Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Vor Ort sind rund hundert Personen. bild: watson

Friedliche Besetzung auf Zürcher Platzspitz – grosse Protest-Party gegen die Asylpolitik



Mehrere Hundert Aktivisten haben am frühen Freitagabend den Platzspitz-Park im Zentrum Zürichs besetzt. Für ein Wochenende wollen sie dort ein «Parc sans Frontières» schaffen, um gegen Zwangsmassnahmen im Asylbereich zu protestieren. Auf dem Programm stehen diverse Konzerte, Partys und Aktivitäten. Per SMS mobilisieren die Aktivisten weitere Leute. 

Mit dieser Nachricht wollen die Aktivisten weitere Leute mobilisieren 

Bild

bild: zvg

Für den Platzspitz habe man sich entschieden, da dieser wie kaum ein anderer Ort in der Stadt Zürich für die Ausgrenzung und Repression stehe, schreiben die Veranstalter auf ihrer Webseite. «Im Zuge der Platzspitzräumung wurden hier die Zwangsmassnahmen und das stigmatisierende Bild des ‹kriminellen Ausländers› erfunden.»

Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei Zürich, bestätigt gegenüber watson, dass sich auf dem Platzspitz eine grössere Gruppe von Leuten aufhält: «Es sind momentan ein paar hundert Leute vor Ort. Bis jetzt verläuft alles friedlich.»

Mehrere Patrouillen seien ausgerückt, denen der Zugang zum Park auf friedliche Art und Weise verwehrt wurde, teilte die Stadtpolizei Zürich am Freitagabend mit.

Nach einer ersten Lagebeurteilung, Verhandlungen mit den beiden Vertretern und nach Rücksprache mit dem Sicherheitsvorsteher sei entschieden worden, den politisch motivierten Anlass zu tolerieren, unter der Voraussetzung, dass das Areal in sauberem Zustand verlassen und auf die Anwohnerschaft gebührend Rücksicht genommen wird.

Gegen Mitternacht war das Platzspitz-Areal mit geschätzt über 1000 Leuten gut besetzt, die in friedlicher Atmosphäre bei sommerlichen Temperaturen feierten. (cbe/kün/sda).

Vorlehren sollen Flüchtlingen den Berufseinstieg erleichtern

Video: srf

Flüchtlinge kämpfen gegen Grenzen

Das könnte dich auch interessieren:

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Trump verlässt Pressekonferenz

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

51
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 26.05.2018 08:55
    Highlight Highlight Ich warte auf eine Demo unter dem Motto "abgewiesene Asylbewerber zurück in ihr Heimatland". Weder in Nordafrika, noch in Eritrea herrscht Krieg. Also?
    • Nick Tamer 26.05.2018 11:37
      Highlight Highlight Braucht es einen Krieg um sich als Mensch seinen Wohnort selbst auszusuchen?
    • bracher tinu 26.05.2018 15:07
      Highlight Highlight Wenn man Asyl will schon!
    • Watson - die Weltwoche der SP 26.05.2018 15:10
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 26.05.2018 07:43
    Highlight Highlight Die Partybesucher sind bestimmt grad von der Arbeit gekommen.
  • atomschlaf 26.05.2018 07:18
    Highlight Highlight Im Tagi steht "Die Polizei wurde von der während Monaten akribisch geplanten Aktion überrascht." - Da sieht man wieder, wie blind die Polizei auf dem linken Auge ist.
    • Shlomo 26.05.2018 08:31
      Highlight Highlight Hahaha Polizei blind auf dem linken Auge 🤣🤣🤣 ich schiess mich tod 🤣🤣🤣
    • dorfne 26.05.2018 09:03
      Highlight Highlight Ich glaube sie ist auf beiden Augen blind, vielmehr ihre Vorgesetzte. Deeskalation heisst das Zauberwort.
  • D. Saat 26.05.2018 07:15
    Highlight Highlight @watson: bitte mehr linke Themen. Die Kommentarspalten sind besser als jeder picdump. Die Wutbürger und der rechte Mob sind an tragischer Komik nicht zu überbieten. Ich geh jetzt zügeln.. und später an den Platzspitz 😂
    • Shlomo 26.05.2018 08:32
      Highlight Highlight Wo ist der Unterschied zwischen Wutbürger und rechter Mob?
    • dorfne 26.05.2018 09:09
      Highlight Highlight Leute die asylkritisch sind als Wutbürger und rechten Mob zu bezeichnen ist antidemokratisch. Sie zügeln? Nach Russland vielleicht, oder nach China? Dort werden Sie dann Ruhe haben vor den Wutbürgern, garantiert. Es wird dort dann aber auch keine Demos geben wie am Platzspitz. Die Staatsmacht würde Ihnen vorher den Gummi schleifen, oder Sie landen gleich in der Gefängnishölle.
    • atomschlaf 26.05.2018 10:03
      Highlight Highlight Als ob eine vernünftige und nachhaltige Asyl- und Migrationspolitik was mit links und rechts zu tun hätte... 🙄
  • EhrenBratan. Hääää! 26.05.2018 01:32
    Highlight Highlight Mhm. Mit singen und klatschen wird man Probleme los. Wenn die das in Gaza wüssten..😈
    • dorfne 26.05.2018 09:09
      Highlight Highlight Die sehen kein Problem, weil es ihnen noch gut geht.
  • Fabian Studer 26.05.2018 01:30
    Highlight Highlight Schon nur wie der Artikel beginnt 'zwangsmassnahmen' ... Im Gegensatz zu freiwillig optimalen Massnahmen?
  • Normi 26.05.2018 00:10
    Highlight Highlight Fahre gerade daran vorbei nix speziell 😂😂😂
  • Kong 26.05.2018 00:06
    Highlight Highlight Krasse Aktion. Voll im Stil der Hardcorerevoluzzer. Hut ab. DJs Bars &Food um den Entbehrungen entgegenzuwirken. Tolle Idee auch Pfarrer Sieber termingerecht mit einzubinden. Aber gehe schon davon aus, dass die Demonstranten engagiert sein Werk langfristig sichern werden.

