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Canada's Alexis Lafreniere celebrates after defeating Russia in the gold medal game at the World Junior Hockey Championships, Sunday, Jan. 5, 2020, in Ostrava, Czech Republic. (Ryan Remiorz/The Canadian Press via AP)

Wer sichert sich die Dienste von Alexis Lafreniere? Bild: AP

Die NHL-Draft-Lottery ist vorbei – und wir wissen nicht, wer den Hauptpreis erhält

In der Nacht auf heute ist die bisher speziellste NHL-Draft-Lottery über die Bühne gegangen. Doch die wichtigste Frage wurde noch nicht geklärt.



Das seltsamste aller Szenarien ist eingetroffen. Ein Team hat die NHL-Draft-Lottery gewonnen und weiss es selbst noch nicht einmal. Das liegt am diesjährigen Playoff-Modus mit 24 statt wie üblich 16 Teams.

Wenn die Saison weitergeht, kommt es zu einer Pre-Playoff-Runde vor dem start der eigentlichen Playoffs. 16 Teams spielen in acht Best-of-Five-Serien um den Einzug in die Conference-Viertelfinals (wo acht gesetzte Teams warten). Da man nicht weiss, welches Team wie abschliesst, hat man für die acht Verlierer dieser Pre-Playoffs in der Draft-Lottery Platzhalter eingesetzt. Und einer dieser Platzhalter ist nun – trotz tiefen Chancen – tatsächlich auf dem ersten Platz gelandet.

Das bedeutet ganz konkret, dass eines der folgenden Teams an erster Stelle draften wird:

Es wird also nach Beendigung der Pre-Playoffs noch einmal zu einer Draft-Lottery kommen. Dort haben alle acht Verlierer-Teams eine 12,5-prozentige Chance, den Nummer-1-Pick zu erhalten.

Die Teams in den Pre-Playoffs gehören also gewissermassen schon zu den Draft-Lottery-Gewinnern. Doch wer sind die Verlierer? Sicher die Detroit Red Wings. Obwohl sie eine 18,5-prozentige Chance auf den Nummer-1-Pick hatten, ziehen sie nun erst an vierter Stelle. Auch Ottawa mit zwei Picks und guten Chancen auf den ersten Pick, hatte eher Pech.

Draft-Reihenfolge in der ersten Runde:

  1. Pre-Playoffs-Verlierer (hatte ursprünglich 2,5% Chance auf den Nummer-1-Pick)
  2. Los Angeles Kings (9,5%)
  3. Ottawa Senators (11,5%)
  4. Detroit Red Wings (18,5%)
  5. Ottawa Senators (13,5%)
  6. Anaheim Ducks (8,5%)
  7. New Jersey Devils (7,5%)
  8. Buffalo Sabres (6,5%)

Jetzt, da wir – zumindest einigermassen – wissen, welches Team an welcher Stelle draftet, können wir uns auch endlich den Prospects dieses Draft-Jahrganges widmen. Normalerweise sind die Draft-Rankings um diese Zeit schon stark in Stein gemeisselt. Da die grosse Junioren-Ziehung aber in diesem Jahr wohl erst im Herbst stattfinden wird und bis dahin einige europäische Ligen bereits wieder laufen dürften, könnte es später noch zu Veränderungen kommen.

Wir stellen deshalb nur die wahrscheinliche Top-7 des Drafts vor, erklären dir ihre Stärken und Schwächen und sagen, welche Teams in Frage kommen, die Talente auszuwählen.

Alexis Lafrenière 🇨🇦

Linker Flügel, Rimouski Océanic (QMJHL), 52 Spiele, 35 Tore, 77 Assists

FILE - In this Jan. 1, 2020, file photo, Canada's Alexis Lafreniere shoots during the team's practice at the World Junior Hockey Championships in Ostrava, Czech Republic. Lafrenià ?re has nothing to do but wait now that his Canadian junior hockey season is over, and uncertainty over when the NHL draft will take place as a result of the new coronavirus. (Ryan Remiorz/The Canadian Press via AP, File)

Lafrenière führte die kanadische Auswahl im Januar zu U20-WM-Gold und wurde zum wertvollsten Spieler des Turniers ausgezeichnet. Bild: AP

Stärken:

Es kommt nicht oft vor, dass der Nummer-1-Draft ein Flügel ist. Viel eher sind es Center oder Verteidiger. Doch es besteht kein Zweifel: Wann der NHL-Draft auch immer stattfindet, Alexis Lafrenière wird an erster Stelle gezogen werden.

