Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

National League A, 37. Runde

Kloten – ZSC Lions 3:1 (0:0,1:1,2:0)

SCL Tigers – Bern 4:1 (1:1,2:0,1:0)

Davos – Lugano 5:3 (3:1,2:0,0:1)

Biel – Fribourg 4:2 (1:1,1:0,2:1)

Servette – Lausanne 1:2 (1:1,0:0,0:0,0:0) n.P.

Ambri – Zug 2:3 (1:2,0:1,1:0)

EHC Kloten Stuermer Romano Lemm, links, gegen ZSC Lions Torhueter Lukas Flueeler und Verteidiger Severin Blindenbacher, 2. von rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und den ZSC Lions am Samstag, 7. Januar 2017, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Romano Lemm und zweimal Patrick von Gunten erzielen die Klotener Überzahl-Tore. Bild: KEYSTONE

Drei Powerplay-Tore: Kloten beendet im Derby seine Pleitenserie – Langnau bodigt den SCB

Zürcher, Berner, Gotthard-, Léman- und Bilingue-Derby: In der NLA ist es heute gleich zu fünf Nachbarschaftsduellen gekommen. Nicht überall hat sich der Favorit durchgesetzt, vor allem Langnau und Kloten können überraschen.



Kloten – ZSC Lions 3:1

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

– Zwei Tage nach dem Einzug in den Cupfinal beendet der EHC Kloten auch die Misère in der Meisterschaft. Im 204. Zücher Derby setzt sich Kloten nach einem 0:1-Rückstand mit 3:1 durch.

– Die Hauptrolle übernahm der 31-jährige Verteidiger Patrick von Gunten. Er skort die beiden Powerplay-Treffer vom 0:1 zum 2:1. Romano Lemm stellt den Heimsieg in der 54. Minute mit einem weiteren Goal in Überzahl zum 3:1 sicher. Kloten nützt drei von fünf Powerplay-Chancen. Die ZSC Lions erzielen während vier Überzahlgelegenheiten, eine sogar gegen nur drei Klotener, kein Tor.

– Vor dem Derbysieg hatte Kloten in der Meisterschaft acht Spiele hintereinander verloren. Und von den vorangegangenen neun Heimspielen am Schluefweg gewann Kloten nur eines. Bei den letzten fünf Heimniederlagen hatte der EHC bloss vier Tore geschossen. Diese Misère schien sich gegen die ZSC Lions zuerst fortzusetzen. Kloten kommt in den ersten 25 Minuten nur zu zwei Torschüssen (!). Weil die ZSC Lions aus ihrer anfänglichen Dominanz kein Kapital schlagen, gehen sie am Ende aber trotz 40:19 Torschüssen leer aus.

SCL Tigers – Bern 4:1

– Den SCL Tigers gelingt im Derby gegen Leader Bern die Überraschung der Runde. Mit einem perfekten Spiel fegen die Emmentaler den ungeliebten Rivalen aus der Hauptstadt mit 4:1 vom Eis.

– Bereits zum zweiten Mal diese Saison wurde der SCB in der Ilfishalle eiskalt erwischt. Mitte Oktober gewannen die Langnauer das dritte Heimspiel unter Coach Heinz Ehlers sogar 4:0. Eero Elo und Pascal Berger erzielten damals im zweiten Abschnitt innerhalb von etwas mehr als drei Minuten die entscheidenden Goals vom 1:0 zum 3:0. Den beiden gelingen auch heute wieder bedeutsame Tore. Der Finne Elo markiert nur 19 Sekunden nach der ersten Pause das 2:1. Und Pascal Berger profitiert 36 Sekunden nach der zweiten Pause beim siegsichernden 4:1 von einem Sturz von Berns Back Ramon Untersander.

– Der SCB verschläft das Spiel und präsentiert sich nach fünf Tagen Pause überhaupt nicht parat. In allen drei Dritteln skort Langnau gleich mit dem ersten Schuss. Berns Goalie Leonardo Genoni (34 Paraden) sieht bei mindestens zwei Gegentoren nicht gut aus. Genoni passt sich dem diesmal nicht sehr hohen Niveau seiner Vorderleute an, die träge wirken, ohne Feuer spielten und von den SCL Tigers phasenweise ausgespielt wurden.

