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epa06244843 Giulia Steingruber of Switzerland competes in the Women's Vault at the FIG Artistic Gymnastics World Championships in Montreal, Canada 04 October 2017.  EPA/ANDRE PICHETTE

«Der zweite Sprung war noch nicht ideal»: Steingruber hat noch Luft nach oben. Bild: EPA/EPA

«Das Gefühl ist wieder da» – Steingruber an der WM zweimal im Final

Giulia Steingruber kämpft an den Weltmeisterschaften in Montreal am Sprung um die Medaillen. Die St.Gallerin qualifiziert sich als Drittbeste für den Final der Top 8.



Die 23-jährige Ostschweizerin und Olympia-Dritte von Rio de Janeiro musste sich in der Qualifikation im Olympiastadion von 1976 nach ihrem starken Auftritt am Sprung nur von der russischen Titelverteidigerin Maria Paseka und der Amerikanerin Jade Carey geschlagen geben.

«Der zweite Sprung war noch nicht ideal, aber ich darf mich nicht beklagen», sagte Steingruber. Erst im Podiumstraining am Sonntag hatte sie entschieden, dass sie den Jurtschenko mit einer Doppelschraube springen würde. «In den Trainings hatte ich gespürt, dass das Gefühl wieder da ist.»

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So schlug sich Steingruber in der Mehrkampf-Quali. Video: streamable

Noch fehlt eine WM-Medaille im Palmarès der dreifachen Sprung-Europameisterin. Gelingen Steingruber die beiden Sprünge im Final der besten acht aber mindestens so überzeugend, liegt der Sprung auf das Podest in Reichweite, auch wenn die Konkurrenz teilweise ein schwierigeres Programm präsentiert.

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Interview mit Steingruber (englisch). Video: streamable

Im Mehrkampf zog Steingruber als Elfte in den Final der besten 24 am Freitag ein. Den Endkampf am Boden verpasste sie als Dreizehnte um 0.233 Punkte. Letztlich wurde ihr das Malheur nach der dritten Akrobatik-Bahn, als sie die Begrenzung mit beiden Füssen übertrat, zum Verhängnis. Im Mehrkampffinal wird sie ihre neue Choreografie noch einmal zeigen können. Sie ist eine Hommage an ihre im Februar verstorbene Schwester.

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Steingrubers Übung am Boden. Video: streamable

Enttäusch für Käslin

Eine Enttäuschung setzte es für Ilaria Käslin ab. Als «so lala» hatte sie ihren Auftritt beurteilt und gehofft, den Final der besten 24 dennoch zu erreichen. Käslins Wunsch erfüllte sich nicht. Als Dreissigste verfehlte sie den Einzug in den Mehrkampffinal deutlich. Fabienne Studer beendete den Mehrkampf bei ihrem WM-Debüt auf Rang 53.

In Abwesenheit von der amerikanischen Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Simone Biles entschied die Japanerin Mae Murakami die Qualifikation mit einem Tausendstel Vorsprung auf die Amerikanerin Ragan Smith für sich. Pech bekundete Larisa Iordache. Die WM-Dritte von 2015 aus Rumänien zog sich zum Auftakt des Wettkampfs am Boden beim Aufwärmen einen Achillessehnenriss zu. (sda)

So zeigt sich Gold-Turnerin Giulia Steingruber auf Instagram

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