DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Choreo der Rapperswiler Fans, im ersten Playoff-Finalspiel der Eishockey Swiss League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Olten, am Donnerstag, 29. Maerz 2018, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Wenn der Sieger am Ende rot trägt, ist Rappi nach drei Jahren zurück in der National League. Bild: KEYSTONE

Vorteil SCRJ Lakers? Das Auf-/Abstiegsduell im 7-Punkte-Vergleich

In der Liga-Qualifikation muss der EHC Kloten gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers um seinen Platz in der National League kämpfen. Während der B-Klub in dieser Saison alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt, stürzte Kloten von einer Krise in die nächste. Vorteil Rappi also?



Eigentlich spricht in der Liga-Qualifikation wenig bis nichts für die Rapperswil-Jona Lakers. Der Swiss-League-Meister hat im Vergleich mit dem dienstältesten A-Klub das deutlich kleinere Budget, das schlechter bestückte Kader, drei statt fünf Ausländer, kein Heimrecht, keinen Nationalstürmer vom Format eines Denis Hollenstein und keinen, der auf dem Sprung in die NHL ist wie Vincent Praplan.

Dennoch sagt SCRJ-Trainer Jeff Tomlinson vor der Serie gegen den fünffachen Schweizer Meister:

«Ich befinde mich lieber in unserer Situation als in jener Klotens.»

Head coach Jeff Tomlinson von Rapperswil bejubelt das 4-2 durch Josh Primeau, im fuenften Playoff-Halbfinalspiel der Eishockey Swiss League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ajoie, am Freitag, 23. Maerz 2018, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Rappis Meistermacher Jeff Tomlinson. Bild: KEYSTONE

Trotz der obigen Auflistung wundert sich aber niemand über die Aussage des Kanadiers. Klotens Vorteile existieren nämlich vornehmlich auf dem Papier. Wer etwas genauer hinschaut, erkennt schnell, dass Rappi für die «Flieger» ein ziemlich schwerer Gegner sein wird. Ein Vergleich der wichtigsten Faktoren.

Das Budget

Spielt überhaupt keine Rolle mehr. Die Kader stehen, mit den Spielern die da sind, muss die Liga-Qualifikation bestritten werden. Verstärkungen können keine mehr geholt werden.

Fazit: keinen Punkt

Die Ausländer

Drei sind während der Liga-Qualifikation erlaubt. Kloten-Trainer André Rötheli hat die Qual der Wahl, von seinen fünf Ausländern (Spencer Abbott, Tommi Santala, Tomi Sallinen, Mattias Bäckman und Kevin Poulin) muss er zwei auf die Tribüne schicken. Abbott und Santala dürften gesetzt sein, die andere drei haben sich bislang nicht für höhere Aufgaben empfohlen. Von ihnen wird entweder Center Sallinen oder Verteidiger Bäckman zum Einsatz kommen – je nachdem, welche Qualitäten gerade gefragt sind. Ausser Torhüter Luca Boltshauser fehlt, dann muss Rötheli den Kanadier Poulin ins Tor stellen.

EHC Kloten Torhueter Kevin Poulin waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und den SCL Tigers am Montag, 5. Maerz 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Wenn Kevin Poulin spielt, hat's bei Kloten nur noch Platz für zwei ausländische Feldspieler. Bild: KEYSTONE

Die Lakers haben mit Dion Knelsen, Jared Aulin und Jeremy Morin nur drei Ausländer im Kader und noch ist unklar, ob Tomlinson auch auf alle drei zurückgreifen kann. Aulin, den Eismeister Zaugg wohl als Schillerfalter bezeichnen würde, verletzte sich im dritten Finalspiel gegen Olten bei einem geblockten Schuss am Knie und fiel für den Rest der Serie aus. Wird er rechtzeitig wieder fit?

Jared Aulin von Rapperswil, links, gegen Anthony Rouiller von Olten, im dritten Playoff-Finalspiel der Eishockey Swiss League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Olten, am Ostermontag, 2. April 2018, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Rappi bangt um Jared Aulin. Bild: KEYSTONE

Falls nicht, müssen es Topskorer Knelsen, dem auch wegen seiner fehlenden Körpergrösse (174 cm) eine steilere Karriere verwehrt blieb, und Powerflügel Morin, der immerhin 82 NHL-Spiele auf dem Buckel hat, alleine richten. Wobei alleine nicht ganz richtig ist, wie der nächste Punkt zeigt.

Fazit: Punkt für Kloten

Das Kader

Rappi hat nämlich für einen B-Verein ein erstaunlich breites Kader und ist anders als beispielsweise Ajoie oder Langenthal deutlich weniger von seinen Topskorern abhängig. Auch die Linien mit den Routiniers Corsin Casutt und Sven Lindemann oder mit Edeltechniker Michael Hügli und Jan Mosimann können Tore schiessen. Ja, selbst die Checker-Linie mit den 1,90-Meter-Hünen Josh Primeau, Cédric Hüsler und Martin Ness war in den NLB-Playoffs stets gefährlich. 