Tigers Martin Stettler, links, kaempft um den Puck, gegen Berns Andrew Ebbett, links,  waehrend dem Eishockey National League A Spiel zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Samstag, 7. Januar 2017, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Im Berner Derby wird mit Haken und Ösen gekämpft. Bild: KEYSTONE

Davos – Lugano 5:3

– Davos feiert im Kampf um die Playoff-Teilnahme einen wichtigen Sieg. Die Bündner bezwingen Lugano zu Hause 5:3 und liegen weiterhin zwei Punkte über dem Strich.

– Der HCD erwischt einen Blitzstart: Es dauert nur 184 Sekunden, ehe die Gastgeber durch Tino Kessler in Führung gehen. Dem Tor geht ein kapitaler Fehler von Luganos Keeper Elvis Merzlikins voraus. Der Lette mit Schweizer Lizenz will hinter seinem Gehäuse befreien, spielt den Puck aber zu Ambühl, worauf Kessler problemlos reüssiert.

– In der 15. Minute liegen die Bündner bereits 3:0 vorne, nach 36 Minuten steht es 5:1. Die Davoser überfordern die Luganesi in den ersten zwei Dritteln mit ihrem Tempo-Eishockey. Dennoch wird es nochmals spannend; Lugano verkürzt bis zur 47. Minute dank Toren von Maxim Lapierre (43.) und Raffaele Sannitz auf 3:5.

– Zu mehr reicht es den Tessinern trotz 16 Torschüssen im Schlussabschnitt nicht mehr. Es ist für Lugano im 19. Auswärtsspiel der Saison die 16. Niederlage. Der Vorsprung auf den HCD, der neun der vorangegangenen zwölf Partien verloren hatte, beträgt nun nur noch einen Punkt.

Linus Klasen, links, und Philippe Furrer von Lugano, gegen Perttu Lindgren von Davos, Mitte, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Freitag, 9. Dezember 2016, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der HCD revanchiert sich eindrucksvoll an Lugano für die Spengler-Cup-Pleite. Bild: KEYSTONE

Biel – Fribourg 4:2

– Biel beendet eine drei Spiele dauernde Niederlagenserie. Die Seeländer gewinnen gegen Fribourg-Gottéron zu Hause 4:2 und revanchieren sich für das 2:4 am Vortag.

– Die dritte Führung in der 50. Minute geben die Bieler nicht mehr preis. Das Tor erzielt Jacob Micflikier kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Fribourg. 25,6 Sekunden vor dem Ende macht Julian Schmutz mit dem 4:2 den fünften Heimsieg der Seeländer in Serie perfekt. Es ist der dritte Powerplay-Treffer der Bieler an diesem Abend, nachdem zuvor Stürmer Gaëtan Haas (16./22.) zweimal von der blauen Linie getroffen hatte.

– Alle drei Überzahltore bereitet Marc-Antoine Pouliot vor. Der Kanadier hatte die Saison bei Fribourg begonnen, wurde jedoch Anfang Oktober suspendiert, nachdem er vor der Partie gegen Zug die Schlittschuhe vergessen hatte. Ende Oktober wechselte er dann zu Biel.

– Das 1:0 fällt entgegen dem Spielverlauf, dominieren doch die Gäste die ersten 15 Minuten. Das 2:2 für Gottéron schiesst Killian Mottet, der zum fünften Mal in den letzten drei Partien reüssiert. Mit dieser Niederlage missglückt Fribourg die Hauptprobe für das Halbfinal-Hinspiel in der Champions Hockey League bei Frölunda Göteborg am Dienstag.

Fribourgs Killian Mottet, Mitte, im Kampf mit Biels Thomas Wellinger vor dem Tor von Biels Torhueter Jonas Hiller, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und dem HC Fribourg Gotteron, am Samstag, 7. Januar 2017, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Biel lässt vor dem eigenen Tor fast nichts anbrennen. Bild: KEYSTONE

Servette – Lausanne 1:2 n.P.

– Im ersten Léman-Derby des neues Jahres setzt sich Lausanne in Genf glückhaft mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch. Eric Walsky und Goalie Cristobal Huet (33 Paraden) retten Lausanne den fünften Sieg hintereinander. Die beiden einzigen Tore vor dem Penaltyschiessen fallen im ersten Abschnitt innerhalb von 158 Sekunden. Jim Slater bringt Servette in Führung (5.), Eric Walsky gleicht in doppelter Überzahl wieder aus (8.).

