Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Extremistisch und kampfbereit – Zeugen erhärten Verdacht gegen Winterthurer Islamisten 



Zeugenaussagen verschiedener Personen verdichten den Verdacht, dass der mutmassliche Dschihadist aus Winterthur den IS unterstützt hat. Dies geht aus einem Urteil des Bundesstrafgerichts hervor. Dieses hat deshalb die Verlängerung der Untersuchungshaft bestätigt.

Der Mann wurde Mitte Februar vergangenen Jahres festgenommen und in Untersuchungshaft versetzt. Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts hat eine Beschwerde gegen die unterdessen dritte Haftverlängerung wiederum abgewiesen. Dies geht aus dem am Freitag publizierten Urteil hervor. Das Gericht geht von Fluchtgefahr aus.

Dem Winterthurer wird vorgeworfen, nach Syrien gereist zu sein. Dort soll er sich dem IS oder einer verwandten Organisation angeschlossen und auf deren Seite gekämpft haben. Seit 2012 soll er im Raum Winterthur zudem mehrere Personen mit salafistisch-extremistischem Gedankengut indoktriniert und für den Dschihad rekrutiert haben.

Auswertungen von Chat-Protokollen und die Aussagen verschiedener Zeugen, erhärten den Tatverdacht. Wie aus dem Entscheid des Bundesstrafgerichts hervor geht, wurde bestätigt, dass der Beschuldigte den kämpferischen Dschihad gutheisse. Er habe versucht, Personen zu radikalisieren und für den Kampf in Syrien zu gewinnen. Zudem habe der Winterthurer in seiner Kampfsportschule Leute für den Kampf in Syrien trainiert.

Der Beschuldigte ist verheiratet und hat eine vierjährige Tochter. Seine Eltern leben ebenfalls in Winterthur. Das Bundesstrafgericht geht nicht davon aus, dass diese familiären Bindungen ein Fluchthindernis darstellen. Das zeige sich auch daran, dass der Mann im Jahr 2013 in ein Camp nach Syrien gereist sei.

(sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Corona-Studie: Impfbereitschaft steigt markant

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kesb-Vormund erschleicht sich über 300'000 Franken

Ein von der Kesb als Vermögensverwalter eingesetzter Vormund hat sich während dreier Jahre selbst 316'000 Franken vom Konto seines Schützlings überwiesen. Das Bezirksgericht Zürich fällte am Montag aber kein Urteil, sondern wies den Fall an die Staatsanwaltschaft zurück.

Der heute 70-jährige Vormund hatte unter anderem von 2016 bis 2019 Geld vom Konto seines Mündels auf sein eigenes überwiesen. Um seine Taten zu vertuschen, stellte er gefälschte Rechnungen aus, wie aus der Anklageschrift …

Artikel lesen
Link zum Artikel