DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach diesen 22 Zitaten zum Thema Demokratie wünscht man sich fast, die Schweiz hätte einen König



Die Demokratie sei die schlechteste Staatsform, abgesehen von allen anderen, scherzte einmal Winston Churchill (dessen legendäre Europa-Rede an der Universität Zürich sich heute zum 70. Mal jährt). Aber jetzt einmal im Ernst: Was könnte an der Demokratie schlecht sein? Eine ganze Menge (fand sogar Churchill selbst) ...

«Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit einem durchschnittlichen Wähler.»

Winston S. Churchill, britischer Staatsmann

FILE - This is a Aug. 27, 1941  file photo of British Prime Minister Winston Churchill as he gives his famous

Bild: AP/KEYSTONE

«Ich glaube nicht an die kollektive Weisheit individueller Ignoranz.»

Thomas Carlyle, schottischer Philosoph

Bild

bild via biography.com

«Wenn Wahlen irgendeine Bedeutung hätten, würde man uns nicht erlauben, sie abzuhalten.»

Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller

In this undated portrait released by The Mark Twain House & Museum, author Mark Twain, born Samuel Langhorne Clemens is shown. (AP Photo/The Mark Twain House & Museum)

Bild: AP The Mark Twain House & Museum

«Der Anti-Intellektualismus zieht sich wie ein roter Faden durch unser politisches und kulturelles Leben, genährt von der falschen Vorstellung von Demokratie, wonach ‹meine Ignoranz ebenso gut ist wie dein Wissen›.»

Isaac Asimov, russisch-amerikanischer Science-Fiction-Autor

Bild

bild via biography.com

«Unsere grossen Demokratien neigen immer noch zur Annahme, dass ein dummer Mensch ehrlicher ist als ein kluger, und unsere Politiker nutzen dieses Vorurteil aus, indem sie sich dümmer stellen, als sie von Natur aus schon sind.»

Betrand Russell, britischer Philosoph

Bild

bild via bertrandrussel.org

Aus aktuellem Anlass zu Punkt 5:

Im Bemühen, dem Zuschauer, dem «Volk» zu gefallen, reden Parlamentarier gerne schlechter, als sie können. Es ist eine Art freiwilliges Downgrading. «Ich spreche nicht das Hochdeutsch, das ich von der Uni gewohnt bin», sagt [der Grüne Nationalrat Balthasar] Glättli. Man habe ihm schon früh gesagt, dass er damit als Besserwisser wahrgenommen werde. «Seither habe ich mich angepasst.» (Quelle: «Tagesanzeiger», 23.09.2016)

«Wahlen gehören den Menschen. Es ist ihre Entscheidung. Und wenn sie entscheiden, dem Feuer den Rücken zuzukehren und sich den Hintern zu verbrennen, dann müssen sie nachher eben auf ihren Blasen sitzen.»

Abraham Lincoln, 16. US-Präsident

In this photo provided by the Library of Congress, Abraham Lincoln is pictured in a three-quarter length portrait, seated and holding his spectacles and a pencil. This image was taken by photographer Alexander Gardner at Gardner's Gallery, Washington, D.C., on February 5, 1865, during the Civil War. (AP Photo/Library of Congress/Alexander Gardner)

Bild: AP Library of Congress

«Eines der grossen Probleme unserer Zeit ist, dass wir von Menschen regiert werden, denen Gefühle wichtiger sind als Gedanken und Ideen.»

Margaret Thatcher, britische Premierministerin

Prime Minister Margaret Thatcher addresses the 55th Annual Conservative Women 's Conference at the Barbican Centre in London, May 22, 1985. Her keynote speech was on inflation.(KEYSTONE/EPA/PA/Str)

Bild: EPA PA

«Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden, (...) sondern durch Eisen und Blut.»

Otto von Bismarck, deutscher Staatsmann

Otto von Bismarck (1862)

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-R15449 / CC-BY-SA

«‹Die machen ja doch, was sie wollen.› Dieser Satz zeigt deutlich ein falsches Ideal [der Demokratie]; es geht nämlich davon aus, dass ‹die› (das heisst: die da oben) machen sollten, was wir wollen. Aber das ist ja gar nicht durchführbar. Wir wollen ja nicht alle dasselbe.»

Mani Matter, Schweizer Chansonnier

Der Berner Chansonnier Mani Matter im Gespraech (undatierte Aufnahme, vermutlich 1972). Am 24. November 1972 verunglueckte der beliebte Wegbereiter des Mundart-Chansons nach einem Auftritt in Rapperswil auf der Autobahn bei Kilchberg (ZH) toedlich im Alter von 36 Jahren. (KEYSTONE/Albert Winkler)

Bild: KEYSTONE

«Wenn die Demokratie sich fortlaufend perfektioniert, widerspiegelt die Präsidentschaft immer exakter die innere Seele des Volkes. Eines grossen und glorreichen Tages wird sich der Herzenswunsch der einfachen Leute erfüllen und das Weisse Haus mit einem wahren Idioten verziert sein.»

Henry Mencken, amerikanischer Satiriker

H. L. Mencken.  (Henry L. Mencken.) Baltimore Sun Staff File Photo by Robert F. Kniesche.  9/20/50  MANDATORY CREDIT:  Baltimore Examiner and Washington Examiner OUT ORG XMIT: BAL0909101149453148

bild: Baltimore Examiner and Washington Examiner

«Gibt es einen einzigen Fall in der Geschichte, wo die Mehrheit recht hatte?»

