Schweiz
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Nach diesen 22 Zitaten zum Thema Demokratie wünscht man sich fast, die Schweiz hätte einen König



Die Demokratie sei die schlechteste Staatsform, abgesehen von allen anderen, scherzte einmal Winston Churchill (dessen legendäre Europa-Rede an der Universität Zürich sich heute zum 70. Mal jährt). Aber jetzt einmal im Ernst: Was könnte an der Demokratie schlecht sein? Eine ganze Menge (fand sogar Churchill selbst) ...

«Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler.»

Winston S. Churchill, britischer Staatsmann

FILE - This is a Aug. 27, 1941  file photo of British Prime Minister Winston Churchill as he gives his famous

Bild: AP/KEYSTONE

«Ich glaube nicht an die kollektive Weisheit individueller Ignoranz.»

Thomas Carlyle, schottischer Philosoph

Bild

bild via biography.com

«Wenn Wahlen irgendeine Bedeutung hätten, würde man uns nicht erlauben, sie abzuhalten.»

Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller

In this undated portrait released by The Mark Twain House & Museum, author Mark Twain, born Samuel Langhorne Clemens is shown. (AP Photo/The Mark Twain House & Museum)

Bild: AP The Mark Twain House & Museum

«Der Anti-Intellektualismus zieht sich wie ein roter Faden durch unser politisches und kulturelles Leben, genährt von der falschen Vorstellung von Demokratie, wonach ‹meine Ignoranz ebenso gut ist wie dein Wissen›.»

Isaac Asimov, russisch-amerikanischer Science-Fiction-Autor

Bild

bild via biography.com

«Unsere grossen Demokratien neigen immer noch zur Annahme, dass ein dummer Mensch ehrlicher ist als ein kluger, und unsere Politiker nutzen dieses Vorurteil aus, indem sie sich dümmer stellen, als sie von Natur aus schon sind.»

Betrand Russell, britischer Philosoph

Bild

bild via bertrandrussel.org

Aus aktuellem Anlass zu Punkt 5:

Im Bemühen, dem Zuschauer, dem «Volk» zu gefallen, reden Parlamentarier gerne schlechter, als sie können. Es ist eine Art freiwilliges Downgrading. «Ich spreche nicht das Hochdeutsch, das ich von der Uni gewohnt bin», sagt [der Grüne Nationalrat Balthasar] Glättli. Man habe ihm schon früh gesagt, dass er damit als Besserwisser wahrgenommen werde. «Seither habe ich mich angepasst.» (Quelle: «Tagesanzeiger», 23.09.2016)

«Wahlen gehören den Menschen. Es ist ihre Entscheidung. Und wenn sie entscheiden, dem Feuer den Rücken zuzukehren und sich den Hintern zu verbrennen, dann müssen sie nachher eben auf ihren Blasen sitzen.»

Abraham Lincoln, 16. US-Präsident

In this photo provided by the Library of Congress, Abraham Lincoln is pictured in a three-quarter length portrait, seated and holding his spectacles and a pencil. This image was taken by photographer Alexander Gardner at Gardner's Gallery, Washington, D.C., on February 5, 1865, during the Civil War. (AP Photo/Library of Congress/Alexander Gardner)

Bild: AP Library of Congress

«Eines der grossen Probleme unserer Zeit ist, dass wir von Menschen regiert werden, denen Gefühle wichtiger sind als Gedanken und Ideen.»

Margaret Thatcher, britische Premierministerin

Prime Minister Margaret Thatcher addresses the 55th Annual Conservative Women 's Conference at the Barbican Centre in London, May 22, 1985. Her keynote speech was on inflation.(KEYSTONE/EPA/PA/Str)

Bild: EPA PA

«Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden, (...) sondern durch Eisen und Blut.»

Otto von Bismarck, deutscher Staatsmann

Otto von Bismarck (1862)

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-R15449 / CC-BY-SA

«‹Die machen ja doch, was sie wollen.› Dieser Satz zeigt deutlich ein falsches Ideal [der Demokratie]; es geht nämlich davon aus, dass ‹die› (das heisst: die da oben) machen sollten, was wir wollen. Aber das ist ja gar nicht durchführbar. Wir wollen ja nicht alle dasselbe.»