    Echt. Ganz sicher... 🧐
  • Hartmann Stahlberg 25.05.2018 23:59
    Highlight Highlight Bin grad auf‘m Weg dorthin. Kann’s kaum erwarten!
  • Watson - die Weltwoche der SP 25.05.2018 23:19
    Highlight Highlight Man stelle sich das Polizeiaufgebot vor, wenn die PNOS das Areal besetzt hätte...
    • Laut_bis_10 26.05.2018 00:27
      Highlight Highlight Pff, die PNOS, diese linken Radikalen, was wenn der Samichlaus oder die FDP den Park besetzt hätten? Dann wäre was los!
    • Paganapana 26.05.2018 01:31
      Highlight Highlight Zurecht.
    • TodosSomosSecondos 26.05.2018 01:32
      Highlight Highlight Ja man stelle sich das vor.. Nach 2 stündiger Beschallung mit Helene Fischer aus der Konserve wäre die Polizei völlig zu Recht mit dem Wasserwerfer eingeschritten und um 22:00 wären alle wieder daheim gewesen... und jetzt?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 25.05.2018 22:38
    Highlight Highlight Als ob unser Asylrecht nicht eh schon viel zu weich wäre... 🙄
    • Plöder 26.05.2018 00:25
      Highlight Highlight Als ob du dich jemals damit auseinader gesetzt hast....
    • atomschlaf 26.05.2018 07:12
      Highlight Highlight Ich sehe das Resultat und die resultierenden Sozial- und Integrationskosten. Das reicht.
  • Carl Gustav 25.05.2018 22:16
    Highlight Highlight Wenn es keine Zwangmassnahmen mehr gäbe im Asylbereich, niemand mehr gegen seinen Willen ausgeschafft werden dürfte und jede/r der einmal hier ist einen legalen Status bekommt.
    Wetten es wären in 10 Jahren wieder die selben Personen, die protestieren würden gegen 40 Kinder pro Schulklasse, steigende Mietzinsen, unbezahlbare KK Prämien oder Disriminierung von Transmenschen
    • Bobo B. 26.05.2018 03:18
      Highlight Highlight “Diesselben” leben halt, wie ihre Klientel auch, nur für den Moment. Was morgen, geschweige denn übermorgen ist, interessiert doch nicht...
    • Dominic Marc Morgenthaler 26.05.2018 07:22
      Highlight Highlight Ja das stimmt. Wirklich toll! Die sind engagiert diese Leute! Und so unglaublich selbstlos!!
    • dorfne 26.05.2018 08:58
      Highlight Highlight Man muss kein SVPler sein, um dem zuzustimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 25.05.2018 22:13
    Highlight Highlight man stelle sich die situation mal anders herum vor.
    ein paar hundert personen die die zwangsmassnahme im asylbereich befürworten, besetzen den platzspitz und machen ein fest.
    der aufschrei währe sondergleichen.
  • Angelo C. 25.05.2018 21:16
    Highlight Highlight Ich bin so ziemlich sicher, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung mit standing ovations und die staatlichen Stellen mit Rücknahme des Gesetzes reagieren werden.

    Irony off 😉
    • Carlitos Fauxpas 26.05.2018 12:52
      Highlight Highlight Kann man so sehen, muss man aber nicht...

      Unvorstellbar ist und bleibt es, für die unzähligen kleinkarierten und gefügigen Heinzelmännchen und Heinzelfrauchen die den scheinbar sicheren Laden am Laufen halten. aus der überholten Tradition auszubrechen, lieber rennen alle weiter mit dem Kopf gegen die eigene unüberwindbare Wand. Moll und bravo, weiter so!
  • bcZcity 25.05.2018 21:12
    Highlight Highlight Der Anbau beim Landesmuseum ist schon richtig hässlich! Wie das angenommen werden konnte, ist mir ein Rätsel?!
    • Cyberpunk 25.05.2018 21:30
      Highlight Highlight Nicht das eigentliche thema hier, aber ich gebe dir 100% recht. Jedes mal wenn ich es sehe denke ich mir, sowas vedammt hässliches hätte nie gebaut werden dürfen..
    • w'ever 25.05.2018 21:44
      Highlight Highlight und das Hardbrücke debakel
    • JaneSodaBorderless 25.05.2018 22:26
      Highlight Highlight Ich kann das Rätsel lösen: Die Mehrheit hat einen anderen Geschmack wie du ;-)
    Weitere Antworten anzeigen

Begrenzungsinitiative: Bundesrat zieht mit Grossaufgebot gegen die SVP-Vorlage ins Feld

Gleich vier Magistraten engagieren sich im Abstimmungskampf, um die Bilateralen mit der EU zu erhalten. Schützenhilfe leistet sogar SVP-Wirtschaftsminister Guy Parmelin.

Noch ist der Abstimmungskampf flau. Die Bundespolitiker haben sich in die Sommerpause verabschiedet, die Coronakrise dominiert das Tagesgeschäft. Eine richtige Debatte über die Begrenzungsinitiative der SVP mag da nicht aufkommen.

Doch bald könnte sich das ändern: Gleich vier Bundesräte ziehen durchs Land und argumentieren gegen die Initiative, deren Ziel es ist, die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU zu beenden.

Neben der dossierführenden Justizministerin Karin Keller-Sutter …

Artikel lesen
Link zum Artikel