Sport
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Weisst du, welcher Körperteil beim Sport mit Abstand am meisten verletzt wird?

Seit gut einer Woche läuft auch die National League wieder. In kaum einer Sportart geht es mehr zur Sache. Aber wie sieht es eigentlich verletzungsmässig aus? Ein Körperteil verletzen sich Eishockeyaner so oft wie keine anderen Sportler.



Entwicklung der Nichtberufsunfälle 

Die Suva erfasst seit 1918 Unfälle. Während die Arbeitsunfälle lange in der Mehrzahl waren, änderte sich dies gegen Ende der 1980er Jahre. Seither verletzen sich immer mehr Menschen in der Freizeit, die Suva registrierte 2017 261'696 anerkannte Nichtberufsunfälle.

Unfallentwicklung

bild: watson / quelle: suva, unfallstatistik 

Wo die Nichtberufsunfälle passieren und was sie kosten

Die Nichtberufsunfälle werden in drei Unterkategorien unterteilt, wobei die Sportunfälle fast 40 Prozent ausmachen.

Innerhalb der registrierten Sportunfälle sind fast 90 Prozent leichte Verletzungen, das bedeutet ein Ausfall von höchstens einem Monat. Gemessen an allen Nichtberufsunfällen machen leichte Sportverletzungen 34,1 Prozent aus.

Beim Blick auf die jährlichen materiellen Kosten wird das Bild ausgeglichener. Insgesamt kosteten Nichtberufsunfälle im Jahr 2015 rund 11,7 Millionen Franken. Auf Sportverletzungen fiel dabei mit rund 2,9 Milliarden der kleinste Anteil.  

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bild: watson / Quellen: Bfu Status 2018

Welches Körperteil beim Sport am meisten verletzt wird

Im Sport betrifft jede vierte Verletzung den Unterschenkel oder das Sprunggelenk. Dahinter folgen das Knie und die Verletzungen am Handgelenk, der Hand oder den Fingern. Glücklicherweise sind nur bei 0,6 Prozent der Fälle mehrere Körperstellen betroffen.

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bild: watson / quellen: bfu, status2018 & suva, Unfallstatistik 2016

Wo sich Eishockeyspieler verletzen

Natürlich weist jede Sportart eine andere Aufteilung der Verletzungen auf. Wir wollen hier nur eine genauer anschauen: Eishockey. Beim schnellen Spiel auf der rutschigen Unterlage dominieren Blessuren am Schultergürtel/Oberarm, gefolgt vom Rumpf, Gesicht und dem Knie. 

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Welche Körperteile in welchen Sportarten am meisten verletzt werden

Bei jeder Sportart werden bekanntlich andere Körperteil besonders strapaziert oder sind gefährdet. Hier sind die gefährlichsten Sportarten für die ausgewiesenen Körperteile. Verletzungen im Gesicht ereignen sich im Eishockey mit 13,4 Prozent am häufigsten.

Der Bereich Schultergürtel/Oberarm – wo sich die meisten Eishockeyaner verletzen – wird aber von Sportarten wie Mountainbiken, Ski alpin und Langlauf noch deutlich öfter in Mitleidenschaft gezogen. Im Badminton ist in über 50 Prozent der Fälle der Unterschenkel oder das Sprunggelenk betroffen.

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Bild: watson / quelle: bfu, Status 2018

Häufigste Sportverletzungen

Verstauchungen und Zerrungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen, 54'000 werden jährlich der Suva gemeldet. Das sind pro Tag rund 150.

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bild: watson / quelle: suva, Unfallstatistik 2016

