Schweiz
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ZUR FOERDERUNG DER WASSERKRAFT DURCH DEN STAENDERAT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - The dam wall of the Lac des Dix, pictured Monday, July 4, 2011 near Heremence in the Canton of Valais, Switzerland. At 700m length and 285 m high, it is the tallest gravity dam in the world and is part of the Cleuson-Dixence Complex. Construction on the dam began in 1950 and was completed in 1964, before officially commissioning in 1965. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Grande Dixence im Val d'Hérémence, mit 285 Metern Höhe die grösste Gewichtsstaumauer der Welt. Alpiq hält neben anderen Energiekonzernen einen Anteil am Cleuson-Dixence-Komplex.
Bild: KEYSTONE

Energiekonzern Alpiq macht fast eine Milliarde Verlust – und muss einige seiner Stauseen verkaufen



Der Energiekonzern Alpiq schreibt erneut tiefrote Zahlen. Der Reinverlust für das Geschäftsjahr 2015 beläuft sich auf 830 Millionen Franken. Bereits im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Verlust von 902 Millionen Franken verbucht.

Insbesondere der starke Schweizer Franken habe zu Abschreibungen und Rückstellungen nach Steuern in Höhe von 855 Millionen Franken geführt, heisst es in einer Mitteilung von Alpiq vom Montag. Davon betroffen seien vor allem Schweizer Kraftwerke.

ARCHIV - ZUM VERKAUF DER BETEILIGUNG DER ALPIQ AN SWISSGRID STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Das Logo des Energiekonzerns Alpiq, aufgenommen am 7. Juli 2011 in Spreitenbach, Kanton Zuerich. Der Energiekonzern Alpiq will seine Beteiligung von 34,7 Prozent an der Netzgesellschaft Swissgrid verkaufen. Nach einem Kaeufer wird noch gesucht. Die Beteiligung stelle lediglich eine Finanzbeteiligung dar, begruendet Alpiq die Verkaufsabsicht. (KEYSTONE/Gaetan Bally). *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Alpiq: Im Geschäftsjahr 2015 mit 830 Millionen Verlust.
Bild: KEYSTONE

Der Umsatz brach von 8,1 Milliarden Franken auf 6,7 Milliarden Franken ein. Dies begründet der Stromkonzern mit den tiefen Grosshandelspreisen sowie der Frankenstärke. Aufgrund der weiter angespannten Ertragslage beantragt der Verwaltungsrat von Alpiq der Generalversammlung, keine Dividende auszuschütten.

