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Der Zuercher Regierungsrat Mario Fehr an der Medienkonferenz Aktuelles zum Asylbereich in Zuerich am Mittwoch, 3. Mai 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Vertrauensfrage entscheidet über Mario Fehrs Zukunft in der Kantonsregierung. Bild: KEYSTONE

Showdown bei der Zürcher SP: Vertrauensfrage entscheidet über Mario Fehrs Zukunft

Die Delegierten der Zürcher SP werden darüber abstimmen, ob sie Regierungsrat Mario Fehr für die kommenden Wahlen aufstellen wollen. Verliert Fehr das Vertrauensvotum, verspricht er, nicht mehr anzutreten.



Am Dienstag kommt es bei der SP im Kanton Zürich zum Showdown: Die Delegierten der Partei entscheiden, ob sie hinter ihrem Regierungsrat Mario Fehr stehen und ihn für die Wahlen vom nächsten Frühling wieder aufstellen. So berichtet es der Tages-Anzeiger

Zur Abstimmung aufgerufen haben Priska Seiler und Andreas Daurù, die Co-Präsidenten der SP. Mit der Vertrauensfrage wolle man ein für alle mal aufräumen und einen Schlussstrich unter den Streit ziehen, der um die Person Fehr schon seit geraumer Zeit entbrannt ist.

So sorgte insbesondere Fehrs restriktive Asylpolitik immer wieder für Kontroversen. Auch innerhalb der Partei. Der Kauf einer Spionagesoftware brachte Fehr Kritik und eine Klage von Seiten der Juso ein. Diese wurde jedoch abgeschmettert, da Fehrs Immunität nicht aufgehoben wurde. Jedoch kratzte die Geschichte am Ruf des Sicherheitsvorstehers. Aus dem Ruder lief der Streit im Februar 2017, als der ehemalige Parteipräsident Daniel Frei zurücktrat. 

Im Gespräch mit dem «Tages-Anzeiger» sagen Seiler und Daurù die Abstimmung am kommenden Dienstag sei mit dem Regierungsrat Fehr abgesprochen. Er habe zugesichert, nicht mehr für die Kantonsregierung zu kandidieren, sollte er das Vertrauen der SP-Delegierten nicht erhalten. Er wolle nur antreten, wenn er die Unterstützung seiner Partei habe, heisst es im Artikel. 

Vor der Vertrauensabstimmung würden nun im Hintergrund die Drähte heiss laufen. Sowohl Fehrs Gegner als auch seine Fans seien daran, Allianzen zu schmieden. Eine Empfehlung geben Seiler und Daurù nicht ab. «Das Ergebnis ist offen», sagte Seiler im Interview.

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