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Kloten Flyers Stuermer Tommi Santala, von links, und Michael Liniger enttaeuscht nach dem Ausscheiden nach der vierten Niederlage im vierten Eishockey-Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos am Donnerstag, 10. Maerz 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (PHOTOPRESS/Patrick B. Kraemer)

Bitter: Kaum hat sie richtig angefangen, ist die Saison für die Kloten Flyers auch schon wieder zu Ende.
Bild: PHOTOPRESS

Klotens Enttäuschung nach dem schnellen Abgang: «Die Energie war mit der Playoff-Quali weg»

Was war das für ein Kraftakt, mit dem sich die Kloten Flyers am Ende der Qualifikation noch für die Playoffs qualifiziert hatten. Und jetzt ist nach acht Tagen und vier Spielen bereits alles für die Katz. 



Der starke Endspurt der Kloten Flyers in der Qualifikation mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen war kein Garant für erfolgreiche Playoffs. Es folgte ein «Direktflug in die Enttäuschung».

Vom 1:4 am Donnerstag und dem schnellstmöglichen Ausscheiden gegen den in jeder Beziehung besseren Meister Davos zeigte sich indes auch Klotens Trainer und Sportchef Sean Simpson arg enttäuscht. «Beim 3:5 in Spiel 2 hatten wir noch eine Chance, die Partie für uns zu entscheiden. Insgesamt habe ich danach mehr Kampfgeist von vielen Spielern in dieser Situation erwartet. Aber das hat nicht geklappt. Die Schlussphase der Qualifikation war gut. Ich hatte gedacht, dass wir auch starke Playoffs haben könnten, weil der Druck weg war. Doch dies war nicht der Fall.»

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Eine etwas seltsame Antwort von Sean Simpson im SRF-Interview.
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Simpson bestätigte, dass sich in den Viertelfinals die physisch starken Mannschaften durchsetzten (Bern, Davos, Lugano) beziehungsweise auf Kurs sind (Servette). «Das ist momentan schon die Entwicklung in der NLA.» Die Flyers tragen mit den Engagements der Abwehr-Routiniers Tim Ramholt (31/von Zug) und Timo Helbling (34/Bern) auf die kommende Saison hin dieser Entwicklung Rechnung.

Liniger noch vertragslos

Dagegen befindet sich unter anderen mit Michael Liniger (36) einer der altgedienten Haudegen auf dem Abstellgleis. Er ist noch vertragslos. «Ob ich in der nächsten Saison noch weiterspiele, kann ich noch nicht sagen. Natürlich mache ich mir als Familienvater über meine Zukunft Gedanken.»

Liniger will das schnellstmögliche Playoff-Out nicht beschönigen: «Die Energie war mit der Playoff-Qualifikation weg. Es gab bei uns keinen Weg nach oben. Ob es an Leadership gefehlt hat? Vielleicht. Ich selbst konnte mit der deutlich beschränkten Eiszeit natürlich nicht mehr grossen Einfluss ausüben.»

23.01.2016; Kloten; Eishockey NLA Kloten Flyers - Lausanne HC; Michael Liniger (Kloten) jubelt nach dem Tor zum 1:0 (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Die Zukunft von Michael Liniger ist noch ungewiss.
Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Verteidiger Patrick von Gunten betonte, dass zuviel Energie durch Defensivarbeit verloren gegangen sei, um offensiv ähnlich wirkungsvoll wie bei der vielleicht besten Saisonleistung (6:2 gegen Davos am 30. Januar) aufzutreten. Bloss sechs Tore in vier Spielen waren deutlich zu wenig. «Es war aber ein wenig alles, das gefehlt hat. Wir haben vielleicht nicht nur auf der Bank, sondern auch auf dem Eis zu wenig Leben gehabt.»

Du Bois verlangt Steigerung des HCD

Davos wisse zudem immer, wie man in den Playoffs einen Gang hoch schalten könne. Genau dies fordert vom Meister nun aber Abwehrchef Félicien Du Bois – unabhängig vom Sweep gegen Kloten: «Wir haben unser bestes Spiel noch nicht gefunden. Um in den Final zu kommen, braucht es noch mehr. Das müssen wir uns bewusst sein.»

Der Davoser Felicien Du Bois, rechts, jubelt nach seinem Tor zum 1:0 mit dem Davoser Andres Ambuehl, Mitte, und dem Davoser Samuel Guerra, links, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos, im Stadion Swiss Arena in Kloten, am Freitag, 8. Januar 2016. (KEYSTONE/Nick Soland)

Felicien Dubois sieht keine Grund für vorzeitige Zufriedenheit.
Bild: KEYSTONE

«Und ich denke, dies ist uns auch allen gegen Bern bewusst», so Du Bois weiter. «Zürich mit 4:0 zu besiegen, ist schon beeindruckend. Wir selbst konnten gegen Kloten immer das erste Tor schiessen und lagen bloss einmal sechs Sekunden lang in Rückstand. Das war positiv.» (pre/sda)

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