Mani Matter, Schweizer Chansonnier

Der Berner Chansonnier Mani Matter im Gespraech (undatierte Aufnahme, vermutlich 1972). Am 24. November 1972 verunglueckte der beliebte Wegbereiter des Mundart-Chansons nach einem Auftritt in Rapperswil auf der Autobahn bei Kilchberg (ZH) toedlich im Alter von 36 Jahren. (KEYSTONE/Albert Winkler)

Bild: KEYSTONE

«Wenn die Demokratie sich fortlaufend perfektioniert, widerspiegelt die Präsidentschaft immer exakter die innere Seele des Volkes. Eines grossen und glorreichen Tages wird sich der Herzenswunsch der einfachen Leute erfüllen und das Weisse Haus mit einem wahren Idioten verziert sein.»

Henry Mencken, amerikanischer Satiriker

H. L. Mencken.  (Henry L. Mencken.) Baltimore Sun Staff File Photo by Robert F. Kniesche.  9/20/50  MANDATORY CREDIT:  Baltimore Examiner and Washington Examiner OUT ORG XMIT: BAL0909101149453148

bild: Baltimore Examiner and Washington Examiner

«Gibt es einen einzigen Fall in der Geschichte, wo die Mehrheit recht hatte?»

Robert Heinlein, amerikanischer Science-Fiction-Autor

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bild: pd

«Der Demokratie wird vorgeworfen, sie behaupte, die Mehrheit habe immer recht. Der Fortschritt lehrt uns, dass vielmehr die Minderheit immer recht hat. Die Fortschrittlichen sind Propheten; und zum Glück sind nicht alle Menschen Propheten.»

Gilbert Chesterton, britischer Schriftsteller

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bild: pd

«Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es verdienen.»

George Bernhard Shaw, irischer Schriftsteller

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bild via bbc

«Mit dem demokratischen Grundsatz, dass ein Idiot gleich gut ist wie ein Genie, bin ich sehr einverstanden. Aber für mich hört es auf, wenn jemand einen Schritt weiter geht und behauptet, zwei Idioten seien besser als ein Genie.»

Leó Szilárd, ungarisch-deutsch-amerikanischer Physiker

Leo Szilard

Credit: U.S. Department of Energy, Historian's Office.
This image is in the Public Domain.

bild: DOE Photo

«Wahlen bestimmen, wer an die Macht kommt, aber sie bestimmen nicht, wie die Macht angewandt wird.»

Paul Collier, britischer Professor für Ökonomie

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bild: flickr/World Economic Forum

«Das Volk hat immer das entscheidende letzte Wort. Aber das Volk hat nicht immer recht.»

Annemarie Huber-Hotz, Schweizer Bundeskanzlerin

Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz aeussert sich am Dienstag, 6. Juni 2006 im Staenderat in Bern zu den Motionen und Postulaten der Raete beider Kammern. (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

«Man kann in einem Diktaturstaat leben und dennoch frei sein, unter einer Bedingung: Man muss die Diktatur bekämpfen. Der Mensch, der seinen Kopf zum selbständigen Denken benutzt und dessen Herz unbestechlich bleibt, ist frei. Der Mensch, der für das kämpft, was ihm richtig scheint, ist frei. Dagegen kann man im demokratischsten Lande der Erde unfrei sein, wenn man feige, stumpf und innerlich träge ist.»

Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller und Politiker

Im Schweizer Institut in Rom kann der italienische Schriftsteller Ignazio Silone (1900-1978) am 2. Dezember 1973 den Gottfried-Keller-Preis entgegennehmen.  (KEYSTONE/Str)

Bild: KEYSTONE

«Seit 60 Jahren strebt mein Land, die Vereinigten Staaten, nach Stabilität auf Kosten der Demokratie in dieser Region, hier im Nahen Osten, und wir haben weder das eine noch das andere erreicht.»

Condoleezza Rice, US-Aussenministerin

U.S. Secretary of State Condoleezza Rice gestures during her speech at the American University in Cairo, AUC, Monday, 20 June 2005.  Rice made a forceful case for democracy in the Muslim world Monday, telling Egypt's conservative government leaders

Bild: EPA

«Der grosse Irrtum der modernen Demokratie – ein Irrtum sowohl der Kapitalisten als auch der Sozialisten – ist, dass sie ökonomischen Reichtum als Zweck der Gesellschaft und Standard persönlichen Glücks akzeptiert.»

