Sport
Eishockey

Hischier trifft erneut – und steht mit New Jersey praktisch in den Playoffs

NHL, die Spiele mit Schweizer Beteiligung

Hischier trifft erneut – und steht mit New Jersey praktisch in den Playoffs

02.04.2018, 07:4702.04.2018, 09:49

Die New Jersey Devils mit den Schweizern Nico Hischier und Mirco Müller stehen praktisch in den Playoffs. Hischier schiesst beim 2:1-Sieg in Montreal den Ausgleich.

Die Devils dürften erstmals seit dem verlorenen Final vor sechs Jahren wieder die Playoffs erreichen. Nach dem Erfolg in Montreal beträgt der Vorsprung des Teams aus dem Grossraum New York auf den letzten verbliebenen Verfolger Florida Panthers sieben Punkte. Während New Jersey noch drei Spiele ausstehend hat, sind es bei Florida mit dem Schweizer Denis Malgin noch fünf.

Der 1:1-Ausgleich von Nico Hischier.Video: streamable

In Montreal gelang den Devils die Wende erst im letzten Drittel – angeführt von Nico Hischier. Der Nummer-1-Draft lenkte nach 26 Sekunden des Schlussabschnitts einen Schuss des Finnen Sami Vatanen zum 1:1 ab. Mit nunmehr 19 Toren und 32 Assists ist Hischier ein wichtiger Faktor dafür, dass New Jersey seine Playoff-Durststrecke beenden dürfte.

Gut vier Minuten vor Schluss gelang Taylor Hall das Siegtor. Er kam nach einer doppelten Unterzahl von der Strafbank und bezwang Montreal-Goalie Carey Price mit einem Shorthander.

Taylor Halls Tor in Unterzahl.Video: streamable

Dennoch war es für Price ein denkwürdiges Spiel. Er stand zum 556. Mal für die Canadiens auf dem Eis und egalisierte beim erfolgreichsten Klub der NHL damit den Rekord des legendären Jacques Plante, nachdem die Trophäe für den besten Goalie einer Saison benannt ist.

Die Tabelle im Rennen um die zwei Wildcard-Plätze.
Die Tabelle im Rennen um die zwei Wildcard-Plätze.Bild: nhl.com

Die Nashville Predators, bei denen Filip Forsberg mit zwei Toren glänzte, machten einen weiteren Schritt zum Qualifikationssieg in der Western Conference. Ihr Vorsprung auf die Vegas Golden Knights beträgt neu sechs Punkte. Die Schweizer Roman Josi und Kevin Fiala blieben für einmal ohne Skorerpunkt.

Sven Andrighetto verlor mit den Colorado Avalanche in Anaheim 3:4 nach Verlängerung. Dank des einen Punktes belegt das Team aus Denver aktuell den letzten Playoff-Platz, einen Punkt für St.Louis, das aber ein Spiel weniger ausgetragen hat. Die Niederlage gegen Anaheim ist für Colorado besonders ärgerlich, weil die Ducks ebenfalls ein direkter Konkurrent um die Playoffs sind und sie bis zur 48. Minute 3:1 geführt hatten. (sda)

Träller, träller, …

Video: watson/Laurent Aeberli, Reto Fehr, Lea Senn
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
US-Fans dürften besonders enttäuscht sein – weshalb Fans den WM-Ball nicht behalten dürfen
Ein Fehlschuss und der Ball fliegt in die Ränge, wo ein Fan ihn jubelnd fängt – und ihn Sekunden später wieder hergeben muss. Szenen wie diese gibt es an dieser Weltmeisterschaft immer wieder. Doch warum eigentlich? Ein Blick auf den Ball, den niemand behalten darf.
Im Baseball ist es gängig: Wer einen Homerun-Ball fängt, darf ihn behalten. Auch im American Football gehen Fans immer wieder mit einem Lederei als Souvenir nach Hause. Im Fussball läuft es leider ein bisschen anders. Wenn bei der WM ein Ball nach einem Fehlschuss in die Zuschauerränge fliegt und ein Fan ihn überglücklich fängt, folgt meist die kleine Enttäuschung – Sicherheitsleute oder Ballkinder bitten wie auch sonst üblich um die Rückgabe des Balles.
Zur Story