Schweiz
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Ulrich Giezendanner und Doris Leuthard verzweifeln ob Jon Pult, dessen Redefluss nur schwer zu stoppen ist. 
Bild:srf

Gotthard-«Arena»: Der Sozi redet Giezendanner an die Wand und der verletzt Kommissionsgeheimnis

In der «Arena» zur zweiten Gotthardröhre brillierte der Bündner SP-Präsident Jon Pult. Seine rhetorische Überlegenheit täuschte aber schlecht darüber hinweg, dass das beste Argument gegen eine zweite Röhre eine reine Glaubensfrage bleibt. 



Er ist auf der grossen, nationalen Politbühne der unbekannteste der vier Debatter der gestrigen Gotthard-«Arena». Aber er hat geschafft, was sonst wenigen Politikern gelingt: Er hat die obligate SVP-Dampfwalze – in der aktuellen «Arena»-Ausgabe Nationalrat Ulrich Giezendanner – in verzweifelte Lachanfälle geredet. 

Pult, SP-Präsident in Graubünden und Präsident der Alpeninitiative hat über eine Stunde lang sinngemäss nur drei Dinge gesagt, aber das dermassen wortreich und eloquent, dass es nicht auffiel:

1. Wer glaubt, dass die dritte und vierte Spur nicht geöffnet werden, wenn die zweite Röhre mal gebaut ist, der glaubt auch an den Osterhasen.

2. Weil die dritte und vierte Spur früher oder später garantiert geöffnet werden, wird mehr Auto- und Lastwagenverkehr aufkommen.

3. Weil mehr Auto- und Lastwagenverkehr aufkommen wird, gibt es keinen Sicherheitsgewinn und der Volkswille der Alpeninitiative wird missachtet.  

Der Ununterbrechbare

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Redet und redet und redet und redet und redet: Der Präsident der Alpeninitiative und SP Graubünden Jon Pult.
srf

Weil Pult ohne weiteres in der Lage ist, minutenlang am Stück zu sprechen, ohne atmen zu müssen, gelang es seinem Gegenspieler Giezendanner nicht, ihn zu unterbrechen. «Wie ein Wasserfall, unglaublich», flehte Giezendanner deshalb Moderator Jonas Projer an, Pult Einhalt zu gebieten. 

Ein anderes Mal lachte er nur noch zusammen mit CVP-Verkehrsministerin Leuthard über den unstoppbaren Pult. Das war, als den beiden schon klar war, dass sie die besseren Argumente auf ihrer Seite und beim TV-Publikum platziert hatten.

Leuthard hatte vorgerechnet, dass die noch unausgereiften Verladelösungen während der sanierungsbedingten Gotthard-Schliessung nur eine Milliarde weniger kosten als die zweite Röhre und die Verladestationen danach wieder zurückgebaut werden müssen. Und Giezendanner entkräftigte Pults Bedenken gegen zusätzlich aufkommenden Lastwagenverkehr mit der Autorität des Praktikers: «Die Güter suchen sich immer den günstigsten Weg und der günstigste Weg ist der Containerverlad auf die Neat, weshalb die Zahl der alpenquerenden Lastwagen weiter sinken wird.» 

Glaubensfrage mit schwerem Stand

Nicht einmal Grünen-Co-Präsidentin Regula Rytz wollte Giezendanner in diesem Punkt widersprechen. In ihrer Statistenrolle neben Pult bestand ihr Beitrag zur Diskussion darin, Leuthard vorzuwerfen, Versprechen zu machen, die deren Nachfolger dann in 30 Jahren nicht mehr einhalten müssen. Dass die dritte und vierte Spur in 30 Jahren tatsächlich geöffnet werden könnte, stritt Leuthard nicht einmal rundweg ab, sondern verwies darauf, dass es dazu einer Gesetzesänderung bedürfe. 

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Grünen-Co-Präsidentin Regula Rytz wirkte neben Jon Pult wie eine Statistin.
srf

TCS-Vize-Präsident und FDP-Nationalrat Thierry Burkhart fasste Rytz' und Pults Argumentationslinie dann auch treffend zusammen mit: «Wenn man Herrn Pult zuhört, geht es nur darum, ob man glaubt oder nicht glaubt, dass die Kapazität der zusätzlichen Röhre genutzt wird oder nicht.» Die ferne Zukunft betreffende Glaubensbekenntnisse haben in der «Arena» indes einen schweren Stand.

