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Spengler Cup
Gruppe Torriani
Trinec – Magnitogorsk 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.
Gruppe Cattini
Davos - Team Canada 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
Lukas Stoop und der HCD konnten sich gegen Kanada nicht durchsetzen.
Lukas Stoop und der HCD konnten sich gegen Kanada nicht durchsetzen.Bild: SPENGLER CUP

Davos verliert zum Auftakt des Spengler Cups zum ersten Mal unter Witolinsch

Für den HC Davos wachsen unter Trainer Harijs Witolinsch die Bäume vorerst noch nicht in den Himmel. Am ersten Spengler-Cup-Tag verloren die Davoser mit 1:2 gegen Kanada unter dem neuen Trainer zum ersten Mal.
26.12.2018, 22:5727.12.2018, 07:27

Davos – Team Kanada 1:2

In der Meisterschaft hatte der HCD in den ersten zwei Partien unter Witolinsch in Freiburg und daheim gegen Ambri-Piotta nach Rückständen jeweils 3:2 gewonnen. Eine erfolgreiche Aufholjagd wäre auch gegen das Team Canada, den Turniersieger der letzten drei Jahre, wieder möglich gewesen – wenn nicht Linus Klasen im zweiten Abschnitt das offene Goal verfehlt hätte (26.), oder Dario Meyer nicht nur die Latte getroffen hätte (29.), oder die Davoser in doppelter Überzahl reüssiert hätten (31.).

Weil aber nur der 21-jährige Ostschweizer Thierry Bader traf, der Sohn von Österreichs Nationaltrainer Roger Bader, kassierte Davos unter Harijs Witolinsch die erste Niederlage.

Anders Lindbäck wehrt sich gegen Kanadas Zac Dalpe.
Anders Lindbäck wehrt sich gegen Kanadas Zac Dalpe.Bild: EPA/KEYSTONE

Ganz unzufrieden war Witolinsch nach dem Spiel aber nicht. Das, was beim HC Davos unter Arno Del Curto und danach auch unter Interimscoach Michel Riesen nicht funktioniert hatte, das Defensiv-Verhalten, sah gegen die Kanadier gar nicht so schlecht aus. Der schwedische Goalie Anders Lindbäck (34 Paraden) glänzte ebenfalls – allerdings mit einer Ausnahme. In der 24. Minute liess er den Schuss von Matt D'Agostini aus spitzem Winkel zwischen Oberarm und Oberkörper ins Netz flutschen. Aus dem Fauxpas resultierte das 2:0 für das Team Canada – der Rückstand liess sich trotz erstaunlicher Steigerung ab dem zweiten Abschnitt nicht mehr wettmachen.

Dank Lindbäcks Paraden durfte Davos aber im Finish noch auf eine Wende hoffen. Kanada dominierte die Startphase klar und hätte nach den ersten 20 Minuten (17:6 Torschüsse) klarer als 1:0 führen müssen. Und dieses erste kanadische Goal sorgte erst noch für viel Diskussionen. Die Referees anerkannten den Treffer zu Recht, obwohl Zach Boychuk den Puck mit dem Schlittschuh ins Tor beförderte. Eine Kick-Bewegung war nicht auszumachen. Anschliessend liess Davos den Treffer von den Linienrichtern auch noch auf Offside prüfen. Tatsächlich war ein Kanadier zu früh in die Angriffszone hinein gefahren, allerdings verliess er die Zone nochmals, ehe er die Scheibe behändigte. Später wurde nochmals das Video konsultiert: Ein kanadischer Treffer, es wäre das 2:0 durch D'Agostini gewesen, wurde aberkannt, weil das Tor zuvor von Goalie Lindbäck um wenige Zentimeter verschoben worden war.

Davos - Team Canada 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Watson (SUI/CAN), Castelli/Progin (SUI). -
Tore: 6. Boychuk (Despres, Dalpe) 0:1. 24. D'Agostini (Ebbett) 0:2. 39. Bader 1:2. -
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Team Canada.
Davos: Lindbäck; Kparghai, Nygren; Stoop, Du Bois; Buchli, Sanguinetti; Jung, Heldner; Meyer, Lindgren, Ambühl; Marc Wieser, Dino Wieser, Hischier; Egli, Aeschlimann, Pestoni; Klasen, Bader, Simion.
Bemerkungen: Davos ohne Barandun (U20), Sandell (verletzt), Payr, Rödin, Corvi und Frehner (alle überzählig). - Timeout Davos (6./Coach's Challenge). - Dalpe scheitert mit Penalty an Lindbäck (26.). - Lattenschuss Meyer (29.). (sda)

Gruppe Cattini

tabelle: srf

Ocelari Trinec – Metallurg Magnitogorsk 1:2 n.P.

Das Duell im Startspiel zwischen den beiden formstärksten Teams im Spengler-Cup-Feld hielt nicht ganz, was es versprochen hatte. Die Partie verlief zwar rassig, temporeich, jedoch fielen kaum Tore. Die beiden Goalies prägten das Bild. Bis zur 53. Minute führte der souveräne tschechische Leader Ocelari Trinec 1:0, dann gelang Maksim Matuschkin für Metallurg Magnitogorsk der Ausgleich. Im Penaltyschiessen reüssierte als einziger der Russe Roman Ljubimow.

Roman Ljubimow trifft im Penaltyschiessen als einziger.
Roman Ljubimow trifft im Penaltyschiessen als einziger.Bild: EPA/KEYSTONE

Für die russische Liga KHL startete der Spengler Cup am Ende doch noch nach Mass. Die Duelle zwischen KHL-Equipen und den übrigen europäischen Spitzenteams beschränken sich fast nur noch auf den Spengler Cup. In Davos wartet die russische Liga aber seit acht Jahren (SKA St.Petersburg) auf einen Turniersieg.

Metallurg Magnitogorsk verdiente sich am Ende den Sieg dank eines imposanten Schlussspurts. Die Russen hatten die Partie nachlässig, ja fast überheblich begonnen. Nach der zweiten Pause wirbelten sie Trinec aber durcheinander (15:5 Schüsse). Beim Ausgleichstreffer hatte Metallurg aber Glück, dass Trinces Goalie Simon Hrubec (30 Paraden) die nahe Torecke offengelassen hatte.

Ungewöhnliches spielte sich im Penaltyschiessen ab: Trinec schickte Petr Kvaca, den Torhüter-Nummer-2, aufs Eis. Kvaca zog sich beim dritten russischen Penalty eine Zerrung zu, wohl weil er sich nicht richtig hatte aufwärmen können. (zap/sda)

Ocelari Trinec - Metallurg Magnitogorsk 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.
5359 Zuschauer. - SR Hebeisen/Wiegand, Gnemmi/Wüst. -
Tore: 23. Adamsky (Roth, Svacina/Ausschluss Pakarinen) 1:0. 53. Matuschkin (Rasmussen, Pakarinen) 1:1. - Penaltyschiessen: Ljubimow 0:1, Ruzicka - (Pfosten); Pakarinen - (gehalten), Bukarts - (gehalten); Matuschkin - (gehalten), Polansky - (gehalten). -
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ocelari Trinec, 2mal 2 Minuten gegen Metallurg Magnitogorsk.
Bemerkungen: Timeout Metallurg Magnitogorsk (64:26). Torhüter Kvaca im Penaltyschiessen verletzt ausgeschieden. (sda)

Gruppe Torriani

tabelle: srf

Spengler Cup: Bilder aus längst vergangenen Zeiten

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quelle: photopress-archiv / str
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