Schweiz
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ZUR HEUTIGEN MK DER GEWERKSCHAFT UNIA ZUM KONFLIKT IN DER UNIA REGION ZH/SH, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 16. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Roman Burger, Geschaeftsleiter Unia Zuerich, rechts, informiert die Medien am Dienstag, 5. Juni 2012 in Zuerich. Die Gewerkschaft UNIA ist gegen die Volksinitiative

Roman Burger muss gehen. Bild: KEYSTONE

Unia-Sektionschef Roman Burger nach Sexting-Affäre per sofort freigestellt



Die Gewerkschaft Unia zieht Konsequenzen aus dem Fehlverhalten ihres Mitarbeiters Roman Burger. Der zurückgetretene Leiter der Region Zürich-Schaffhausen sei freigestellt und werde nicht mehr bei der Gewerkschaft arbeiten, teilte Unia-Präsidentin Vania Alleva am Freitag vor Medien in Bern mit.

Vania Alleva, Praesidentin Unia, aeussert sich zu den Lohnforderungen der SGB-Gewerkschaften, am Mittwoch, 2. September 2015, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Vania Alleva, Präsidentin der Unia. Bild: KEYSTONE

Burger wird sexuelle Belästigung einer Mitarbeiterin via SMS vorgeworfen.

Burger ist die Sexting-Affäre zum Verhängnis geworden. Vor eineinhalb Jahren wandte sich eine Unia-Mitarbeiterin im Vertrauen an ihre Vorgesetzte. Sie hatte in einem SMS-Austausch mit Burger, der sich über Wochen hinzog, Nachrichten erhalten, die sie als sexuelle Belästigung empfand. Daraufhin passierte erst mal sehr lange nichts. 

Nachdem das Ganze den Medien zugespielt wurde, legte Burger sein Amt nieder, jetzt muss er ganz gehen. Wie es mit der Unia sonst weitergeht, ist noch nicht bekannt. Offenbar versuchte die Unia den Vorfall anfänglich zu verschweigen.

(feb)

Nico Lutz, Unia

Nico Lutz von der Unia-Leitung. Bild: keystone

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maria B. 17.09.2016 12:30
    Highlight Highlight Da hat sich die UNIA mit ihrem teils grotesken Kündigungsschutz für einmal selbst ein Ei gelegt und man kann den Unhold noch nicht mal regelkonform entlassen, gewährt ihm "Weiterbildungsschulungen" und sein volles Salär auf unabsehbare Zeit.

    In jeder normalen Firma, deren Habitus auf gesunden kaufmännischen Prinzipien beruht, muss so Einer unverzüglich und definitiv das Feld räumen.

    Bleibt zu hoffen, dass die bezahlte Weiterbildung auch ohne Burgers SMS-Verkehr auskommt ;-)!
  • Sillum 17.09.2016 08:52
    Highlight Highlight Der Titel ist nicht ganz korrekt. Es muss heissen "Burger wurde bei vollen Lohn freigestellt". Das heisst nichts anderes als "Beschönigen" "verweilen" oder "Verdrehen".
  • Malu 81 17.09.2016 08:21
    Highlight Highlight Burger war nicht die Unia sondern nur ein
    Rädchen davon. Wieder eine dubiose Aktion.
    Wer hat da noch die Finger im Spiel?
    • Hierundjetzt 17.09.2016 09:47
      Highlight Highlight Die Finger im Spiel hatte definitiv Burger...
  • Toerpe Zwerg 16.09.2016 18:33
    Highlight Highlight Gibt keine Fristlosen bei der Gewerkschaft. lol
  • Stefanie16 16.09.2016 16:57
    Highlight Highlight Sind die SMS von vor eineinhalb Jahren noch vorhanden?
    Als Frau selbst verstehe ich nicht, warum man die Karriere eines Mannes auf der Basis dieser dürftigen Faktenlage zerstört?!?
    Auch sollten meiner Meinung nach vorgetäuschte Übergriffe und Vergewaltigungen ebenfalls mit Haft geahndet werden. Danke für die Blitzes schon mal zum Voraus.
    • Hierundjetzt 16.09.2016 17:14
      Highlight Highlight Stefan: vorab, keine Frau schreibt solche Zeilen. Das ist männliche Semantik.

      Lies doch den Artikel zuerst! Es war ein externer der zum Schluss selben Schluss kam.

      Als Ü50 ist Dir wohl ein Smartphone fremd aber stell Dir vor, damit kann ich sogar SMS aus dem 2009 lesen. Alles abgespeichert. Krass, was?
    • Stefanie16 16.09.2016 19:29
      Highlight Highlight Ich lese Genugtuung aus deinen Zeilen: Es tut gut, wenn ein aussergewöhnlicher Mann scheitert: Er war beliebt bei den Mitgliedern, war beruflich sehr erfolgreich und die Frauen standen Schlange...
      Und andere kriegen nur Brösmeli... die Welt ist ungerecht,gelle..Aber jetzt ist er ja erledigt.
    • Spooky 16.09.2016 20:59
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      "Es war ein externer der zum Schluss selben Schluss kam."

      Du glaubst ja nicht im Ernst, dass man diesen dubiosen Experten von UmTrieb (oder wie heissen die schon wieder) glauben kann?

      Wenn doch, hast du Beweise?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SwissGTO 16.09.2016 15:39
    Highlight Highlight SMS Austausch über mehrere Wochen? Wieder mal sehr merkwürdig...
    • R&B 16.09.2016 16:10
      Highlight Highlight Das ist nicht merkwürdig. Burger hat seine Angestellte belästigt und sie hat aus lauter Angst ihren Job nicht zu verlieren, versucht, ihm indirekt nein zu sagen.
  • Hierundjetzt 16.09.2016 15:23
    Highlight Highlight Bitte Lutz geh auch. Wer mit 45 immer noch den Medien erzählen muss (NZZ) dass er organisieren in der Pfadi gelernt habe, dem ist nicht mehr zu helfen
  • samsungler 16.09.2016 14:33
    Highlight Highlight Typisch was für ein sauladen doch diese UNIA ist. Gegen alle Wettern aber selber dreck am stecken.
    • Fumo 16.09.2016 15:25
      Highlight Highlight Er wollte doch nur ansprechende Arbeitsbedingungen schaffen :D
    • R&B 16.09.2016 16:13
      Highlight Highlight @samsungler: UNIA ist gerade in der heutigen Zeit wichtig, da die Reallöhne der Angestellten immer mehr sinken, weil es in den Schweizer Teppichetage en Vogue geworden ist, die eigenen Löhne in Millionenhöhe zu erhöhen und die Löhne der Mitarbeiter sukzessiv zu kürzen.
    • samsungler 16.09.2016 16:54
      Highlight Highlight Ja finde die UNIA trotzdem scheinheilig.
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