Das gilt insbesondere dann, wenn parteiische Experten wie der Urner Baudirektor Markus Züst (Contra) und der Tessiner Lega-Staatsrat Norman Gobbi (Pro) technische Detailkenntnisse des Dossiers mit Methoden aus dem Grundlagen-Handbuch des Populismus kombinieren: Züst legte glaubhaft dar, dass die Verladelösungen während der Sanierung machbar sind, konnte aber mit keinem überwiegenden Kosten- oder Sicherheitsvorteil der Verladevariante punkten. Und Gobbi konzentrierte sich in bester Lega-Manier darauf, Mitleid zu schinden für ein marginalisiertes Tessin und Angst zu schüren vor dem Verlust der lebenswichtigen Strassenanbindung an die Restschweiz. 

«Ah, Sie fahren gar nicht Auto?»

Vom Erkenntniswert her vernachlässigbar, aber für den geneigten Gebührenzahler durchaus amüsant, war Projers Aktion, den bekennenden Nicht-Autofahrer Pult im Prüfstand auf Grossleinwand durch den Gotthard fahren zu lassen, dabei so zu tun als wüsste er nicht, dass Pult nicht fahren kann und diesen dann zu fragen, ob er sich dabei sicher fühle.

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Verkehrsministerin Doris Leuthard legte einen souveränen Auftritt hin.
srf

Pult rettete sich auch aus dieser Situation geschickt, indem er sofort darauf hinwies, dass die Autos der Zukunft keine Sicherheitslinien überfahren. Danach begann er unbeirr- und ununterbrechbar erneut sein Mantra vom garantiert zunehmenden Verkehr, der den von Leuthard und Giezendanner ins Feld geführten Sicherheitsgewinn zweier getrennter Spuren wieder zunichte mache. 

In seiner Verzweiflung über Pults anhaltende Ausführungen über zunehmenden Lastwagenverkehr, sah sich Giezendanner sogar genötigt, das Kommissionsgeheimnis zu verletzen. Die Fuhrhalter würden wirklich alles tun, um die Güter auf die Schiene zu verlegen, weil es schlicht rentabler sei. «Deshalb habe ich in der Kommission (für Verkehr und Fernmeldewesen, Anm. d. Red.) sogar mit dem Grünen Jürg Grossen gestimmt, weil ich mithelfe, wenn die den zweiten Tunnel am Lötschberg ausbauen wollen. Aus der Sitzung darf ich zwar nichts erzählen, aber jetzt hab ich es halt trotzdem gemacht, wie es die Linken auch immer machen ... » (thi)df

Wie der Teufel dank der Neat aus dem Gotthard verscheucht wurde: Die Geschichte des längsten Tunnels der Welt

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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 13.02.2016 21:30
    Highlight Highlight Es kann nicht sein, dass einer der grössten Kantone so schlecht mit dem Rest der Schweiz verbunden ist. Der Tunnel ist das Herz des Tessins, ohne welches es einen schweren wirtschaftlichen Stand hätte. Das Verkehrsaufkommen wird so oder so steigen, mit oder ohne zweiter Röhre. Auch wenn ich bekennender Sozialdemokrat bin, so werde ich doch Ja zur Initiative stimmen.
    • Bonifatius 13.02.2016 23:50
      Highlight Highlight @Nik Mania, Den Gotthardtunnel als Herz des Tessins zu begreifen ist das herzloseste was ich jemals gehört habe. Der Gotthardstrassentunnel - um den es hier geht - gibt es seit 1980! Das Verkehrsaufkommen steigerten nicht mehrheitlich die Tessiner, sondern vor allem der Transitverkehr und den gilt es ökologisch gesehen sowieso zu verkleinern. Es darf sich finanziell nicht mehr lohnen, für eine Anbringung einer Schraube ein Produkt von Italien nach Holland zu fahren und wieder zurück!
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 14.02.2016 09:43
      Highlight Highlight Bonifatius, natürlich ist der Tunnel das Herz des Tessins. Für Betriebe pumpt er den Verkehr auf die andere Seite der Alpen und über 9 Monate ist er die einzige Verbindung zum Rest der Schweiz. Er ist lebenswichtig für den Kanton. Und der Alpenschutzartikel in der Verfassung gilt ja, daran ist nichts zu rütteln. Ausserdem müssen neue Tunnels immer mit Pannenstreifen gebaut werden, also zwei zweispurig befahrbare Tunnelröhren wird es schlicht nicht geben.
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 14.02.2016 15:58
      Highlight Highlight Natürlich sind das auch Verbindungen. Aber verhältnismässig ist das nicht. Verstehe die Gegner wirklich nicht, wenn doch vier Spuren gar nicht mehr in moderne Tunnel gebaut werden dürfen. Es ist wohl eher ein dummer Kampf zwischen Autofahrern und ÖV-Benutzern.
  • JFH 13.02.2016 18:32
    Highlight Highlight @watson: ich lese immer wider gerne euren arena-rückblick. eine informelle zusammenfassung mit gemässigter satire! danke!
    • dickmo 13.02.2016 18:42
      Highlight Highlight @JFH: Vielen Dank!
  • Caligula 13.02.2016 17:57
    Highlight Highlight Als innovativer Verkehrsminister hätte ich gesagt:
    Wo wir hinfahren brauchen wir keine Strassen.

