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ARCHIVBILD --- ZUM TOD DER AMURTIGERIN ELENA IM ZOO ZUERICH AM MITTWOCH, 5. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Amurtigermutter Elena traegt im Gehege des Zuercher Zoos eines ihrer Jungen im Fang, am Mittwoch, 20. Juli 2011, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)....Amur Tiger Elena carrys one of its three cubs in the Zoo in Zurich, Switzerland, Wednesday, July, 20, 2011. The cubs were born in May 2011.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Amurtigermutter Elena trägt im Gehege des Zürcher Zoos eines ihrer Jungen im Fang, am Mittwoch, 20. Juli 2011. Bild: KEYSTONE

Tierisches Beziehungsdrama im Zürcher Zoo: Tiger Sayan tötet Partnerin



Nun ist die Todesursache der Tigerin Elena geklärt: Sie wurde vom Männchen Sayan zu Tode gebissen. Die Verantwortlichen des Zoos Zürich sind überrascht, denn die beiden Tiger schienen eigentlich ein einigermassen gutes Verhältnis zu haben.

Offenbar gab es in der Nacht auf den 5. September einen Kampf, den niemand bemerkte. Dies schreibt der Zoo Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch. Im Untersuchungsbericht wird die Todesursache traumatischen Verletzungen im Nacken- und Kehlbereich zugeschrieben. Elena sei zwar altershalber bereits etwas geschwächt gewesen, doch ihr Tod gehe auf die Bissverletzungen zurück, heisst es.

Sayan, das zweieinhalbjährige Männchen, kam Anfang Februar aus einem französischen Zoo nach Zürich. Der Tiger wurde Schritt für Schritt auf das Zusammenleben mit Elena vorbereitet. Es sei nicht von Anfang an eine harmonische Beziehung gewesen, schreibt der Zoo. Doch die Tiere hätten sich «zusammengerauft». Die tragisch endende Auseinandersetzung überrasche, schreibt der Zoo.

Sayan ist zur Zeit der einzige Bewohner der Tieranlage. Die Suche nach einer neuen Partnerin erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes EEP.

Die 14-jährige Amurtigerin Elena lag am 5. September tot in der Anlage. Ihr Tod war für den Zoo überraschend. Die Verantwortlichen liessen daraufhin die Ursache vom Pathologischen Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich untersuchen. (sda)

Drei Tigerbabys im Walter Zoo in Gossau

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das traurige Schicksal der Zoo-Tiere von Tiflis

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    Alle Leser-Kommentare
  • Baccara aka 10.10.2018 11:10
    Highlight Highlight Einmal mehr ein Hinweis darauf, dass zwangsläufig zusammen leben müssende Tiere wider die Natur ist. In der freien Natur wären sie sich vermutlich so sehr aus dem Weg gegangen.
    Tiere haben in Zoos nichts verloren. Genauso wie im Zirkus.
    • Chili5000 10.10.2018 11:28
      Highlight Highlight @Baccara: Deine Antwort hat mehr Blitze als Herzen bekommen. Das ist echt verwunderlich... Du hast absolut Recht, Tiere haben im Zoo und Zirkus nicht verloren.
    • auloniella 10.10.2018 11:58
      Highlight Highlight Es ist richtig, dass sich Tiger in freier Wildbahn eher einzelgängerisch verhalten. Werden die Tiere zusammen gehalten ermöglicht dies jedoch den nötigen Sozialkontakt. Bei Konflikten werden sie eventuell getrennt, da sie stets beobachtet werden. Unvermeidbar sind solche Vorfälle trotzdem nicht. Zoos erfüllen zudem eine wichtige Funktion in Zuchtprogrammen des Amurtigers, der durch die Lebensraumzerstörung stark bedroht ist. Die Haltung in Zoos wird nie ideal sein, aber sie hat sich extrem gewandelt und verbessert. Mit den Verhältnissen im Zirkus ist Zürich aber nicht wirklich zu vergleichen.
    • Caturix 10.10.2018 12:05
      Highlight Highlight Leider braucht es die Zoos um Tiere zu Retten die bedroht sind. Aber diese Zoos sollten dort sein wo diese Tiere leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roland Ruckstuhl 10.10.2018 09:49
    Highlight Highlight Nicht nur wir Menschen, auch die Natur kann grausam sein.
    • Adumdum 10.10.2018 14:57
      Highlight Highlight Wir Menschen sind auch Natur 😉
    • nickname* 10.10.2018 21:10
      Highlight Highlight du nennst zoo „natur“?!
  • Homes8 10.10.2018 09:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Toothless 10.10.2018 09:44
    Highlight Highlight Hmm.. die Story kommt mir bekannt vor.. ist nicht das selbe schon vor 10 Jahren oder so passiert?
    Gab es denn überhaupt schon einmal Tiger Babys im Zoo Zürich? Sonst sieht die Bilanz eher schlecht aus... -.-
    • Anded 10.10.2018 12:50
      Highlight Highlight 2007 tötete Nurejev das neue weibchen beim Empfang. Er wurde später nach München getauscht, gegen Elena.
      Als 2010 Elena kam, war es bei der Zusammenführung auch mit Nurejev-Sohn Coto heikel. Klappte nicht im ersten Anlauf und gab Verletzungen aber es funktionierte und gab 2011 einen Wurf mit 3 Jungen (siehe Bild im Artikel). Cotto starb 2016 alters-/krankheitsbedingt mit 14 Jahren. Sein Nachfolger war Sayan (aber man rechnete nicht mehr mit erneuten Nachwuchs von Elena).
    • Toothless 10.10.2018 16:27
      Highlight Highlight merci! :)

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