– Hektik kommt noch in der 44. Minute auf, als Sven Ryser den Genfer Viertlinienflügel Auguste Impose von den Beinen holt, Impose den fälligen Penalty als Gefoulter aber nicht selber ausführen kann, worauf die Lausanner Bank den Servettiens eine Unsportlichkeit unterstellt. Wie auch immer: Servettes Verteidiger Romain Loeffel übernimmt die Ausführung, er scheitert an Cristobal Huet, und Impose spielt wenig später auch wieder mit.

– Nicht nur beim Penalty vergibt Servette den möglichen Vollerfolg. Tim Kast (38.) und Johan Fransson in der Verlängerung treffen die Latte. Die letzten 88 Sekunden der Verlängerung spielt Servette zuerst mit einem, später sogar mit zwei Akteuren mehr auf dem Eis. Das entscheidende Tor gelingt aber Walsky, der schon in der regulären Spielzeit für Lausanne getroffen hat, mit dem zehnten und letzten Penalty.

Lausanne's forward Eric Walsky #22 celebrates his goal with teammates defender Dario Trutmann #86, defender Joel Genazzi #79, center Etienne Froidevaux, 2nd right, and forward Harri Pesonen, of Finland, right, after scoring the 1:1, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and Lausanne HC, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, January 7, 2017. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Lausanne schnappt sich gegen Servette den Zusatzpunkt. Bild: KEYSTONE

Ambri – Zug 2:3

– Der EV Zug feiert den neunten Meisterschaftserfolg in Serie. Das Team von Harold Kreis gewinnt das Gotthard-Derby bei Ambri-Piotta 3:2. Dass die Zuger zwei Tage nach dem Ausscheiden im Cup-Halbfinal gegen Genève-Servette (2:3) zum Siegen zurückkehren, entbehrt nicht einer gewissen Logik, verloren doch die Zentralschweizer letztmals Mitte Oktober zwei Spiele hintereinander. Mehr als zwei Niederlagen in Folge setzte es in dieser Saison für den EVZ noch nie ab.

– Dabei beginnt die Partie für die Zuger alles andere als gut. Ambri geht bereits nach 87 Sekunden durch Peter Guggisberg in Führung. Die Reaktion der Gäste folgt prompt: Nur 72 Sekunden später gelingt Johan Morant mit einem Schuss von der blauen Linie der Ausgleich. Der Verteidiger erzielt ebenso seinen ersten Saisontreffer wie Marc Marchon beim 2:1 in der 13. Minute.

– In der 25. Minute nutzt Lino Martschini eine doppelte Überzahl zur Zweitore-Führung für den EVZ. Auch Ambri kann in der Folge während 92 Sekunden mit fünf gegen drei Feldspielern agieren, bringt aber keinen einzigen Torschuss zu Stande. Da Ambri durch Adam Hall (53.) nur noch das 2:3 gelingt, kommen die Zuger zum vierten Sieg in den letzten zwölf Partien in Ambri. Für die Leventiner ist es die zweite Niederlage in den vergangenen acht Heimspielen.

Ambris Adam Hall, Zugs Jarkko Immonen und Zugs Goalie Fabio Haller, von links, im Spiel um den Puck im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und dem EV Zug, am Samstag, 7. Januar 2017, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Adam Hall vollführt ein Kunststückchen, die drei Punkte gehen aber nach Zug. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Tabelle