    Play Icon
  • Donald 13.02.2016 17:01
    Highlight Highlight In 30 Jahren wenn die Nordhälfte der Schweiz im Verkehr versinkt, meint ihr die Mehrheit wird die Alpen noch mit dem Alpenschutzartikel schützen wollen oder jedes mögliche Ventil öffnen?
    • trio 13.02.2016 19:08
      Highlight Highlight Was für eine Entlastung stellt den der Gotthardtunnel für die Nordschweiz dar?
    • ferminrdt 13.02.2016 20:08
      Highlight Highlight So ziemlich der unsinnigste Kommentar, den ich hier je gelesen habe.
      "Komm gehen wir etwas Autofahren, am besten durch den Gotthard in den Süden, da hat es immer so viel Platz".
  • koks 13.02.2016 16:14
    Highlight Highlight In wenigen Jahren werden die Autos bordcomputer-gesteuert automatisch durch den Tunnel fahren. Nur wegen angeblicher Sicherheit Milliarden für eine zweite Röhre zu verlochen ist absurd. Geldverschwendung. Abgesehen davon, dass im Agglomerationsverkehr massiv mehr Menschen durch Unfälle zu Schaden kommen als im Gotthardtunnel.
    • wasylon 13.02.2016 16:43
      Highlight Highlight Beim Ceneri und Gotthard Basistunnel ist man auch auf die 2Tunnelröhren Lösung gekommen. Hauptsächlich aus Sicherheitsgründen. Obwohl Zusammenstösse mit den modernster Zugssicherungssysteme praktisch ausgeschlossen sind. Alleine beim Ceneri ist die 2 Tunnelvariante 900 Mio teurer als ein Tunnel. War das für Sie auch Geldverschwendung?
    • Donald 13.02.2016 18:23
      Highlight Highlight Nein, weil die Züge schneller fahren können! Wegen dem Druck! Wie sollen bitte Züge auf richtungsgetrennten Geleisen zusammanstossen, auch in der gleichen Röhre?
    • dickmo 13.02.2016 18:41
      Highlight Highlight @Donald: Es heisst wegen des Drucks. Wegen ist eine Präposition, auf die Genitiv folgt. Bitte nächstes Mal beachten. Vielen Dank!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einstein56 13.02.2016 13:05
    Highlight Highlight Haben die Linken Hoffnung auf einen neuen Jesus? Ca 30 Jahre alt, Typ Softie und leicht esoterisch angehaucht. Und wenn er mal arbeitet, ist es gleich ein Wunder!
    • Duweisches 13.02.2016 13:39
      Highlight Highlight Ähm, jo, ok... Was? o.O
    • hektor7 13.02.2016 13:44
      Highlight Highlight Die Tatsache, dass du denkst, die Linken hätten gerne einen neuen Jesus, sagt schon ziemlich viel... ;-)
  • lexander 13.02.2016 11:14
    Highlight Highlight Zu Pult-Argument zwei frage ich mal in die Runde: Generell wird es mehr Auto- und Lastwagenverkehr geben, nicht? Das hängt doch nicht direkt von einem Tunnel ab. Der Verkehr ist da, mit oder ohne Tunnel. Wird die zukünftige Gotthard-Tunnellösung für den Verkehr unattraktiv, sucht sich der Verkehr einen anderen weg.
    So schützt man vielleicht die Alpen, aber was ist mit den übrigen Landesteilen? Oder sehe ich das falsch?
    • Ritter der Kokosnuss 13.02.2016 12:19
      Highlight Highlight Ein Ausbau der Strassen führt zu einem höheren Verkehrsaufkommen, weil die Verbindungen schneller und daher attraktiver für die potentiellen Autofahrer werden.
    • hektor7 13.02.2016 12:34
      Highlight Highlight Dass der gesamteuropäische Transitverkehr mit der Annahme dieser Abstimmung nicht zunimmt, ist schon klar. Eine zweite Röhre durch den Gotthard macht es grundsätzlich attraktiver, den diesen Verkehr auf der Strasse durch die Schweiz zu führen. In Anbetracht der übrigen Entwicklungen ist das einfach absolut idiotisch und überhaupt nicht zeitgemäss - ein Rückschritt in der modernen Verkehrspolitik. Mittel- und langfristiges Ziel sollte sein, den Strassenverkehr einzuschränken, jede Investition in den Ausbau der Strasseninfrastruktur ist ein Schritt rückwärts.
    • satyros 13.02.2016 12:53
      Highlight Highlight Der andere Weg, den sich der Verkehr sucht, ist nicht ein anderer Strassentunnel, sondern die Bahn. Das kann man am Lötschberg gut sehen. Seit der Inbetriebnahme des Basistunnels hat der Zugverkehr massiv zugenommen. Mit dem Zug ist man heute innert drei Stunden von Bern in Mailand. Mit dem Auto ist das unmöglich. Also nehmen die Leute den Zug. Am Gotthard wird das Gleiche passieren, solange man die Strasse nicht attraktiver macht und damit die Neat konkurrenziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 13.02.2016 11:06