Der Quebecois bringt schon jetzt das ganze Paket mit: ein herausragender Schuss, butterweiche Hände und eine unglaubliche Kreativität. Corey Pronman, Draft-Guru von «The Athletic», schreibt über den Kanadier: «Ich kann mich an Spiele erinnern, bei denen Lafrenière eigentlich neben den Schuhen wirkte und dennoch mehrere Punkte skorte.»

Neben dem Schuss hat Lafrenière auch eine hervorragende Übersicht, die es ihm erlaubt, starke Pässe zu spielen. Und er scheut sich auch nicht vor dem Körperspiel. Mit 186 Zentimetern Grösse und fast 90 Kilogramm Kampfgewicht, geht er auch dorthin, wo es weh tut.

Schwächen:

Am ehesten kann man beim 18-Jährigen das Skating bemängeln. Er ist nichts besonders explosiv, aber immer noch schnell genug, wenn er es sein muss. Scouts glauben, dass er, was die Geschwindigkeit betrifft, ein durchschnittlicher NHL-Skater sein wird.

Mögliche Teams:

Pittsburgh, Carolina, Islanders, Columbus, Toronto, Florida, Rangers, Montreal, Edmonton, Nashville, Vancouver, Calgary, Winnipeg, Minnesota, Arizona, Chicago.

Quinton Byfield 🇨🇦

Center, Sudbury Wolfes (OHL), 45 Spiele, 32 Tore, 50 Assists

Team Red center Quinton Byfield (55) skates with the puck during the second period of the CHL Top Prospects hockey game in Hamilton, Ontario, Thursday, Jan. 16, 2020. (Peter Power/The Canadian Press via AP)

Quinton Byfield im Einsatz am CHL-Top-Prospects Game. Bild: AP

Stärken:

Was bei Byfield sofort auffällt, ist seine bullige Gestalt. Der erst 17-jährige Kanadier ist einer der jüngeren Spieler im Draft und dennoch schon 194 Zentimeter gross und beinahe 100 Kilo schwer. Er benutzt seine Physis dazu, Duelle an der Bande zu gewinnen. Byfield wird als äusserst ehrgeizig beschrieben, der alles dafür macht, zum Abschluss zu kommen.

Trotz seiner Grösse ist der Center auch ein sehr guter Skater. Er kann das Spiel seiner Linie antreiben. Sein Schuss ist eine gefährliche Waffe und auch seine Technik ist für einen Spieler von seiner Grösse sehr stark.

Schwächen:

Scouts kritisieren bei Byfield Übersicht und auch etwas das Defensiv-Spiel. Wobei: Einig sind sich die Experten dabei nicht. Einige sehen gerade die Spielübersicht als Problem, andere finden sie zwar nicht überragend, aber bei weitem gut genug für die NHL.

Mögliche Teams:

Los Angeles, Ottawa, Detroit

Tim Stützle 🇩🇪

Linker Flügel/Center, Adler Mannheim (DEL), 41 Spiele, 7 Tore, 27 Assists

 Mannheims Tim Stützle / Stuetzle Nr.8 beim Spiel in der DEL, Adler Mannheim blau - Krefeld Pinguine weiss. Mannheim. 28.02.20 Eishockey 49. Spieltag , Mannheim Baden Wuerttemberg Deutschland SAP Arena *** Mannheims Tim Stützle Stuetzle Nr 8 at the game in the DEL, Eagle Mannheim blue Krefeld Penguins white Mannheim 28 02 20 Ice Hockey 49 Matchday , Mannheim Baden Wuerttemberg Germany SAP Arena

Tim Stützle überzeugte in Mannheim bereits bei den Erwachsenen. Bild: imago images / masterpress

Stärken:

Kaum ein Spieler hat in den Draft-Rankings einen derartigen Aufstieg hingelegt. Vor der Saison war Stützle eher im hinteren Teil der ersten Runde angedacht, nun ist er ein Spitzenkandidat. Der Deutsche ist unglaublich flink und hat bei Adler Mannheim schon die ganze Saison gegen Erwachsene gespielt. Er schafft es, Checks mit schnellen Kurven auszuweichen und die Gegner so abzuschütteln.

Der 18-Jährige ist extrem kreativ und hat eine hervorragende Spielübersicht. Stützle trifft auch bei hohem Tempo die richtigen Entscheidungen. Er ist eher ein Spieler, der den Pass und nicht den eigenen Schuss sucht.