Bild

Telegramme

Kloten – ZSC Lions 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
6330 Zuschauer. - SR Eichmann/Hebeisen, Küng/Obwegeser.
Tore: 24. Nilsson (Shannon, Roman Wick) 0:1. 29. von Gunten (Praplan/Ausschluss Chris Baltisberger) 1:1. 48. von Gunten (Hollenstein/Ausschluss Künzle) 2:1. 54. Romano Lemm (Leone/Ausschluss Suter) 3:1.
Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Hollenstein) gegen Kloten, 7mal 2 plus 10 Minuten (Blindenbacher) gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Nilsson.
Kloten: Martin Gerber; von Gunten, Harlacher; Back, Serge Weber; Hecquefeuille, Frick; Bircher; Praplan, Shore, Hollenstein; Leone, Romano Lemm, Obrist; Hartmann, Sheppard, Kellenberger; Bader, Homberger, Zahner.
ZSC Lions: Flüeler; Samuel Guerra, Blindenbacher; Rundblad, Geering; Seger, Marti; Künzle, Phil Baltisberger; Thoresen, Sjögren, Suter; Pestoni, Trachsler, Chris Baltisberger; Nilsson, Shannon, Roman Wick; Herzog, Schäppi, Kenins.
Bemerkungen: Kloten ohne Bieber, Grassi, Ramholt, Sanguinetti, Schlagenhauf (alle verletzt) und Stoop (krank), ZSC Lions ohne Patrik Bärtschi (verletzt). - Pfostenschuss Nilsson (15.).

SCL Tigers – Bern 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)
6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Koch/Vinnerborg, Bürgi/Kovacs.
Tore: 3. Roland Gerber (Dostoinow) 1:0. 8. Scherwey (Luca Hischier, Martin Plüss) 1:1. 21. (20:19) Elo (Koistinen) 2:1. 40. (39:46) Flurin Randegger 3:1. 41. (40:36) Pascal Berger (Nils Berger) 4:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Schremp; Arcobello.
SCL Tigers: Ciaccio; Adrian Gerber, Koistinen; Stettler, Flurin Randegger; Zryd, Yves Müller; Elo, Pascal Berger, Sven Lindemann; DiDomenico, Albrecht, Nils Berger; Kuonen, Schremp, Claudio Moggi; Roland Gerber, Schirjajew, Dostoinow; Nüssli.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Beat Gerber, Noreau; Jobin, Krueger; Kamerzin, Andersson; Ruefenacht, Arcobello, Simon Moser; Scherwey, Martin Plüss, Luca Hischier; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Alain Berger, Reichert, Marco Müller.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Yannick Blaser, Lukas Haas, Seydoux, Weisskopf (alle verletzt) und Macenauer (überzähliger Ausländer), Bern komplett. - Latten-/Pfostenschüsse: Schremp (52.); Alain Berger (3./Latte).

Biel – Fribourg-Gottéron 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)
6366 Zuschauer. - SR Mandioni/Mollard, Abegglen/Gnemmi.
Tore: 16. Haas (Pouliot/Ausschluss Caryl Neuenschwander) 1:0. 19. Mottet (Bykow/Ausschluss Maurer) 1:1. 22. Haas (Pouliot/Ausschluss Birner) 2:1. 46. Birner (Cervenka) 2:2. 50. Micflikier (Wellinger/Ausschlüsse Julian Schmutz; Ritola) 3:2. 60. (59:34) Julian Schmutz (Pouliot/Ausschluss Fritsche) 4:2.
Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Maurer) plus Spieldauer (Maurer) gegen Biel, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Earl; Sprunger.
Biel: Hiller; Lundin, Wellinger; Dave Sutter, Fey; Maurer, Nicholas Steiner; Jecker; Micflikier, Earl, Julian Schmutz; Pouliot, Haas, Pedretti; Rossi, Jan Neuenschwander, Fabian Lüthi; Horansky, Joggi, Wetzel; Tschantré.
Fribourg-Gottéron: Conz/Saikkonen (ab 57.); Rathgeb, Picard; Kienzle, Abplanalp; Stalder, Leeger; Chavaillaz; Ritola, Cervenka, Birner; Sprunger, Bykow, Mottet; Daniel Steiner, Flavio Schmutz, Neukom; Fritsche, Rivera, Caryl Neuenschwander.
Bemerkungen: Biel ohne Valentin Lüthi und Fabian Sutter (beide verletzt), Dufner (krank) und Rajala (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron ohne Schilt, Maret, Loichat (alle verletzt) und Mauldin (überzähliger Ausländer). - 38. Bykow verletzt ausgeschieden. - 47. Pfostenschuss Jan Neuenschwander. - Timeout Biel (58.)