    Highlight Highlight Wenn Giezendanner ständig laut dazwischen ruft, wenn Regula Ritz am sprechen ist, so dass sie den Faden verliert und ich als Zuschauer ihren Ausführungen nicht mehr folgen kann, ist das auch nicht besser!
    Und Projer unterbricht immer wieder genau in dem Moment, wo's für mich interessant wird, indem er seine Hand ins Bild hält, wie ein Damokles-Schwert.
    Und Bundesrätin Leuthart wechselt ständig von einem Dauerlächeln (wenn sie selber am sprechen ist) zum arrogant-besorgten "Zum Boden schauen", wenn die politische Gegenpartei ihre Argumente bringt.
    Es hat wieder mal "gemenschelt" in der "Arena".
  • Brian 13.02.2016 10:55
    Highlight Highlight Interessante Arena, was jedoch sowohl von Rechts wie auch vor allem von Links nicht thematisiert wird ist die Frage wieso Verkehr und Stau immer mehr zunimmt? Wir haben zwischen 1990 - 2015 einen Bevölkerungszuwachs von 38%!!! Wenn es so weitergeht werden wir unabhängig davon ob 2 Röhren oder 1 Röhre durch den Gotthard führt, weiterhin einen massiven Zuwachs von Verkehr und Staus haben.
    • Karl33 13.02.2016 11:17
      Highlight Highlight ja, aber. die EU hat ein recht, den süden nicht vom norden abschneiden zu lassen. irgendwo müssen die 40-tönner schliesslich durchfahren.
    • hektor7 13.02.2016 12:38
      Highlight Highlight Das ist eben genau die Grundproblematik. Anstatt bei Kapazitätsengpässen immer die Infrastruktur auszubauen, sollten wir lieber einmal neue Lösungen suchen, wie man das Verkehrsaufkommen reduzieren kann. Dass mit einem Ausbau der Infrastruktur Kapazitätsprobleme beseitigt werden können, ist zumindest langfristig ein totaler Trugschluss.
    • Duweisches 13.02.2016 13:18
      Highlight Highlight Wir werden einen Zuwachs haben. Aber wieso bauen wir für x Milliarden den Neat, nur um dann auch noch eine zweite Röhre zu bauen?
      Die Staus, die sich bilden, sind eindeutig nicht am Gotthard am grössten, auch wenn das irgendwie so rüber kommt.
      Ist es so schlimm, wenn Leute, die in die Ferien fahren, ein wenig im Stau stehen?
      An Knotenpunkten aber, wo der Verkehr sehr stark zugelegt hat, wird nicht investiert? Dort wird Arbeitszeit verschwendet, auch ein Argument, weshalb die Wirtschaftsparteien mehr auf solche Stellen den Fokus legen sollten.
      Aber klar, wir brauchen zwei einspurige Tunnel. 🙄
  • Lumpirr01 13.02.2016 10:43
    Highlight Highlight Der Herr Pult als vorbildlicher Bahnfahrer hat in seinem Kanton ein ausgezeichnetes und auch mit sehr viel Bundesgeldern finanziertes RhB - Verkehrsnetz. Und wenn er einmal von Zürich ins Tessin reisen will, hat er bald 2 NEAT - Tunnel sowie den alten Bahntunnel von Göschenen nach Airolo. Was interessiert denn den Herrn Pult einen Ausbau eines anderen Verkehrsträgers, welcher er nie nutzen kann? Logisch oder?
    Benutzer Bild
    • Ich mein ja nur 13.02.2016 11:24
      Highlight Highlight nein stimmt nicht. auch herr pult ist auf den transitverkehr angewiesen und weiss das auch. aber er hat einfach bessere ideen, wie dieser organisiert werden soll. und diese wurden an der urne schon mehrfach bestätigt: avanti, alpenschutz, neat,...
    • Alle haben bessere Namen als ich. 13.02.2016 11:46
      Highlight Highlight Ja logisch logisch aber die 3 Milliarden kommen auch von seinem Staat. Und warum können Andere das nicht? Ist das ÖV-Netz in Zürich so schlecht?
    • Lumpirr01 13.02.2016 18:12
      Highlight Highlight @Lieber SapereAude: Heute um 15:30 Uhr habe ich mir die Sendung ein zweites Mal auf SRF Info angeschaut und speziell auf die Worte von Herrn Pult konzentriert. Herr Pult ist sicher ein geschätzter wichtiger und würdiger SP - Nachfolger von Andreas Hämmerle aus dem Bündnerland. Er ist wichtig für eine politische Ausgeglichenheit in unserem östlichsten Kanton. Leider muss ich dich aber bezüglich seinen neuartigen Ideen zur Lösung des Problems enttäuschen, ausser der bekannten Technologie der Spurtreue im rechten Fahrstreifen konnte man da leider absolut nichts neues erfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 13.02.2016 10:31
    Highlight Highlight Klar ist, dass wir diese Milliarde Mehrkosten nicht ausgeben für eine zweite Röhre. Deshalb ein NEIN einlegen.

