DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
New Jersey Devils center Nico Hischier, of Switzerland, gestures toward teammate goalie Keith Kinkaid, not pictured, after scoring a goal on the Tampa Bay Lightning during the first period of an NHL hockey game, Saturday, March 24, 2018, in Newark, N.J. (AP Photo/Julio Cortez)

Wie weit reicht es Nico Hischier und den New Jersey Devils in den Playoffs? Bild: AP/AP

So stehen die Chancen der Schweizer in der ersten Runde der Stanley-Cup-Playoffs

Heute Nacht beginnen die Stanley-Cup-Playoffs in der NHL. Mit dabei sind auch zehn Schweizer. Wir haben ihre Ausgangslage in den jeweiligen Serien analysiert.



Nashville – Colorado

Die Predators mit dem Schweizer Trio Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber gehen als klarer Favorit in diese Serie. Ja, sie sind sogar einer der meistgenannten Anwärter auf die Stanley-Cup-Trophäe. Die «Preds» haben bislang mehr Tore erzielt und weniger Gegentreffer erhalten als die Avalanche mit Sven Andrighetto

Zudem ist Colorado stark von seiner besten Linie um Nathan MacKinnon abhängig und muss auf seinen Stammtorhüter Semyon Varlamov und Verteidigergrösse Erik Johnson verzichten, die beide verletzt ausfallen. Einzig die Special Teams sprechen eher für die Avalanche, dort haben sie bessere Bilanzen als Nashville. Dennoch: In der Regular Season haben die Predators alle vier Duelle gewonnen, eines davon nach Verlängerung.

Bild

Bild: watson

Spielplan:
Spiel 1: 13. April, 3.30 Uhr
Spiel 2: 14. April, 21 Uhr
Spiel 3: 17. April, 4 Uhr
Spiel 4: 19. April, 4 Uhr
Spiel 5: 20. April (evtl.)
Spiel 6: 22. April (evtl.)
Spiel 7: 24. April (evtl.)

Tipp: Nashville in 5 Spielen

Winnipeg – Minnesota

Zum (mutmasslichen) Ende einer schwierigen Saison kriegt Nino Niederreiter auch noch einen schwierigen Playoff-Gegner vorgesetzt. Die Winnipeg Jets sind ein offensiv brillantes Team, das mit allen Linien gefährlich ist. Zudem verfügen die Kanadier über ein sehr starkes Powerplay. «Wir sind sicher der Aussenseiter. Es spricht einiges für Winnipeg, das viel Talent hat», sagt Niederreiter

Die Wild haben eine durchzogene Saison hinter sich. Der Start in die Qualifikation verlief nicht nach Wunsch und erst mit einigem Anlauf kam das Team von Minnesota langsam in Schwung. Doch so richtig überzeugend traten Niederreiter und Co. zu keinem Zeitpunkt auf. Zudem fällt mit Ryan Suter nun auch noch der wichtigste Verteidiger verletzt aus. Von vier Direktduellen in der Regular Season haben die Wild nur eines für sich entscheiden können. Das war allerdings das bisher letzte.

Bild

Bild: watson

Spielplan:
Spiel 1: 12. April, 1 Uhr
Spiel 2: 14. April, 1.30 Uhr
Spiel 3: 16. April, 1 Uhr
Spiel 4: 18. April, 2 Uhr
Spiel 5: 20. April (evtl.)
Spiel 6: 22. April (evtl.)
Spiel 7: 25. April (evtl.)

Tipp: Winnipeg in 6 Spielen

Vegas – Los Angeles

Geht das Märchen der Vegas Golden Knights weiter? Dass das Team von Luca Sbisa – als erste Expansions-Franchise überhaupt – gleich in der ersten Saison die Playoffs erreicht hat, ist eigentlich schon ein Wunder. Doch die Ritter aus der Stadt des Glücksspiels wollen noch mehr.

Der erste Playoff-Gegner der Golden Knights sind die Los Angeles Kings. Gegen die Kalifornier will Vegas seine grösste Stärke ausspielen: Die Kadertiefe. Das Team von Coach Gerard Gallant kann mit allen Reihen viel Speed bringen. Das sieht auch Verteidiger Sbisa so: «Wir bezwingen Teams mit unserem Tempo. Wir müssen diszipliniert und konzentriert bleiben.» In der Regular Season feierten beide Teams je zwei Siege, jeweils einen davon nach Verlängerung.

Bild

Bild: watson

Spielplan:
Spiel 1: 12. April, 4 Uhr
Spiel 2: 14. April, 4 Uhr
Spiel 3: 16. April, 4.30 Uhr
Spiel 4: 18. April, 4.30 Uhr
Spiel 5: 19. April (evtl.)
Spiel 6: 21. April (evtl.)
Spiel 7: 23. April (evtl.)

Tipp: Vegas in 7 Spielen

Anaheim – San José

Eine ausgeglichene Serie ist auch zwischen den Anaheim Ducks und den San José Sharks zu erwarten. Die beiden Teams trennte nach 82 Spielen gerade mal ein mickriges Pünktchen. Bei Anaheim ist Reto Berra als dritter Torhüter mit dabei, auf einen Einsatz darf er allerdings wohl nicht hoffen. 