Josh Primeau von Rapperswil, rechts, gegen goalkeeper Dominic Nyffeler von Ajoie, im fuenften Playoff-Halbfinalspiel der Eishockey Swiss League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ajoie, am Freitag, 23. Maerz 2018, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Rappi-Hüne Josh Primeau will auch die Klotener das Fürchten lehren. Bild: KEYSTONE

Von vier ausgeglichenen Linien kann der EHC Kloten nur träumen. Viel hängt dort von der Torproduktion der beiden Starstürmer Denis Hollenstein und Vincent Praplan ab, die Kloten beide Ende Saison verlassen werden. Problematisch für den EHC ist, dass keiner die Verantwortung übernimmt, wenn die beiden einen schlechten Tag einziehen, was seit dem Ende der Qualifikation oft genug vorgekommen ist. Lieber keinen Fehler begehen als etwas zu riskieren, scheint das Motto vieler Klotener zu sein. Man kann es ihnen angesichts der brenzligen Situation nicht verdenken. Aber so kann der drohende Abstieg nicht verhindert werden.

Fazit: Punkt für Rappi

Die Torhüter

Rappi-Goalie Melvin Nyffeler ist definitiv der beste Swiss-League-Goalie. Seine Fangquote von 93,6 Prozent in der Qualifikation steigerte in den Playoffs noch auf 94,5. Viele Experten attestieren ihm das Talent und das Selbstvertrauen, um eine Liga höher zu den Besten gehören zu können. Schon als 18-Jähriger debütierte er für die ZSC Lions, bekam dort aber nie eine echte Chance, genauso wenig wie später in Fribourg und Kloten. So landete Nyffeler 2015 in Rapperswil, wo er sich kontinuierlich verbessert hat und schliesslich zum Topgoalie gereift ist. Ohne ihn wäre der Weg für Rappi zum Cupsieg und der B-Meistertitel ungleich schwerer geworden.

Rapperswils Goalie Melvin Nyffeler geschlagen im fuenften Playoff-Finalspiel der National League B zwischen dem SC Langenthal und dem SC Rapperswil-Jona Lakers, am Freitag, 31. Maerz 2017, in der Eishalle Schoren in Langenthal. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Goalie Melvin Nyffeler ist Rappis grosses Plus. Bild: KEYSTONE

Wie Nyffeler fiel auch Kloten-Goalie Luca Boltshauser, der einen Teil seiner Juniorenzeit bei Färjestad absolvierte, einst bei den ZSC Lions durch und wechselte zum Kantonsrivalen. Dort musste er sich zunähst zwei Jahre lang mit der Ersatzrolle hinter Martin Gerber begnügen, erst auf diese Saison wurde er die Nummer eins. In der Qualifikation war er mit einer Fangquote von 91,8 Prozent noch eine Stütze, in der Platzierungsrunde und den Playouts brachen er und seine Fangquote (84,3 Prozent) aber ein.

In den letzten beiden Playout-Spielen gegen Ambri fehlte Boltshauser wegen einer Magendarm-Grippe und wurde durch Kevin Poulin vertreten, der allerdings auch nicht überzeugen konnte. Seine Postseason-Fangquote: 80,3 Prozent.

Fazit: Punkt für Rappi

Der Trainer

Seine Name steht wie kein anderer für die sportliche Wiedergeburt der Rapperswil-Jona Lakers: Jeff Tomlinson. Der 47-jährige Kanadier kam nach dem Abstieg 2015 an den Obersee, zuvor coachte er in der DEL die Düsseldorfer EG, die Nürnberg Ice Tigers sowie die Eisbären Berlin. Schon da war Tomlinson ein feinfühliger Trainerfuchs und auch in Rappi hat er aus dem eiligst zusammengewürfelten Haufen schnell eine Einheit geformt. 

Die langfristige Planung – Aufstieg bis spätestens 2019 – kam ihm dabei entgegen. In den ersten beiden Jahren führte Tomlinson die Lakers in den B-Final, doch erst in diesem Jahr klappte es mit dem Titel. Dass er mit seinem Team nicht nur gegen nominell schwächere Gegner gewinnen kann, zeigte Tomlinson im Cup. Auf dem Weg zum ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte gewann der SCRJ mit Lugano, Zug und Davos gegen drei Topteams der National League.

Trainer Andre Roetheli beim Training des EHC Kloten, in der Swiss Arena in Kloten, Sonntag, 8. April 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Erst eine Woche im Amt: Rötheli hat im Gegensatz zu Tomlinson null Erfahrung als Trainer. Bild: KEYSTONE

Bei Kloten ist André Rötheli so etwas wie das Gegenstück zu Tomlinson, verfügt er doch über keinerlei Trainer-Erfahrung. Der einstige Nationalspieler amtete bei den Fliegern bis vor kurzem noch als Sportchef, steht nach der Entlassung von Kevin Schläpfer erst seit einer Woche als Headcoach an der Bande. Doch das spielt keine Rolle. Rötheli muss taktisch höchstens ein paar Anpassungen machen. Ansonsten geht es vor allem darum, die Stimmung im Team zu heben und den Spielern wieder Selbstvertrauen einzuhauchen.

