht möglich grössere Beträge zu spenden. Daher finde ich Sachspenden praktisch. In meinem Wohnort gibt es Ende November immer bei der Migros eine Spendenaktion. Man er alt einen Zettel auf dem steht welche Dinge benötigt werden. Kaffee, Tee, unverderbliche Lebensmittel, Handschuhe und Kappen, ... Freiwillige verpacken das Gespendete in Päckli entweder für Kinder oder Erwachsene.
    Eine Spedition fährt ehrenamtlich die gespendeten Dinge nach Rumänien.
    Für mich als wenigspender ist das sinnvoll.
    • esmereldat 13.12.2018 10:18
      Highlight Highlight Gabs bei uns auch, fand ich toll.
  • WID 13.12.2018 07:02
    Highlight Highlight Man sollte sich alle paar Jahre eingehend damit befassen wofür man spenden will und dann einen Dauerauftrag einrichten. Das spart Kosten.
  • DerDude 13.12.2018 07:02
    Highlight Highlight 100% sind sehr wohl möglich! Ich betreue ein Hilfswerk wo die Spende zu 100% ankommt, da der Vorstand sämtliche Kosten des Fundraising aus der eigener Tasche bezahlt.
  • öpfeli 13.12.2018 07:02
    Highlight Highlight 100% geht. Est ist einfach ein Knochenjob. NetAP ist ein gutes Beispiel dafür.
    Klar, es ist eine eher kleine Organisation (im Vergleich).
    Aber Frau Geisser würde aber auch anderes stemmen nur damit das Geld zu 100% zu den Tieren geht.
    • Findolfin 13.12.2018 07:11
      Highlight Highlight Nein, 100% geht nicht. Auch die NetAP hat Minimalausgaben. Auch wenn alle ehrenamtlich arbeiten würden, müsste man immer noch die Website bezahlen.
    • G-Man 13.12.2018 07:11
      Highlight Highlight Wenn du eine grössere organisation unterhalten willst geht das nicht. Ausser du findest 50 und mehr mitarbeiter die auf ihren lohn verzichten für ihre arbeit? Büroräume die nichts kosten? Werbematerial, IT Anlagen, büromaterial....
    • G-Man 13.12.2018 07:25
      Highlight Highlight Noch zum netap beispiel (weil es mich interessierte) die schreiben verwaltungskosten werden vom vorstand und gönnern getragen. Das ist nuf eine finanzspielerei, das sind genauso spenden. Wenn die zewo zertifiziett wären müssten die das auch korrekt ausweisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 13.12.2018 06:55
    Highlight Highlight Okay, heute Spende ich der Heilsarmee was. Krasse Lohnunterschiede.

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