Finnland schlägt Kanada und ist der Gegner der Schweiz im WM-Final
Der Rekord-Weltmeister Kanada muss weiter auf seinen 29. WM-Titel, den ersten seit 2023, warten. Die Nordamerikaner, die in der Freiburger Gruppe B ohne Niederlage Erster geworden waren, waren gegen Finnland vor allem in der Defensive zu anfällig.
Im Mitteldrittel machten die Finnen innert zwölf Minuten aus einem 1:2 ein 4:2. Es waren diesmal die NHL-Stürmer, die für die entscheidende Differenz sorgten. Captain Aleksander Barkov von den Florida Panthers traf nur 49 Sekunden nach Wiederbeginn zum Ausgleich, Konsta Helenius (Buffalo) und Aatu Räty (Vancouver) wendeten das Blatt in der 32. und 33. Minute ganz.
Im Schlussdrittel machten die Kanadier zwar wieder mehr Druck und kamen auch zu ein paar guten Chancen. Insgesamt schaukelten die Finnen den Sieg aber relativ sicher über die Zeit.
Finnland steht zum 14. Mal in einem WM-Final. Gewonnen haben sie «nur» vier davon, den letzten vor vier Jahren zuhause in Tampere mit 4:3 nach Verlängerung gegen Kanada.
Kanada - Finnland 2:4 (2:1, 0:3, 0:0)
Zürich. - 10'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Holm/MacFarlane (SWE/USA), Durmis/Ondracek (SVK/CZE).
Tore: 4. Puistola (Helenies) 0:1. 9. Thomas (Holloway, Mateychuk) 1:1. 15. Holloway (Celebrini, DeMelo) 2:1. 21. Barkov (Granlund, Lehtonen) 2:2. 32. Helenius (Granlund, Barkov) 2:3. 33. Raty (Puljujärvi) 2:4.
Strafen: keine gegen Kanada, 2mal 2 Minuten gegen Finnland. (abu/sda)
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