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HC Fribourg-Gotteron Verteidiger Marc Abplanalp, am Boden, wird gepflegt u.a. von ZSC Team Arzt Dr. med. Gery Buesser, Vollbart, und spaeter abtransportiert im vierten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem HC Fribourg-Gotteron, am Dienstag, 26. Maerz 2013, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Fribourg-Verteidiger Marc Abplanalp zieht sich 2013 im Spiel gegen die ZSC Linos eine Hirnerschütterung zu.  Bild: KEYSTONE

Erstmals gezählt! In der National League gibt es über 100 Hirnerschütterungen pro Saison



In der letzten Eishockey-Saison wurden in den obersten beiden Schweizer Spielklassen insgesamt über 100 Hirnerschütterungen registriert, 61 davon in der Eliteklasse.

Gery Büsser, der Teamarzt der ZSC Lions und Leiter einer Taskforce im Verband, erklärte in einem Interview gegenüber dem Tages-Anzeiger, dass in der vergangenen Saison erstmals die schriftliche Erfassung der Hirnerschütterungen in den obersten beiden Schweizer Spielklassen erfolgte.

Patrik Baertschi, von Kloten, bleibt mit einer Hirnerschuetterung am Boden liegen und faellt fuer den Rest des Spiels aus, beim NLA Eishockey Meisterschaftsspiel der Kloten Flyers gegen die ZSC Lions am Samstag, 22. November 2003, in Kloten. (KEYSTONE/Dorothea Mueller)

Bilder, die keiner sehen will ... Bild: KEYSTONE

«Dabei kamen wir auf insgesamt 104, davon 61 in der National League. Also gut fünf pro Team», so Büsser. In den ersten beiden Meisterschafts-Monaten (September und Oktober) sowie im Januar und Februar seien jeweils die Spitzen gewesen.

Die Rekonvaleszenz bis zur Rückkehr betrug durchschnittlich 20,7 Tage. «Das Minimum nach einer Gehirnerschütterung sind gemäss unserer Praxis sieben Tage», betont Büsser. Nach drei Wochen seien 70 Prozent der Spieler zurück, nach drei Monaten 90 Prozent. Büsser: «Bei den restlichen 10 Prozent ist es nach oben offen. Es gibt solche, bei denen geht es gar nicht mehr.»

Der Zuercher Daniel Schnyder, rechts, checkt den Davoser Dino Wieser, links, hart beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions am Freitag, 23. November 2012, in der Vaillant-Arena in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

ZSC-Verteidiger Daniel Schnyder musste seine Karriere im letzten Jahr nach einer Hirnerschütterung beenden. Bild: KEYSTONE

Bezüglich flexible Banden urteilt Büsser: «Sie reduzieren etwa Schulterverletzungen, es gibt weniger Quetschungen und Prellungen. Aber sie nützen nichts gegen Gehirnerschütterungen. Sie können die Kräfte, die auf den Kopf wirken, etwas reduzieren. Aber deshalb haben wir nicht weniger Hirnerschütterungen. Ich warne davor zu glauben, es sei in Bandennähe nun weniger gefährlich. Auch spezielle Helme nützen nichts. Sie können die Beschleunigung des Gehirns nicht vermeiden, helfen allenfalls gegen Frakturen.» (pre/sda)

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