Schweiz
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Neuer Strichplan: Stadtpolizei Zürich zeigt 270 Freier an – 3000 Personen bestraft

Seit in Zürich der neue Strichplan und die neue Prostitutionsgewerbeverordnung in Kraft ist, hat die Stadtpolizei Zürich mindestens 270 Freier verzeigt. In den letzten rund fünf Jahren wurden zudem fast 3000 Personen bestraft, die den Strichplan missachtet hatten.



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In den Letzten fünf Jahren wurden fast 3000 Personen für die Missachtung des neuen Strichplans bestraft.  Bild: Keystone

Zunächst waren es im Durchschnitt drei pro Monat, dann fünf. Seit Anfang Jahr nehme die Zahl der Verzeigten aber tendenziell zu, sagt Polizeisprecher Michael Walker in der «NZZ am Sonntag».

Die meisten Freier wurden vom Stadtrichteramt wegen Verstosses gegen die Verordnung mit Bussen von bis zu 500 Franken bestraft. Mindestens einer legte gegen den Strafbefehl des Amts Einsprache ein; er wurde in der Folge vom Bezirksgericht Zürich freigesprochen. Dieses hielt fest, es sei nicht erwiesen, dass der Mann bei der Prostituierten nach Sex nachgefragt habe.

Auch Freier werden angezeigt

Insgesamt wurden in den letzten rund fünf Jahren vom Stadtrichter- und Statthalteramt Zürich fast 3000 Personen bestraft, die den Strichplan missachtet hatten. Die meisten waren weibliche Prostituierte, dann folgen Freier und männlichen Prostituierte.

Die neuen Regelungen besagen, dass Strassenprostitution in Zürich nur noch im Niederdorf, in der Brunau und in Altstetten erlaubt ist – und dass nicht nur Prostituierte, sondern auch Freier bestraft werden, die dagegen verstossen. (aargauerzeitung.ch)

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Steffan Griechting 24.12.2017 21:59
    Highlight Highlight Zum glück hat die Polizei den Chreis Cheib nicht im Griff! Dort kann man als Mann noch seinen natürlichen Trieben nachgehen!
    • Fabio74 25.12.2017 11:06
      Highlight Highlight Das kann man als Mann auch ohne den Strich
  • Dario4Play 24.12.2017 21:48
    Highlight Highlight Wie wurden diese zahlen ermittelt?


    Mit einer Strichli-liste

    Hahahhaahahahhahaha

    Ok ich hör schon auf
  • phreko 24.12.2017 20:53
    Highlight Highlight Bin als Mann immer wieder erstaunt wieviele für Sex bezahlen (müssen)...
    • FrancoL 24.12.2017 22:08
      Highlight Highlight Es kommt auf den Gesichtspunkt an. Viele scheinen nur den Strich als Ort des Zahlens zu betrachten.
      Ich mache mich oft unbeliebt, wenn ich erwähne dass viel mehr ausserhalb der Strichlandschaft für Sex bezahlt wird.
      Aber das wird ja von den meisten verneint; man gibt eben schöne Geschenke weil man eben Freude hat. Das ist eine andere Ebene da ist nichts Anrüchiges dran, da spricht man auch nicht von bezahlen und diese Damen sind sich sicher dass sie nicht bezahlt werden, weil es da um Liebe geht. Zudem es ist nicht immer ein müssen, sondern auch ein wollen um unabhängig zu sein.
    • DerTaran 24.12.2017 22:18
      Highlight Highlight Ich auch, ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man(n) es als befriedigend empfinden kann, für Sex zu bezahlen
    • Spooky 24.12.2017 22:41
      Highlight Highlight @phreko
      Vergiss es! Sex ist nie gratis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bucky 24.12.2017 20:17
    Highlight Highlight Strassenprostitution an der Langstrasse verboten, aber im Niederdorf erlaubt? Ein schlechter Witz, oder? Will sich die Stadtregierung lächerlich machen? Ein Prostitutionsverbot an der Langstrasse ist nicht umsetzbar. So einfach ist es. Das ist das Rotlichtviertel in Zürich schlechthin.
    Kann es sein, dass in Zusammenhang mit der angestrebten "Aufwertung" bestimmter Quartiere - man denke z. B. an das boomende Quartier ZüriWest oder die Europaallee, beide grenzen an das Langstrassenquartier - die Langstrasse ebenfalls "aufgewertet" werden und die Prostitution deshalb dort vertrieben werden soll?
    • mrmikech 24.12.2017 22:10
      Highlight Highlight Rotlichtviertel heisst nicht das die Prostituierten auf die Strasse gehen müssen. In Amsterdam sitzen die alle auch im Schaufenster.
    • FrancoL 24.12.2017 22:11
      Highlight Highlight Ja Bucky, das ist völlig richtig erkannt. An der Langstrasse wird die Käuflichkeit durch einen Riesen Rummel der aufstrebenden Location überdeckt. Langfristig wird die Uebung aufgehen.

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