    Und, bis die zwei Röhren offen sein würden, sind 95% der Fahrzeuge mit einem Spur- und Abstandassistentsysrem ausgerüstet. Das Sicherheitsargument zieht also überhaupt nicht.

    • Bowell 13.02.2016 12:32
      Highlight Highlight Auch mit Spurhalte- und Abstandssystemen können immer noch entgegenfahrende Fahrzeuge kollidieren. Wer etwas anderes behauptet, soll doch die elf Toten von letzter Woche ind Bad Aibling fragen. Da warens vielleicht Züge, aber das System hat ja bis anhin auch als unfehlbar gegollten. Mit einer Röhre wird es eines Tages wieder so weit sein, dass jemand durch eine frontale Kollision getötet wird. Die einzige sichere Lösung sind deshalb zwei Röhren. Ich werde "ja" stimmen.
    • Duweisches 13.02.2016 13:46
      Highlight Highlight Bowell, erstens werden die Autos ja genau nicht mehr auf die Gegenfahrbahn geraten. Das ist, was amore anspricht.
      Und zweitens kann es auch in einem Tunnel, der nur in eine Richtung geführt wird, zu einem Unfall kommen.

      Der Zugunfall kam wohl wegen Menschlichem Versagen zustande. Genau das ist, was die Assistenten (z.B. gegen das Überfahren der Mittelspur) verhindern wollen.
      Der Vergleich hinkt also...
    • Djego 13.02.2016 14:23
      Highlight Highlight @Bowell: falsch, das Zugunglück in München scheint auf menschliches Versagen zurück zu führen sein. Auch eine zweite Röhre bietet keine absolute Sicherheit, womöglich nicht mal zusätzliche Sicherheit im Vergleich zur sanierten Röhre. ich würde Ihren Entscheid nochmals überdenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 13.02.2016 09:49
    Highlight Highlight Habe kürzlich gelesen, dass der Seedamm zwischen Pfäffikon SZ und Rapperswil ein höheres Verkehrsaufkommen als der Gotthard hat. Dort z.B hat es ja täglich Stau genauso wie Rund um ganz Zürich. Von Ausbau keine Spur. Aber wegen ein paar Tessinern, den Wohnwagen aus Holland im Sommer und ein paar Lastwagen mehrheitlich aus der EU einen zweiten Tunnel???