Robert Heinlein, amerikanischer Science-Fiction-Autor

Bild

bild: pd

«Der Demokratie wird vorgeworfen, sie behaupte, die Mehrheit habe immer recht. Der Fortschritt lehrt uns, dass vielmehr die Minderheit immer recht hat. Die Fortschrittlichen sind Propheten; und zum Glück sind nicht alle Menschen Propheten.»

Gilbert Chesterton, britischer Schriftsteller

Bild

bild: pd

«Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es verdienen.»

George Bernhard Shaw, irischer Schriftsteller

Bild

bild via bbc

«Mit dem demokratischen Grundsatz, dass ein Idiot gleich gut ist wie ein Genie, bin ich sehr einverstanden. Aber für mich hört es auf, wenn jemand einen Schritt weiter geht und behauptet, zwei Idioten seien besser als ein Genie.»

Leó Szilárd, ungarisch-deutsch-amerikanischer Physiker

Leo Szilard

Credit: U.S. Department of Energy, Historian's Office.
This image is in the Public Domain.

bild: DOE Photo

«Wahlen bestimmen, wer an die Macht kommt, aber sie bestimmen nicht, wie die Macht angewandt wird.»

Paul Collier, britischer Professor für Ökonomie

Bild

bild: flickr/World Economic Forum

«Das Volk hat immer das entscheidende letzte Wort. Aber das Volk hat nicht immer recht.»

Annemarie Huber-Hotz, Schweizer Bundeskanzlerin

Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz aeussert sich am Dienstag, 6. Juni 2006 im Staenderat in Bern zu den Motionen und Postulaten der Raete beider Kammern. (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

«Man kann in einem Diktaturstaat leben und dennoch frei sein, unter einer Bedingung: Man muss die Diktatur bekämpfen. Der Mensch, der seinen Kopf zum selbständigen Denken benutzt und dessen Herz unbestechlich bleibt, ist frei. Der Mensch, der für das kämpft, was ihm richtig scheint, ist frei. Dagegen kann man im demokratischsten Lande der Erde unfrei sein, wenn man feige, stumpf und innerlich träge ist.»

Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller und Politiker

Im Schweizer Institut in Rom kann der italienische Schriftsteller Ignazio Silone (1900-1978) am 2. Dezember 1973 den Gottfried-Keller-Preis entgegennehmen.  (KEYSTONE/Str)

Bild: KEYSTONE

«Seit 60 Jahren strebt mein Land, die Vereinigten Staaten, nach Stabilität auf Kosten der Demokratie in dieser Region, hier im Nahen Osten, und wir haben weder das eine noch das andere erreicht.»

Condoleezza Rice, US-Aussenministerin

U.S. Secretary of State Condoleezza Rice gestures during her speech at the American University in Cairo, AUC, Monday, 20 June 2005.  Rice made a forceful case for democracy in the Muslim world Monday, telling Egypt's conservative government leaders

Bild: EPA

«Der grosse Irrtum der modernen Demokratie – ein Irrtum sowohl der Kapitalisten als auch der Sozialisten – ist, dass sie ökonomischen Reichtum als Zweck der Gesellschaft und Standard persönlichen Glücks akzeptiert.»

Christopher Dawson, britischer Wissenschaftler

Bild

bild: pd

«Was ist Demokratie? Das, was es heisst: die Herrschaft der Menschen. Sie ist so gut wie die Menschen, oder so schlecht.»

Mary Renault, britische Schriftstellerin

Bild

bild: pd

«Die Tatsache, dass so viele erfolgreiche Politiker solch schamlose Lügner sind, sagt nicht nur etwas über sie aus, sondern auch über uns. Wenn Menschen das Unmögliche wollen, dann werden nur Lügner genügen.»

Thomas Sowell, amerikanischer Philosoph 

Bild

screenshot via youtube

«Die Leute sagen immer wieder, jemand solle das System reformieren, das System sei korrupt. Was sie nicht kapieren: Sie selbst sind das System.»

Bild

Thisuri Wanniarachchi, sri-lankische Autorin bild via ThisuriWanniarachchi.com

Und jetzt noch ein paar Zitate, die Lach-Krämpfe verursachen. Diesmal geht es um Fussball...

Das könnte dich auch interessieren:

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Nationalrat fordert schnellere Lockerungen

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Mutter des Covid-19-Impfstoffs und ihre lange Geschichte der Zurückweisung

20 Jahre lang hat niemand an Katalin Karikós Forschungen geglaubt, weitergemacht hat die Biochemikerin trotzdem. Dank ihrer Beharrlichkeit haben wir nun einen Impfstoff gegen Covid-19. Den Nobelpreis dafür will sie aber trotzdem nicht unbedingt.

Katalin Karikó hat sich noch nie darauf versteift, was andere denken oder tun. Hätte sie es getan, würde sie heute nicht als die Mutter der mRNA-Technik gefeiert.

Es ist jener unerschütterliche Glaube an die Sache und an die eigene Fähigkeit, eines Tages ihre Nützlichkeit beweisen zu können. Diese stille Beharrlichkeit, die nichts braucht ausser Zeit und immer wieder neuen Anläufen, die Karikó zu einer so wahrhaften Wissenschaftlerin machen.

Ein bisschen erinnert sie an Marie Curie, wie sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel