Sport
Eishockey

So emotional verabschiedet sich Frankreichs Goalie Cristobal Huet aus der Nati

So emotional verabschiedet sich Frankreichs Goalie Huet aus der Nati

16.05.2017, 07:3516.05.2017, 07:44

20 Jahre nach seiner ersten WM-Teilnahme beendet Frankreichs Kultgoalie Cristobal Huet seine internationale Laufbahn. Zum Abschied gibt's gestern am Heimturnier in Paris einen 4:1-Sieg gegen Slowenien – und einen Gänsehaut-Moment. 24 Sekunden vor dem Ende nimmt der Coach der «Bleus», Dave Henderson, ein Time-out. So ermöglicht er «Cristowall» Huet eine Standing Ovation des Publikums, er ersetzt den Keeper des HC Lausanne durch den Ersatzgoalie Florian Hardy.

Als schönste Erinnerungen zählt Huet die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 1998 und 2002 auf, das Erreichen des WM-Viertelfinals 2014 sowie seine erste WM-Teilnahme 1997. «Jedes Jahr war es ein Kampf gegen den Abstieg und wenn wir es schafften, fühlten wir uns jeweils wie Weltmeister», sagte Huet zur L'Equipe. In diesem Jahr habe Frankreich gleich vier Spiele gewonnen, «diese Entwicklung ist erfreulich.»

Wie Stanley-Cup-Sieger Huet (2010 mit den Chicago Blackhawks) beendete auch Captain Laurent Meunier seine Karriere im Nationalteam. Im Klub spielen beide noch weiter: der 41-jährige Huet bei Lausanne, der drei Jahre jüngere Meunier bei Fribourg-Gottéron. (ram)

Die besten Bilder der Eishockey-WM 2017

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«DiDo» oder Anmerkungen zu einem Tessiner Derby gegen alle Erwartungen
Der gestrenge Herr der Schablone huldigt dem Individualismus: Alles ist an diesem grossen Hockey-Abend anders als erwartet. Wie meistens in Ambri.
Jussi Tapola dürfen wir als «Herr der Schablone» bezeichnen. Namen sind für ihn nur aufs Dress genähte Buchstaben. Und er lehrt Hockey so, wie wir es von einem Trainer aus dem Land, aus dem die besten Defensivsysteme der Welt kommen, erwarten: Effizient, schnörkellos, diszipliniert, durchorganisiert. Nichts für eigenwillige Schillerfalter. Und so warnt die NZZ in einer klugen Analyse über die Ankunft von Jussi Tapola in Ambri:
Zur Story