Um wieder an Geld zu gelangen, verkauft das Unternehmen diverse Stauseen in der Schweiz. Im Geschäftsbericht von Alpiq heisst es: «Aufgrund der äusserst herausfordernden Rahmenbedingungen beschliesst Alpiq strukturelle Massnahmen und öffnet bis zu 49 Prozent ihres Wasserkraftportfolios» (cma/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • amore 07.03.2016 12:23
    Highlight Highlight Auf keinen Fall Stauseen aus der Hand (Schweiz) geben! Die brauchen wir in Zukunft, um die Schweiz mit Alternativstrom versorgen zu können. Solche Vorteile haben nur Dänemark, Österreich und die Schweiz. Die Stauseen der Speicherkraftwerke dienen zum saisonalen Ausgleich, während die Stauseen der Pumpspeicherkraftwerke die Tagesschwankungen ausgleichen. Eigentlich sollte der Bund diese Werke als Sicherung unserer elektrischen Stromversorgung übernehmen.
    • kliby 07.03.2016 14:08
      Highlight Highlight @amore, der bund befürwortet dank der bürgerlichen mehrheit (inkl. den neoliberalen turbos der cvp) generell die privatisierung der öffentlichen infrastrukturen. liberalisierung nennen die bürgerlichen politiker das. voilà, jetzt ist halt liberalisiert, verscherbelt und ausverkauft.
  • aye 07.03.2016 10:18
    Highlight Highlight 830 Millionen sind "fast eine Milliarde"?
    Einfach so mal einen Fünftel aufschlagen damit der Titel besser tönt?
  • Wilhelm Dingo 07.03.2016 10:00
    Highlight Highlight Ein Blick ins Aktionariat: Westschweizer Kantone (über EOS), Kantone Basel und Solothurn, EDF und einige Kleinere besitzen die Alpiq. Eigentlich ist die Alpiq daher ein Staatsbetrieb welcher zur Mehrheit den schweizer Kantonen und zu einem Drittel der EDF gehört. Was hier versagt ist die Politik!
    • kliby 07.03.2016 14:06
      Highlight Highlight Dingo, quatsch. Mit der Privatisierung der ehemaligen öffentlichen Güter hat man ja das Ziel verfolgt, die Politik aussen vor zu lassen, und dafür privat wirtschaften zu dürfen. Voilà, das Resultat.
    • Wilhelm Dingo 07.03.2016 15:10
      Highlight Highlight @kliby: Die Aktionäre bestimmen über Verwaltungsräte und damit über die Strategie. Die Aktionäre sind mehheitlich die öffenliche Hand. Die öffenliche Hand könnte also steuern.
  • kettcar #lina4weindoch 07.03.2016 09:14
    Highlight Highlight Die Weichen dafür hat schon das alte Atel-Management unter CEO Giovanni Leonardi und CFO Kurt Baumgartner gelegt. Die Investments in Osteuropa erwiesen sich als fatal und von Grössenwahn getrieben. Mit der Fusion EOS/Atel zu Alpiq kamen die Günstlinge von VR-Präsident Hans Schweickardt in die Geschäftsleitung und die Vergütungen für die GL verdoppelten sich, ohne Aussicht auf bessere Ergebnisse. Man bekämpfte Symptome, lagerte IT, Hausdienst und alles mögliche aus, vergrämte ein Grossteil des Middle-Management und nun steht man mit abgesägten Hosen da.
    • Wilhelm Dingo 07.03.2016 09:50
      Highlight Highlight Ich sehe schon: ein gut informierter Alpiq-Indianer. Ja, das genannte Top-Management hat die Zukunft komplett verschalfen. Die Windkraftanlagen waren bereits geplant, aber man setzte weiter auf Grosskraftwerke gesetzt. Ganz zu schweigen von den Verpflichtungen welche die Alpiq hat im Zusammenhang mit ihrer Beteiligung an Gösgen.
    • kettcar #lina4weindoch 07.03.2016 10:51
      Highlight Highlight Naja, man könnte sogar noch weiter ausholen, als damals Leonardi als CEO zum Zug kam, anstelle von Schweickardt und man die ganze Fusion auch als Rachefeldzug von Schweickardt auslegen könnte. Oder die EOS die die EDF ins Boot geholt hat und die EDF die dann im VR die Alpiq dazu gebracht hat, ihre Kraftwerke günstig zu verscherbeln. An wen? Genau, an die EDF. BTW: Bin kein Alpiq-Indianer, aber in der Branche sind das offene Geheimnisse.
  • Karl33 07.03.2016 09:01
    Highlight Highlight Damit der kurzfristige Gewinn stimmt (bzw der Verlust nicht noch grösster ist), noch schnell die Vermögenswerte der Firma verscherbeln. Bestmöglich noch ins Ausland. In 5 Jahren ist Madame Staiblin die Super CEO dann ja bei der nächsten Firma, können dann ja andere den Schlamassel übernehmen.
  • koks 07.03.2016 07:49
    Highlight Highlight unfähiges managment, das sich millionen an salären auszahlt.
    bei ca 2 mio ist der lohn der alpiq chefin staiblin.
    http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/alpiq-chefin-staiblin-kassiert-millionen-lohn-590779
    diese abzocker-frau hat sich gar erdreistet, nach ihrer frechen lohnerhöhung einen 'wasserrappen' von der bevölkerung zu fordern.
    http://www.blick.ch/news/wirtschaft/kunden-sollen-10-jahre-bezahlen-alpiq-chefin-staiblin-fordert-wasserrappen-id3569673.html
    • sigma2 07.03.2016 08:35
      Highlight Highlight Lest mal den Artikel in der Baz, wie die Alpiq sich auf Kosten der Steuerzahler sanieren will. Da bleibt dir die Spucke weg.

      http://bazonline.ch/schweiz/standard/alpiq-will-too-big-to-fail-werden/story/13803131
    • Fumo 07.03.2016 09:51
      Highlight Highlight Feminismus at his best... Ihr dürft über Männer herziehen wie ihr wollt, aber wehe man sagt mal "Frau"...
    • HotShot 07.03.2016 09:59
      Highlight Highlight Du Feministin!
      Ist doch wurscht ob Mann oder Frau Alpiq macht krumme geschäfte, um das geht es hier
    Weitere Antworten anzeigen
  • Teiwaz 07.03.2016 07:34
    Highlight Highlight Another Low Performer In Quality

    Wohl wieder ein Erfolg von kompetentem und vorausschauendem Management...
    • Wilhelm Dingo 07.03.2016 09:52
      Highlight Highlight Mein Sohn würde sagen: Voll Fail!

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