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Jan 10, 2017; Nashville, TN, USA; Nashville Predators defenseman Roman Josi (59) blocks a shot by Vancouver Canucks center Henrik Sedin (33) that led to a game-winning breakaway in overtime to beat the Canucks at Bridgestone Arena. The Predators won 2-1 in overtime. Mandatory Credit: Christopher Hanewinckel-USA TODAY Sports

Strauchelt er oder schafft er es? Für Roman Josi und Nashville wird's eng. Bild: usa today

So steht es um die Playoff-Chancen der Schweizer NHL-Spieler

Halbzeit ist vorbei und in der National Hockey League kristalliert sich langsam aber sicher heraus, wer das Zeug für die Playoffs hat. Besonders gute Chancen haben Sven Andrighetto und Nino Niederreiter mit ihren Teams.



Zwischen 41 und 46 Saisonspiele hat jedes NHL-Teams bestritten, 82 werden es zum Ende der Qualifikation sein. Wirklich abgeschlagen sind erst zwei Teams: die Arizona Coyotes und die Colorado Avalanche. Beide haben keine Schweizer Spieler unter Vertrag.

Der Modus

Es gibt zwei Conferences (Eastern und Western) mit jeweils zwei Divisions. 16 Teams kommen in die Playoffs, die jeweils ersten drei Teams jeder Division sind automatisch dabei. Die übrigen vier Plätze (Wild Card) gehen an jene nicht fix qualifizierten Teams, die in ihrer Conference die meisten Punkte geholt haben. Beide Conferences haben zwei dieser Wild-Card-Plätze. Es kann also vorkommen, dass eine Division fünf Playoff-Teams stellt und die andere in der gleichen Conference nur drei.

Eastern Conference

Stand jetzt sind diese sechs Teams in den Playoffs:

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Der 23-jährige Sven Andrighetto ist mit den Montreal Canadiens auf Playoff-Kurs. Der Vorsprung des Leaders in der Atlantic Division auf die Wild-Card-Plätze beträgt aktuell 12 Punkte. Andrighetto war zu Beginn der Saison oft im Farmteam, nun scheint der Zürcher seinen Platz im Ensemble Montreals gefunden zu haben. Nach 13 Einsätzen hält er bei 1 Tor und 4 Assists.

Montreal Canadiens' Alex Galchenyuk (27) celebrates with teammate Sven Andrighetto (42) after scoring against the Buffalo Sabres during the second period of an NHL hockey game Thursday, March 10, 2016, in Montreal. (Graham Hughes/The Canadian Press via AP)

Andrighetto ist nach schwierigem Saisonstart nun Teil eines Spitzenteams. Bild: AP/The Canadian Press

Im erweiterten Kader der Columbus Blue Jackets steht mit Dean Kukan auch ein Schweizer. Er kam in dieser Saison jedoch noch zu keinem NHL-Einsatz, steht bislang in der AHL beim Farmteam Cleveland Monsters auf dem Eis.

Wild Card

Die beiden Plätze belegen derzeit die New York Rangers und die Philadelphia Flyers. Allerdings liegen viele Teams noch nahe beisammen. Auch das schlechteste Team der Eastern Conference, die New York Islanders, ist mit zehn Punkten Rückstand bei Saison-Halbzeit noch längst nicht verloren.

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Teams mit Schweizer Spielern

Philadelphia Flyers: Mark Streit.
Florida Panthers: Denis Malgin, Reto Berra (bislang nur im Farmteam).
Tampa Bay Lightning: Tanner Richard, Joël Vermin.

In der Metropolitan Division (Philadelphia) marschieren Washington und Columbus vorne weg. Auf den direkten Playoff-Platz 3 fehlen Mark Streit und Co. aktuell sieben Punkte.

Punktgleich mit dem Dritten (Toronto) liegt Florida in der Atlantic Division auf Platz 5. Vier Punkte dahinter folgt Tampa.

Western Conference

Stand jetzt sind diese sechs Teams in den Playoffs:

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Stürmer Nino Niederreiter ist Teil des aktuell erfolgreichsten Teams im Westen: Minnesota Wild. Der Churer kam in jedem Spiel zum Einsatz, steuerte 12 Tore bei und gab 15 Assists. Niederreiter ist damit der viertbeste Torschütze der Wild. Zuletzt traf er am Sonntagabend beim 3:2-Sieg im Spitzenkampf gegen die Chicago Blackhawks.

Minnesota Wild center Eric Staal (12) celebrates his goal with teammates Nino Niederreiter (22) and Zach Parise (11) during the third period of an NHL hockey game against the San Jose Sharks Thursday, Jan. 5, 2017, in San Jose, Calif. Minnesota won 5-4. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Jubelnder Niederreiter: Der Schweizer (Mitte) feiert mit den Mitspielern Parise und Staal. Bild: Marcio Jose Sanchez/AP/KEYSTONE

Hartes Brot isst Teamkollege Christoph Bertschy. Der 22-Jährige brachte es bislang erst auf fünf NHL-Einsätze, er spielt primär im AHL-Farmteam Iowa Wild. Doch in der besten Liga der Welt geht es manchmal schnell: Wer weiss? Vielleicht schlägt Bertschys grosse Stunde ausgerechnet in den Playoffs.

Bei den San Jose Sharks sind ebenfalls zwei Schweizer engagiert und damit auf Playoff-Kurs: Mirco Müller und Timo Meier. Auch sie pendeln zwischen zwei Welten, der schillernden Glitzerwelt NHL und der rauhen AHL.

Stürmer Meier absolvierte in seiner Debütsaison bislang 13 NHL-Partien; zuletzt stand der 20-jährige Ostschweizer stets im Kader. Der 21-jährige Verteidiger Müller kam erst nach Silvester zu seinem ersten NHL-Spiel der laufenden Spielzeit. Der Winterthurer steht bei 4 Einsätzen.

Wild Card

Genauso umkämpft wie im Osten ist auch im Westen das Rennen um die zwei letzten Playoff-Plätze. Einzig für Arizona und Colorado zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Saison nach den 82 Spielen der Regular Season vorbei sein wird.

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Teams mit Schweizer Spielern

Nashville Predators: Roman Josi, Yannick Weber, Kevin Fiala.
Vancouver Canucks: Sven Bärtschi, Luca Sbisa.

Nashville ist in der Central Division, wo Minnesota und Chicago schon grossen Vorsprung haben. Rang 3 (aktuell St.Louis) ist lediglich vier Punkte entfernt.

Vancouver liegt in der Pacific Division nur auf Rang 6. Aber der Rückstand auf die drei direkten Playoff-Plätze beträgt bloss sechs Punkte – da liegt noch alles drin.

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