Ambri-Piotta – Zug 2:3 (1:2, 0:1, 1:0)
6038 Zuschauer. - SR Konc (SVK)/Wiegand, Castelli/Stuber.
Tore: 2. (1:27) Guggisberg (Hall, Lauper) 1:0. 3. (2:39) Morant (Diaz, Holden) 1:1. 13. Marchon (Helbling, Schnyder) 1:2. 25. Martschini (Diaz, Holden/Ausschlüsse Guggisberg, Lauper) 1:3. 53. Hall (Monnet, Ngoy) 2:3.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Guggisberg) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Emmerton; Martschini.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Zgraggen, Mäenpää; Fora, Collenberg; Ngoy, Jelovac; Berger; Kostner, Emmerton, Pesonen; Berthon, Hall, Lauper; Guggisberg, Kamber, Bianchi; Lhotak, Fuchs, Monnet; Bastl.
Zug: Haller; Helbling, Grossmann; Diaz, Morant; Schlumpf, Erni; Lüthi, Alatalo; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Schnyder, Diem, Lammer; Peter, Marchon, Arnold.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Duca, Gautschi, D'Agostini und Trunz (alle verletzt). Zug ohne Zangger, Stephan und McIntyre (alle krank). - 1. NLA-Spiel von Arnold. - Mäenpää (im ersten Drittel) und Berger (50.) verletzt ausgschieden. - Pfosten-/Lattenschüsse 16. Grossmann, 45. Martschini. - Ambri von 58:25 bis 58:41 und ab 58:56 ohne Goalie.

Davos – Lugano 5:3 (3:1, 2:0, 0:2)
5419 Zuschauer. - SR Kurmann/Prugger, Progin/Wüst.
Tore: 4. Kessler (Ambühl) 1:0. 6. Kousal (Lindgren, Marc Wieser/Ausschluss Hofmann) 2:0. 15. Ambühl (Kindschi) 3:0. 18. Martensson (Bürgler, Fazzini/Ausschlüsse Lapierre; Dino Wieser, Kessler) 3:1. 31. Dino Wieser (Simion, Lindgren) 4:1. 36. Corvi (Simion, Paschoud) 5:1. 43. Lapierre (Hofmann, Ulmer/Ausschluss Marc Wieser) 5:2. 47. Sannitz (Lapierre) 3:0.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Klasen.
Davos: Senn; Du Bois, Kindschi; Heldner, Forster; Forrer, Paschoud; Jung, Rahimi; Ambühl, Walser, Kessler; Marc Wieser, Lindgren, Kousal; Simion, Corvi, Dino Wieser; Portmann, Schneeberger, Eggenberger.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Furrer; Ulmer, Wilson; Ronchetti, Hirschi; Sartori; Bürgler, Martensson, Klasen; Walker, Lapierre, Sannitz; Fazzini, Hofmann, Bertaggia; Romanenghi, Gardner, Reuille.
Bemerkungen: Davos ohne Sciaroni, Jörg, Axelsson, Egli und Ruutu. Lugano ohne Brunner, Manzato, Kparghai, Vauclair, Morini, Fontana (alle verletzt) und Zackrisson (überzähliger Ausländer). - Timeouts: Davos (47.); Lugano (59:00). Lugano ab 58:59 ohne Goalie.

Genève-Servette – Lausanne 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:0) n.P.
6746 Zuschauer. - SR DiPietro/Massy, Borga/Huguet.
Tore: 5. Slater (Jeremy Wick) 1:0. 8. Walsky (Dario Trutmann/Ausschlüsse Heinimann, Kast) 1:1.
Penaltyschiessen: Riat -, Froidevaux -; Schweri -, Harri Pesonen -; Rod -, Herren 0:1; Gerbe 1:1, Genazzi -; Kast -, Walsky 1:2.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 8mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Loeffel; Jeffrey.
Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Mercier; Jacquemet, Fransson; Vukovic, Ehrhardt; Petschenig; Jeremy Wick, Slater, Rubin; Simek, Kast, Riat; Gerbe, Almond, Rod; Schweri, Heinimann, Impose.
Lausanne: Huet; Borlat, Junland; Dario Trutmann, Genazzi; Gobbi, Jannik Fischer; Lardi; Déruns, Miéville, Herren; Walsky, Froidevaux, Harri Pesonen; Danielsson, Jeffrey, Sven Ryser; Benjamin Antonietti, Kneubühler, Augsburger; Schelling.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Douay, Romy und Spaling, Lausanne ohne Florian Conz (alle verletzt) und Per Ledin (überzähliger Ausländer). - Loeffel scheitert mit Penalty an Huet (44.). - Lattenschüsse: Kast (38.), Fransson (64.). - Timeout Genève-Servette (63:32.). (pre/sda)