Christopher Dawson, britischer Wissenschaftler

Bild

bild: pd

«Was ist Demokratie? Das, was es heisst: die Herrschaft der Menschen. Sie ist so gut wie die Menschen, oder so schlecht.»

Mary Renault, britische Schriftstellerin

Bild

bild: pd

«Die Tatsache, dass so viele erfolgreiche Politiker solch schamlose Lügner sind, sagt nicht nur etwas über sie aus, sondern auch über uns. Wenn Menschen das Unmögliche wollen, dann werden nur Lügner genügen.»

Thomas Sowell, amerikanischer Philosoph 

Bild

screenshot via youtube

«Die Leute sagen immer wieder, jemand solle das System reformieren, das System sei korrupt. Was sie nicht kapieren: Sie selbst sind das System.»

Bild

Thisuri Wanniarachchi, sri-lankische Autorin bild via ThisuriWanniarachchi.com

Und jetzt noch ein paar Zitate, die Lach-Krämpfe verursachen. Diesmal geht es um Fussball...

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    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 21.09.2016 17:43
    Highlight Highlight Die direkte Demokratie ist die beste Regierungsform, die wir derzeit haben.

    Die grösste Herausforderung für die direkte Demokratie wird mE sein, dass die Stimmbürger über immer komplexere Themen zu entscheiden haben, welche selbst für Fachleute schwer zu durchschauen sind.

    Aber was ist der bessere Weg? Ich weiss es nicht. Manchmal wünschte man sich wirklich, jemand könnte in die Zukunft schauen und beurteilen, was die beste Lösung wäre...