Der Oltner zeigte sich im Vorfeld des ersten Spiels ziemlich angespannt. Rappi-Spion Vjeran Ivankovic, der am Dienstag das Kloten-Training besuchte, liess er gemäss «Blick» kurzerhand aus der Halle werfen. 

Fazit: Punkt für Rappi

Das Heimrecht

Eigentlich ist es nicht ganz fair, aber der Oberklassige geniesst in der Liga-Qualifikation stets Heimrecht. Vier Heimsiege würden Koten also zum Liga-Erhalt reichen, während Rappi mindestens einmal auswärts gewinnen muss, um den Aufstieg realisieren zu können. 

Doch das kann für den A-Klub auch zum Rohrkrepierer werden. Als die Lakers 2015 abstiegen, war die Stimmung am Obersee zwischen Fans und Spielern derart aufgeheizt, dass fast von einem Heimnachteil gesprochen werden musste. Einige Fans wollten gar die Kabine stürmen, die Spieler wirkten wie gelähmt.

Die Fans sind sauer, am 4. Spieltag in der Platzierungsrunde zwischen dem EHC Kloten und dem Lausanne HC, am 20.03.2018, in der Swiss Arena Kloten. Foto von Remo Max Schindler.

Die Geduld der Kloten-Fans wurde diese Saison arg strapaziert. Wann platzt ihnen der Kragen? Bild: remografie.ch

In Kloten hielten sich die eingefleischten Fans bislang erstaunlich ruhig, unterstützten den Klub trotz der enttäuschenden Resultate und Leistungen vorbildlich. Doch was, wenn Rappi die erste Partie in der Swiss-Arena hoch gewinnt? Dann ist nicht nur der offizielle Heimvorteil weg, dann könnte auch die Stimmung in Kloten schnell umschlagen.

Fazit: trotz allem Punkt für Kloten

Der Kopf

Die Euphorie in Rappi ist riesig! Die Lakers haben eine überragende Saison gespielt, nie zwei Partien in Folge verloren und sich dafür mit dem Cupsieg sowie dem Swiss-League-Titel belohnt. Die Fans stehen hinter ihrem SCRJ, wie das vor drei Jahren nach dem Abstieg keiner für möglich gehalten hat. Die Titelfeier nach dem gewonnenen B-Final fiel dennoch alles andere als überschwänglich aus. Denn alle wissen, dass der Weg noch nicht zu Ende ist. Die Siegermenalität ist da, das Selbstvertrauen nach dieser Saison sowieso. Noch vier Siege, dann ist das grosse Saisonziel erreicht.

Rapperswils Melvin Nyffeler jubelt mit dem Pokal nach dem gewonnenen Final des Swiss Ice Hockey Cups 2017/18 zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Davos, am Sonntag, 4. Februar 2018, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Cupsieg und B-Titel – kein Wunder ist Rappi im emotionalen Hoch. Bild: KEYSTONE

Noch vier Siege. Das wird auch André Rötheli seinen Spielern ebenfalls einflössen. Vier Siege und die ganze miserable Saison kann auf einen Schlag gerettet werden. Doch das wird knifflig: Im Training ist es einfaches, die angeschlagene Stimmung mit ein paar lustigen Sprüchen oder Spielchen zu heben. Das Selbstvertrauen, das nötig ist, um seine Serie zu gewinnen, holt man sich aber nur durch Siege auf dem Eis. Viel wird bei Kloten vom Start in die Serie abhängen. Gelingt dieser nicht, ist man alsbald wieder mitten im Negativstrudel, dem nur schwer wieder zu entfliehen ist. Das haben die Lakers vor drei Jahren am eigenen Leib erfahren.

Fazit: Punkt für Rappi

Das Schlussresultat:

4:2 für Rappi

Und was glaubst du? Wer gewinnt die Liga-Qualifikation?

Gesellt sich Kloten dazu? Alle NL-Absteiger seit Einführung der Zwölfer-Liga

1 / 10
Alle NLA-Absteiger seit Einführung der Zwölfer-Liga
quelle: keystone / gian ehrenzeller
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

Video: Angelina Graf

Unvergessene Eishockey-Geschichten

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweiz gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

«Allein gegen die Mafia» – Ajoie ist die Mannschaft des Jahres

Ajoie besiegt Kloten nach Verlängerung 5:4 und kehrt nach 28 Jahren in die höchste Liga zurück. Ein hochverdienter Aufstieg gegen alle Widerstände für das «Gallische Dorf» unseres Hockeys.

Mathias Joggi, dem rauen Powerstürmer und ehemaligen Nationalspieler, gelingt das historische Tor zum 5:4 nach 11 Minuten und 17 Sekunden in der Verlängerung. Das Tor, das Ajoie in die höchste Liga bringt.

Was für eine späte Krönung der Karriere des 35-jährigen Bielers, der nach einem Umweg über Davos und Langnau 2018 bei Ajoie am Ort seiner Bestimmung angekommen ist.

Nach dem Meistertitel von 2016 und dem Cupsieg von 2020 ein weiterer Triumph für Gary Sheehan, seit Jahren der meistunterschätzte …

Artikel lesen
Link zum Artikel