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FILE - In this March 12, 2018, file photo, Washington Capitals head coach Barry Trotz smiles towards left wing Alex Ovechkin, right, after Ovechkin's goal in the second period of an NHL hockey game against the Winnipeg Jets, in Washington. Trotz has resigned as coach of the Washington Capitals after leading them to the Stanley Cup.  The team announced Trotz’s resignation Monday, June 18, 2018. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Barry Trotz verabschiedet sich als erfolgreichster Capitals-Trainer der Geschichte aus Washington. Bild: AP/AP

Der Meistertrainer der Washington Capitals geht – der Grund ist wenig überraschend



Barry Trotz hat scheinbar Unmögliches möglich gemacht. Er hat mit den Washington Capitals den Stanley Cup gewonnen und so der amerikanischen Hauptstadt den ersten Sport-Titel seit mehr als 20 Jahren beschert. Für die Capitals war es der erste Cup überhaupt.

2014 übernahm der Kanadier die «Caps» und scheiterte drei Mal hintereinander im Halbfinal der Eastern Conference – zuletzt zwei Mal an den Pittsburgh Penguins. Doch dieses Jahr war alles anders: Man schlug nicht nur Pittsburgh, sondern jeden Gegner, der Alexander Owetschkin und Co. in den Weg gestellt wurde. Am Ende resultierte der historische Titel.

Alles gut also in Washington? Mitnichten. Trotz oder gerade wegen des grossen Erfolgs muss General Manager Brian MacLellan einen neuen Trainer suchen. Barry Trotz wird im Oktober, wenn die neue NHL-Saison beginnt, nicht mehr bei den Capitals an der Bande stehen.

Der Grund ist ziemlich einfach: Mit dem Stanley-Cup-Sieg hätte sich Trotz' Vertrag bei den Capitals um zwei weitere Jahre verlängert – allerdings zu ähnlichen Konditionen, wie zum Zeitpunkt seiner Unterschrift  2014. Statt wie bislang 1.5 Millionen Dollar jährlich hätte er neu 1.8 Millionen verdient. Das ist gemessen an heutigen Standards für einen NHL-Coach eher wenig. 

Trotz und die Washington Capitals versuchten zwar noch, sich über einen neuen Vertrag zu einigen, fanden aber keine Übereinstimmung. Deshalb ist der frischgebackene Meistertrainer in diesem Sommer Free Agent und auf Klubsuche. (abu)

Dieses Jubeln wird die Sportwelt so schnell nicht vergessen

Video: watson/Angelina Graf

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