Anders sieht es bei Timo Meier aus. Der Flügel der Sharks ist mit 21 Toren einer der besten Sniper seines Teams. Zudem vermag sich der Appenzeller im Slot behaupten. Diese Fähigkeiten werden auch in den Playoffs wieder stark gefragt sein. Anaheim verfügt aber seinerseits über eine starke Defensive. In den Regular Seasons entschieden die Sharks drei Duelle für sich und verloren eines nach Verlängerung.

Bild

Bild: watson

Spielplan:
Spiel 1: 13. April, 4.30 Uhr
Spiel 2: 15. April, 4.30 Uhr
Spiel 3: 17. April, 4.30 Uhr
Spiel 4: 19. April, 4.30 Uhr
Spiel 5: 20. April (evtl.)
Spiel 6: 22. April (evtl.)
Spiel 7: 24. April (evtl.)

Tipp: San José in 7 Spielen

Tampa Bay – New Jersey

Wie viel weiter kann Taylor Hall die New Jersey Devils noch tragen? Der MVP-Kandidat hat sein Team schon beinahe im Alleingang in die Playoffs gehoben. Doch vermutlich sind die Devils zu stark von ihrem Star abhängig für einen Playoff-Run. Den Devils kommt zu gute, dass Marcus Johansson nach seiner langen Verletzungspause vor einer Rückkehr steht.

Doch ansonsten müssen sich Nico Hischier und Co. wohl warm anziehen. Bis auf das Boxplay ist Tampa Bay in allen Punkten besser einzuschätzen – auch wenn Superstar Steven Stamkos möglicherweise verletzungsbedingt ausfällt. New Jersey hat zwar in allen drei Duellen der Regular Season gewonnen, doch eine Playoffserie ist eine komplett andere Geschichte.

Bild

Bild: watson

Spielplan:
Spiel 1: 13. April, 1 Uhr
Spiel 2: 14. April, 21 Uhr
Spiel 3: 17. April, 1.30 Uhr
Spiel 4: 19. April, 1.30 Uhr
Spiel 5: 21. April (evtl.)
Spiel 6: 23. April (evtl.)
Spiel 7: 25. April (evtl.)

Tipp: Tampa Bay in 5 Spielen

Washington – Columbus

Die Blue Jackets sind heiss. Im letzten Monat war das Team aus Columbus das treffsicherste Team der NHL. Dennoch mussten Dean Kukan und Co. bis zuletzt um die Playoff-Teilnahme kämpfen. Dort treffen sie nun auf die Washington Capitals und Superstar Alex Owetschkin.

Obwohl Columbus zuletzt gut in Schuss waren, sind die «Caps» wohl zu favorisieren, da sie über alle Positionen gesehen besser besetzt sind. Zudem verfügen die Blue Jackets über eines der schlechtesten Boxplays der Liga. Eine Schwäche, die Owetschkin und Konsorten sicher gerne ausnützen werden. In der Regular Season gelang Columbus in vier Duellen nur ein Sieg.

Bild

Bild: watson

Spielplan:
Spiel 1: 13. April, 1.30 Uhr
Spiel 2: 16. April, 1.30 Uhr
Spiel 3: 17. April, 1.30 Uhr
Spiel 4: 20. April, 1.30 Uhr
Spiel 5: 21. April (evtl.)
Spiel 6: 23. April (evtl.)
Spiel 7: 25. April (evtl.)

Tipp: Washington in 6 Spielen

Serien ohne Schweizer

Boston – Toronto
Pittsburgh – Philadelphia

(sda)

Diese NHL-Spieler haben die 600-Tore-Marke geknackt

1 / 22
Diese NHL-Spieler haben die 600-Tore-Marke geknackt
quelle: x02835 / perry nelson
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Braunbär schlendert an Pistenpersonal vorbei

Video: srf

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Sven Bärtschi – keine Gespräche mit Schweizer Klubs bis Mitte August

Sven Bärtschi ist keine «Rolex», sondern eine «Graff Diamonds Hallucination» auf dem Transfermarkt. Aber bis Mitte August ist Funkstille. Hingegen gibt es für Sebastian Schilt, sozusagen eine «Swatch» auf dem Transferwühltisch, bald eine Lösung.

Mirco Müller (26) möchte nach einem Jahr Absenz noch einmal zurück in die NHL. Für den Fall, dass es nicht klappt, hat er mit einem Sechsjahresvertrag in Lugano schon einen Plan B. Die vergangene Saison hatte er mit einem Temporär-Gastspiel in der höchsten schwedischen Liga überbrückt.

Sven Bärtschi (28) befindet sich in einer ähnlichen Situation: Der NHL-Vertrag ist zwar erst jetzt ausgelaufen. Aber auch er ist in der letzten Saison in der NHL nicht mehr zum Zuge gekommen und durfte nur bei …

Artikel lesen
Link zum Artikel