Schweiz
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Service-Scouts sollen SBB «neutral» kritisieren – und erhalten dafür ein GA und 400 Franken



Sei kritisch – und das öffentlich: Seit Mitte März berichten zehn so genannte Service Scouts für die SBB über ihre Erfahrungen im ÖV. Es sind Menschen aus allen grossen Sprachregionen der Schweiz, die Digital gut vernetzt sind. Sie sollen über ihre eigenen Accounts über ihr ÖV-Leben berichten – und zwar «neutral und durchaus kritisch», wie die SBB schreiben. Denn: «Unsere SBB Service Scouts teilen die hohen Ansprüche unserer Kunden.»

Bloss: Ganz gratis ist die Leistung der Service Scouts nicht. Von den SBB können die Scouts Dienstleistungen im Wert von 4000 Franken beziehen, wie der Blick schreibt – was zum Beispiel einem GA zweiter Klasse und 400 Franken in Form von Reisespesen entspricht.* (mlu)

* Berichtigung: In einer ersten Version dieses Artikels war von 4000 zusätzlichen Franken die Rede. Das war nicht korrekt.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • qumquatsch 29.03.2016 18:51
    Highlight Highlight Ich will auch motzen:
    Mein Bus war heute 18 Minuten zu spät an meiner Haltestelle und 23 zu spät bei der Metro.
    Oh halt das ist ja die STM (Montreal) und hat nichts mit dem Artikel zu tun...

    Leute, konzentriert euch doch auf den Artikel.
    Ich finde es einen Schritt in die richtige Richtung. Natürlich ist die Selektion, die Neutralität und alles drum und dran nur bedingt objektiv. Aber ich begrüsse grundsätzlich Schritte hin zu User-Communities bei Firmen. Es ersetzt selbstverständlich nicht die internen Qualitätssicherungsmassnahmen, aber dies steht auch auf einem anderen Blatt geschrieben.
  • Novize 29.03.2016 14:21
    Highlight Highlight Diese Service-Scouts sind nicht mehr als Feigenblatt, um die strukturellen Probleme der SBB zu kaschieren: Dass die Division Infrastruktur (Netz) nicht mit der Division Personenverkehr kommuniziert ist offensichtlich. Die Reiseinformationen während Störungen sind unbrauchbar. Das Geschäftsmodell der «integrierten Bahn» ist aus dem vorletzten Jahrhundert. Die Ingenieure der SBB nicht in der Lage brauchbares Rollmaterial zu beschaffen. Beschaffungsentscheide sind politisch gefärbt (SP gegen SVP). Die überdimensionale Marketingabteilung wirft mit unnötige Kampagnen Geld zum Fenster hinaus…
    • Fabio74 29.03.2016 21:37
      Highlight Highlight Scheint jemand sehr gute Kontakte in die höchsten Etagen der SBB zu haben, oder sind es doch nur die üblichen Floskeln ohne Fakten dahinter?
      Was ist denn das Geschäftsmodell Bahn 2016?
      Welche Beschaffungen waren politisch motiviert? Und warum? Bin gespannt auf Antworten
    • Novize 31.03.2016 17:49
      Highlight Highlight geht so: Kontakte beschränken sich auf Zugbegleiter; Fakten auf eigene Erfahrungen NZZaS, HZ & BZ; Bin schon bzw. noch etwas fossil ;-)
  • Miicha 29.03.2016 13:54
    Highlight Highlight Wo kann ich mich bewerben?
  • Humbolt 29.03.2016 11:44
    Highlight Highlight Mal wieder sehr gut recherchiert liebe Leute. Hauptsache der erste sein, ob der Inhalt stimmt oder nicht ist egal. Man kann es ja jederzeit wieder korrigieren.

    Passt auf eure Qualität auf und werdet bitte nicht Leser-geil wie viele andere Zeitungen.

    P.S. Soviel auch zu keiner hat es transparent kommuniziert. Gab ja nichts zu kommunizieren!
  • Madison Pierce 29.03.2016 10:59
    Highlight Highlight Grundsätzlich eine gute Idee, aber das Feedback sollte strukturiert an den Auftraggeber gehen. Aktuell sieht es aus, als sollten ein paar Twitterer ein "wir nehmen unsere Kunden ernst"-Image pflegen.
  • Butschina 29.03.2016 08:56
    Highlight Highlight Hoffentlich ist da auch jemand im Rollstuhl dabei... Seit Fahrplanwechsel habe ich nach 21.38 keinen direkten Zug mehr von Bern nach Langenthal. Der Zugbegleiter wurde im RX abgeschafft. Vor 4 Jahren haben sie das unterlassen, da ja sonst die Rollifahrer nicht mehr fahren können. Ich frage mich was nun geändert hat. Wahrscheinlich gehen die Rollifahrer nicht mehr in den Ausgang, oder so...
  • Philipp Meier (2) 29.03.2016 08:18
    Highlight Highlight titel und rechnung im artikel falsch. entschädigung = gegenleistungen im gesamtwert von insgesamt chf 4'000.-
  • Humbolt 29.03.2016 07:54
    Highlight Highlight Was ist die Entlöhnung für das Verfassen dieses Artikels gewesen?
    Wieso müssten die das transparent machen? Ist doch deren Sache. Vielleicht sind die Leute verpflichtet im Zug das Essen zu testen etc.
    Hauptsache wir haben eine Verbesserung der von ihnen entdeckten Schwachstellen dadurch.
    • Neptun 29.03.2016 12:24
      Highlight Highlight @E. Edward Grey: Leider finde ich weder im watson, noch im verlinkten Blick Artikel einen Hinweis darauf, dass in erster Linie positive Posts verfasst werden. Da fällt es mir dann schwer gleich nach versteckter Werbung zu schreien…
  • oXiVanisher 29.03.2016 07:19
    Highlight Highlight Ich will auch:
    DI nach Ostern, direkt mal über 10 Minuten Verspätung. Von wegen die Zeitumstellung ist ohne Probleme verlaufen...
    • ralck 29.03.2016 07:29
      Highlight Highlight also ich weiss nicht, wann ich das letzte mal über 3 minuten verspätung hatte. vielleicht liegts einfach an dir? :-)
    • oXiVanisher 29.03.2016 08:08
      Highlight Highlight Blitzli am Morgen, vertreiben Kummer und Sorgen :D
    • Bongalicius 29.03.2016 09:15
      Highlight Highlight Das ist jammern auf hohem Niveau. In unseren Nachbarländern kommt es gerne mal vor dass ein Zug nach einer halbstündigen Verspätung einfach mal annuliert wird (Deutschland), ständig gestreikt wird (Frankreich) oder die Infrastruktur so vernachlässigt wird dass der Zug im Schleichtempo durch die Pampa gondelt (Italien).

      Wir in der Schweiz haben einen extrem guten Service, den man erst zu schätzen weiss wenn man im Ausland den ÖV benutzt hat.
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