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National League, 15. Runde

ZSC Lions – Lugano 4:1 (1:0,2:1,1:0)

Der Zuercher Fredrik Pettersson, vorne, trifft zum 1-0 waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano, am Donnerstag, 19. Oktober 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Löwengebrüll: Pettersson und seine Kollegen feiern den ersten Treffer. Bild: KEYSTONE

Stark im Powerplay: Die ZSC Lions schlagen den HC Lugano klar



– Die beiden Gastspiele in Kloten und Zürich innerhalb von 48 Stunden wird der HC Lugano nicht in guter Erinnerung behalten. Auf das 1:3 in Kloten vom Dienstag folgte für die Tessiner ein 1:4 gegen die Lions im Hallenstadion.

– Vielleicht wäre Lugano gescheiter in Zürich geblieben. Die Tessiner kehrten am Dienstag ins Tessin zurück und nahmen heute Mittag von neuem den Weg durch den Gotthard unter die Räder. So richtig kam das Team von Greg Ireland aber nicht in Zürich an. Die ZSC Lions spielten Lugano an die Wand. Im zweiten Abschnitt lautete das Schussverhältnis 16:3 zu Gunsten des Zürcher SC.

Der Zuercher Topscorer Robert Nilsson, links, gegen Luganos Topscorer Dario Buergler, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano, am Donnerstag, 19. Oktober 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (PPR/Christian Merz)

Topskorer unter sich: ZSC-Stürmer Nilsson und Luganos Bürgler. Bild: PPR

– Die Dominanz der Lions resultierte primär aus der Strafenflut, die Lugano früh erfasste. Bis zum 1:4 nach 41 Minuten gewährte Lugano dem Heimteam neun Powerplay-Möglichkeiten. Jede dritte nützten die ZSC Lions – durch Fredrik Pettersson zum 1:0 und durch Kevin Klein zum 3:1 und 4:1.

– Lugano durfte nur kurz hoffen, doch noch ins Spiel hineinzufinden. Mit dem ersten der drei Torschüsse im zweiten Abschnitt gelang Linus Klasen nach 22 Minuten der 1:1-Ausgleich. Und in der 28. Minute traf Gregory Hofmann beim Stand von 1:2 bei einem Entlastungsangriff den Pfosten.

– Im Schlussabschnitt kassierte Lugano keine weiteren Strafen mehr. An der Bande stand aber auch nicht mehr Coach Greg Ireland. Der hatte nach 40 Minuten gehörig die Nase voll und liess seiner Wut mit einer Schimpftirade gegenüber den Referees freien Lauf, was ihm eine Spieldauerdisziplinarstrafe eintrug. (ram/sda)

Luganos Cheftrainer Greg Ireland waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano, am Donnerstag, 19. Oktober 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Ziemlich muff: Lugano-Coach Ireland. Bild: KEYSTONE

Das Telegramm

ZSC Lions - Lugano 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
8719 Zuschauer. - SR Wehrli/Wiegand, Kaderli/Wüst.
Tore: 14. Pettersson (Sutter/Ausschluss Hofmann) 1:0. 23. Klasen (Sanguinetti/Ausschluss Sutter) 1:1. 27. Pestoni (Künzle, Wick) 2:1. 33. Klein (Nilsson/Ausschluss Klasen) 3:1. 42. Klein (Pettersson/Ausschluss Sannitz) 4:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 9mal 2 plus 10 Minuten (Hofmann) plus Spieldauer (Coach Ireland) gegen Lugano.
ZSC Lions: Flüeler; Karrer, Marti; Klein, Phil Baltisberger; Guerra, Sutter; Geiger; Wick, Schäppi, Chris Baltisberger; Pettersson, Suter, Nilsson; Künzle, Sjögren, Herzog; Pestoni, Pelletier, Prassl; Miranda.
Lugano: Merzlikins; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Ronchetti; Sanguinetti, Furrer; Riva; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Lapierre, Hofmann; Walker, Sannitz, Romanenghi; Morini, Cunti, Bertaggia; Reuille.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Kenins (gesperrt), Blindenbacher, Geering, Seger und Shore, Lugano ohne Brunner (alle verletzt). Merzlikins hält Penalty von Nilsson (40.). Pfostenschuss Hofmann (28.). (sda)

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

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