Die Strafenkönige in der NLA seit 2001

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweiz gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lümmel 08.01.2017 13:31
    Highlight Highlight Wo bleibt eigentlich Tikkanen?
  • Gondeli 08.01.2017 11:01
    Highlight Highlight Und wieder hat der Tiger zugebissen! Die Städter hatten ja nicht den Hauch einer Chance! Und es MUSS nochmals gesagt werden: Ciaccio ist der wohl meistunterschätzte Torhüter der Liga! Ein absolute Lebensversicherung der Mann. Warum er nicht in der Nati spielt? Keine Ahnung... So und nun weiter Ihr Tiger!

    Ho-Ho-Hopp Langnou! Plee-Offs mr chöme!!!
    • Schreiberling 08.01.2017 11:50
      Highlight Highlight Ciaccio besser als Genoni, Stephan, Flüeler, Schlegel oder Hiller? Naja 😅
    • MARC AUREL 08.01.2017 13:53
      Highlight Highlight Wieder zugebissen? Sie verlieren mehrheitlich aber die Langnuller haben ja sonst nicht viel zum feiern... wie oft habt ihr die PO erreicht?
  • Freiburg90 08.01.2017 08:25
    Highlight Highlight Eigentlich schade dass ein Marco Maurer solch dreckige , unnötige Aktionen , wie diese gegen Andrey Bykov nötig hat . Er , der selbst weiss , was es heisst schlimm verletzt zu werden . Hoffe doch das Andrey bald wieder spielen kann . Und um Maurer soll sich der Einzelrichter kümmern .
    • sisco 15.01.2017 19:44
      Highlight Highlight Maurer gehört für immer gesperrt - gemeingefährlich - hat mit Hockey nichts mehr zu tun!
  • Sloping 07.01.2017 22:28
    Highlight Highlight Eine weitere Niederlage morgen gegen Davos wäre wohl rational gesehen das letzte Spiel unter Doug Shedden. Nur agiert die sportliche Führung Luganos nicht nach dem gesunden Menschenverstand, was der aktuelle Tabellenplatz und die Geldverschwendung der letzten Jahre eindrucksvoll belegt. Spitzt der Eismeister schon seine Feder für eine Nachfolgestory? Die Lars Leuenberger Nummer, Teil X ? Nach dem Motto: Kann er die (Meister-) Geister, die er letztes Jahr beschwörte, auch in Lugano wieder wecken? ;-)
    • Staal 07.01.2017 22:41
      Highlight Highlight Danke Lugano fürs randalierende vor dem Spiel. Dieses Pack hat weder Anstand noch sonst was. Danke dem jungen HCD Team, dass ihr die Italiener eine Lektion verteilt habt
    • welefant 08.01.2017 05:38
      Highlight Highlight italiener... haben sie dich am kopfnerwischt?

Eismeister Zaugg

Der tiefere Grund für die SCB-Krise: Marc Lüthi ist zu mächtig geworden

SCB-Manager Marc Lüthi (59) sieht seit zwei Jahren tatenlos zu, wie sein Sportchef Alex Chatelain Sven Leuenbergers meisterliches Erbe ruiniert. Deshalb trägt er die Verantwortung für die missglückte Saison. Handelt er nicht, geht die sportliche Talfahrt ungebremst weiter.

Hier ist vom SC Bern die Rede. Einer der erfolgreichsten Hockey-Firmen ausserhalb der NHL. Jahresumsatz etwas mehr als 50 Millionen im Jahr. Die höchsten Zuschauerzahlen, Gastro- und Werbeeinahmen ausserhalb der NHL. Mit einer reichen Tradition und einer wunderbaren Leistungskultur. Das Bayern München des Hockeys. Die Ansprüche sind also hoch.

Nun hat der SCB die Playoffs verpasst. Ausreden gibt es keine. Die Schmach ist total: Lugano hat auf eigenem Eis gegen Ambri 1:4 verloren. Die Tessiner …

Artikel lesen
Link zum Artikel