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Nackt-Cam auf dem Bau und nackter Horror bei Beller – so lustig ist «Sex und Crime» 



Bild

Die Taminabrücke (unter dem Schulterblatt) bei Bad Ragaz im Kanton St. Gallen. screenshot: Webcam

Früher war eine Baustelle noch ein Hort des Anstands: In Spindschränken hing noch das Konterfei einer Alice Schwarzer, und gepfiffen haben Büezer höchstens mal, wenn sie ihrem Unmut über Frauen kundtun wollten, die zu leicht bekleidet und damit anstandslos an ihrem Arbeitsplatz vorbeigewackelt sind.

Und du so?

Ja, genau so war das früher! Und heute? Heute wird der ehrbare Büezer (gemeint ist nicht Gölä!) mit der nackten Haut einer Frau in Verbindung gebracht: Auf einer Webcam der Taminabrücke in Pfäfers SG sollten wir eigentlich sehen, wie fleissig die Büezer neue Verbindungen bauen, doch stattdessen präsentiert sich dort eine dralle Blondine gänzlich so, wie Gott sie erschaffen hat.

«Das Bild war tatsächlich vor der Kamera installiert», erregt sich Ruedi Vögeli vom zuständigen Tiefbauamt auf Nachfrage von «20 Minuten». «Zum Glück» sei es der erste Vorfall dieser Art, fährt der Beamte fort und fügt an ...

Was sagt Herr Vögeli?

Tatsächlich sagt Herr Vögeli, er fände diesen Scherz «wirklich ärgerlich». Immerhin musste ein Mitarbeiter deswegen eigens zur Baustelle fahren und mit einer Holzlatte die Holzlatte mitsamt des Nackedei-Konterfeis entfernen. Trotz dieses Martyriums hat Vögeli seinen guten Humor nicht verloren.

Denn er bringt welchen guten Gag?

Nein, einen Bodyguard wie von Herrn Vögeli erwähnt, bekommt die sündige Webcam nicht mehr. Diesen hätte vielmehr Irina Beller nötig, denn das Schicksal hat der Millionärsfrau mal wieder üüüüübelst mitgespielt.

Du so?

Ja, Irina Beller hat Ärger am Hals. Genauer gesagt am Ohr – und nein, es geht nicht um irgendwelche Nacktfotos. Die Katze von Baulöwe Walter Beller wird nachts nämlich telefonisch belästigt. «Seit einem Monat werde ich durch Anrufe terrorisiert. Meine Nächte sind der Horror», klagt die 44-Jährige im «Blick»

Die Bellers in Thailand

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Betrüger behaupten, sie hätte Rechnungen nicht gezahlt oder fragen nach ihrer Kreditkartennnummer. «Kaum sperre ich eine Nummer, kommt eine andere. Sie beginnen gegen zehn und enden um fünf Uhr morgens.» Doch die Beller wäre nicht die Irina, wenn sie diesen Ganoven nicht tüchtig die Meinung geigen würde.

Wie wehrt sich die Beller?

Die Frau liess diese Schurken wissen, dass sie – Fuck them! – eine Irina Beller nerven. Das Schlimme daran: Die Täter hörten danach nicht auf! Und die Polizei sei machtlos, liess sie die Geplagte wissen. Die klagt: «Meine Nächte sind der Horror!» Da bleibt doch bloss noch eine Frage offen: 

Nämlich welche?

Das Telefon abschalten? Nein, das kann Irina nicht. «Ich möchte erreichbar sein. Man weiss nie, was passiert», erklärt sie dem «Blick». Stimmt schon, vielleicht melden sich ja die Leute von der Frankfurter Buchmesse wegen ihres Erfolgsromans ...

Und was lehren uns nun diese beiden schnöden Schweizer Geschichten? Ganz klar: «Sex und Crime» ist zwar nicht immer wichtig oder relevant, und es verkauft sich auch nicht immer – aber wir hoffen dennoch, dass wir euch mit diesem Unsinn unterhalten konnten!

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