Davos verliert erstmals daheim— Fribourg holt zweiten Sieg gegen Lugano
Davos – Ambri-Piotta 4:6
Dass Ambri dem HCD die erste Niederlage vor heimischem Publikum in der laufenden Meisterschaft beifügte, entbehrte nicht einer gewissen Logik. Die Leventiner feierten den sechsten Sieg in Serie in Davos und den achten in den letzten neun Duellen mit den Bündnern.
Die beiden Teams boten den 4505 Zuschauern eine packende Partie: 0:2 3:2, 3:4, 4:4, 4:6 lautete der Spielverlauf. Das entscheidende 5:4 für die Gäste schoss Dominic Zwerger in der 59. Minute mit seinem zehnten Saisontreffer nach magistraler Vorarbeit von Chris DiDomenico, der sich insgesamt drei Assists gutschreiben liess. Das Tor fiel nur 37 Sekunden nach dem 4:4 von Chris Egli. 49 Sekunden vor dem Ende machte Alex Formenton mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar.
Die ersten zwei Tore für Ambri erzielten Michael Joly (4.) und Inti Pestoni (15.) im Powerplay - in den ersten 24 Saisonspielen hatten die Leventiner bloss neun Tore in Überzahl zustande gebracht. Die 3:2-Führung von Davos durch Klas Dahlbeck (39.) hielt nur 57 Sekunden, dann traf Zaccheo Dotti mit seinem ersten Saisontor etwas glücklich zum 3:3. Schon beim ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften in dieser Spielzeit hatte es zehn Tore gegeben. Damals siegte Davos 6:4.
Davos - Ambri-Piotta 4:6 (1:2, 2:1, 1:3)
4505 Zuschauer. - SR Hebeisen/Ruprecht, Bachelut/Meusy. -
Tore: 4. Joly (Formenton/Powerplaytor) 0:1. 15. Pestoni (DiDomenico/Powerplaytor) 0:2. 17. Kessler (Asplund, Dahlbeck) 1:2. 24. Tambellini (Fora, Stransky) 2:2. 39. (38:02) Dahlbeck (Zadina, Asplund) 3:2. 39. (38:59) Zaccheo Dotti 3:3. 56. Zgraggen (DiDomenico, Virtanen) 3:4. 58. (57:30) Egli (Fora) 4:4. 59. (58:07) Zwerger (DiDomenico) 4:5. 60. (59:11) Formenton (Joly) 4:6 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Stransky; Joly.Davos: Aeschlimann; Fora, Frick; Guebey, Dahlbeck; Gross, Jung; Barandun; Stransky, Ryfors, Tambellini; Zadina, Asplund, Nussbaumer; Kessler, Egli, Knak; Frehner, Waidacher, Parrée; Gredig.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Virtanen, Zgraggen; Heed, Zaccheo Dotti; Dario Wüthrich, Cajkovsky; Bachmann; Grassi, Heim, Müller; Joly, Manix Landry, Formenton; DiDomenico, De Luca, Zwerger; Bürgler, Kostner, Lukas Landry; Pestoni.
Bemerkungen: Davos ohne Corvi (krank), Andersson und Lemieux (beide verletzt), Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti (verletzt) und Tierney (überzähliger Ausländer). Davos von 58:47 bis 59:11 ohne Torhüter.
Lugano – Fribourg 0:4
Obwohl Lugano in den ersten zwei Dritteln mehr vom Spiel hatte, lagen die Bianconeri nach 40 Minuten 0:2 hinten. Das 1:0 (10.) für die Gäste erzielte Sandro Schmid aus kurzer Distanz nach einer missglückten Befreiung von Luganos Captain Calvin Thürkauf, der die vorangegangenen drei Partien wegen einer Verletzung verpasst hatte. In der 27. Minute erhöhte der 39-jährige Julien Sprunger per Ablenker auf 2:0. Es war der 23. Powerplay-Treffer seines Teams in dieser Saison.
Fribourgs Goalie Reto Berra liess sich auch im letzten Drittel nicht bezwingen und feierte dank 29 Paraden den dritten Shutout in der laufenden Meisterschaft. Jacob de la Rose schoss mit dem 3:0 (55.) seinen fünften Treffer in den letzten vier Partien. Das 4:0 von Christoph Bertschy (59.) war ein Tor ins leere Gehäuse.
Fribourg feierte den vierten Sieg in den letzten fünf Partien, während für Lugano eine Serie von vier Heimerfolgen mit einem Torverhältnis von 20:3 endete.
Lugano - Fribourg-Gottéron 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)
5512 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Arpagaus, Cattaneo/Allenspach.
Tore: 10. Schmid 0:1. 27. Sprunger (Rathgeb, Schmid/Powerplaytor) 0:2. 55. De la Rose (Bertschy, Borgström) 0:3. 59. Bertschy 0:4 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Sanford; Sörensen.
Lugano: van Pottelberghe; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Fazzini, Sgarbossa, Henry; Simion, Thürkauf, Tanner; Sekac, Sanford, Canonica; Marco Zanetti, Morini, Aleksi Peltonen.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Jecker, Nemeth; Glauser, Streule; Seiler; Sörensen, Wallmark, Schmid; Bertschy, De la Rose, Borgström; Sprunger, Walser, Marchon; Nicolet, Dorthe, Gerber; Etter.
Bemerkungen: Lugano ohne Bertaggia, Kupari und Perlini (alle verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Biasca (verletzt). Lugano von 57:08 bis 58:28 ohne Torhüter. (sda)
Aktuelle
Note
7
Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.
6-7
Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.
5-6
Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.
4-5
Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.
3-4
Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.
Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.
Punkte
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Die Tabelle
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