    Zumindest wäre in meinen Augen schon etwas gewonnen, wenn es mehr Antwortmögluchkeiten gäbe als nur Ja und Nein.
  • Shin Kami 20.09.2016 08:35
    Highlight Highlight Demokratie ist eigentlich extrem langatmig und unglaublich unpraktisch. Ausserdem wenn jeder seine Meinung dazugeben kann, bewegt sich nie etwas. Die Perfekte Staatsform wäre eine Diktatur WENN der Diktator sich wirklich für sein Volk interessieren würde und in dessen Sinne handeln. Da Macht aber auch den besten Menschen irgendwann korrumpiert, ist das unmöglich. Daher ist es besser die Macht (zumindest theoretisch) aufzuteilen, damit kein einzelner scheisse bauen kann. Allerdings gibt es immer noch genug dumme auf der Welt um zusammen scheisse zu bauen...
    • gaba 20.09.2016 12:17
      Highlight Highlight Das beste an der Demokratie ist die Langsamkeit. Langsamkeit gepaart damit, dass sie einzelne Personen oder Gruppen nicht zu mächtig werden lässt, gibt Stabilität. Wenn wir etwas aus der Geschichte lernen können, ist es das, dass es den Leuten in langsamen, stabilen Ländern am besten geht und dass es kein einziges Beispiel für den "guten Führer" gibt. Dieser Rolle ist kein Mensch gewachsen.
    • Shin Kami 20.09.2016 19:14
      Highlight Highlight Ich sage ja das kein einzelner Mensch der perfekte Herrscher sein kann. Und eine Demokratie kann langsam und stetig wachsen, aber wenn eine schnelle Reaktion erforderlich ist, scheitert sie. Schon die alten römer wussten das und haben in zeiten der Krise einen Diktator ernannt (was schlussendlich aber auch nach hinten los gegangen ist).
  • dracului 20.09.2016 07:27
    Highlight Highlight Demokratie ist die gnadenlose Diktatur der Mehrheit.
    Mihai D.
    • TruchaConCebolla 20.09.2016 12:00
      Highlight Highlight Das ist per Definition falsch, denn zu einer Demokratie gehören auch die Kontrollmechanismen, die das verhindern (sollten) wie z.B. Ständemehr bei uns, gewisse Leitplanken wie Völkerrecht, etc.
    • gaba 20.09.2016 12:20
      Highlight Highlight Eben nicht. In einer funktionierenden Demokratie gibt es eben auch Föderalismus, Schutz von Minderheiten, Grundrechte, Menschenrechte, unabhängige Gerichte, unabhängige Presse, ...
      Aber ich gebe Dir recht, dass in den letzten Jahren versucht wird, die unsere Demokratie dahingehend umzubauen.
    • Hirnwinde 20.09.2016 14:48
      Highlight Highlight Warum muss Demokratie gnadenlos sein?
      Wo gibt es überhaupt eine gnadenlose Demokratie? Vielleicht der IS?
  • Ingenieur 19.09.2016 21:17
    Highlight Highlight Demokratie 2.0, ein selbstjustierendes System: Jeder hat 1 Stimmenpunkt. Stimmt jemand bei einer Wahl für etwas, das gewählt wird und dem Volk schlussendlich schadet, reduziert sich sein Stimmenpunkt für die Zukunft um 0.1 Punkte. Wer stets Mist wählt, verliert an Stimmkraft und wer sinnvolles wählt gewinnt an Stimmkraft. Jeder hat die Chance sich zu verbessern. Jetzt braucht es nur noch ein sinnvolles Punktesystem, das sich auf die versprochenen und gewählten Effekte bezieht. Jede Idee fängt mal klein an.
    • blobb 19.09.2016 23:07
      Highlight Highlight Klingt gut, aber wie definiert man was dem Volk schadet oder was auf äussere Umstände zurückzuführen ist? Denke das ist fast unmöglich. Da bräuchte man Asimovs Psychohistorik ;)
    • Picker 19.09.2016 23:35
      Highlight Highlight Und wer entscheidet, welche Entscheidung "Mist" war und welche nicht? Welche Entscheidung dem Volk schadet und welche nicht?
      Nach dem Implementieren von z.B. einem neuen Gesetz/Regelung ist es oft schlicht unmöglich, nach ein paar Jahren mit Sicherheit zu sagen, ob wir nun besser dran gewesen wären, es abzulehnen.
    • Hirnwinde 20.09.2016 14:55
      Highlight Highlight Hüftschuss in's Blaue!
