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Du musst kein einziges Wort chinesisch können, um diese Interviews grossartig zu finden

09.08.2016, 14:5609.08.2016, 14:59

Schwimmerin Fu Yuanhui zieht an den Olympischen Spielen in Rio in den Final über 100 m Rücken ein – in einer Zeit, die sie selber nicht für möglich gehalten hat. «Ich war so schnell!», strahlt sie im TV-Interview und schneidet dazu Grimassen der Freude. Sie habe all ihre «mystische Energie» eingesetzt, verrät Fu der Reporterin.

cctv5

Offenbar findet die Frohnatur dann aber irgendwo Extra-Power. Denn im Final setzt sie noch einen drauf: Sie stellt in 58,76 Sekunden einen neuen Asien-Rekord auf und gewinnt Bronze.

Verrückt: Davon erfährt Fu erst im Interview! Sie habe das Podest halt verfehlt, erzählt sie der Reporterin, die sie unterbricht und der 20-Jährigen entgegnet: doch doch, sie habe Bronze gewonnen. Ungläubig fällt der Schwimmerin die Kinnlade herunter:

Im Interview haut sie auch noch einen grossen Spruch raus. Darauf angesprochen, dass sie Silber bloss um eine Hundertstel verpasst habe, antwortet Fu: «Da gebe ich meinen Armen die Schuld, die sind einfach zu kurz!» Da sage noch einer, chinesische Sportler hätten den spröden Charme eines trockenen Zwiebacks! (ram)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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blobb
09.08.2016 16:13registriert Juni 2016
Wie geil!
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Luca Brasi
09.08.2016 17:17registriert November 2015
Eine quirlige Dame und so sympathisch. ;)
加油, 傅园慧!
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