Schwächen:

Die Physis ist sicher keine Stärke Stützles. Der Deutsche ist zwar nicht extrem klein (184 cm, 85 kg), doch er zieht es vor, dem Körperspiel aus dem Weg zu gehen. Er gewinnt Zweikämpfe lieber mit seiner Übersicht und seiner Cleverness (ähnlich wie etwa Pius Suter).

Mögliche Teams:

Los Angeles, Ottawa, Detroit, Anaheim, New Jersey

Lucas Raymond 🇸🇪

Flügel, Frölunda Indians (SHL), 33 Spiele, 4 Tore, 6 Assists

Russia's Yegor Chinakhov (26) pursues Sweden's Lucas Raymond (26) during the first period of a Hlinka Gretzky Cup hockey game in Edmonton, Alberta, Wednesday, Aug. 8, 2018. (Codie McLachlan/The Canadian Press via AP)

Lucas Raymond spielte in Göteborg schon für die erste Mannschaft von Frölunda. Bild: AP/The Canadian Press

Stärken:

Am Puck ist Raymond unfassbar stark. Der Schwede hat eine brillante Technik und damit lässt er Verteidiger im 1-gegen-1-Duell uralt aussehen. Er hat eine hervorragende Übersicht und ist deshalb in der Lage, überraschende Spielzüge zu führen. Auch deshalb wird er besonders im Powerplay eine grosse Waffe. Wenn es sein muss, kann er aber auch selbst einen gefährlichen Schuss auspacken.

Schwächen:

Raymond ist eher klein gewachsen (177 cm/75 kg). Normalerweise kompensieren Spieler ihre kleinere Grösse durch Speed und Wendigkeit. Der Schwede ist aber ein eher durchschnittlicher Skater. Diese Saison kam er auf keine guten Zahlen, erhielt bei Frölunda aber auch kaum mehr als 10 Minuten Eiszeit pro Spiel. Es ist gut möglich, dass er etwas länger braucht als andere Draft-Kandidaten, bis er auf NHL-Level sein Spiel voll entfalten kann.

Mögliche Teams:

Ottawa, Detroit, Anaheim, New Jersey

Jamie Drysdale 🇨🇦

Verteidiger, Erie Otters (OHL), 49 Spiele, 9 Tore, 38 Assists.

Finland's Lenni Killinen, left, skates past as Canada's Jamie Drysdale, right, celebrates after scoring his sides third goal during the U20 Ice Hockey Worlds semifinal match between Finland and Canada in Ostrava, Czech Republic, Saturday, Jan. 4, 2020. (AP Photo/Petr David Josek)

Jamie Drysdale jubelt über einen Treffer an der U20-WM. Er hat als 17-jähriger Verteidiger den Sprung ins Team geschafft, was unüblich ist. Bild: AP

Stärken:

Der erste Verteidiger im Draft ist gleichzeitig auch einer der besten Skater des Jahrgangs. Das erlaubt es ihm, sich nicht nur in die Offensive einzuschalten, sondern auch in der Rückwärtsbewegung stets am richtigen Ort zu sein. Drysdale hat eine gute Übersicht und ist in der Lage, ein Powerplay von der blauen Linie zu lenken.

Schwächen:

Drysdale ist für einen Verteidiger eher klein und leicht (180 cm/77 kg). Das physische Spiel ist sicher keine seiner Stärken, insbesondere wenn es Mann gegen Mann geht, ist er im Nachteil. Er schafft es dank seiner Cleverness aber doch, Duelle zu gewinnen.

Mögliche Teams:

Ottawa, Detroit, Anaheim, New Jersey

Cole Perfetti 🇨🇦

OTTAWA, ON - FEBRUARY 02: Ottawa 67 s Center Marco Rossi 23 during warm-up before Ontario Hockey League action between the Sault Ste. Marie Greyhounds and Ottawa 67 s on February 2, 2020, at TD Place Arena in Ottawa, ON, Canada. Photo by Richard A. Whittaker/Icon Sportswire OHL: FEB 02 Sault Ste. Marie Greyhounds at Ottawa 67 s Icon200203090

Cole Perfetti hat eine Übersicht, die seinesgleichen sucht. Bild: imago images / Icon SMI

Center, Saginaw Spirit (OHL), 61 Spiele, 37 Tore, 74 Assists

Stärken:

Was Perfetti einzigartig macht, ist seine Übersicht. Scouts attestieren ihm die Fähigkeit, dass er Pässe spielt und Lücken sieht, die sonst kein anderer Spieler findet. Der Kanadier ist sehr stark am Puck und hat das Potenzial, einer der besten Passspieler der NHL zu werden.

