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Eishockey

Patrick Fischer – so reagiert Swiss Olympic auf das Corona-Geständnis

Patrick Fischer reiste mit gefälschtem Corona-Zertifikat an die Olympischen Spiele.Video: watson/nina bürge

«Überrascht und irritiert»: So reagiert Swiss Olympic auf Fischer-Geständnis

14.04.2026, 13:2314.04.2026, 20:24

Patrick Fischer reiste 2022 ungeimpft und mit einem gefälschten Corona-Zertifikat zu den Olympischen Spielen nach Peking. Dies gab der Trainer der Schweizer Eishockey-Nati am Montagabend zu – damit kam er einer Enthüllung des SRF zuvor. Mittlerweile ist auch bekannt, wie es dazu kam.

Vom Schweizer Eishockeyverband (SIHF) erhielt er Rückendeckung. Fischer habe mit seinem Schritt an die Öffentlichkeit Grösse gezeigt und verdiene Anerkennung. Die Angelegenheit sei damit abgeschlossen. Swiss Olympic geht mit dem 50-Jährigen hingegen härter ins Gericht.

In einer Stellungnahme zeigte sich das Nationale Olympische Komitee «überrascht und irritiert von der Tatsache, dass Eishockey-Nationaltrainer Patrick im Februar 2022 ungeimpft und mit einem gefälschten Impfzertifikat an den Olympischen Spielen 2022 in Peking teilgenommen hat». Fischer sei damit ein «grosses Risiko für sich selbst, seine Mannschaft sowie die Schweizer Delegation an den Olympischen Spielen 2022 eingegangen».

Swiss Olympic lege grossen Wert auf Transparenz und gegenseitiges Vertrauen. «Diese Werte wurden von Patrick Fischer missachtet, indem er auch gegenüber Swiss Olympic eine Falschdeklaration gemacht hat.»

Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, looks the game, during the men's ice hockey qualification play-off game between the Czech Republic and Switzerland at the Nati ...
Patrick Fischer setzte auch die Gesundheit seiner Spieler aufs Spiel, findet Swiss Olympic.Bild: keystone

Der olympische Dachverband der Schweiz betont, dass er davon keine Kenntnis gehabt habe und ausserdem nicht für die Prüfung der Covid-Zertifikate zuständig gewesen sei. Auch Patrick Fischer hatte in seinem Geständnisvideo erklärt, dass niemand über sein Vorgehen Bescheid wusste. (nih)

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quelle: keystone / wu hong
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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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SJ_California
14.04.2026 13:46registriert März 2016
Sorry, aber wieso soll jemand Anerkennung verdienen, wenn er sich nicht an die Regeln hält? Man kann ihm verzeihen, wenn man das will. Aber Anerkennung? Nein, auf keinen Fall!

Und, nur so am Rande, geht Fischi mit seinen Spielern ja auch hart ins Gericht, Bsp Fall Bichsel. Wie wärs, wenn er dieselbe Strafe erhielte?
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Raffles Sling
14.04.2026 13:55registriert März 2021
Fischers Aussage im April 2024 zur Causa Bichsel: "Niemand ist grösser als das Team.".
Was für ein Hohn! Bichsel muss sich so was von vera....t vorkommen.
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mMn
14.04.2026 13:43registriert September 2020
Eine Impfung gibt es auch gegen Vertrauensverlust und sie heisst Ehrlichkeit. Egal was man für Konflikte hat im Leben. Man löst sie nicht durch Urkundenfälschung und Täuschung.
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