Das könnte auch Verletzte geben: Wenn Hockeyspieler im Büro arbeiten würden

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Video: Angelina Graf

Die dümmsten Fussballer-Verletzungen

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • legis 01.10.2018 18:04
    Highlight Highlight Wo ist der Fussball bei den häufigsten Verletzungen? Kann doch gar nicht sein, dass der nirgends auftaucht!
    6 3 Melden
  • Der müde Joe 01.10.2018 17:34
    Highlight Highlight Viele Verletzungen können auch durch richtiges aufwärmen vor dem Training und dehnen nach dem Training vermieden werden. Je älter umso wichtiger!
    Und hört auf euren Körper! Kenne viele die trotz Blessuren ins Training kommen und frage mich wozu eigentlich? Um den anderen oder sich selbst etwas zu beweisen? Bin jetzt Ende 33 und Regeneration wird immer wichtiger. Ich trainiere 2-3 mal/Woche (Kraft, Ausdauer, Kondition) aber wenn der Körper signalisiert: „nö du, heute ohne mich!“ dann wird nur noch die Fernbedienung gehoben.😉 Ich möchte ja meine Gelenke auch im hohen Alter gebrauchen können.
    3 1 Melden
  • Elfranone 01.10.2018 17:08
    Highlight Highlight als versicherung dreht man bestimmt durch bei den gesichtsverletzungen im hockey... reiner „beweis der männlichkeit“ und zahlen muss die versicherung
    1 5 Melden
    • Belberna 01.10.2018 23:35
      Highlight Highlight Hat doch nichts mit Männlichkeit zu tun! Hockey hat halt stöcke, pucks, eine rutschige unterlage und ist schnell.
      2 0 Melden
  • dä seppetoni 01.10.2018 14:24
    Highlight Highlight Bin Hobbyhockeyaner und auch mit Ü30 noch Gitterlibueb. Beim Match gestern hätte ich ohne dieses meine Scheidezähne auf dem Eis einsammeln können.

    Respekt für die NLA Profis, die sich mit nur einem halben Plexiglas in einen Schuss werfen. Könnte ich nicht
    23 0 Melden
    • Zurigo 01.10.2018 15:30
      Highlight Highlight respekt oder einfach nur dummheit. Sollte Verboten werden
      10 13 Melden
  • Áfram Ísland 01.10.2018 14:20
    Highlight Highlight Gelten Verletzungen von Profisportlern, die bei der Ausführung ihres Sportes entstanden, eigentlich als Arbeitsverletzungen oder sind die in diesen Sport-/Freizeitverletzungen inbegriffen?
    32 0 Melden
    • Schlumpfinchen 01.10.2018 17:21
      Highlight Highlight Arbeitsverletzungen. Sie sind Angestellte der Hockeyclubs und auch dementsprechend versichert.
      6 0 Melden
  • sevenflip 01.10.2018 14:04
    Highlight Highlight 2,9 Milliarden sind der kleinste Anteil an 11,7 Millionen? #tüpflischisser

    «Insgesamt kosteten Nichtberufsunfälle im Jahr 2015 rund 11,7 Millionen Franken. Auf Sportverletzungen fiel dabei mit rund 2,9 Milliarden der kleinste Anteil.»
    14 0 Melden
  • Dem Klima hinterher 01.10.2018 12:57
    Highlight Highlight Am meisten sind weltweit immer noch die weitgehend irreparablen Dachschäden verbreitet. Logisch, dass dies den Wenigsten wirklich klar ist. Big hug Häuptling Chief Vigh Horse.
    58 6 Melden
  • Jein 01.10.2018 12:08
    Highlight Highlight Interessanter als die absoluten Zahlen in der ersten Grafik wäre die Entwicklung per 100'000 Einwohner. Die Bevölkerung hat sich in den letzten 100 Jahren mehr als verdoppelt: man sieht einen überproportionalen Anstieg an Arbeitsunfällen in der ersten Hälfte des Jahrhunderts (Mechanisierung?), anschliessend erfolgt ein überproportionaler Anstieg an nicht-arbeitsunfällen. Hier wäre dann vielleicht das Verhältnis zur Freizeitentwicklung interessant (von der 7-Tage-Woche zu 6 hin zu 5).
    92 0 Melden
    • Schlumpfinchen 01.10.2018 17:23
      Highlight Highlight Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich die Art der Freizeitbeschäftigung verändert hat. Sport hat man früher zum Beispiel nicht so intensiv betrieben wie heute.
      2 0 Melden
  • DerSimu 01.10.2018 11:53
    Highlight Highlight Welcher am meisten verletzt wird, wusste ich nicht, ich kann euch aber sagen, bei welchem Mann den schlimmsten Schmerz erleidet.
    14 24 Melden
    • RAZZORBACK 01.10.2018 13:36
      Highlight Highlight .... verstehe nicht ganz - bei welchem Mann, oder bei welcher Sportart man....???
      3 5 Melden
    • DerSimu 01.10.2018 15:32
      Highlight Highlight Welche stelle für einen Mann am schlimmsten ist.
      0 2 Melden

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