Schwächen:

Trotz seiner geringen Körpergrösse (177 cm/84 kg) ist Perfetti ein eher schwacher Skater. Er ist nicht besonders schnell, macht dies aber durch seine Spielübersicht wett. Auch an seinem Schuss muss der Center noch etwas arbeiten. Zudem ist er keiner, der das physische Spiel sucht.

Mögliche Teams:

Ottawa, Detroit, Anaheim, New Jersey, Buffalo

Marco Rossi 🇦🇹

OTTAWA, ON - FEBRUARY 02: Ottawa 67 s Center Marco Rossi 23 during warm-up before Ontario Hockey League action between the Sault Ste. Marie Greyhounds and Ottawa 67 s on February 2, 2020, at TD Place Arena in Ottawa, ON, Canada. Photo by Richard A. Whittaker/Icon Sportswire OHL: FEB 02 Sault Ste. Marie Greyhounds at Ottawa 67 s Icon200203090

Marco Rossi hat eine Vergangenheit beim ZSC-Nachwuchs. Bild: imago images / Icon SMI

Center, Ottawa 67's (OHL), 56 Spiele, 39 Tore, 81 Assists

Stärken:

Marco Rossi hat eine lange Schweizer Vergangenheit. Im Alter von zehn Jahren wechselte er in die Schweiz, zuerst zu Rheintal, dann in die Organisation der ZSC Lions. Dann folgte der Wechsel in die kanadische Juniorenliga, wo der Center letzte Saison so richtig explodierte.

Rossi ist klein gewachsen (176 cm/81 kg), aber er ist äusserst ehrgeizig und sucht immer den Zug aufs Tor. Seine Technik und seine Spielintelligenz sind herausragend. Auch wenn er nicht viel Platz hat, kann er sich durchsetzen.

Insbesondere Scott Wheeler von «The Athletic» lobt Rossi zudem für sein Defensivspiel. Er geht gar so weit zu sagen, dass der Österreicher der beste Defensivstürmer des ganzen Drafts ist. Zu alledem verfügt er auch über einen gefährlichen Schuss.

Schwächen:

Das klingt doch alles hervorragend, weshalb ist Rossi hier also nur an siebter Stelle klassiert? Nun, es gibt Scouts die sehr besorgt sind über Rossis Grösse und dass er deshalb Mühe haben wird, sich in der NHL durchzusetzen. Auch ist er für seinen kleinen Rahmen kein besonders schneller Skater – ein Trend, der sich in diesem Draft zu wiederholen scheint.

Mögliche Teams:

Ottawa, Detroit Anaheim, New Jersey, Buffalo

Lobende Erwähnung

Alexander Holtz (RW, Djurgaardens IF), Jake Sanderson (D, US National U18 Team), Jack Quinn (RW, Ottawa 67's), Anton Lundell (C, Helsinki IFK).

Schweizer

Aus Schweizer Sicht muss man leider wieder mit einem mageren Draft rechnen. Der Schweiz-Kanadier Théo Rochette ist zurückgefallen. Einst als Kandidat für die erste Runde angesehen, scheint nun wahrscheinlicher, dass er Ende zweite oder Anfang dritte Runde gezogen wird. Kandidaten für spätere Runden sind Verteidiger Noah Delémont und Stürmer Simon Knak.

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Al Paka 28.06.2020 06:36
    Highlight Highlight Wenn Arizona diese Runde nicht übersteht(was ich hoffe🙃), haben sie wohl die grösste Chance.
    Immerhin haben sie Taylor Hall im Team, den Lottery Glücksbringer. 🤓
  • Fabian Lehner 27.06.2020 10:32
    Highlight Highlight Bei den Honorable mentions fehlt mir noch Askarov. Habe selteb einen Goalie in seinem Alter so gut spielen gesehen. Sein Stern verglühte etwas, galt im letzten Sommer noch als möglicher top5
    • Adrian Buergler 27.06.2020 10:52
      Highlight Highlight Das stimmt! Aber Goalies in der ersten Runde zu draften ist immer ein sehr grosses Risiko, weil die Entwicklung noch viel schwieriger vorauszusehen ist.
  • super_silv 27.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Das schlimmste ist eigentlich das die Deutschen und Östreicher je einmal vertreten sind in den Top 10 und wir bei weitem nicht.
    Und dann diskutiert man so blödsinn wie Ausländer regelung aufheben.