    Und warum kein Roadpricing konnte mir auch noch niemand erklären.. Schon mal durch den Vorarlbergtunnel gefahren?
    • Duweisches 13.02.2016 10:12
      Highlight Highlight Es gibt so viele Stellen in der Schweiz, in denen ein Ausbau dringender wäre. Aber weil die Ferienreisenden nicht ein paar mal im Jahr im Stau stehen möchten, müssen die Arbeitnehmer halt jeden Tag mit Stau rechnen... 🙄
    • rodolofo 13.02.2016 11:09
      Highlight Highlight Aber was wird mit Christa Rigozzi geschehen?
      Sie muss sehr häufig mit dem Auto zwischen dem Tessin und der übrigen Schweiz hin- und her fahren.
    • satyros 13.02.2016 12:56
      Highlight Highlight Rigozzi soll die Bahn nehmen. Mit dem Basistunnel wird sie schneller in Zürich sein als mit dem Auto. Dazu hat man dann als Normalsterblicher die Möglichkeit, sich zu ihr zu setzen und einen Kaffee mit ihr zu trinken.
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  • fimo 13.02.2016 09:41
    Highlight Highlight Warum baut man nicht eine zweite einspurige Röhre? So könnt man für die Sanierung jeweils eine Spur sperren und nach der Sanierung könnte man nicht 4-Spuren öffnen und trotzdem richtungsgetrennt agieren.

    Da sowieso die beiden Tunnels miteinander verbunden sind, kann die Zweitspur als Rettungsweg genutzt werden.
    • Hierundjetzt 13.02.2016 10:24
      Highlight Highlight Es gibt Menschen mit lustigen Ideen und Menschen, die abstimmen gehen.

      Deine Idee steht in Deinen Abstimmungsunterlagen... 🙄

      Würde der Herr Bitte abstimmen gehen? Merci

    • trio 13.02.2016 13:07
      Highlight Highlight @Grufti oder Menschenverstand einschalten und Nein wählen ;)
    • fimo 13.02.2016 14:43
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Der Herr hat schon lange abgestimmt. Meine Idee ist sicher nicht ernst zu nehmen, aber in den Unterlagen bzw. im Gesetzestext Abs. 3a zweiter Absatz steht nichts davon, dass nur eine Spur gebaut werden soll sondern nur eine betrieben wird... wenn man aber technisch nur drei spuren hat, können nicht vier betrieben werden ;-)
  • Shlomo 13.02.2016 09:23
    Highlight Highlight Sorry aber wir stimmen hier über einen milliarden teuren Ausbau einer Provinzautobahn ab. Auf der Gotthardstrecke hat es weniger Verkehr als an der zweispurigen Seestrasse am linken Zürichseeufer.
    • Duweisches 13.02.2016 10:17
      Highlight Highlight Mamina, das Geld, dass wir durch den Nichtbau der 2. Röhre sparen könnten, würde gut für einige dieser Projekt reichen...
      Und Grufti, ich bin nicht aus Zürich. Aber wenn Sie die Wahl haben, eine Autobahn auszubauen, auf der jeweils zur Ferienzeit ein wenig Stau herrscht, oder eine Autobahn, auf der jeden Tag tausende Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit im Stau stehen, welche bauen Sie?
    • Hierundjetzt 13.02.2016 10:26
      Highlight Highlight ...Weil Le Locle auch in Zürich liegt.

