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Streit bedrängt Kanadas Superstar Crosby.
Streit bedrängt Kanadas Superstar Crosby.Bild: usa today

Streit bleibt zuversichtlich: «Wir wissen, was wir draufhaben und dass wir viel Potential haben»

Spiel 1 der Finalserie gegen Kanada hat das Team Europa verloren. Deshalb gilt in der Nacht auf Freitag: Verlieren verboten. 
29.09.2016, 18:3030.09.2016, 05:32

«Ich bin der Meinung, dass sie über weite Teile des Spiels besser waren.» Das sagte Mike Babcock nach dem ersten Finalspiel – und der kanadische Trainer sprach nicht vom eigenen Team, das soeben 3:1 gewonnen hatte. Babcock lobte den Gegner, das Team Europa: «Sie haben schnell geschaltet und flott gespielt.»

Niederreiter versucht, Kanadas Keeper Price zu bezwingen. Dessen Abwehrquote liegt nach vier Einsätzen bei sagenhaften 95,4 Prozent.
Niederreiter versucht, Kanadas Keeper Price zu bezwingen. Dessen Abwehrquote liegt nach vier Einsätzen bei sagenhaften 95,4 Prozent.Bild: usa today

Deshalb bleibt Mark Streit für das zweite Spiel der Best-of-3-Serie in Toronto optimistisch. Der Schweizer Assistenz-Captain findet ebenfalls, dass die Europäer sich im ersten Vergleich mit den «Ahornblättern» gut aus der Affäre gezogen hätten. «Wir haben gute Forechecks und haben uns sehr gute Torchancen herausgespielt», so der Verteidiger der Philadelphia Flyers.

Kommt es zur Finalissima?

Streit erwartet auch in der zweiten Partie (ab 02.00 Uhr Schweizer Zeit) eine enge Kiste. «Die Einstellung lautet, dass wir gewinnen wollen. Wir wissen, was wir draufhaben und dass wir viel Potenzial und viele Möglichkeiten in unserem Team haben.» Die Europäer würden Kanada auf alle Fälle «alles, was wir haben» entgegensetzen und das werde hoffentlich ausreichen.

Die Highlights vom 3:1-Sieg Kanadas.Video: YouTube/SAP's Highlights

Kanada ist im Verlauf des Turniers noch ungeschlagen. Sollten Streit und Co. den Olympiasieger nun besiegen, käme es in der Nacht auf Sonntag zu einem alles entscheidenden dritten Finalspiel. (ram)

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«Lieber Revanchen als Premieren» – so will Schwingchef Strebel den ersten Gang einteilen
Beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest am übernächsten Wochenende in Pratteln BL amtet Stefan Strebel erstmals als Technischer Leiter des ESV. Auf den 45-jährigen Aargauer wartet viel Arbeit. Aber auch die Freude und der Stolz, die die verantwortungsvolle Aufgabe mit sich bringt.

Stefan Strebel, Sie traten 2004 als dreifacher Eidgenosse vom aktiven Schwingsport zurück. Sie waren damals 27-jährig, also in einem Alter, das für einen Schwinger das beste Alter sein kann.
Stefan Strebel: Schon als Bub und Jugendlicher hatte ich das Ziel, drei eidgenössische Kränze zu gewinnen. Mit 27 hatte ich dieses Ziel erreicht. Schwingerkönig zu werden war mit meinem Teilverband und mit meinem Können nicht realistisch. Ich hatte auch noch andere Ziele im Leben. Ich wollte eine Familie gründen und eine eigene Firma leiten, und im Schwingen wollte ich einst Technischer Leiter werden. Ich war allerdings nie ein Mensch, der viele wichtige Dinge gleichzeitig richtig tun konnte. Ich hätte also weniger trainieren können. Damals trainierte ich fünf- oder sechsmal pro Woche. Dadurch hätte ich weniger Erfolg gehabt, hätte auch mehr Gänge verloren. Als Schwinger muss man auch verlieren können, aber ich hatte immer meine Mühe damit. Ich hätte mich damit auseinandersetzen müssen, mehr zu verlieren. Als ich nach dem Eidgenössischen in Luzern an einem Sonntag wie üblich auf den Vita-Parcours ging, war ich nur noch am Gehen. An diesem Sonntag schrieb ich den Rücktritt. Meine Ziele im Schwingen hatte ich erreicht. Und meine neuen Ziele erreichte ich auch.

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