      Jede Abstimmung ändert irgendeine Spielregel. Diese Änderung produziert Gewinner und Verlierer. Was für die einen Mist ist, das ist für die anderen Gold. Es entscheidet zwar das Volk, aber nicht ein einzelner Geist.
      Es geht erstens um einen Entscheid und zweitens um die Partizipation aller am Entscheid, denn Partizipation schafft Akzeptanz. Und Akzeptanz ist Voraussetzung für die Gültigkeit der neuen Spielregel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 19.09.2016 20:53
    Highlight Highlight Wenn ich in einem Kommentar auf Watson so einen ähnlichen (wie diese banalen Sprüche) von mir geben würde, dann würde ich von den WatsonUsern sofort gefragt: "Hallo Spooky, kannst du belegen, was du uns da erzählst, oder ist das wieder eine von deinen völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen?"
  • Herbi 19.09.2016 18:12
    Highlight Highlight Es gibt kein besseres politisches System als das politische System der Schweiz!
    Mit der direkten Demokratie, bei der das Volk der Souverän ist, ist ein Trumpf in der Westentasche!
    Alle anderen Demokratie haben im eigentlichen Sinne nichts mit der Demokratie zu tun, den das Volk wird meistens ganenlos umgangen und betrogen!
    Schauen wir mal nach Deutschland, was soll in dieser US Kolonie Demokratischen sein?
    Bezahlte EU Politiker wursteln einfach herum und wissen meist nicht mal um welche Themen es geht!
  • Jürg Müller 19.09.2016 17:28
    Highlight Highlight Demokratie ist, wenn alle, die in derselben leben, in gleichem Masse unzufrieden sind.
  • Hirnwinde 19.09.2016 16:23
    Highlight Highlight Den finde ich schlecht, der Demokratie schlecht findet
  • TheBean 19.09.2016 13:10
    Highlight Highlight Nr. 10 gilt als erreicht, wenn Mr. Trump gewählt wird...
    • Hirnwinde 19.09.2016 14:12
      Highlight Highlight Wurde schon erreicht, ca. 44 Mal.
  • Raphael Stein 19.09.2016 12:56
    Highlight Highlight Demokratie funktioniert in der Sippe, höchsten noch in der kleinen Gemeinde.
    Dann ist Schluss damit.
    Die besten Beispiele, dass Demokratie schwierig umzusetzen ist, zeigen nicht die Abstimmungsergebnisse der letzten Zeit,
    sondern die Vorlagen.
  • Theor 19.09.2016 12:51
    Highlight Highlight Die Nr. 19 gefällt mir sehr gut, da es auch unsere Schweizer Situation widerspiegelt. Politik und Wirtschaftsökonomen argumentieren mit Wirtschaftswachstum dass es uns doch allen gut gehen sollte, während der Rechtspopulismus die Angst der Bevölkerung vor unrealistischen Untergangsszenarios schürt. Volk und Politik sprechen nicht mehr die gleiche Sprache. Und in die entstehende Bresche springen die Lügner und Manipulatiobskünstler unserer Zeit und gewinnen steitg an Macht und Einfluss.
  • Anker 19.09.2016 12:42
    Highlight Highlight Vielen Dank für diese tollen Zitate und diesen entglorifizierenden "Artikel" ;-) Demokratie und Kapitalismus scheinen das Vakuum der Säkularisierung zu füllen, es ist stets wichtig die bestehenden Systeme sowohl kritisch zu betrachten, aber auch die positiven Aspekte zu bewahren ;-) Anstatt ich gegen du, wir zusammen als Natur...
  • Homes8 19.09.2016 12:04
    Highlight Highlight Jetzt kommt dann noch der Herr Löpfe und will uns einen innovativen Computer schmackhaft machen, welcher beim Regieren viel weniger Fehler wie der Mensch macht.
  • Str ant (Darkling) 19.09.2016 11:45
    Highlight Highlight Churchiill sagte auch "Democracy is the worst form of Government except for all those other forms that have been tried from time to time"
    • Babalu 19.09.2016 14:02
      Highlight Highlight die erste seiner Aussagen ist normativ, die zweite deskriptiv zu verstehen.
  • Maett 19.09.2016 11:44
    Highlight Highlight Punkt 13: «Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es verdienen.»