    Man ist wohl etwas geblendet von Hischier.
    • derWolf 27.06.2020 12:23
      Highlight Highlight Rossi wurde zumindest in der Schweiz ausgebildet. Und das er im Juniorenalter in die Schweiz kam hat seine Gründe, die Juniorenarbeit ist sehr gut. Nur Geduld, gibt immer stärkere und schwächere Jahrgänge.
    • Kanih 27.06.2020 19:16
      Highlight Highlight Da muss ich aber sagen (als jemand der annähernd sämtliche Spiele der Adler sieht): Das ist die Ausnahme. Die nächsten Jahre wird aus Deutschland vermutlich nichts inder Qualität eines Seiders oder Stützles kommen.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 28.06.2020 16:06
      Highlight Highlight hmm haben denn die Deutschen bzw. die Österreicher eine Ausländerregelung in ihren Ligen? Ich weiss es ehrlich nicht, aber das wäre ja die entscheidende Frage, wenn sich gemäss dir, die Jungen nur durchsetzten können wenn ein Kontingent herrscht. Aus der DEL kommen dieses Jahr gleich 3 Deutsche in die ersten 30 gemäss Prognosen. Vielleicht macht die Einschränkung der Ausländer, die Schweizer auch träge, ich weiss es nicht. Aber man sollte alle Aspekte und Argumente beleuchten und vergleichen. Nicht einfach das Picken was einem passt. Der Österreicher wurde übrigens vom Z ausgebildet vor NA.
  • marak 27.06.2020 10:20
    Highlight Highlight Ob man nun al 1., 2., 5. oder 7. zieht ist am Ende vermutlich nicht so wichtig. Wer weiss schon, wie sich die Spieler dann wirklich entwickeln und wie gut sie in eine bestimmte Mannschaft passen. So ein first draft pick ist vor allem gut fürs Marketing. Das Medieninteresse ist enorm. Und zwar recht lange. Und klar, für den Spieler ist es natürlich lässig.
    • Zugriff 27.06.2020 11:04
      Highlight Highlight Wenn du dir die Drafts seit 2000 anschaust, siehst du, dass die Nr. 1 und 2 schon überdurchschnittlich gut sind und meistens einschlagen. Zieh dir mal die Top-Picks rein: Owetschkin, Crosby, Kane, Stamkos, McDavid. Oder schau dir den 2016er-Draft an: Matthews vor Laine.

      Zwischen 3 und 7 stimmt es dann. Da sind die Leistungsunterschiede in den letzten Jahren tief. Zudem: Ab dann spielen wohl "positional needs" eine stärkere Rolle und nicht nur "best player available".
  • miarkei 27.06.2020 09:50
    Highlight Highlight Schade das die Schweizer wieder mal nicht sehr stark vertreten sind.
    • ben_fliggo 27.06.2020 11:48
      Highlight Highlight Vielleicht kommt ja mal wieder ein starker Jahrgang. Habe schon Hoffnung, viele NLA Teams setzen vermehrt Junge ein, die wertvolle Erfahrungen sammeln können und so u.U. auch den Weg eines Josis gehen könnten.
  • Balfur 27.06.2020 09:34
    Highlight Highlight Cole Perfetti trotz seinem Namen nicht an 1. Stelle erwartet? Ich bin schockiert!😉

    Aber ganz im Ernst, danke für die Analyse. Echt ne komische Situation mit diesen Pre-Playoffs und ganz bitter für die Red Wings nach so einer Saison nur an 4. Stelle draften zu können.
    • ben_fliggo 27.06.2020 11:47
      Highlight Highlight Sehe es auch so, wieder ein Dämpfer für den Rebuild der Red Wings. Einfach schade, das mitansehen zu müssen, wie sie nun seit Jahren da hinten rumdümpeln.
    • Karl24 27.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Seit Jahren ist jetzt etwas übertrieben!
    • Karl24 27.06.2020 18:06
      Highlight Highlight Sie hatten mit Datsyuk und Zetterberg auch steals und konnten, so lange einem Rebuild hinauszögern🤷🏼‍♀️

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