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Der Zuger Stuermer Pierre-Marc Bouchard waehrend dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem HC Fribourg-Gotteron am Dienstag, 17. November 2015, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

NLA-Topskorer Pierre-Marc Bouchard bescherte sich in der Schweiz ein schönes Karriereende. Bild: KEYSTONE

Traumdestination für NHL-Veteranen: Läuft die NLA der KHL den Rang als weltweite Nummer 2 ab?

Dass die NHL die beste Eishockey-Liga der Welt ist, das ist klar und allenthalben unbestritten. Den Status als Nummer 2 hat grundsätzlich die vorwiegend russische Kontinentale Hockey-Liga (KHL) inne. Doch mehr und mehr Veteranen aus Nordamerika ziehen ihr die Schweizer NLA vor.



Für uns ist das nicht immer ganz selbstverständlich, aber in Nordamerika weiss man tatsächlich, dass die Schweizer National League A existiert. Diesbezüglich nachgeholfen hat sicher auch, dass Supertalent Auston Matthews die ZSC Lions quasi für ein Vorbereitungsjahr ausgesucht hat, bevor er gedraftet werden konnte und wie erwartet von den Toronto Maple Leafs als Nummer 1 gezogen wurde.

Jun 24, 2016; Buffalo, NY, USA; Auston Matthews puts on a team jersey after being selected as the number one overall draft pick by the Toronto Maple Leafs in the first round of the 2016 NHL Draft at the First Niagra Center. Mandatory Credit: Timothy T. Ludwig-USA TODAY Sports

Auston Matthews hat der NLA viel Popularität beschert, weil er viel besser Hockey spielen kann, als sich das Trikot seines neuen Vereins überzustreifen. Bild: X02835

Nun hat der noch junge NHL-Blog prohockeyrumors.com einen Artikel veröffentlicht, der beschreibt, dass die NLA nicht nur bei jungen, sondern vor allem bei altgedienten Spielern aus Nordamerika sehr beliebt sei. Autor Zach Leach geht so weit zu sagen, dass die hiesige Liga der KHL den Rang als weltweite Nummer 2 streitig machen könnte.

Versteegs Zuzug, Hillers Rückkehr

Ganz so weit sind wir hier sicherlich noch nicht, doch der Trend mit qualitativ ansehnlichen Zuzügen aus Übersee ist nicht zu übersehen. So wurde die vergangene Saison von den früheren NHL-Stars Pierre-Marc Bouchard (Zug) und Cory Conacher (SCB) dominiert. Aber auch Derek Roy (SCB), Matt D'Agostini (Genève-Servette), James Sheppard (Kloten Flyers), Maxim Lapierre (Lugano), Marc-André Bergeron (ZSC) oder Cristobal Huet (Lausanne) bereicherten die Liga.

ZUR MELDUNG, DASS DER EISHOCKEYSPIELER CORY CONACHER IN DIE NATIONAL HOCKEY LEAGUE (NHL) ZU TAMPA BAY LIGHTNING ZURUECKKEHRT, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG 14. JULI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. DER KANADIER WAR IN DER ABGELAUFENEN SAISON TOPSKORER BEIM SCHWEIZER MEISTER SC BERN. - Berns Cory Conacher feiert seinen Treffer zum 5:5 im Eishockey National League A Spiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, am Mittwoch, 23. Dezember 2015, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Cory Conacher war in der vergangenen Saison SCB-Topskorer und versucht sich nun wieder in der NHL. Bild: KEYSTONE

Nicht weniger sehenswert sind die Zuzüge für die bald beginnende Saison, allen voran Kris Versteeg. Der zweifache Stanley-Cup-Gewinner (2010 und 2015) zog dem Warten als «Free Agent» auf einen allfälligen neuen Vertrag in der NHL den Wechsel in die Schweiz zu Meister Bern vor. Versteeg ist in der Hauptstadt der Ersatz für Conacher.

Daneben werden weitere vielversprechende NHL-Veteranen künftig auf Schweizer Eis tätig sein, wie Mark Arcobello (SCB), Mike Santorelli oder Nick Spaling (beide Genève-Servette). Der Transfer von Letzerem soll laut NZZ zeitnah Tatsache werden. Weiter hat auch die Rückkehr von Goalie Jonas Hiller, der Biel verstärken wird, für Aufsehen gesorgt.

Win-Win-Win-Win-Situation

Auch wenn die KHL ihre Expansion aggressiv vorantreibt, ist offensichtlich, dass die gestandenen NHL-Spieler aktuell die Schweiz als Alternative bevorzugen, um ihre Karriere ausklingen zu lassen. Ein Grund dafür könnte die hohe Lebensqualität hierzulande sein. Aber unterdessen sind auch immer mehr Vereine in der Lage, den ausländischen Stars ansprechende Konditionen zu bieten.

Ob die NLA bald tatsächlich als zweitbeste Liga der Welt bezeichnet werden darf, ist schwierig abzuschätzen. Der aktuelle Trend darf aber gerne so weitergehen, denn die Qualitätssteigerung durch die Nordamerika-Exporte ist offensichtlich und darum eine Win-Win-Win-Win-Situation – für die Spieler, die Vereine, die Liga und die Fans! (drd)

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