    Damit ist auch schon alles gesagt. Es wird immer Minderheiten geben, die sich einbilden, ein Land theoretisch besser führen zu können (das ist sogar vorstellbar) - aber stabil, kreativ und innovativ ist so ein Staat nun mal nicht.
  • Der Zahnarzt 19.09.2016 11:41
    Highlight Highlight Die meisten Kritiker der Demokratie sind Leute, die glauben, es gäbe so etwas wie eine Elite, die herrschen sollte.

    Die beste Verteidigung der Demokratie stammt m. E. von einem wahrhaft Liberalen, nämlich dem Philosophen Karl Popper. Er sagte sinngemäss: Die Demokratie ist die beste Regierungsform, weil sie es erlaubt, unfähige Herrscher ohne Blutvergiessen abzusetzen.
    • You will not be able to use your remote control. 19.09.2016 11:48
      Highlight Highlight hier ist es :)
    • Cerulean 19.09.2016 13:56
      Highlight Highlight Dann wende Poppers Zitat auf die Schweiz an: Wie setzt man das Volk (der hiesige Souverän, oder im Zitat der vermeintlich unfähige Herrscher) ab? Das Massen leicht zu manipulieren sind, wissen wir nicht erst seit den 1930ern. Der Politische Diskurs des 21. Jahrhunderts ist denn auch "Ich habe das Gefühl, dass..." anstele von "Fakt ist, dass...". Zeitgleich werden Generationen zu Narzissten erzogen. Beides ist Gift für eine funktionierende Gesellschaft. Politik ist bald so faktenresistent wie Religion. Eine beängstigende Entwicklung.
    • Hirnwinde 19.09.2016 14:19
      Highlight Highlight @Cerulan: Mag sein. Aber eine Nichtdemokratie ändert an diesem Sachverhalt nichts, und garantiert nicht, dass "gut regiert" wird.
      Meist ist mit "gut regieren" bloss gemeint "in meinem Sinne regieren". Aber, ob eine Nichtdemokratie das tut, dauerhaft tut, ist mindestens ebenso fraglich, wie bei einer Demokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 19.09.2016 11:26
    Highlight Highlight Ich glaube trotzdem, dass Churchills erstgenanntes Zitat stimmt: Demokratie ist trotz ihrer Mängel die beste aller schlechten Regierungsformen. Natürlich wäre es schön, einen wohlwollenden Diktator zu haben, der alle Bedürfnisse sämtlicher Bürger kennt und diese bestmöglich gegeneinander abwägt. Aber so jemand kann gar nicht existieren, allein schon aufgrund des beschränkten Wissens..
    • LeChef 19.09.2016 12:57
      Highlight Highlight Das Zitat im Text über der Liste ;)
    • Jan Hug 19.09.2016 13:04
      Highlight Highlight Es muss ja nicht eine Person sein die uns "regiert". Meines Erachtens sollte es in der Politik sowiso nicht basierend auf Meinungen entschieden werden, sondern auf wissenschaftlichen Fakten (nach jeweiligem aktuellen Stand). Somit braucht es keine Person (die wie Sie schon geschrieben haben, ein beschränktes Wissen hat), sondern einen Computer welcher mit allem Wissen unserer Zeit gespeisst wird und Entscheidungen nach abwägung aller Informationen durchführt.
    • Hirnwinde 19.09.2016 14:29
      Highlight Highlight @Hug: Dann versuche einmal wissenschaftlich festzustellen, was eine strafbare sexuelle Belästigung ist. Oder: Ist die allg. Wehrpflicht der Männer wissenschaftlich korrekt? Ist es wissenschaftlich korrekt, dass es keine Sklaverei geben darf? Ist es wissenschaftlich zu rechtfertigen, dass ein Bankdirektor 1000 Mal mehr Jahresgehalt kriegt als ein Arbeitsloser?
      Wie wir unser Zusammenleben gestalten, und letztendlich die Geschicke des ganzen Landes lenken, das hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Das hat nur mit Moral (nennen Sie es Ethik, wenn Ihnen lieber) im weitesten Sinne zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • You will not be able to use your remote control. 19.09.2016 11:22
    Highlight Highlight Wo bleibt das Zitat von Karl Popper?

    Ich meine, es ist einfach 22 Leute zu finden, die dies oder das scheisse oder gut finden.
  • kaiser 19.09.2016 11:21
    Highlight Highlight Da stellt sich doch die Frage von Max Frisch:
    "Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen, gegen den Widerspruch der Mehrheit?"
  • demokrit 19.09.2016 11:04
    Highlight Highlight Sie haben Friedrich Nietzsche vergessen: Der Demokratie-Verächter (nicht nur bloss Kritiker) schlechthin.
  • SVARTGARD 19.09.2016 11:04
    Highlight Highlight Oder ne Dickbrüstige Königin.😂
  • walsi 19.09.2016 11:02
    Highlight Highlight Die Schweiz hat schon eine Königin, sie war mal ein russisches Callgirl.
    Benutzer Bild
  • Menel 19.09.2016 10:50
    Highlight Highlight Dazu fällt mir das ein...

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  • fadnincx 19.09.2016 10:47
    Highlight Highlight Also wenn Trump Präsident wird, ist Nr. 10 definitiv bestätigt!
    • Kian 19.09.2016 10:50
      Highlight Highlight Ja, es ist schwierig, dieses fast 100 Jahre alte Zitat zu lesen und dabei nicht an Trump zu denken.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 19.09.2016 11:05
      Highlight Highlight Naja beide Kandidaten sind nicht besonders gut (nett ausgedrückt), was die Probleme der amerikanischen Gesellschaft ein weiteres mal aufzeigt
  • Miphos 19.09.2016 10:36
    Highlight Highlight Henry Mencken kann schon diesen November recht haben. Da wäre dann dieser glorreiche Tag schon erreicht.
  • Homes8 19.09.2016 10:33
    Highlight Highlight Herr Ramezani, Sie kommen langsam aber sicher auf das Niveau von Herrn Löpfe.
    • Kian 19.09.2016 10:37
      Highlight Highlight Das ist ein Kompliment, oder?
    • Homes8 19.09.2016 11:05
      Highlight Highlight Sie haben zu diesen Menschenverachtenden Zitaten keine Stellung dagegen bezogen
    • Homes8 19.09.2016 11:55
      Highlight Highlight Wenn man's als Kompliment ansieht heisst das, dass das Niveau sonst noch tiefer ist, wie das von Herrn Löpfe
      Imfall
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In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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