      PS: wer war schon wieder gegen die Entlastung der Agglomeration? Riiiichtig die SVP
  • Freilos 13.02.2016 09:20
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich kein Gegner einer zweiten Gotthardröhre. Bin aber der Meinung dass man die Röhre teilweise durch den Verkehr finanzieren kann. Z. Bsp. bezahlt jeder der durchfährt 20.-. Wenn ich in die Ferien fahre bezahle ich das gerne plus die Allgemeinheit die den Tunnel nicht benötigt wird weniger zur Kasse gebeten.
    Zudem finde ich es viel wichtiger dass die Verkehrsprobleme im Grossraum Zürich gelöst werden. Da haben wir täglich sehr viel Stau - nicht nur zu Ferienzeiten.
    • Zeit_Genosse 13.02.2016 11:36
      Highlight Highlight Wie wollen sie das umsetzen ohne ein zusätzliches System zu installieren das noch mehr Stau (nebst dazu paradox wirkendem Ausbau des Tunnels) und die Kosten der Einahmen frist?
  • Orpheus & Eurydike 13.02.2016 08:58
    Highlight Highlight Nur eine Milliarde günstiger! Pffff....
  • Einstein56 13.02.2016 08:01
    Highlight Highlight Welche Arena habt Ihr gesehen? Bin ich im falschen Film? Zu Pult: Nur weil man etwas gebetsmühlenartig wiederholt, wird es nicht wahrer. Auch ich kriegte Lachanfälle - gestern Abend wegen Pult und vorhin wegen Watson.
    • FrancoL 13.02.2016 08:44
      Highlight Highlight Ich staune; Wenn SVPler unbeirrt ihre Meinung gebetsmühlenartig herunterbeten dann werden die Argumente auch nicht wahrer oder spielt nun da die politische Mühle eine Rolle wenn man x-mal das gleiche wiederholt?
  • Pirat der dritte 13.02.2016 07:42
    Highlight Highlight ich freue mich auf die zweite Gotthardröhre!
    • Maett 13.02.2016 09:40
      Highlight Highlight @Pirat der dritte: und man wagt es kaum zu glauben: die öffnet schon dieses Jahr :-) freue mich auch darauf!
  • felixJongleur 13.02.2016 07:23
    Highlight Highlight Guter Artikel, reisserischer Titel aber sachlich im Inhalt.
  • Kza 13.02.2016 06:25
    Highlight Highlight Und wo genau sollen da nun die Befürworter "bessere Argumente" gehabt haben?
  • Der Kritiker 13.02.2016 05:15
    Highlight Highlight m.e. müssten verletzungen des kommissionsgeheimnisses mit dem ausschluss aus den räten führen. wofür hat man regeln, wenn sie nicht beachtet werden und ebenfalls keine konsequenzen nach sich ziehen. starten wir die ausschaffungsinitiative light gegen geschwätzige parlamentarier.
    • wasylon 13.02.2016 08:10
      Highlight Highlight Christa Markwalder hat dagegen auch Verstossen und ist jetzt höchste Schweizerin. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kommissionsgeheimnis-verletzt--und-dann/story/16848334
    • Der Kritiker 13.02.2016 08:55
      Highlight Highlight richtig. auch die liebe christa müsste aus allen ämtern ausscheiden.
    • wasylon 13.02.2016 12:45
      Highlight Highlight @mamina das ist absolut keine Verteidigung. Es zeigt nur auf, wenn man das Kommissiongeheimniss verletzt, hat das in der Regel keine konsequenten.

      Wenn sie mein Foto stört ist das ihr Problem. Mir gefällt's und finde es passend zum Valentinstag❤
  • Ignorans 13.02.2016 01:58
    Highlight Highlight Ist "Sozi" politisch korrekt?
    Selbstfahrende Fahrzeuge sollten das Unfallrisiko drastisch senken, somit ist das Sicherheitsargument eher schwach...
    • BlueTire 13.02.2016 02:44
      Highlight Highlight Ob Sozi Politisch korrekt ist kann ich nicht beantworten. Wenn das eher linksgerichtete Watson dieses Wort benutzt, sollte es. Anhand des Parteiprogramms (überwindung des Kapitalismus) müsste man vielleicht eher Kommunist sagen? Mir sind die (sp) sowieso genauso unsympatisch wie die svp.
      Aus der Reihen der svp kommen so viele gute Rethoriker, da ist das von sp Seite längst überfällig.
      Nur, gute Rethoriker müsen nicht zwingend die besseren Argumente haben. Sie können sie nur besser vorbringen.
    • Gustav.s 13.02.2016 05:21
      Highlight Highlight Ne, in Zukunft beamen wir alle. Deshalb braucht es gar keine Strassen mehr.
    • philosophund 13.02.2016 06:58
      Highlight Highlight @blueT. Dem Kapitalismus täte eine gewisse Reform schon gut.
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